Der DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ 2016 prämiert
Spitzenleistungen zukunftsweisender Architektur.

Der DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ prämiert herausragende Architektur, die Nachhaltigkeit, ästhetischen Anspruch und Innovation verbindet.

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Das sind die Preisträger des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“ 2016.

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Schmuttertal-Gymnasium Diedorf (Sieger)
(Foto: Carolin Hirschfeld)

AKTIV-STADTHAUS (Top 3)
(Foto: Constantin Meyer)

+e Kita Marburg | Solarraupe (Top 3)
(Foto: Eibe Sönnecken)

Deutschlands Architekturpreis für Nachhaltigkeit.

Der DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ ist in die vierte Runde gegangen: Auch 2016 werden Spitzenleistungen der Architektur ausgezeichnet, die auf vorbildliche Weise den ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen der Zeit begegnen. Beste Chancen haben Gebäude, die Nachhaltigkeit in allen ihren Dimensionen mit herausragender Gestaltung und hoher Innovationskraft verbinden. Die Auszeichnung wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. verliehen.

Die Auszeichnung hat sich in den letzten Jahren zu einem der renommierten Architekturpreise des Landes entwickelt. Die Einreichungen spiegeln die Stärken der Baubranche in Deutschland, die weltweit im Bereich nachhaltiger Architektur Maßstäbe setzt. Unter den Guten die Besten zu finden, als Leuchttürme zu kommunizieren und damit den Trend zu unterstützen, haben sich die Initiatoren des DGNB Preises zum Ziel gesetzt.

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Martin Haas

Wir freuen uns über das hohe Qualitätslevel bei den Einreichungen zum diesjährigen DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“. Zahlreiche namhafte und aufstrebende Architekturbüros haben sich mit ihren neuesten Projekten beworben. Eine tolle Auswahl, die zeigt, dass Innovation, Nachhaltigkeit und Gestaltung sich hervorragend ergänzen können.

Martin Haas DGNB Vizepräsident

Das ist die Shortlist.

Gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. lobt die DGNB seit 2013 den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ aus. Am 15. Juli 2016 hat sich die DGNB Jury in Stuttgart getroffen und aus den eingereichten Projekten eine Shortlist erstellt.

AKTIV-STADTHAUS

Frankfurt am Main

Das AKTIV-STADTHAUS mitten in Frankfurt ist eines der innovativsten Geschosswohngebäude Europas. Das 150 Meter lange und 10 Meter breite Gebäude bietet auf sieben Geschossen Platz für 74 Wohneinheiten unterschiedlichster Größe. Es gilt als Kraftwerk, da es mehr Energie erzeugt als es verbraucht.
Der Auftrag, zukünftig in Innenstädten verdichtet, lebenswert, gut gestaltet und energieeffizient zu bauen, wird beim AKTIV-STADTHAUS pionierhaft umgesetzt.

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(Foto: Constantin Meyer)

Antivilla

Krampnitzsee, Potsdam

Die Antivilla ist ein ehemaliges Atelier- und Wohngebäude, das zu einem Wohnhaus von rund 500 qm Wohn-/Nutzfläche umgestaltet wurde. Das schlichte Gebäude stellt einen besonderen Ansatz bei dem Umgang mit vorhandenem Bestand dar: Im Gegensatz zu einem üblichen Vollwärmeschutz durch Außen- dämmung werden Aspekte wie thermische Zonierung, einfaches Bauen, Nutzerverhalten und Suffizienz baulich berücksichtigt und umgesetzt.

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(Foto: Erica Overmeer)

+e Kita Marburg | Solarraupe

Marburg

„Solarraupe“ heißt die neue U3-Tagessstätte im Marburger Vitos-Areal. Das zweigeschossige Gebäude nutzt einen Geländesprung am Rande einer Lichtung, um den Kindern auf beiden Ebenen direkten Zugang zu den Spielbereichen im Park des historischen Geländes zu bieten und eine komplett barrierefreie Erschließung zu sichern.

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(Foto: Eibe Sönnecken)


ETA-Modellfabrik, TU Darmstadt

Darmstadt

Die ETA-Modellfabrik auf dem Campus Lichtwiese der TU Darmstadt ist ein Fabrikgebäude, in dem modellhaft die Vernetzung von Produktionsabläufen und Funktionen der Gebäudetechnik und -hülle erprobt werden. Das Gebäude ist so gestaltet, dass es neben der Produktion auch als Lern- und Ausbildungszentrum funktioniert.

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(Foto: Eibe Sönnecken)

Innovationszentrum an der Hochschule Aalen

Aalen

Das Innovationszentrum an der Hochschule Aalen dient der Stärkung des regionalen Gründergeistes und weiteren Professionalisierung des Transfers zwischen Hochschule und Unternehmen der Region Ostalbkreis sowie darüber hinaus, um jungen Unternehmern und Existenzgründern eine Plattform zur Entwicklung marktfähiger Produkte aus dem Forschungsumfeld der Hochschule zu bieten.

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(Foto: Hans-Jürgen Landes)

Schmuttertal-Gymnasium Diedorf

Diedorf

Das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf ist ein Gebäude mit Plusenergiestandard, errichtet in Modulbauweise um eine Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen des pädagogischen Konzepts zu ermöglichen. Das Ensemble, bestehend aus vier Gebäuden, fügt sich in herausragender Weise in die Landschaft am Rand des Naturparks Augsburg ein.

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(Foto: Carolin Hirschfeld)


WITTENSTEIN Innovationsfabrik

Igersheim-Harthausen

Die Innovationsfabrik WITTENSTEIN am Firmenhauptsitz der WITTENSTEIN AG bietet auf 18.000 qm Nutzfläche für Produktion und Büros. Sie bündelt die Anforderungen an die Entstehungsprozesse eines Produktes von der Entwicklung bis zur Produktion und Logistik an einem Standort und scheint den verschiedensten Arbeitsplätzen beste Bedingungen bereit zu stellen.

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(Foto: Joachim Schmeisser)

 


Partner des Preises ist die DGNB.

Die DGNB wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, nachhaltiges Bauen zu fördern. Heute zählt der Verein über 1.200 Mitglieder – Wissenschaftler wie Praktiker – und stellt eine zentrale nationale und internationale Plattform für den Know-how-Transfer im Bereich nachhaltigen Bauens dar.

Die DGNB versteht Nachhaltigkeit als Verpflichtung der gesamten Gesellschaft, Verantwortung für gegenwärtige Probleme wie Klimawandel und Ressourcenverknappung zu übernehmen, anstatt sie kommenden Generationen zu überlassen.

Zur Förderung nachhaltigen Bauens hat die Non-Profit- und Non-Governmental-Organisation ein Zertifizierungssystem zur Bewertung besonders umweltfreundlicher, ressourcensparender, wirtschaftlich effizienter und für den Nutzerkomfort optimierter Gebäude und Quartiere entwickelt – das DGNB Zertifikat. Die hohen Qualitätsansprüche bei der Erstellung und Nutzung von Gebäuden und Stadtquartieren zielen darauf ab, positive Effekte für Gesellschaft und Natur zu verstärken und negative zu minimieren.

Die DGNB will die Öffentlichkeit durch systematischen Know-how-Transfer über Veranstaltungen, Medien und die Weiterbildung von Bauprofis zu Nachhaltigkeitsexperten dafür sensibilisieren, dass eine nachhaltige Bauweise notwendig und vor allem möglich ist.

www.dgnb.de

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Diese Jury hat eine Vorauswahl getroffen.

Martin Haas

Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. und Inhaber des haas cook zemmrich STUDIO 2050

Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium war der Diplom Ingenieur Martin Haas von 1995 bis 2012 als Mitarbeiter und Partner bei Behnisch Architekten tätig, wo er unter anderem die Verantwortung für die Nord/LB in Hannover, die Unilever Zentrale und den Marco Polo Tower in Hamburg sowie für das Ozeaneum in Stralsund trug. Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt Haas auf die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Architektur. Im April 2012 gründete er zusammen mit David Cook und Stephan Zemmrich nach 6 Jahren der Partnerschaft sein eigenes Büro „haas cook zemmrich STUDIO2050″ mit Projekten im In- und Ausland. Darüber hinaus ist Haas sowohl Mitinitiator und Vizepräsident der DGNB als auch wissenschaftlicher Beirat der Bauhaus SOLAR Weimar. Außerdem hat er seit 2008 eine Gastprofessur an der University of Pennsylvania in Philadelphia USA sowie an der Universita di Sassari in Italien inne.

Prof. Annette Hillebrandt

Professorin für Baukonstruktion | Entwurf | Materialkunde an der Bergischen Universität Wuppertal

Annette Hillebrandt ist Professorin für Baukonstruktion | Entwurf | Materialkunde an der Bergischen Universität Wuppertal. Zuvor hatte sie seit 2001 Professuren in Kaiserslautern und Münster inne.

Sie ist assoziierte Architektin BDA in m.schneider a.hillebrandt architektur, Köln und erhielt für ihre Werke zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Deutschen Fassadenpreis, den BDA-Preis NRW oder den Preis „Zukunft Wohnen“.
Sie befasst sich seit ca. 2010 mit Themen des recyclingfähigen Bauens u.a. in einer Expertengruppe der DGNB.

Als Jurorin ist sie seit 1996 tätig, u.a. für den Neubau der Deutschen Botschaft, Tokio oder die Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums, Köln. Sie ist Mitglied der Gestaltungsbeiräte Coesfeld und Wuppertal.

Martin Hoffmann

Martin Hoffmann, ARCADIS Deutschland GmbH

Martin Hoffmann ist öffentlich bestellter Sachverständiger für Schafstoffe in und an Gebäuden, Vorsitzender des Fachausschusses der DGNB und seit 2015 Leader der Green Services ARCADIS Deutschland GmbH.

Zuvor arbeitete er bereits als Projektleiter der Gesellschaft für ökologische Bautechnik (GföB) und beschäftigte sich mit der Entwicklung und Weiterführung der Umweltpreises HafenCity Hamburg.

Seit 2007 arbeitet er mit dem DGNB zusammen, in dieser Zeit war er als Sprecher des Fachbeirates Gesundheit und Behaglichkeit beschäftigt. Außerdem war er mit der Erarbeitung von Zertifizierungskriterien zur Bewertung von Gebäuden in Zusammenarbeit mit dem UBA und dem BMVBS beauftragt.


Prof. Dipl.-Ing. Anett-Maud Joppien

Architektin BDA, TU Darmstadt, Vorstandsmitglied Dietz Joppien Architekten

Prof. Dipl.-Ing. Anett-Maud Joppien absolvierte ihren Master in Architektur an der amerikanischen University of California/Berkeley mit Auszeichnung. Ihren Abschluss als Diplomingenieurin machte sie an der TH Darmstadt.

Sie ist Mitgründerin der Joppien Dietz Architekten GbR mit Sitz in Frankfurt/Main und Potsdam. Seit 2004 ist sie außerdem Mitglied des Vorstandes.

Prof. Ralf Niebergall

Vizepräsident Bundesarchitektenkammer

Prof. Ralf Niebergall ist seit 2013 Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer. Außerdem ist er Präsident der Architektenkammer Sachsen-Anhalt und „Head of Delegation“ der Bundesarchitektenkammer bei der deutschen Delegation im Architects‘ Council of Eruope (ACE).

Sein Architekturstudium absolvierte er an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar. Danach arbeitete er als Architekt in Berlin bei VEB BMK daraufhin war er als Gruppenleiter Hochbau im Büro des Stadtarchitekten Halle/Saale tätig. Anschließend war er als Architekt im Bischöflichen Ordinariat in Magdeburg beschäftigt, bis er 1991 das Architekturbüro Niebergall & Schaller gründete. Seit dem Jahr 2000 ist er freischaffend tätig.

1995 wurde er zum Professor berufen und lehrte an der Fachhochschule Magdeburg. 2002 bis 2005 war er Dekan des Fachbereichs Bauwesen. Seit 2006 hat er seine Lehrtätigkeit an der Hochschule-Anhalt am Standort Dessau.

Prof. Dipl.-Ing. Matthias Rudolph

Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Transsolar KlimaEngineering

Prof. Dipl.-Ing. Matthias Rudolph studierte Maschinenbau an der Universität Stuttgart und an der Northwestern University in Chicago. Seit 2000 ist er bei der Firma ‘Transsolar KlimaEngineering’ tätig. In den Jahren 2010/2011 fungierte er dort als stellvertretender Direktor der New Yorker Dependance.

2012 nahm er den Ruf als Professor für Gebäudetechnologie an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart an. Matthias Rudolph ist auf die Entwicklung innovativer Energie- und Klimakonzepte für Gebäude und Stadtteile spezialisiert, mit dem Fokus darauf, unter Integration der lokalen Randbedingungen den höchsten Komfort für die Nutzer mit dem geringstmöglichen Einfluss auf die Umwelt zu erreichen.


Amandus Samsøe Sattler

Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.

Amandus Samsøe Sattler ist Founding Partner und Geschäftsführer des 1993 gegründeten Architekturbüros Allmann Sattler Wappner Architekten in München.

Universitäre Tätigkeiten: Lehrauftrag an der Semaine Internationale, École Nationale Supérieur d’Architecture, Frankreich (2007), Vertretungsprofessur an der Fachhochschule Köln von 2009-2013, Lehrauftrag für Architektur und Städtebau an der Akademie der Bildenden Künste in München von 2005-2015. Amandus Samsøe Sattler ist Mitglied des Gestaltungsbeirats der Stadt Wiesbaden und der Stadt Oldenburg und engagiert sich in internationalen Juries, Workshops und Vorträgen.

Seit 2015 ist Amandus Samsøe Sattler Mitglied im Präsidium der DGNB

Boris Schade-Bünsow

Chefredakteur Bauverlag BV GmbH

Boris Schade-Bünsow ist Chefredakteur der Architekturzeitschrift Bauwelt in Berlin. Zuvor war er Radakteur und Chefredakteur der TAB Technik am Bau und anderer Bauchfachzeitschriften im Bauverlag in Gütersloh.


Blick hinter die Kulissen: Film zur DGNB-Jurysitzung in Stuttgart.

ZUM JURYFILM

Die DFH Deutsche Fertighaus AG ist erneut Partner des DGNB Preises. Deutschlands größtes Fertighausunternehmen hat Nachhaltigkeit zu einem leitenden Prinzip der Unternehmensstrategie erhoben und gilt als echter Vorreiter im Markt. Die DFH AG schafft mit ihren vier Vertriebslinien echte Werte. Im Mittelpunkt des Denkens und Handelns stehen dabei nicht nur die individuellen Wünsche von Bauherren, sondern auch die Kriterien des nachhaltigen Wirtschaftens.

www.dfhag.de

www.zukunft-fertighaus.de

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Die Sto SE & Co. KGaA (Stühlingen) ist ein international führender Hersteller von Produkten und Systemen zur Beschichtung von Gebäuden. Ihr breites Portfolio umfasst Farben, Putze, Lacke, Fassaden-Dämmsysteme, Werkstoffe für die Betoninstandsetzung, Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme. Mit knapp 5.000 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern 2014 einen Umsatz von 1,21 Milliarden Euro. Ende 2014 war der Sto-Konzern in 34 Ländern mit 42 eigenen operativen Tochterunternehmen vertreten. Darüber hinaus bestehen Lieferbeziehungen zu Vertriebspartnern in zahlreichen weiteren Staaten. Der Leitgedanke „Bewusst bauen“ verdeutlicht in zwei Worten das Selbstverständnis der Sto-Gruppe, das ökologische und gesellschaftliche Verantwortung einschließt. Keimzelle des Unternehmens war ein 1835 gegründetes Kalkwerk, das in den 1930er Jahren von Wilhelm Stotmeister übernommen wurde. Heute führt die Familie Stotmeister, die auch das Gros der Stammaktien hält, die Sto SE & Co. KGaA in dritter Generation.

www.sto.de

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Das ist der Wettbewerb.

Bis zum 10. Juni konnten Bauherren, Architekten oder Nutzer Gebäude vorstellen, die auf Basis der drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie, Soziales – entwickelt wurden und darüber hinaus eine hohe innovative und gestalterische Qualität aufweisen.

Die Objekte müssen in Deutschland stehen und zum Zeitpunkt der Bewerbung bereits fertiggestellt und in Betrieb sein. Zudem müssen sie eine personenbezogene Nutzung aufweisen, d.h. täglicher Publikumsverkehr oder ständige Arbeitsplätze bzw. mindestens eine Wohnung. Betrachtet werden das Gebäude und die ihm unmittelbar zugeordneten Freiflächen. Es kann sich dabei um Neubauten, Bestandsbauten oder umfassende Umbaumaßnahmen handeln, die nicht älter als 5 Jahre sind. Eine Zertifizierung der Gebäude nach DGNB oder anderen Nachhaltigkeitsbewertungen ist keine Voraussetzung.

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Foto: Dietmar Strauß

Die Bewerber konnten sich vom 14. März bis zum 10. Juni über ein Online-System in Form eines gestalteten Plakats und einer ergänzenden Textdatei bewerben. Abgebildet und beschrieben wird die Nachhaltigkeit, das Innovationspotenzial und die architektonische Qualität des Gebäudes.

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Um die eingereichten Projekte in Bezug auf deren Nachhaltigkeit, Innovationspotenzial und architektonische Qualität zu bewerten, besetzt die DGNB ein Gremium mit ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet. In diesem Kreis wird eine Vorauswahl an Projekten zusammengestellt, die anschließend der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises präsentiert wird.

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In der Jurysitzung im September wählt die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, die Sieger und Finalisten aus. Nach der Jurysitzung werden alle Teilnehmer über ihr individuelles Ergebnis informiert.

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Die Bekanntgabe und Auszeichnung der Sieger erfolgt im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 25. November 2016 im MARITIM Hotel Düsseldorf. Kongress und Abendveranstaltung richten sich an Vorstände, Geschäftsführer und Nachhaltigkeitsexperten aus der Wirtschaft, (Ober-)Bürgermeister und Verwaltungsvertreter sowie an Gäste aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien.

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Hier geht es zur Bewerbung.

Vor einer Entscheidung über die Teilnahme, können Sie hier den Fragebogen zum Wettbewerb um den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ einsehen. Wenn Sie im Anschluss am Wettbewerb teilnehmen möchten, fordern Sie bitte einen Zugangscode zum geschützten Bereich an.

Häufige Fragen haben wir hier für Sie beantwortet.

ZUM FRAGEBOGEN

So werden die Besten ermittelt.

Die Bewerber wurden gebeten, ein gestaltetes Plakat einzureichen und mittels aussagekräftigem Bild- und Planmaterial sowie über einen prägnanten Leitsatz die herausragenden Eigenschaften des Projekts zu den Themen Nachhaltigkeit, Innovation und architektonische Qualität sowie die Einbindung in den Kontext darzustellen. Im Rahmen einer ergänzenden Textdatei sollen zudem die

Nachhaltigkeitsaspekte des Projektes in Textform beschrieben werden. Um die eingereichten Projekte in Bezug auf deren Nachhaltigkeit, Innovationspotenzial und architektonische Qualität zu bewerten, besetzt die DGNB ein Gremium mit ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet. Dessen Mitglieder werden zu gegebener Zeit unter www.dgnb.de in der Rubrik „Veranstaltungen“ veröffentlicht.

In diesem Kreis wird eine Vorauswahl an Projekten zusammengestellt, die anschließend der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises präsentiert wird. Die Jury entscheidet über die drei besten Einreichungen und wählt darunter den Gewinner des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“ aus.

Die Jury entscheidet.

Die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wählt Ende September 2016 die Sieger und Finalisten des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“ aus. Dieses Gremium – jährlich berufen durch das Kuratorium der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis – repräsentiert die relevanten Stakeholdergruppen und bringt Erfahrungen und Perspektiven aus Kommunen, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik in den Entscheidungsprozess ein.

Prof. Dr. Günther Bachmann

Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wird alle drei Jahre von der Bundeskanzlerin berufen, aktuell im Juni 2016. Er berichtet an das Bundeskanzleramt. Die Aufgaben des fünfzehnköpfigen Gremiums sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und die Benennung von konkreten Handlungsfeldern sowie die Durchführung eigener Projekte. Der Rat ist in seiner Agenda unabhängig. Er soll Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen machen.

Prof. Dr. Günther Bachmann leitet die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Nach seinem Studium der Landschaftsplanung war er von 1983 bis 2001 im Umweltbundesamt tätig, zuletzt in der Verantwortung zum Bundes-Bodenschutzgesetz. Innerhalb dieser Zeit war er mehrmals zu Studien- und Beratungszwecken im Ausland. Er ist Herausgeber von Loseblattwerken sowie Verfasser von Kommentaren zum Bodenschutzgesetz. Seit der Einrichtung des Nachhaltigkeitsrates 2001 ist er für diesen tätig. 2014 wurde Prof. Dr. Bachmann von der Stiftung Universität Lüneburg zum Honorarprofessor bestellt. Als Generalsekretär des Nachhaltigkeitsrates koordiniert er dessen politische und organisatorische Arbeit und treibt mit Impulsen und Initiativen das Nachhaltigkeitsdenken in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft voran. Er ist Vorsitzender der beiden Jurys des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen und für Städte. Als Redner und in zahlreichen Aufsätzen nimmt er zu aktuellen Fragen der Nachhaltigkeitspolitik und des Umweltschutzes Stellung. Er ist in wissenschaftlichen Beiräten, Stiftungskuratorien sowie in europäischen und internationalen Netzwerken tätig.

Dr. Kurt Gribl

Oberbürgermeister der Stadt Augsburg / Stellvertreter der Präsidentin des Deutschen Städtetags

Dr. Kurt Gribl (Jahrgang 1964) absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg bevor er 1991 zum Doktor der Rechte promovierte. Nach seiner Referendarausbildung nahm er eine Stelle in der Rechtsanwaltskanzler Meidert und Kollegen auf. Tätigkeitsschwerpunkte waren u.a. Verwaltungsrecht, Privates Bau- und Architektenrecht, Erschließungsrecht. In 2005 erhielt er die Zulassung zum Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, zugleich wurde er in den zuständigen Fachausschuss bei der Rechtsanwaltskammer München berufen. Seit 2008 ist Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister der Stadt Augsburg. Er ist Erster Stellvertretender Vorsitzender des Bayrischen Städtetags sowie Mitglied des Präsidiums und Hauptausschusses des Deutschen Städtetages. Seit dem 11. Juni 2015 ist er ferner Stellvertreter der Präsidentin des Deutschen Städtetags.

Martin Haas

Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. und Inhaber des haas cook zemmrich STUDIO 2050

Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium war der Diplom Ingenieur Martin Haas von 1995 bis 2012 als Mitarbeiter und Partner bei Behnisch Architekten tätig, wo er unter anderem die Verantwortung für die Nord/LB in Hannover, die Unilever Zentrale und den Marco Polo Tower in Hamburg sowie für das Ozeaneum in Stralsund trug. Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt Haas auf die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Architektur. Im April 2012 gründete er zusammen mit David Cook und Stephan Zemmrich nach 6 Jahren der Partnerschaft sein eigenes Büro „haas cook zemmrich STUDIO2050″ mit Projekten im In- und Ausland. Darüber hinaus ist Haas sowohl Mitinitiator und Vizepräsident der DGNB als auch wissenschaftlicher Beirat der Bauhaus SOLAR Weimar. Außerdem hat er seit 2008 eine Gastprofessur an der University of Pennsylvania in Philadelphia USA sowie an der Universita di Sassari in Italien inne.


Dr. Ulrich Hatzfeld

Leiter der Unterabteilung Grundsatzangelegenheiten, planungsrelevante Rechtsetzung im BMUB

Dr. Ulrich Hatzfeld ist Leiter der Unterabteilung Grundsatzangelegenheiten, planungsrelevante Rechtsetzung im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Das BMUB verantwortet neben der Umwelt- und Naturschutzpolitik die Stadtentwicklungs-, Bau- und Wohnungspolitik der Bundesregierung. Im Mittelpunkt stehen dabei Förderprogramme etwa zur Stadtentwicklung und zum Wohnen, gesetzliche Steuerungsinstrumente und die stadt- und baubezogene Forschung.

Dr. Ulrich Hatzfeld war rund 20 Jahre selbständiger Stadtplaner, bevor er ins nordrhein-westfälische Ministerium für Stadtentwicklung wechselte und dort unter anderem für die Bereiche Städtebauförderung, Planungsrecht, Baukultur und Forschung zuständig war.

Prof. Dr. Thomas Hirth

Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Prof. Dr. Thomas Hirth war seit 1992 in verschiedenen Funktionen bei der Fraunhofer-Gesellschaft tätig, zuletzt als Leiter des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart. Von 2012 bis 2015 war Hirth Sprecher des Verbunds Life Sciences und Mitglied des Präsidiums der Fraunhofer-Gesellschaft. Von 2008 bis 2015 hatte er zudem eine Professur an der Universität Stuttgart und die Leitung des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP der Universität Stuttgart inne. Von 2012 bis 2015 war Hirth Prodekan der Fakultät 4 Energie-, Verfahrens- und Biotechnik der Universität Stuttgart. Am 1. Januar 2016 trat er sein Amt als Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT an.

Bärbel Höhn

Mitglied des Bundestags/
Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Bärbel Höhn ist Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in der 18. Wahlperiode. Zwischen 2006 und 2013 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende und als solche zuständig für die Bereiche Umwelt, Energie, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Tierschutz, Bauen und Verkehr. Von 1995 bis 2000 war sie Ministerin für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft und 2000 bis 2005 Ministerin für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in NRW. Seit Oktober 2005 ist Bärbel Höhn Mitglied des Deutschen Bundestages. Die Diplom-Mathematikerin Bärbel Höhn begann ihre Karriere von 1985 bis 1989 als Mitglied im Rat der Stadt Oberhausen, zog 1990 in den nordrhein-westfälischen Landtag ein. In dieser Zeit bekleidete sie bis 1995 das Amt der Fraktionssprecherin der Grünen im Landtag.


Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden

Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Urbanistik

Martin zur Nedden (Jahrgang 1952) war vom Jahr 2006 bis zum Jahr 2013 Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig. Nach seinem Studium der Raumplanung an der TU Wien und dem Städtebaureferendariat nahm er Tätigkeiten als Planer in Kommunen unterschiedlicher Größenordnung in Westdeutschland (u. a. Unna, Bochum) wahr. Ab dem 01.11.2013 übernahm zur Nedden die Leitung des Deutschen Instituts für Urbanistik. Er war u.a. langjähriger Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses des Deutschen Städtetages. Martin zur Nedden ist Präsident der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), Mitglied der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V. SRL und a.o. Mitglied des Bund Deutscher Architekten (BDA).

Roland Schäfer

Bürgermeister der Stadt Bergkamen und Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

Roland Schäfer (Jahrgang 1949) studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld. Nach seinem Zusatzstudium der Verwaltungswissenschaften im Jahr 1976 folgte in den Jahren 1977 bis 1983 eine Tätigkeit am Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Bielefeld. Von 1983 bis 1988 arbeitete Schäfer in verschiedenen Dezernaten im Regierungspräsidium Arnsberg. 1984 bis 1985 folgte eine Abordnung zur Kreisverwaltung Soest. In den Jahren 1988 bis 1989 war Roland Schäfer in der Kommunalabteilung des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen tätig. Im Anschluss folgte bis zum Jahr 1998 seine Amtszeit als Stadtdirektor der Stadt Bergkamen. 1998 wurde Roland Schäfer vom Rat zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Bergkamen gewählt. Seit dem Jahr 1999 ist er direkt gewählter hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Bergkamen. Roland Schäfer ist seit dem 1. Juli 2015 Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), zuvor war er 1. Vizepräsident. Zudem ist er 1. Vizepräsident des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB NRW).

Ulrike Schell

Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW

Ulrike Schell hat an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn
Ernährungswissenschaften studiert. Seit Anfang der 80er Jahre ist sie bei der Verbraucherzentrale NRW mit verschiedenen Schwerpunkten in den Themenfeldern Umwelt & Klimaschutz sowie Ernährung & Lebensmittel tätig. Ulrike Schell ist Mitglied der Geschäftsleitung bei der Verbraucherzentrale NRW und leitet den Bereich Ernährung und Umwelt. Hier sind ihre Themenschwerpunkte u.a. Nachhaltige Entwicklung, SDGs und Nachhaltiger Konsum, Ressourcenschutz und Klimaschutz – global und lokal. Ulrike Schell setzt sich für mehr Wertschätzung für Lebensmittel und Konsumprodukte ein. Sie vertritt die Verbraucherzentrale NRW in fachlichen Gremien auf Landes- und Bundesebene. U.a. ist sie Mitglied des geschäftsführenden Vorstands von KlimaDiskurs.NRW. Privat ist sie im Vorstand des Öko-Institut e.V.


Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Präsident des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Jahrgang 1966) studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln und an der HEC School of Management, Paris. Nach seinem Studium war er im Bereich Strategische Umweltberatung/ Organisationsberatung bei Roland Berger & Partner in Düsseldorf tätig. 1995 promovierte er an der Universität St. Gallen. An die Promotion schloss sich 1998 eine Habilitation an. Es folgte eine Professur an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg im Bereich Produktionswirtschaft und Umwelt sowie eine Stellung als Dekan im Fachbereich Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Von 2004 bis 2008 war Prof. Schneidewind Präsident der Universität Oldenburg. Seit März 2010 hat er eine Professur für „Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit“ an der Bergischen Universität Wuppertal inne und ist Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie GmbH.

Dr. Lutz Spandau

Vorstand der Allianz Umweltstiftung

Dr. Lutz Spandau (Jahrgang 1957) studierte Landschaftsarchitektur und Ökologie an der TU München-Weihenstephan. Als akademischer Rat am Lehrstuhl für Landschaftsökologie der TU München arbeitete er mit Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Haber in vielen nationalen und internationalen Projekten zur Ökosystemforschung. Für seine wissenschaftliche Tätigkeit wurde er mit dem Thurn und Taxis Forschungspreis ausgezeichnet. Im Jahr 2013 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Seit 1991 ist Dr. Spandau Vorstand der mit 50 Mio. Euro Grundstockvermögen ausgestatteten Allianz Umweltstiftung. Er ist für die Konzeption und Struktur der Stiftung und der Förderprojekte verantwortlich. Er wurde u. a. 2004 mit der Bayerischen Umweltmedaille ausgezeichnet. Dr. Spandau ist u. a. Mitglied des Naturschutzbeirats beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Audi Stiftung für Umwelt GmbH sowie Mitglied im Naturschutzbeirat des Landes Berlin.

Wolfgang Teubner

Geschäftsführer des ICLEI Europasekretariats in Freiburg

Wolfgang Teubner studierte politische Wissenschaften und englische Literatur. Nach Arbeiten u. a. für das Institut für Kommunalpolitik in Freiburg und einer Zusatzqualifikation als Berater für den europäischen Binnenmarkt trat er 1992 eine Stelle bei ICLEI – Local Governments for Sustainability an. Teubner verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der interkommunalen Zusammenarbeit in verschiedenen Themenfeldern rund um nachhaltige Stadtentwicklung, inklusive Umweltmanagement, Lokale Agenda 21 und Klimaschutz. Bis heute war er an mehr als 100 europäischen und internationalen Projekten oft in leitender Funktion beteiligt. Von 1994 bis 1997 koordinierte er ICLEIs europäische Kampagne „Städte für den Klimaschutz“ und bis 1999 das europäische „Lokale Agenda 21 Trainingsprogramm“. Ab 1994 war er in die Entwicklung der Kampagne nachhaltiger Städte und Gemeinden in Europa involviert und an den Entwürfen der „Aalborg Charta“ und der „Aalborg Commitments“ beteiligt. 1996 und 1997 war er Jurymitglied des „European Sustainable City Award“. Seit 2010 ist Wolfgang Teubner Geschäftsführer des ICLEI Europasekretariats, dessen Leitung er schon seit 2002 als Prokurist und Exekutivdirektor übernommen hatte.


Dr. Kirsten Witte

Leiterin des Programms LebensWerte Kommune bei der Bertelsmann Stiftung

Dr. Kirsten Witte wurde 1966 in Soest geboren. Nach ihrem VWL Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bis 1994 an der Universität Münster. Im gleichen Jahr promovierte sie zum Thema „Ordnungspolitische Perspektiven der Europäischen Union“. Von 1994 bis 2001 war Dr. Kirsten Witte in verschiedenen Funktionen bei der Stadt Münster tätig. Für die Bertelsmann Stiftung arbeitet sie seit 2001 und seit 2005 leitet sie hier das Programm LebensWerte Kommune.


Nutzen Sie den Wettbewerb!

Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfreie Kongresskarten. Die nominierten Gebäude bzw. deren Bauherren, Architekten oder Nutzer werden in die Kommunikationsarbeit des Deutschen Nachhaltigkeitspreises sowie der DGNB eingebunden und können den Erfolg auch ihrerseits nach innen und außen kommunizieren. Sie sind Ehrengäste der Preisverleihung.

Nominierung und Preis belohnen, motivieren und inspirieren die Akteure. Für alle Maßnahmen der Kommunikation werden den Nominierten und Preisträgern Siegel zur Verfügung gestellt, mit denen sie ihren Wettbewerbserfolg in der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen können. Sie werden intensiv in die Berichterstattung der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V., der DGNB und der Kooperations- und Medienpartner einbezogen.

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Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfrei zwei Kongresskarten im Wert von je € 650,-. Alle Nominierten bekommen zwei Ehrenkarten für Kongress und Preisverleihung im Wert von je € 1.150,-. Sie stellen ihre Projekte im Kongress im Rahmen eines Themenforums vor.

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Die Sieger erhalten die Preiskugel aus Aluminium, eine Handarbeit aus einem kleinen sauerländischen Unternehmen der Aluminiumverarbeitung. Sie symbolisiert das Logo des Deutschen Nachhaltigkeitspreises und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Die beiden anderen Nominierten („Top 3“) erhalten eine Plexiglasurkunde.

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Lord Norman Foster über den DGNB Preis.

Der Jahrhundertarchitekt und Ehrenpreisträger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2012 sprach im Rahmen der Ankündigung des Sonderpreises mit DGNB Vorstandsmitglied Martin Haas über die neue Auszeichnung.

Zur Preisträgerbegründung

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Was ist nachhaltiges Bauen?

Nachhaltiges Bauen bezieht nicht nur ökologische und ökonomische Dimensionen, sondern auch Nutzerkomfort, funktionale Aspekte, Technik, Prozesse und den Standort bei der Planung und Umsetzung von Gebäuden und Stadtquartieren ein.

Mehr zum Thema

Prof. Alexander Rudolphi

Die DGNB möchte mit ihrem Preis ‚Nachhaltiges Bauen‘ ein Zeichen setzen und auf die Relevanz der Bau- und Immobilienbranche für den Klimawandel aufmerksam machen. Neben den ökologischen und sozialen Qualitäten bedeutet Nachhaltiges Bauen vor allem auch werthaltiges und damit wirtschaftliches Bauen. Davon konnten wir bereits zahlreiche Architekten, Bauherren und Investoren überzeugen. In 20 Ländern weltweit wurden inzwischen über 1.000 DGNB Vorzertifikate und Zertifikate für Gebäude oder Stadtquartiere ausgestellt.

Prof. Alexander Rudolphi Präsident der DGNB und Mitglied der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Die Preisträger des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“.

Gebäude, die in vorbildlicher Weise Nachhaltigkeit, Innovation und gestalterische Qualität zusammenbringen, werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. mit dem DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ ausgezeichnet. Preisträger 2015 ist das Projekt „Generalsanierung und Aufstockung Wohnhochhaus in Pforzheim“.

ZU DEN PREISTRÄGERN

Preisverleihung zum Deutschen Nachhaltigkeitstag.

Die Preisverleihung 2016 findet am 25. November im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages im MARITIM Hotel Düsseldorf statt. Die Veranstaltung hat sich als Pflichttermin der Green Economy zum Jahresende etabliert.

ZU DEN DETAILS

Deutschlands führender Kongress für nachhaltige Entwicklung.

Am 25. November 2016 treffen sich Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum intensiven Dialog über Wirtschaftsthemen und die relevanten Nachhaltigkeitsfragen aus Kommunen und Forschung. Der Kongress vernetzt Profis und bietet die Chance, vorbildliche Entwicklungen in der deutschen Nachhaltigkeitslandschaft zu verfolgen.

ÜBER DEN KONGRESS