Freie und Hansestadt
Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg

Top 3 „Sonderpreis der Deutschen UNESCO-Kommission ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung’ 2012“

Als zweitgrößte Stadt Deutschlands mit 1,8 Mio. Einwohnern hat die Freie und Hansestadt Hamburg vergleichsweise früh begonnen, auf nachhaltige Entwicklung zu setzen und sich an zahlreichen überregionalen Netzwerken zu beteiligen, begonnen mit der Aalborg-Charter of European Cities & Towns Towards Sustainability 1996. Die EU-Kommission hat Hamburg im letzten Jahr den Titel „European Green Capital 2011“ (Umwelthauptstadt Europas 2011) als umweltfreundlichste Stadt verliehen. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören aktuell der Klimaschutz, die Energiewende und der engagierte Wohnungsbau. Als wachsende Stadt begegnet Hamburg der zunehmenden Verdichtung mit begleitenden Umweltschutzmaß- nahmen zur Erhaltung und Steigerung der Lebensqualität.

Hamburg hat sich seit Beginn der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) mit ausgesprochen großem Engagement an der Umsetzung der Aktivitäten beteiligt. Die erste Auszeichnung als Offizielle Kommune der UN-Dekade erfolgte 2007/2008, das dritte Mal wurde die Stadt 2011/2012 ausgezeichnet.

Die Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ wurde 2005 vom Hamburger Senat gestartet und koordiniert den Hamburger Beitrag zur UN-Dekade. Hierzu gehören ein umfangreiches Netzwerk von Akteuren aus Verwaltung und NGOs, Arbeitsprogramme, die in einen Masterplan 2014 der Stadt einfließen sollen, regelmäßige öffentliche Berichterstattung und die Koordinierung der städtischen Aktivitäten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung durch eine eigene Geschäftsstelle in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.

Eine umfangreiche Website der Initiative sorgt für eine gelungene Außendarstellung. Die länderübergreifende Vernetzung ist im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung verwirklicht: Hamburg engagiert sich in der Norddeutschen Partnerschaft zur Unterstützung der UN-Dekade für die geplante Zertifizierung für außerschulische Bildungseinrichtungen.

Die Initiative veröffentlicht jährlich den Hamburger Aktionsplan mit über 120 BNE-Vorhaben aus allen Bildungssektoren. Das Spektrum erstreckt sich vom Elementarbereich mit der Maßnahme KITA21, die Erzieherinnen und Erzieher dabei unterstützt, Kinder für nachhaltige Entwicklung zu begeistern, bis hin zum Hochschulbereich mit dem Projekt KLIMZUG-Nord, in welchem Hochschulcurricula zur Bildung für nachhaltige Entwicklung entwickelt werden.

Die Jury würdigt die vorbildliche Umsetzung des Engagements zur Bildung für nachhaltige Entwicklung der Stadt Hamburg durch eine Nominierung in der Kategorie „Sonderpreis der Deutschen UNESCO-Kommission ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung’ 2012“.

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