Die Preisträger des Jahres 2016 erbringen Spitzenleistungen bei der Bewältigung ökologischer und sozialer Herausforderungen der Zukunft. Sie sind wichtige Impulsgeber auf dem Weg zu einer Green Economy.

Die Preisträger des BMUB-Sonderpreises „PartnerStadt – Nachhaltige Infrastrukturen lokal und global“ 2016

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Klingenstadt Solingen (Sieger)

Die Stadt Solingen überzeugt in der Gestaltung ihrer Städtepartnerschaften mit einem neuen multilateralen Ansatz. Seit vielen Jahrzehnten engagiert sie sich mit großem Engagement ihrer Bürger in Partnerstädten in Afrika und Nicaragua. Charakteristisches Gestaltungsmerkmal war und ist der Dialog auf Augenhöhe. Der soll nun erweitert und die bilateralen Erfahrungen in Multi-Akteur-Projekten mit weiteren Partnern auf europäischer Ebene zusammengeführt werden. Dies ist ein wichtiger Beitrag zu einem neuen Nachhaltigkeitsverständnis auf einer globalen Ebene.

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Große Kreisstadt Horb am Neckar (Top 3)

Seit 2014 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Horb am Neckar und Belo im afrikanischen Kamerun. Die süddeutsche Stadt hatte im Zuge der Entwicklung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes nach einem Partner mit den gleichen wichtigen Handlungsfeldern gesucht. Und ihn in Belo gefunden. Ihre Themen: nachhaltige Waldbewirtschaftung, Abfallentsorgung, Wasser- und Energieversorgung. Ziel von Horb ist es nicht nur in Belo, sondern auch in der eigenen Bevölkerung das Bewusstsein zu stärken. Das gelingt – so kann die junge Partnerschaft schon erste Erfolge verzeichnen.

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Stadt Jena (Top 3)

Die Städte Jena und San Marcos in Nicaragua verbindet schon seit 18 Jahren eine enge und herzliche Städtepartnerschaft, in der Jena die südamerikanische Stadt in vielen infrastrukturellen Bereichen unterstützt. Das Selbstverständnis der ostdeutschen Stadt geht dabei über rein finanzielle Hilfen hinaus. Ein wichtiger Faktor sind die Bildungsmaßnahmen, mit denen Jena jedes der geförderten Projekte unterstützt. Ein Beispiel: begleitend zum Bau von 100 Solaranlagen wurden zehn Solartechniker ausgebildet. So ist eine langfristige Partnerschaft entstanden, die sich stetig intensiviert, jetzt auch durch eine Klimapartnerschaft.

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Die Preisträger des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“ 2016

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(Foto: Carolin Hirschfeld)

Schmuttertal-Gymnasium Diedorf (Sieger)

Diedorf

Das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf ist ein Gebäude mit Plusenergiestandard, errichtet in Modulbauweise um eine Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen des pädagogischen Konzepts zu ermöglichen. Das Ensemble, bestehend aus vier Gebäuden, fügt sich in herausragender Weise in die Landschaft am Rand des Naturparks Augsburg ein.

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(Foto: Constantin Meyer)

AKTIV-STADTHAUS (Top 3)

Frankfurt am Main

Das AKTIV-STADTHAUS mitten in Frankfurt ist eines der innovativsten Geschosswohngebäude Europas. Das 150 Meter lange und 10 Meter breite Gebäude bietet auf sieben Geschossen Platz für 74 Wohneinheiten unterschiedlichster Größe. Es gilt als Kraftwerk, da es mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Der Auftrag, zukünftig in Innenstädten verdichtet, lebenswert, gut gestaltet und energieeffizient zu bauen, wird beim AKTIV-STADTHAUS pionierhaft umgesetzt.

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(Foto: Eibe Sönnecken)

+e Kita Marburg | Solarraupe (Top 3)

Marburg

„Solarraupe“ heißt die neue U3-Tagessstätte im Marburger Vitos-Areal. Das zweigeschossige Gebäude nutzt einen Geländesprung am Rande einer Lichtung, um den Kindern auf beiden Ebenen direkten Zugang zu den Spielbereichen im Park des historischen Geländes zu bieten und eine komplett barrierefreie Erschließung zu sichern.

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Deutschlands nachhaltigste Großstädte 2016

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Stadt Nürnberg (Sieger)

Die Stadt Nürnberg in Mittelfranken überzeugt mit breitem Nachhaltigkeitskonzept als Zugpferd in der Metropolregion. Wichtige Themen sind Umweltschutz und Bildung. Die offene Kooperation in der fränkischen Region gilt als bundesweit vorbildlich. Die Stadt ist BioMetropole, ENERGIEregion und Recycling-Hauptstadt. Ein breit aufgestellter Vorreiter in Sachen Zukunft also – der die Augen vor der Vergangenheit nicht verschließt. Die Aufarbeitung der eigenen Rolle im Dritten Reich mit dem Nürnberger Menschenrechtspreis sensibilisiert auch für die aktuelle Integrationsaufgabe.

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Stadt Gelsenkirchen (Top 3)

In Gelsenkirchen im Ruhrgebiet begreift man das industrielle Erbe als Chance. Wo anderswo ehemalige Industriegelände brach liegen, packt die westfälische Stadt an. Mit nachhaltigen und kreativen Konzepten wie dem postindustriellen „Urwald Rheinelbe“. Die Nachhaltigkeitsprojekte werden auf breiter Basis von den Gelsenkirchener Bürgern unterstützt. Beteiligung ist die eine Säule, die die nachhaltige Zukunft der Stadt trägt. Die andere ist Bildung. Viermal wurde Gelsenkirchen bereits ausgezeichnet als UNESCO BNE Kommune.

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Landeshauptstadt Hannover (Top 3)

In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover hat nachhaltige Stadtentwicklung Tradition. Die Hannoveraner leben Nachhaltigkeit. Sehen kann man das beim autofreien Sonntag, wenn Hunderttausende auf die Straßen gehen. Seit Anfang der Neunziger setzt sich die Stadt intensiv mit dem Thema auseinander und ist damit bundesweit Vorbild. Schon 2011 wurde sie Bundeshauptstadt der Biodiversität. Ausruhen ist keine Option. Längst haben sich Stadt und Bürger mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept „Mein Hannover 2030“ neue Ziele gesetzt.

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Deutschlands nachhaltigste Städte mittlerer Größe 2016

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Stadt Delitzsch (Sieger)

Die sächsische Stadt Delitzsch zeigt trotz knapper Kassen, dass eine nachhaltige Energiepolitik strukturschwachen Gebieten einen Weg aus der Krise bieten kann. Der Oberbürgermeister setzt dafür auf eine kommunikative Nachhaltigkeitspolitik. Er tritt nicht nur in den Dialog mit seinen Bürgern, sondern wirbt mit eigenem Buch auch über die Stadtgrenzen hinaus für Nachhaltigkeit. Deutliche Akzente setzt die ostdeutsche Kreisstadt bei Energieeffizienz und erneuerbaren Energien und hat dafür eine mehrfach ausgezeichnete Strategie entwickelt. Mit vorbildlichem Ergebnis: heute ist die Stadt rechnerisch energieautark.

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Stadt Geestland (Top 3)

Die Stadt Geestland im Landkreis Cuxhaven ist erst 2015 aus der Fusion der Stadt Langen und der Samtgemeinde Bederkesa entstanden. Das junge Geestland setzt auf eine kommunikative Nachhaltigkeitsstrategie um Herausforderungen, wie der angespannten Haushaltslage, zu begegnen. Viele kreative Ansätze hat die offene Kultur schon hervorgebracht. Das fängt beim Stadtoberhaupt an. Den können sich die Bürger nämlich „frei Haus“ zum Gespräch bestellen. Die tütenfreien Tage sind ein weiteres Beispiel. Oder „Angepackt“ – eine Firma, die Reparaturen in Flüchtlingsunterkünften durchführt.

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Stadt Wernigerode (Top 3)

Die Stadt Wernigerode am Rande des Harz kann aufgrund hervorragender Tourismus-Wirtschaft in die Zukunft investieren. Nachhaltiger soll der Tourismus werden. Dafür ebnet die naturnahe Stadt den Weg. Mit einem Umbau der Infrastruktur, aber auch mit Maßnahmen zu Umweltschutz, Artenvielfalt und Klima. Gerade beim Klimaschutz kann Wernigerode schon einige Erfolge vorweisen und engagiert sich in internationalen Netzwerken und Partnerschaften. Auch zu Hause setzt sie auf mehr Engagement. Mit Beteiligung der Bürger soll im nächsten Jahr eine Gesamtstrategie zur nachhaltigen Entwicklung für 2030 festgeschrieben werden.

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Deutschlands nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden 2016

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Gemeinde Alheim (Sieger)

Die nordhessische Gemeinde Alheim ist „voller Energie“. Damit haben die Hessen ihr Leitbild überschrieben und mit dieser Einstellung gehen sie auch alle anderen Bereiche nachhaltigen Handelns an. Die kleine Gemeinde nahe Kassel ist eine mehrfach ausgezeichnete Modellkommune – in Sachen Erneuerbare Energien, Bildung und Flüchtlingshilfe. Möglich macht das auch die überwältigende Mitmachkultur unter den Alheimern. Als Teil der ZuBRA-Region ist die Gemeinde stark vernetzt mit den umliegenden Städten und Gemeinden – und nimmt selbst unter den Städten in Sachen Nachhaltigkeit eine Vorreiter-Rolle ein.

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Gemeinde Ascha (Top 3)

Die Gemeinde Ascha am Bayrischen Wald überzeugt mit ambitionierter Energiepolitik nicht nur die eigenen Bürger. Der Mix aus Erneuerbaren Energien ist mittlerweile sogar in Japan bekannt und soll Ascha eine autarke Energieversorgung bis 2020 ermöglichen. Auf dem Weg zum „Bioenergiedorf“ fördert die niederbayrische Gemeinde Bauherrn mit einem Ökobonussystem. Beispielhaft ist auch das starke ehrenamtliche Engagement, dem der Bürgermeister seit 26 Jahren mit gutem Beispiel vorangeht. Der starke dörfliche Zusammenhalt: ein Zukunfts-Bonus für Ascha.

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Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn (Top 3)

Die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn im Landkreis Kaiserslautern legt mit dem Masterplan 100% Klimaschutz einen starken Fokus auf die Themen Klima und Energie. Eine eigene Klimaschutzkonferenz verdeutlicht, wie ernst man es hier damit meint. Das zeigen auch die Pläne für eine Ampel auf dem Kirchturm. Ähnlich der Schuldenuhr soll sie – als Ansporn – anzeigen, wann die Gemeinde wieviel Ökostrom nutzt. Aber auch in anderen dringenden Handlungsfeldern ist die Gemeinde schon aktiv. Sie entwickelt Mobilitätskonzepte für Senioren und Jugendliche und Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen.

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Die Preisträger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung 2016

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Hochleistungsprozess für thermoelektrische Energiewandler (Sieger)

Jedes bisschen Energie ist wertvoll. Daher gilt es, kein Potential ungenutzt zu lassen – zum Beispiel durch die Umwandlung von überschüssiger Abwärme in Strom. Dazu nötig sind Thermoelektrische Generatoren (TEG) deren Herstellung bisher sehr aufwändig per Hand erfolgt und daher mit hohen Kosten verbunden ist. Das Forschungsteam von Evonik Creavis hat ein Verfahren entwickelt, bei dem die Einzelkomponenten der TEGs vollautomatisiert in einem einzigen Schritt produziert werden. Das Ergebnis sind höhere Stabilität, geringere Materialverluste und eine Reduzierung der bisherigen Herstellungskosten um deutlich mehr als 50%. Dadurch wird ein breiter Einsatz wirtschaftlich.

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DAPhNE – Mikrowellen im industriellen Maßstab (Top 3)

Im europäischen Verbundprojekt DAPhNE (Development of adaptive ProductioN systems for Eco-efficient firing Processes) wurden völlig neue Verfahren entwickelt, Mikrowellentechnologie im industriellen Maßstab einsetzen zu können und so „Energiefresser“ in der Glas-, Keramik- und Zementindustrie abzulösen. So kann mehr als die Hälfte an Energie im Vergleich zu konventionellen Anlagen und in Kombination mit regenerativen Energien zusätzlich COeingespart werden. Weitgehende Autonomie der Steuerung und Echtzeitkommunikation machen das Projektkonzept zudem für die Industrie 4.0 passfähig.

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Klimaneutraler Campus Leuphana Universität Lüneburg (Top 3)

Ein nachhaltiges Energiekonzept, das nicht nur die Universität selbst, sondern auch das angrenzende Wohngebiet vollständig mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energieträgern versor­gt – das ist das Ziel des Projekts „Klimaneutraler Campus Leuphana Universität Lüneburg“. Eine Besonderheit des Ansatzes ist die erfolgreiche Speicherung von Wärme aus dem Sommer für den Winter mittels eines untertägigen Aquifers, die „Königsdisziplin“ der Wärmespeicherung. Das Projekt wird zudem systematisch in die Lehre der Hochschule eingebunden.

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Deutschlands nachhaltigste Großunternehmen 2016

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Tchibo GmbH (Sieger)

„Eine 100 % nachhaltige Geschäftstätigkeit“ – Nachhaltigkeit als Bestandteil der DNA. Das Hamburger Familienunternehmen Tchibo befindet sich auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen. Etwa die Hälfte des Kaffees kommt heute von Kaffeefarmen, die die hohen ökologischen, sozialen und ökonomischen Anforderungen erfüllen – bis 2020 sind 100 % anvisiert. Hohe Produktqualität, eine sozial- und umweltverträgliche Produktion – Stichwörter „Bio-Baumwolle“, „FSC®-Holz“ – und intelligente Logistikprozesse bilden die Eckpfeiler über das gesamte Sortiment des Geschäftsbereichs Gebrauchsartikel.

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Grohe AG (Top 5)

Grohe produziert und vertreibt Sanitärtechnik und stellt den Herausforderungen der Branche eine Vielzahl cleverer Produkte entgegen. Produkte, die zum Beispiel den Wasserverbrauch halbieren — und das ohne Einschränkung für den Verbraucher. Dieser kann auch mit Hilfe der „Grohe Blue®“ Technologie sauberes, wohlschmeckendes Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn beziehen und so komplett auf Mineralwässer verzichten. Die Armaturen überzeugen durch Langlebigkeit und – sollte man sie doch einmal entsorgen – mit einem sehr hohen Recyclinganteil.

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Evonik Industries AG (Top 5)

Evonik Industries ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Durch die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle will der Essener Konzern einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Nachhaltigkeit ist in den Handlungsfeldern Umwelt, Sicherheit, Gesundheit und Mitarbeiter fest verankert. So wird beispielsweise mit Öladditiven der Kraftstoffverbrauch von Hydraulikmaschinen signifikant reduziert. Gut die Hälfte seines Umsatzes erwirtschaftet Evonik mit Produkten, die Ressourceneffizienz unterstützen.

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Procter & Gamble Gruppe Deutschland (Top 5)

Procter & Gamble ist der zweitgrößte Konsumgüterhersteller der Welt. Etwa vier Milliarden Mal am Tag kommen Verbraucher auf der ganzen Welt laut eigener Aussage mit P&G-Produkten in Berührung. Konsequenterweise ziehen sich die Aspekte der Nachhaltigkeit wie ein roter Faden durch die Unternehmensgeschichte – Sustainability als Leitlinie quer über alle Stufen der gesamten Wertschöpfungskette. Deutschland ist der zweitgrößte Innovationsstandort von P&G nach den USA. Nicht zuletzt wegen der hohen Investitionen in Forschung & Entwicklung konnte der ökologische Fußabdruck in den letzten zehn Jahren mehr als halbiert werden.

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Symrise AG (Top 5)

Der Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen hat erkannt, welch gefährliche Auswirkungen Klimawandel, Umweltverschmutzung und unkontrollierte Ressourcennutzung auf die Rohstoffversorgung haben. Konsequenterweise richtet Symrise sein Nachhaltigkeitsbestreben kontinuierlich auf die Verfügbarkeit biobasierter Rohstoffe aus und minimiert seinen ökologischen Fußabdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette. So sollen bis 2020 sämtliche Schlüsselrohstoffe aus nachhaltigen Quellen beschafft werden und gleichzeitig alle Lieferanten auditiert sein.

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Deutschlands nachhaltigste mittelgroße Unternehmen 2016

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Alnatura Produktions- und Handels GmbH (Sieger)

Alnatura ist das Vorzeigeunternehmen der Bio-Lebensmittelbranche. Das hessische Unternehmen vertreibt Lebensmittel und Textilien aus ökologischer Landwirtschaft bzw. zertifizierter Fasererzeugung. Nachhaltigkeit in allen Stufen der Wertschöpfung: Ökostrom in den Alnatura-Filialen, Tierwohl-Konzept für Legehennen, Initiative für den Umstieg auf Bio-Landbau. Soziale Nachhaltigkeit beweist der Bio-Pionier durch Mitarbeitervielfalt, flexible Arbeitszeitmodelle und eine hohe Ausbildungsquote.

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FUCHS PETROLUB SE (Sieger)

Bei dem Hersteller von Schmierstoffen stehen ökonomisches, ökologisches und soziales Handeln in Einklang. Der Familienbetrieb zeichnet sich durch eine überdurchschnittliche Innovationsgeschwindigkeit aus, mit Auswirkungen auch auf die nachhaltigen Produkteigenschaften der Schmierstoffe, z.B. die PLANTO-Serie mit einem hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe. Das Nachhaltigkeitsmanagement findet sich in allen Stufen der Wertschöpfungskette: Neuartige Mischtanks mit konischem Ablauf erlauben eine bessere Reinigung und nulI Abfall, Rückführung und Wiederverwendung von Kühlwasser und auch die Schmierstoffe selbst werden nach Ende der Nutzung wiederverwertet.

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elobau GmbH & Co. KG (Top 5)

Das familiengeführte Unternehmen stellt seit 1972 Sensoren und Bediensysteme her und zählt zu den international führenden Anbietern von berührungsloser Sensortechnik. Die Produkte zeichnen sich durch niedrigen Energieverbrauch und Langlebigkeit aus und werden klimaneutral produziert. Bei elobau ist das Umwelt- und Energiemanagement integrierter Bestandteil des zertifizierten Managementsystems. Die Lieferanten werden regelmäßigen Audits nach ökosozialen Kriterien unterzogen. Gesellschaftliches Engagement gehört ebenfalls zum Nachhaltigkeitsverständnis.

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Interface Europe (Top 5)

Bereits seit 1994 ist mit Mission Zero® der Nachhaltigkeitsgedanke in die unternehmerischen Managementansätze des Bodenbelagherstellers eingebettet und fester Bestandteil der betrieblichen Wertschöpfung. Bis 2020 soll das Versprechen, alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt durch das Unternehmen zu vermeiden, erfüllt sein. Die Interface-Produkte haben den niedrigsten CO₂-Fußabdruck der Branche. In den letzten 20 Jahren konnten die Treibhausgasemissionen, der Wasserverbrauch und der Deponiemüll um quasi 100 % gesenkt werden. Parallel dazu wurde der Anteil erneuerbarer Energien um 95 % gesteigert. Die Hälfte aller zum Einsatz kommender Rohstoffe ist recycelt oder biobasiert.

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Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG (Top 5)

Die Genossenschaft produziert Milch und Milchprodukte höchster Qualität und fördert den Erhalt der Kulturlandschaft und bäuerliche Traditionen. „Investieren in eine nachhaltige Zukunft“ lautet ein zentrales Motto der Molkerei Berchtesgadener Land. Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Milch als austauschbares Niedrigpreisprodukt einerseits und gesteigerte Kundensensibilität in punkto Fairness, Herkunft und Tierwohl anderseits – diesem augenscheinlichen Widerspruch entgegnet die Molkerei mit deutlich über dem Marktniveau liegenden Einkaufspreisen, dem stetigen Ausbau des Bio-Sortiments und zahlreichen anderen nachhaltig wirkenden Maßnahmen entlang der Wertschöpfungskette.

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Deutschlands nachhaltigste KMU 2016

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FOND OF BAGS (Sieger)

Das Kölner Unternehmen entwickelt und vertreibt hochwertige und funktionale Taschen und Bags von „Baby“ bis „Business“, darunter den beliebten Schultornister „ergobag“. Nachhaltigkeit ist von Beginn an fest im Unternehmen verankert. Seit der Gründung werden Stoffe verwendet, die aus bis zu 100 % upgecycelten PET-Flaschen bestehen, wodurch bereits 972 Tausend Badewannen Wasser und 502 Heißluftballs CO₂ eingespart werden konnten. Ebenfalls im Fokus: gute Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten, die mittels Auditierung auf Basis des Code of Conducts und Überprüfung bei vor-Ort-Besuchen sichergestellt und transparent kommuniziert werden. Bevorzugter Transportweg ist die Seefracht, der Versand erfolgt klimaneutral.

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BeoPlast Besgen GmbH (Top 5)

Der Hersteller von Kunststoffkomponenten und –bauteilen für die Automobilindustrie hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und in Sachen Energiesparen und Emissionsschutz tiefgreifend umstrukturiert. „Ökologisch sinnvolle Maßnahmen sind auch bedeutend für die Ökonomie des Unternehmens“ – für die Unternehmensleitung ist das Thema Nachhaltigkeit ein starker Wachstumstreiber. Das Unternehmen arbeitet klimaneutral und setzt komplett auf E-Mobilität. In der Produktion werden erdölbasierte durch biobasierte Rohstoffe ersetzt. Ziel ist es, ausschließlich zertifizierte Lieferanten als Geschäftspartner zu akzeptieren.

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Life Food GmbH / Taifun-Tofuprodukte (Top 5)

Life Food setzt sich seit 30 Jahren für gesunde und nachhaltig produzierte Lebensmittel ein. Die auf Tofu-Basis produzierten und unter dem Namen „Taifun“ bekannten Lebensmittel sind cholesterinfrei und haben Bio-Qualität. Durch forcierten Sojaanbau in Europa werden kritische Agrarimporte (Dürren oder Urwaldrodung) vermieden. Die Nachhaltigkeit im Geschäftsmodell von Life Food überzeugt besonders deutlich beim Produktionsvergleich zwischen Rindfleisch und Tofu mit nahezu 100 % niedrigen Werten bei den Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und Ackerfläche.

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Mobisol GmbH (Top 5)

Der als Start-up gegründete Energieversorger ist in Ostafrika tätig und bietet dort mit Solaranlagen saubere und günstige Lösungen für Haushalte und Kleinstunternehmen ohne Anbindung an das Stromnetz. Damit trägt das junge Unternehmen wesentlich dazu bei, dass sich die örtlich konventionelle Energieversorgung auf Basis von z.B. Kohle nicht weiter ausbreitet. Auch Petroleumlampen und Generatoren kommen deutlich weniger zum Einsatz. Mit der Vernetzung von Anlagen soll die Stromversorgung an Schulen oder Krankenstationen sichergestellt werden.

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sonnen GmbH (Top 5)

Das Unternehmen ist Marktführer für intelligente Lithium-Speichersysteme in Deutschland. Diese Schlüsseltechnologie ermöglicht es, dass die zyklisch vorhandene Energie aus Sonne und Wind gespeichert werden kann und damit stabil und 24/7 vorhanden ist. Zusammen mit einer Photovoltaikanlage und einer Sonnenbatterie kann ein Haushalt den größten Teil seines Strombedarfs selbst abdecken. Eine lange Lebensdauer kennzeichnet die Produkte, deren Einsatz die herkömmlichen Stromkosten um bis zu 80 % senken. Mit Hilfe intelligenter Thermostate können auch die Heizkosten um ein Viertel reduziert werden.

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Deutschlands nachhaltigste Marken 2016

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Weleda AG (Sieger)

Weleda – das bedeutet anthroposophischer Markenansatz seit bald 100 Jahren. „Im Einklang mit Mensch und Natur.“ Bei der ausgewogenen und starken Nachhaltigkeitsmarke stehen Ökologie und Ethik stets im Mittelpunkt. Das Unternehmen weist eine hohe Wertschöpfungstiefe auf und erzielt dadurch eine optimale Kontrolle über die Wertschöpfungskette. Die Markenbekanntheit ist mit 97% bei Naturkosmetik einzigartig. Zahlreiche Auszeichnungen und eine hohe Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt sind starke Indizien für die ausgeprägte Reputation und das Vertrauen bei den Stakeholdern.

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Andechser Molkerei Scheitz GmbH (ANDECHSER NATUR) (Top 5)

ANDECHSER NATUR ist eine authentische und seit 30 Jahren fokussierte Biomarke der Molkerei. Die Markenstärke ist sehr hoch und über Jahre stabil. Slogan: Natürliches natürlich belassen. Ein Markenhandbuch mit Hinweisen für die Mitarbeiter unterstützt eine homogene Kommunikation. Eine Kuhpatenschaft macht die Rückverfolgbarkeit für den Konsumenten „erlebbar“. Alle Produkte tragen den Namen „Bio“ und werden nach Bioland-Standards produziert. Die Markenbekanntheit ist mit über 80 % sehr hoch, ebenso stark die Reputation und das Vertrauen der Kunden.

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FOND OF BAGS (ergobag) (Top 5)

ergobag besticht seit Gründung 2010 mit dem Markenkern Ergonomie, Individualität und Nachhaltigkeit. Bei allen Kooperationen wird explizit der jeweilige Markenfit zu Nachhaltigkeit überprüft. Kooperationen mit nicht passenden Unternehmen werden kategorisch abgelehnt. Eine hohe Produktqualität gewährleistet geringe Reparaturquoten und überwiegend positive Beurteilung auf einschlägigen Einkaufsportalen und in den sozialen Medien. Nachhaltigkeit ist immer Teil der Kommunikation. Im Markt hat ergobag eine hohe Sichtbarkeit. Der Markenerfolg zeigt sich letztlich auch durch verstärkte Nachahmung durch Wettbewerber.

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Laverana GmbH & Co. KG (lavera) (Top 5)

Lavera gilt als Pioniermarke im Bereich der Naturkosmetik in Deutschland. Im Rahmen der Markenführung wird ein umfassender Nachhaltigkeitsansatz verfolgt. Verschiedene Produkttests und Kundenbewertungsportale bescheinigen eine sehr hohe Produktqualität. Dem Unternehmen ist es gelungen, die Marke intensiv mit der Mode- und Lifestylewelt zu verknüpfen – ein Grund für das starke Wachstum auch jenseits der klassischen Distribution für Naturkosmetik . Eine Nischenmarke mit starken Ambitionen.

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NATURSTROM AG (Top 5)

Die Nachhaltigkeit ist seit Gründung der glaubwürdige und zentrale Markenkern der soliden und stabilen Ökostrommarke. Selbst die Kunden setzen nicht selten die Marke in der eigenen Kommunikation ein. In der Kommunikation berichtet das Unternehmen in Form von Statistiken, Newslettern und Inhouse-Veranstaltungen regelmäßig von Meilensteinen und Nachhaltigkeitsthemen. Der Stromtarif wird mit „sehr gut“ bewertet. Innovative Angebote wie Quartiersmanagement und Ladekarten für E-Autos wecken Aufmerksamkeit und Interesse und schaffen Kundenbindung.

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Sonderpreis „Ressourceneffizienz“ 2016

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Fliegl Fahrzeugbau GmbH (Sieger)

Im Fokus ist und bleibt ganz klar die Nachhaltigkeit. Die Anhänger und Aufleger des Fahrzeugbauers sind auf Wirtschaftlichkeit, Leichtbau und Nutzlastmaximierung ausgelegt, aber auch auf Stabilität und Langlebigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit über Jahre. Nachhaltigkeit findet sich in allen Stufen der Wertschöpfung: Das eigene Biobrennstoff-Heizkraftwerk reduziert den Ölverbrauch um die Hälfte. Obligatorisch die mehrmalige Benutzung von Wasser und die Warmwasseraufbereitung durch Solaranlagen. In der Produktion besticht die Kreislaufnutzung – so wird Verpackungsholz als Brennmaterial genutzt, Bremsleitungsreste werden zu Granulat verarbeitet, das wiederum recycelt wird.

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Procter & Gamble Gruppe Deutschland (Sieger)

Der Hersteller von Markenartikeln für den täglichen Bedarf beweist vorbildliche Ressourceneffizienz. Nachhaltigkeit ist Kernbereich des wirtschaftlichen Handelns und in Planung, Forschung und Produktion verankert. So konnten mit unterschiedlichsten Maßnahmen die Treibhausgasemissionen seit 2010 trotz Wachstums um 5 % reduziert werden. Gleichzeitig wurde der Wasserverbrauch pro Produktionseinheit um 21 % gesenkt. Der Anlagenbetrieb wird sukzessive auf regenerative Energien umgestellt. Zur Erreichung der hohen Nachhaltigkeitsziele unterhält P&G zahlreiche Partnerschaften mit Industriepartnern und auch Wettbewerbern.

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Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG (Top 3)

Die Unternehmensgruppe ist Spezialist für nachhaltige Oberflächenveredlung von Stahl. Für Stahl gibt es zu Feuerverzinken, das neben einer höheren Haltbarkeit zu einer deutlich günstigeren Klimabilanz führt, keine nachhaltige Alternative. Mit duroZINQ®geht Voigt & Schweitzer noch einen Schritt weiter und bietet das weltweit erste Cradle-to-Cradle-zertifizierte Korrosionsschutzsystem an. Ressourceneffizienz findet sich in allen Wertschöpfungsstufen: Der Strombedarf wird weitestgehend aus regenerativen Energien gedeckt. Im Einkauf gilt die Maxime „Lieferung mit gleichzeitiger Abholung“ und in der Produktion greift ein ganzheitliches Recyclingkonzept.

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Deutschlands nachhaltigste Produkte
(REWE Group-Verbrauchervoting Food 2016)

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BIONADE Holunder (Sieger)

Nachhaltig fruchtig: Der biologische Anbau der Zutaten für die BIONADE Holunder schont die Umwelt, indem zum Beispiel auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet wird. Der Holunder stammt aus der Region, in der die BIONADE produziert wird. Durch kurze Wege werden Ressourcen geschont.

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Chiquita Bananen (Top 3)

Hier wirft sich Nachhaltigkeit in Schale: Chiquita ist seit 1992 Rainforest Alliance (RFA) zertifiziert. Diese Zertifizierung steht für den Erhalt von Ökosystemen. Die Chiquita-Bananenplantagen wurden so umgestaltet, dass sie die Wildtiere und die Naturressourcen schützen und das Wohlbefinden der Mitarbeiter und der Gemeinschaft fördern.

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Plant-for-the-Planet – Die Gute Schokolade (Top 3)

Naschen mit gutem Gewissen: Sowohl der enthaltene Zucker als auch der Kakao stammen aus Fairtrade-zertifiziertem Anbau. Fairtrade unterstützt Kleinbauern und Arbeiter in den Erzeugerländern durch bessere Arbeitsbedingungen und die Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Zudem engagiert sich Plant-for-the-Planet im Kampf gegen den Klimawandel.


Deutschlands nachhaltigste Produkte
(REWE Group-Verbrauchervoting Non Food 2016)

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Frosch Citrus Dusche & Bad-Reiniger (Sieger)

Lässt auch Mutter Natur strahlen: Umweltschonende Inhaltsstoffe aus heimisch-europäischer Herkunft, wie beispielsweise Tenside auf Basis von Rapsöl sowie Flaschen aus 100 % recyceltem PET-Material, von denen 20 % aus dem Gelben Sack stammt, schützen die Umwelt nachhaltig. Dieses Engagement ist auch Cradle to Cradle Gold-zertifiziert.

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Frosch Reine Pflege Granatapfel Cremeseife (Top 3)

Schön für die Umwelt: Bei der Rezeptur der Frosch-Flüssigseifen wird auf umweltschonende Inhaltsstoffe gesetzt. Das Produkt, das den Kriterien naturnaher Kosmetik entspricht, verzichtet auf den Einsatz von Mikroplastik, Parabenen und EDTA.

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Frosch Spiritus Glas-Reiniger (Top 3)

Gute Aussichten für mehr Nachhaltigkeit: Eine ökologische Rezeptur sowie Flaschen aus 100 % recyceltem PET-Material, von denen 20 % aus dem Gelben Sack stammt, machen den Hausputz nachhaltiger. Dieses Engagement ist auch Cradle to Cradle Goldzertifiziert.