Die Träger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises übernehmen Verantwortung. Sie leisten national oder international entscheidende Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung – in Wirtschaft, Verwaltung und Forschung oder durch ehrenamtliches Engagement.

Die Preisträger des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“ 2016

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(Foto: Carolin Hirschfeld)

Schmuttertal-Gymnasium Diedorf (Sieger)

Diedorf

Das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf ist ein Gebäude mit Plusenergiestandard, errichtet in Modulbauweise um eine Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen des pädagogischen Konzepts zu ermöglichen. Das Ensemble, bestehend aus vier Gebäuden, fügt sich in herausragender Weise in die Landschaft am Rand des Naturparks Augsburg ein.

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(Foto: Constantin Meyer)

AKTIV-STADTHAUS (Top 3)

Frankfurt am Main

Das AKTIV-STADTHAUS mitten in Frankfurt ist eines der innovativsten Geschosswohngebäude Europas. Das 150 Meter lange und 10 Meter breite Gebäude bietet auf sieben Geschossen Platz für 74 Wohneinheiten unterschiedlichster Größe. Es gilt als Kraftwerk, da es mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Der Auftrag, zukünftig in Innenstädten verdichtet, lebenswert, gut gestaltet und energieeffizient zu bauen, wird beim AKTIV-STADTHAUS pionierhaft umgesetzt.

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(Foto: Eibe Sönnecken)

+e Kita Marburg | Solarraupe (Top 3)

Marburg

„Solarraupe“ heißt die neue U3-Tagessstätte im Marburger Vitos-Areal. Das zweigeschossige Gebäude nutzt einen Geländesprung am Rande einer Lichtung, um den Kindern auf beiden Ebenen direkten Zugang zu den Spielbereichen im Park des historischen Geländes zu bieten und eine komplett barrierefreie Erschließung zu sichern.

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DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ 2015

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(Foto: Dietmar Strauß)

Generalsanierung und Aufstockung Wohnhochhaus, Pforzheim (Sieger)

Das Projekt „Generalsanierung und Aufstockung Wohnhochhaus in Pforzheim“ adressiert ein verbreitetes Problem des Gebäudebestandes aus der Nachkriegszeit, den Umgang mit sanierungsbedürftigen Altbauten. Darüber hinaus richtet das Projekt ein Augenmerk auf die Herausforderung der Wohnraumsituationen in Städten. Das Pforzheimer Hochhaus aus den 70er Jahren bietet Lösungen mit Vorbild-Charakter. Es wurde auf Basis eines interdisziplinären Konzepts generalsaniert und aufgestockt. Durch die Erneuerung der Haustechnik und die innovative Einbindung von Photovoltaikmodulen und Kleinwindkraftanlagen konnte der Altbestand energetisch und ästhetisch aufgewertet werden. Die kluge Aufstockung ermöglichte die Integration einer anderen Wohnungstypologie mit offenen Grundrissen und großen Terrassen.

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(Foto: Thomas Ott)

CUBITY, Versailles/Frankfurt (Top 3)

Ein Studentenwohnheim der Zukunft: CUBITY! Das von Studenten entwickelte modulare Gebäude ist aus nachwachsenden Materialien gefertigt und verbindet ein innovatives Energiekonzept mit intelligenten Lösungen für günstigen Wohnraum. Ziel des Plusenergiehauses ist es, neue Formen des temporären Wohnens in Städten zu erforschen. Die Privaträume der Bewohner wurden minimiert, um großzügigen Gemeinschafträumen Platz zu schaffen. So bietet CUBITY, das in Versailles bereits realisiert wurde und für Frankfurt geplant ist, auf kleinem Raum hochwertige Wohnqualität für möglichst viele Menschen. Überzeugend ist dabei insbesondere auch das Adaptionspotenzial für weitere Nutzungsformen und somit andere gesellschaftliche Anforderungen, wie Flüchtlingswohnen oder Wohnen im Alter.

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(Foto: Frieder Blickle für ERCO)

ENERGIEBUNKER, Hamburg-Wilhelmsburg (Top 3)

Der Energiebunker in Hamburg-Wilhelmsburg – ein ehemaliger Luftschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg – wurde erfolgreich zu einem nachhaltigen Energiespeicher umfunktioniert. Eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach und an der Südseite der Fassade sowie ein wasserfassender Wärmespeicher im Innern versorgen bis zu 4.000 Haushalte mit regenerativ erzeugter Wärme und Strom. Der Energiebunker veranschaulicht auf innovative Weise die Energiewende, indem Techniken und Prozesse der Strom- und Wärmegewinnung leicht zugänglich und somit bewusst zu besichtigen sind. Das vorbildlich genutzte Mahnmal punktet mit einer hohen Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern, die umfassend in die Planung mit einbezogen wurden und zusätzlich von einer Aussichtsplattform und einem integrierten Café profitieren.

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Sonderpreis „Nachhaltiges Bauen“ 2014

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HOF8 – Der Plusenergiehof im Taubertal (Sieger)
Der Plusenergiehof im Taubertal ist ein Musterbeispiel für die innovative und ökologische Gesamtsanierung einer landwirtschaftlichen Hofanlage. Nach 40 Jahren Leerstand hat der Hof kurz vor dem drohenden Abriss eine nachhaltige Aufwertung erfahren und wurde einer zukunftsfähigen Nutzung zugeführt. Die Materialwahl mit Wiederverwendung vorhandener oder neuer Materialien regionaler Herkunft, das Energiekonzept eines Plusenergiehauses mit Versorgung durch erneuerbare Energien sowie der effiziente Umgang mit Ressourcen durch bspw. Reduktion grauer Energie und Integration eines Natursteinbrunnen sind ökologisch beispielhaft und ermöglichen eine Optimierung der Lebenszykluskosten. Auch das vielfältige Nutzungskonzept kann nachhaltig überzeugen: Hebammenpraxis, Seniorenwohnungen, Architekturbüro. Es entsteht ein Ort der Begegnung und Kommunikation mit hoher Aufenthaltsqualität – nicht nur für die Nutzer.

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Am Urban, Berlin-Kreuzberg (Top 3)
Das Gebäude-Ensemble „Am Urban“ liegt mitten in Berlin-Kreuzberg und wurde in Zusammenarbeit von privaten und öffentlichen Bauträgern saniert und umgebaut. In den denkmalgeschützten Klinkerbauten ist die Integration von sozialen Einrichtungen und Wohnraum unter stadtteilgerechten, ökologischen, sozialen und kulturellen Aspekten verwirklicht. Mit der intelligenten Nutzung des vorhandenen Gebäudebestands ist die Anlage städtebaulich vollkommen integriert. Ein Neubau in dieser Größe und diesem Kontext wäre kaum vorstellbar gewesen. Durch den sensiblen Umgang mit dem bestehenden Gebäudekomplex wird die Identität des Quartiers erhalten und die Akzeptanz der umliegenden Bewohner gesichert. Dank eines alternativen Finanzierungskonzeptes konnten sich private Bauherren beteiligen und mitgestalten. Dringend benötigter innerstädtischer Wohnraum wird so in 145 Einheiten auf Jahrzehnte nachhaltig gesichert.

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Elbarkaden HafenCity Hamburg (Top 3)
Die Elbarkaden in der HafenCity der Hansestadt Hamburg kombinieren verschiedene Nutzungsarten unter einem Dach. Die Zukunftsfähigkeit dieser großen Struktur wird vor allem in der Planungs-, Gebrauchs- und Umnutzungsflexibilität und der Verzahnung mit dem öffentlichen Raum gesehen. Mit Stadtloggia und öffentlichen Durchgängen bietet das Objekt einen städtebaulichen Mehrwert für die Stadtbewohner. Bau und Nutzung des Gebäudekomplexes stehen im Zeichen von Ressourcen- und Energieeffizienz, beim Innenausbau wurde auf baubiologische Materialien Wert gelegt. Das Dach wurde als fünfte Fassade zur wertvollen Nutzfläche aktiviert.

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Sonderpreis „Nachhaltiges Bauen“ 2013

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Kunstmuseum Ravensburg (Sieger)
Das Kunstmuseum Ravensburg ist ein dreigeschossiger Neubau, der eine private Kunstsammlung beherbergt. Mit großer Selbstverständlichkeit wird beim Kunstmuseum Ravensburg ein hoher Anspruch an die stadtgestalterische und architektonische Qualität eines Hauses mit nahezu allen Zielsetzungen nachhaltigen Bauens verknüpft. Das Objekt hat Vorbildcharakter für alle Gebäude, die in einem gewachsenen, städtebaulichen Umfeld neu erbaut werden.

www.kunstmuseum-ravensburg.de

Jurybegründung
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Bischöfliches Jugendamt Don Bosco (Top 3)

Das Jugendhaus in Mainz ist als Tagungs- und Verwaltungsbau für den Austausch zwischen den katholischen Jugendverbänden im Bistum Mainz konzipiert. Es begegnet beispielhaft den vielfältigen Anforderungen an ein Verwaltungs- und Tagungsgebäude. Nachhaltiges Planen, Bauen und Bewirtschaften wird umgesetzt. Es handelt sich um ein in gestalterischer und funktionaler Hinsicht voll überzeugendes Gesamtkonzept.

www.bistummainz.de

Jurybegründung
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Woodcube Hamburg, DeepGreen Development (Top 3)

Das zu 90% aus Holz errichtete fünfgeschossige, vollunterkellerte Wohngebäude ist Teil der Internationalen Bauausstellung (IBA). Der Woodcube ist ein hoch innovatives und zukunftsweisendes Konzept, das die Verwendung nachhaltiger Baustoffe und gesundes Wohnen vereint und sich durch eine sorgfältige architektonische Gestaltung auszeichnet.

www.woodcube-hamburg.de

Jurybegründung

Deutschlands „grünster Preis“, nachhaltig in allen Facetten.

Die Arbeit des Organisationsbüros sowie Kongress und Preisverleihung werden konsequent an Grundsätzen nachhaltiger Veranstaltungsproduktion ausgerichtet. Das Gesamtprojekt ist klimaneutral; unvermeidliche Emissionen werden berechnet und kompensiert. In der Produktion wirken zahlreiche Unternehmen mit, die sich ihrerseits den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet haben.

ZUM „GREEN EVENT“

Künstler schaffen Aufmerksamkeit für nachhaltige Entwicklung.

Internationale Künstler – wie im Jahr 2014 Nelly Furtado – sind zur Preisverleihung zu Gast in Düsseldorf und sorgen mit ihrer Medienaufmerksamkeit dafür, dass das Scheinwerferlicht hell auch auf das Thema Nachhaltigkeit leuchtet.

Zur Preisverleihung

Preisverleihung zum Deutschen Nachhaltigkeitstag.

Die Preisverleihung im Jubiläumsjahr findet am 8. Dezember im Rahmen des 10. Deutschen Nachhaltigkeitstages im MARITIM Hotel Düsseldorf statt. Die Veranstaltung hat sich als Pflichttermin der Green Economy zum Jahresende etabliert.

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