Das Programm des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 24. und 25.11.2016 in Düsseldorf.

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Donnerstag, 24.11.2016


17.30 Uhr

Empfang


19.30 Uhr

VERLEIHUNG DES NEXT ECONOMY AWARD 2016


ca. 21.00 Uhr

Buffet und Networking


22.30 Uhr

Ende der Veranstaltung / Aftershow in den Bars

Freitag, 25.11.2016


8.00 Uhr

Registrierung / Kaffee und Imbiss


9.00 Uhr

Kongress: Begrüßung
Stefan Schulze-Hausmann

(Vorsitzender des Vorstands Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.) mehr


9.15 Uhr

PLENUM: SPITZENLEISTUNGEN AUS DEUTSCHLAND

Mit Zukunftsvisionen starten –
Warum wir uns die Sieger des Next Economy Awards 2016 merken sollten.

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Der NEA hat sich im vergangenen Jahr zur nationalen Spitzenauszeichnung für sozial und ökologisch nachhaltige Startups entwickelt. 2016 wurde der Preis deshalb erneut in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung und dem DIHK ausgerufen. Die Bewerbungen zeugten erneut von der innovativen und nachhaltigen Kraft der Startup-Szene in Deutschland. Doch nur die besten Ideen treten am ersten Tag des DNT vor der Jury zum Live-Pitch an und werden in einer separaten Preisverleihung feierlich prämiert. Im Kongress stellen sich die frisch gebackenen Gewinner vor.

Die Gewinner des Next Economy Awards 2016
Moderation: Stefan Schulze-Hausmann (Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.)


9.35 Uhr

Auf Nachhaltigkeit bauen –
Was wir über zukunftsfähige Architektur heute wissen müssen.

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Wer baut trägt Verantwortung. Für die Umwelt, die Menschen, die die Gebäude nutzen, und die Zukunft von uns und unseren Kindern. Beleuchtet wird, wie sehr Nachhaltigkeit bereits zur Maxime in der Planungs- und Baupraxis geworden ist und was zukunftsfähige Architektur wirklich ausmacht.

Martin Haas (Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.)
Moderation: Stefan Schulze-Hausmann (Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.)


9.45 Uhr

Gewerbeimmobilien werden grün-
Wie Pioniere im nachhaltigen Bauen den Weg weisen können.

 

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Gewerbeimmobilien spielen mit Blick auf den Klimaschutz eine wichtige Rolle. Unternehmen, die hier vorangehen und ihre Produktions-, Lager-, Handels- oder Bürogebäude auf nachhaltige Weise bauen, zeigen anderen den Weg, wie beispielhaftes Engagement aussehen kann.

Martin Haas (Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.)
Harald Fischer (Bereichsleiter Immobilien Bauen der REWE Group)
Moderation: Stefan Schulze-Hausmann (Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.)


9.55 Uhr

Den Energieeinsatz optimieren –
Wie uns Forschung in der Wärmewende voran bringen kann

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Mehr als die Hälfte des Energiebedarfs in Deutschland wird allein für Wärme aufgewendet, 90% davon werden über fossile Rohstoffe gedeckt. Um die gesteckten Klimaziele zu erreichen, bedarf es deshalb neben erneuerbaren Energien und Energieeffizienz eines weiteren Bausteins: der Wärmewende. Beim Bedarf, der Verteilung und der Nutzung der Wärme und auch bei ihrer Rückgewinnung müssen neue energieärmere Lösungswege gefunden werden. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung rückt die Wärmewende in diesem Jahr in den Fokus und stellt die besten Forschungsprojekte vor.

Dr. Ernst-Robert Barenschee (Senior Project Manager der Evonik Creavis GmbH)
Dr. Oliver Opel (Wissenschaftlicher Koordinator des Klimaneutralen Campus der Leuphana Universität Lüneburg)
Dr. Volker Uhlig (Projektverantwortlicher des Forschungsprojekts DAPhNE an der TU Bergakademie Freiberg)
Moderation: Stefan Schulze-Hausmann (Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.) und Prof. Dr. Günther Bachmann (Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung)


10.10 Uhr

The Sustainable Development Goals –
Overcoming barriers.

Silvia Lara (Asociación Empresarial para el Desarrollo, Costa Rica)

Moderation: Prof. Dr. Günther Bachmann (Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung)

10.25 Uhr

Zukunftsorientierung messen –
Welchen Beitrag der Monitor Nachhaltige Kommune leistet.

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Ziel des Monitors ist es, das Nachhaltigkeitsmanagement auf lokaler Ebene mit Indikatoren, Analysen, guten Beispielen und konkreten Handlungsempfehlungen zu unterstützen. Hierzu führte das Deutsche Institut für Urbanistik – im Auftrag der Bertelsmann Stiftung – auf Grundlage eines partizipativ erarbeiteten Indikatorensets eine Datenerhebung und eine Befragung von Verwaltungschefs durch. Beim
Deutschen Nachhaltigkeitstag werden die ersten Ergebnisse vorgestellt.

Dr. Busso Grabow (Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Urbanistik – Difu)
Dr. Kirsten Witte (Leiterin des Programms LebensWerte Kommune der Bertelsmann Stiftung)
Moderation: Stefan Schulze-Hausmann Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.)


Gesamtmoderation: Prof. Dr. Günther Bachmann (Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung) und Stefan Schulze-Hausmann (Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis)


10.45 Uhr

Kommunikationspause / Kaffeepause


DIALOGFOREN I


11.30 Uhr

Voneinander profitieren –
Startups und Unternehmen gründen Innovationen

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Innovative Geschäftsideen sind für Deutschland als rohstoffarmes Land und für die hiesige Wirtschaft besonders bedeutend. Startups, KMUs und Großunternehmen tragen mittlerweile scheinbar gleichermaßen dazu bei. Doch wer forscht effizienter? Wer innoviert schneller? Konzerne wollen ihren Vorsprung langfristig sichern –   Startups wollen schnell wachsen. Startup-Days, -Hubs und -Labs sprießen momentan allerorten aus dem Boden und scheinen beiderseitige Bedürfnisse abzudecken. Doch entstehen hier wirkliche Win-Win-Situationen – auch für die Kleineren?

Naemi Denz (Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA))
Dr. Thomas Maier-Eschenlohr (Geschäftsführer der Landpack GmbH)
Dr. Kai Morgenstern (Projektleiter Energiegründer am RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V.)
Dr. Ludger Kleyboldt (Geschäftsführer der NWB Verlag GmbH & Co. KG)
Dr. Otto Schulz (Globaler Leiter des Bereichs Sustainability bei der A.T. Kearney GmbH)

Moderation: Dr. Marc Evers (Referatsleiter Mittelstand, Existenzgründung, Unternehmensnachfolge des DIHK – Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.)


11.30 Uhr

Miteinander wachsen –
Nachhaltige Produktgestaltung eröffnet Märkte neu.

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Mit rund 80 Prozent wird der größte Teil der Wirkung eines Produktes auf Kosten und Umwelt bereits mit seiner Entwicklung festgelegt. Im Rahmen der Produktgestaltung können also große Hebel für umweltverträgliche Herstellung, Nutzung und Entsorgung oder besseres Recycling geschaffen werden. Intelligentes, ressourceneffizientes Produktdesign führt zu innovativen Lösungen, beispielsweise einem Ersatz von problematischen Stoffen. Doch wie können Unternehmen bereits bestehende Produkte optimieren? Braucht es einen eigenen Produktdesigner im Unternehmen? Und welche Rolle spielt der Konsument?

Bernd Draser (Freiberuflicher Dozent für Philosophie und Kultuswissenschaften an der ecosign/Akademie für Gestaltung)
Dr. Peter Jahns (Geschäftsleiter der Effizienz-Agentur NRW)
Markus Wild (Gründer und Inhaber von WILDDESIGN GmbH & Co. KG)
Marc Rexroth (Geschäftsführer reditum e.K.)

Moderation: Prof. Dr. Christa Liedtke (Leiterin der Forschungsgruppe „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren” am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie)


11.30 Uhr

Die Quelle des Lebens sichern –
Wie Wasser globale Entwicklungen bestimmt.

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Wasser ist als Ressource unverzichtbar für eine nachhaltige Entwicklung. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist Voraussetzung für die weltweite Armutsbekämpfung, darüber hinaus spielt der Wassersektor eine zentrale Rolle für das Wirtschaftswachstum. Der globale Wasserbedarf wird in den nächsten Jahren immer weiter ansteigen – und selbst aktuell haben über 500 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser. Viele Unternehmen stellen sich bereits ihrer Verantwortung, in dem beispielsweise bei der Produktion Wasser eingespart oder durch Wiederaufbereitung und Ausgleichsprojekte zurück in den Wasserkreislauf eingespeist werden. Doch wie kann darüber hinaus ein Bewusstsein für die globale Wasserknappheit erzeugt werden – besonders in einem wasserreichen Land wie Deutschland? Wie kann Verteilungsgerechtigkeit erreicht werden? Was bedeutet die Ressourcenknappheit Wasser für die Wirtschaft?

Benjamin Adrion (Gründer und Organisationsentwickler von Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.)
Axel Bachmann (Geschäftsleiter des Bereichs Nachhaltigkeit Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG)
Dr. Till Wahnbaeck (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Welthungerhilfe e.V.)

Moderation: Willi Cornel (Berater für Nachhaltigkeit und Innovation bei BCC Business Communications Consulting GmbH)


11.30 Uhr

Effizienz neu denken –
Ressourcen zwischen Sparen und Wiederverwerten.

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Die Schaffung einer zunehmend kreislauforientierten Wirtschaft, bei der es darum geht, den Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen innerhalb der Wirtschaft so lange wie möglich zu erhalten und möglichst wenig Abfall zu erzeugen, ist ein wesentlicher Beitrag zu den Bemühungen der EU um eine nachhaltige, CO2-arme, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft. Was in der Theorie auf den ersten Blick so einfach klingt, bedarf in der Praxis ausgereifter, wissenschaftlicher Verfahren: nicht immer ist sichergestellt, dass Ziele wie Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und CO2-Reduktion Hand in Hand gehen. Eine Bewertung basiert zwangsläufig auf Modellannahmen und Konventionen. Müssen Ressourcen überhaupt eingespart werden, wenn sich Produkte vollständig recyceln lassen oder aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden? Und ist im Bereich Recycling das, was technisch möglich ist, auch immer ökonomisch sinnvoll?

Fishbowl-Diskussion mit
Dr. Birgitt Bendiek (Geschäftsführerin der Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG)
Dr. Thomas Fehlhaber (Lebensraum Ziegel / Geschäftsführer der UNIPOR-Ziegel Marketing GmbH)
Dr. Katharina Marquardt (Leiterin der Wissenschaftskommunikation der Procter & Gamble Gruppe Deutschland)
Hans Peters (Vorstandsvorsitzender des Instituts Bauen und Umwelt e.V. / Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus GmbH & Co. KG)
Dr. Eva Schmincke (Convenor des europäischen Normenausschusses CEN/TC 350/WG3 (Sustainability of Construction Works – Product Level))

Moderation: Fritz Lietsch (Social Entrepreneur, Geschäftsführer des ALTOP Verlages und Chefredakteur des Magazins forum Nachhaltig Wirtschaften)


11.30 Uhr

Füreinander da sein –
Unternehmen schaffen Integration.

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Im Fokus der Flüchtlingspolitik stand in den vergangenen Monaten die Frage, wie die Registrierung und insbesondere die Unterbringung bewältigt werden kann. Die größte Herausforderung steht jedoch noch bevor: Die Einbindung von Tausenden leistungsfähiger und -williger Flüchtlinge, die Asyl erhalten oder zumindest zeitweise geduldet werden. Welche Komponenten fließen in den Arbeitseinstieg ein? Welche Rolle spielt dabei der Gesetzgeber, welche die Politik/Kommunen, welche die Wirtschaft? Welchen Hürden sehen sich die Geflüchteten, aber auch die Unternehmen gegenüber?

Stefan Birnbacher (Geschäftsführer der STRASSER Bauunternehmung GmbH)
Dr. Stefan Buchholt (Stellvertretende Leitung der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren)
Ariane Kilian (Koordinatorin Flüchtlingshilfe bei der Volkswagen AG)
Mohamed Amine Yousef (Teilnehmer der Integrationsprojektes der Allianz Umweltstiftung „Flüchtlinge in der Grünpflege“, Ludwigsburg)

Moderation: Caspar Dohmen (Wirtschaftsjournalist und Buchautor)


11.30 Uhr

Wege ebnen –
Wissenstransfer befördert nachhaltige Stadtentwicklung im Ausland.

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Kommunen spielen eine substantielle Rolle in der Umsetzung der 2015 verabschiedeten Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, insbesondere mit Blick auf die Zielsetzung der globalen Partnerschaft im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung (SDG 17). Zur Vermittlung und Anwendung nachhaltiger Infrastrukturen sowie globaler Umweltstandards im Ausland wird im Rahmen von Städtepartnerschaften u.a. durch Wissenstransfer entsprechendes Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung geschaffen. Welche Herausforderungen werden von den Kommunen in der Zusammenarbeit im Ausland wahrgenommen? Wie gelingt Bewusstseinsbildung für nachhaltige Entwicklung auf Augenhöhe? Welche Strukturen benötigen kleine und mittelständische Umwelttechnologieunternehmen, um sich international zu etablieren?

Nilgün Parker (Leiterin des Referats G I 5 Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung; nachhaltige Unternehmensführung im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)
Carsten Zimmermann (Leiter Strategische Planung/Standortentwicklung im Büro des Oberbürgermeisters, Stadt Solingen)
Peter Rosenberger (Oberbürgermeister der Stadt Horb am Neckar)

Moderation: Heike Leitschuh (Autorin und Moderatorin)


12.45 Uhr

Mittagessen


DIALOGFOREN II


13.45 Uhr

Mit gutem Gewissen investieren –
Nachhaltige Finanzanlagen setzen sich durch.

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Nachhaltige Denkweisen bestimmen unser Handeln oft selbstverständlich, wenn es um Energiege-winnung, Konsum, oder Produktion geht. Und auch bei Investitionen und Geldanlagen sind ökologische und soziale Aspekte allmählich auf dem Vormarsch. Doch festgelegte Definitionen für nachhaltige Geldanlagen fehlen bisher, nicht alle Fonds sind grün und fair. Welche Standards gibt es? Welchen können private und unternehmerische Anleger vertrauen? Und welchen Einfluss üben die Banken aus?

Thomas Jorberg (Vorstandssprecher der GLS Bank)
Chris-Oliver Schickentanz (Chief Investment Officer der Commerzbank AG)
Antje Schneeweiß (Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene)
Hermann-Josef Tenhagen (Chefredakteur von Finanztip)

Moderation: Caspar Dohmen (Wirtschaftsjournalist und Buchautor)


13.45 Uhr

The Agenda 2030 for sustainability –
challenging business as usual.

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The SDGs set a new frame for sustainable business worldwide. Actually, we see first approaches and cooperation. On invitation by the German Council for sustainable development the Open SDGclub.Berlin just brought together some eighty change agents from different parts of the world. They want to promote sustainability in society as a whole. How do we succeed? (Moderated conversation in English language)

Chrysoula Exarchou (Quality Net Foundation / Greece)
Hanaa El Hilaly (SDG Expert for ECOSOC / Egypt)
Silvia Lara (Asociación Empresarial para el Desarrollo / Costa Rica)
Markus Lötzsch (IHK Nürnberg)
Gomer Padong (Philippine Social Enterprise Network / Philippines)

Moderation: Dr. Véronica Tomei (Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Rat für Nachhaltige Entwicklung)


13.45 Uhr

Auf Nachhaltigkeit bauen –
Wie der Bausektor sich neu erfindet.

 

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Die Bau- und Immobilienwirtschaft erlebt in den letzten 10 Jahren einen  kontinuierlichen Wandel. Ein Treiber dieses Transformationsprozesses ist die Nachhaltigkeit. Das Themenforum beleuchtet, wie weit diese Neufokussierung des Sektors bereits fortgeschritten ist. Diskutiert wird, wie der Mensch als Nutzer ins Zentrum der Gebäudeplanung rückt und wie das Thema „Nachhaltigkeit“ bei  Auftraggebern und Kunden in der Praxis ankommt.
Prof. Annette Hillebrandt (Professorin für Baukonstruktion | Entwurf | Materialkunde an der Bergischen Universität Wuppertal)
Prof. Dipl.-Ing. Matthias Rudolph (Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart Transsolar Energietchnik GmbH
Amandus Samsøe Sattler (Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.)
Andreas Sedler (opus Architekten BDA)
Prof. Anke Mensing (opus Architekten BDA)Moderation: Felix Jansen (PR Referent bei der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.)

13.45 Uhr

Mehr Effizienz durchsetzen –
Lokale Netzwerke schaffen globale Erfolge.

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Wohnen und Mobilität sind Schlüsselbereiche für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz. Welche Rolle spielen hierbei Kommunen – eingebunden in lokalen Netzwerken, welche Herausforderungen stellen sich in der Praxis und kann die fortschreitende Digitalisierung dabei eine Hilfe sein? Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt bringt beim Deutschen Nachhaltigkeitstag relevante Akteure miteinander ins Gespräch.

Dr. Heinrich Bottermann (Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt)
Marilyn Heib (Geschäftsführerin bettervest GmbH)
Prof. Martin zur Nedden (Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Deutsches Institut für Urbanistik)
Udo Sieverding (Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW e.V.)
Mario Münch (Geschäftsführer der M.Münch Elektrotechnik GmbH & Co. KG)

Moderation: Janine Steeger (Moderatorin und Journalistin)


13.45 Uhr

Nachhaltigkeit transportieren –

Wie sich Marken und gesellschaftlichen Wandel gegenseitig beeinflussen.

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Das zunehmende gesellschaftliche Bewusstsein für Nachhaltigkeit hat Konsequenzen für die Markenwelt. Die Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten von Unternehmen, auch ökologische und soziale Kriterien zu erfüllen. Marken können das nachhaltige Engagement repräsentieren und bieten Orientierung. So werden emotionale Verbindungen zum Kunden geschaffen und Loyalität erzeugt – Nachhaltigkeit schafft also einen Mehrwert für Marke und Unternehmen. Doch inwiefern unterscheidet sich der Impact zwischen Marken, die das Thema von Anfang an als Kern des Selbstverständnisses definieren, und bestehenden Marken, die sich in Richtung Nachhaltigkeit umorientieren? Und ist Nachhaltigkeit als Massenphänomen überhaupt glaubwürdig?

Michael Damm (Leiter Corporate Responsibility FOND OF BAGS GmbH)
Steffi Götzel
(Nachhaltigkeitsmanagement Konsumentenklebstoffe bei Henkel AG & Co. KGaA)
Reinhard Schneider
(Geschäftsführender Gesellschafter und Inhaber der Werner & Mertz GmbH)
Ramon Stroink
(Geschäftsführer Markt für Deutschland und die Schweiz der Weleda AG)
Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt und Energie GmbH)
Christina Schulz (Projektmanagement Nachhaltigkeit bei DSD Der Grüne Punkt)

Moderation: Prof. Dr. Carsten Baumgarth (Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin)


13.45 Uhr

Wege gehen –
Umwelttechnologien verwirklichen nachhaltige Infrastrukturen im Ausland.

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Umwelttechnologien sind Schlüsselelemente einer intelligenten Lösung für die zunehmende Urbanisierung weltweit. Deutschland ist als Exportweltmeister im Umweltschutz wesentlicher Akteur dieser Entwicklungen. Im Rahmen von Städtepartnerschaften arbeiten viele Kommunen in wertvollen Projekten zur Schaffung geeigneter nachhaltiger Infrastrukturen in den Zielländern, auch um eine gelungene Einführung und die dauerhafte Anwendung von Umwelttechnologien zu ermöglichen. Wie können Kooperationen zwischen (bestehenden) nachhaltigen Infrastrukturprojekten von deutschen Kommunen im Ausland und deutschen Umwelttechnologieunternehmen ganz konkret initiiert werden? Und inwieweit steht dies im Wiederspruch zur Wirtschaftsförderung vor Ort (im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe)?

Sofie Geisel (Geschäftsführerin der DIHK Service GmbH)
Denis Peisker (Dezernent für Stadtentwicklung & Umwelt, Stadt Jena)
Michael Schmidt (Projektleiter Solar2World)

Moderation: Heike Leitschuh (Autorin und Moderatorin)


15.00 Uhr

Kommunikationspause / Kaffeepause


PLENUM: GLOBALE VORBILDER


15.30 Uhr

Über Nachhaltigkeit reflektieren –
Wie Philosophie globale Herausforderungen ethisch und wissenstheoretisch einordnet.

Prof. Dr. Richard David Precht (Philosoph, Publizist und Autor)

15.45 Uhr

Mit Strategien vorankommen –
Wie die nationale Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele gelingt.  

Prof. Dr. Günther Bachmann (Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung)
Dr. Stefan Bauernfeind (Referatsleiter Nachhaltige Entwicklung im Bundeskanzleramt)

16.00 Uhr

Für Visionen eintreten –
Wie ein kleines Land großes Nachhaltigkeitsvorbild sein kann.

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Bhutan hat mit seinem Entwicklungskonzept „Bruttosozialglück“ ein Markenzeichen in der Welt gesetzt. Was können wir im Westen in unserer hektischen  Informations- und Industriegesellschaft von dieser faszinierenden Vision lernen? Und wie kann ein solches Nachhaltigkeitsverständnis nationale Politikstrategien inspirieren?

S.E. Tshering Tobgay (Premierminister des Königreichs Bhutan)


16.30 Uhr

Ende des Kongresses


Stand: 19.11.2016; Änderungen vorbehalten.