Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung würdigt Forscherinnen und Forscher, die mit ihren Projekten den Erhalt von Umwelt und Ressourcen, die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und eine prosperierende ökonomische Entwicklung voranbringen.

Die Bewerbungsphase für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016 ist abgeschlossen.

009_wettbewerb_forschung_985x148px
nominierte_wettbewerb_Forschung_985x148px

Alles Wissenswerte auf einen Blick.

Wettbewerb: 21. März bis 10. Juni 2016
Preisverleihung: 25. November 2016 in Düsseldorf
Gesucht: Projekte, die den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß von Unternehmen, Kommunen und privaten Haushalten reduzieren  – vom Wärmebedarf über die Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Nutzung bis hin zur Rückgewinnung von Wärme.
Bewerber: Forscherinnen & Forscher aus deutschen Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen
Fragebogen: benutzerfreundliches Online-System
Teilnahmegebühr: keine
Partner des Preises: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis hilft bei Fragen jederzeit gerne weiter:

0211 – 5504 5510

FAQ Nachricht senden

Hier geht es zur Bewerbung.

Vor einer Entscheidung über die Teilnahme, können Sie hier den Fragebogen zum Wettbewerb um den Forschungspreis einsehen. Wenn Sie im Anschluss am Wettbewerb teilnehmen möchten, fordern Sie bitte einen Zugangscode zum geschützten Bereich an.

Häufige Fragen haben wir hier für Sie beantwortet.

Zum Fragebogen

Das ist der Wettbewerb.

2016 werden Forscherinnen und Forscher oder Forschungsteams ausgezeichnet, die Lösungswege für die Wärmewende entwickeln. Gesucht werden Projekte, die den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß von Unternehmen, Kommunen und privaten Haushalten reduzieren – vom Wärmebedarf über die Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Nutzung bis hin zur Rückgewinnung von Wärme.

Die Wärmewende stellt einen unverzichtbaren Teil der Energiewende dar. Ohne sie können die gesteckten Klimaziele nicht erreicht werden, denn deutlich über die Hälfte des Energiebedarfs wird in Deutschland für Wärme aufgewendet. 90 % davon werden immer noch fossil gedeckt. Es gilt, die Potenziale zur Reduzierung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes entlang der gesamten Wertschöpfungskette Wärme zu erschließen – vom Wärmebedarf über die Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Nutzung bis hin zur Rückgewinnung. Innovative Forschung setzt wichtige Impulse und ist ein entscheidender Motor für die Wärmewende in Unternehmen, Kommunen und privaten Haushalten.

Teilnahmeberechtigt waren einzelne ForscherInnen oder Forschergruppen aus deutschen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen; Kooperationen auf EU- bzw. internationaler Ebene waren willkommen. Die Projekte sollten nicht länger als 24 Monate abgeschlossen sein. Laufende Projekte konnten eingereicht werden, wenn (erste) Ergebnisse und ihre praktische Umsetzung deutlich erkennbar waren.

Vom 21. März bis zum 10. Juni 2016 konnten sich ForscherInnen durch das Ausfüllen eines elektronischen Fragebogens um den Preis bewerben, der am 25. November im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises vergeben wird.

Zwischen dem 21. März und dem 10. Juni 2016 füllten die Bewerber einen elektronischen Fragebogen aus. Sie stellten das Projektteam, seine Struktur und evtl. interdisziplinäre Kooperationen vor, beschrieben die von ihnen in den Blick genommenen Nachhaltigkeitsherausforderungen, erläuterten ihre Forschungsarbeit und beschrieben (erste) Ergebnisse sowie evtl. (erste) Anwendungen.

Die Bewerbungen werden nach der Einsendung entsprechend eines Kriterienkataloges durch ein Expertenteam des BMBF ausgewertet und im Rahmen eines Rankings bereitgestellt. Diese Auswertungsergebnisse werden durch das Büro DNP aufbereitet und der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises zugeleitet.

In der Jurysitzung am 8. September 2016 wählt die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, die drei Finalisten aus. In den Tagen nach der Jurysitzung werden alle Teilnehmer darüber informiert, ob sie nominiert wurden oder nicht. Der Sieger wird auch 2016 im Rahmen eines Online-Votings ermittelt.

Der Sieger wird in Kooperation mit dem Wissenschaftsmagazin „nano" (ZDF/3sat) im Rahmen eines Online-Votings ermittelt. nano stellt außerdem alle nominierten Projekte filmisch vor.

Die Bekanntgabe und Auszeichnung des Siegers erfolgt im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 25. November 2016 im MARITIM Hotel Düsseldorf. Kongress und Abendveranstaltung richten sich an Vorstände, Geschäftsführer und Nachhaltigkeitsexperten aus der Wirtschaft, (Ober-)Bürgermeister und Verwaltungsvertreter sowie an Gäste aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien.

Forschung für nachhaltige Entwicklung.

Der Forschungspreis wurde 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen, um nachhaltigkeitsbezogene Forschungsleistungen Deutschlands zu würdigen und zu helfen, sie mit dem Nachhaltigkeitsengagement von Unternehmen und Kommunen zu verknüpfen. In den letzten zwei Jahren wurden Beiträge zu den FONA-Leitinitiativen „Green Economy“ und „Zukunftsstadt“ prämiert. 2016 steht die FONA-Leitinitiative Energiewende mit dem Thema „Wärmewende“ im Fokus des Forschungspreises.

Forschung ist der Schlüssel, um die drei großen Ziele einer nachhaltigen Zukunft – den Erhalt von Umwelt und Ressourcen und die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Entwicklung – voranzubringen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt sich den globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Wasserknappheit, Bedrohung der biologischen Vielfalt sowie Rohstoff- und Energiemangel unter anderem mit dem Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung" (FONA).

www.bmbf.de     www.fona.de

bmbf_fona_wettbewerb_forschung_315x148px

So werden die Besten ermittelt.

Die Methodik des Wettbewerbs zielt auf maximale Transparenz ab, hält den Bewerbungsaufwand überschaubar und soll Forschungsprojekten in großen und kleinen Strukturen gerecht werden. Die Bewerber füllen einen elektronischen Fragebogen aus. Darin stellen sie kurz ihr Projekt vor, führen aus, welchen Innovationscharakter es hat und inwieweit bereits Ergebnisse vorliegen bzw. wie

weit die Umsetzung fortgeschritten ist. Sie berichten wie stark die relevanten externen Akteure einbezogen werden und wie über erfolgreiche Kommunikationsarbeit sichergestellt wird, dass die Ergebnisse ihres Projektes die Anwender erreichen. Die Bewerbungen werden nach der Einsendung entsprechend eines Kriterienkataloges durch ein Expertenteam des

BMBF ausgewertet und im Rahmen eines Rankings bereitgestellt.

Diese Auswertungsergebnisse werden durch das Büro DNP aufbereitet und der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises zugeleitet.

Die Jury entscheidet.

Die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wählt am 8. September 2016 die Sieger und Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung aus. Dieses Gremium – jährlich berufen durch das Kuratorium der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis – bringt Perspektiven aus Wirtschaft, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik in den Entscheidungsprozess ein.

Prof. Dr. Günther Bachmann

Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wird alle drei Jahre von der Bundeskanzlerin berufen, aktuell im Juni 2016. Er berichtet an das Bundeskanzleramt. Die Aufgaben des fünfzehnköpfigen Gremiums sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und die Benennung von konkreten Handlungsfeldern sowie die Durchführung eigener Projekte. Der Rat ist in seiner Agenda unabhängig. Er soll Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen machen.

Prof. Dr. Günther Bachmann leitet die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Nach seinem Studium der Landschaftsplanung war er von 1983 bis 2001 im Umweltbundesamt tätig, zuletzt in der Verantwortung zum Bundes-Bodenschutzgesetz. Innerhalb dieser Zeit war er mehrmals zu Studien- und Beratungszwecken im Ausland. Er ist Herausgeber von Loseblattwerken sowie Verfasser von Kommentaren zum Bodenschutzgesetz. Seit der Einrichtung des Nachhaltigkeitsrates 2001 ist er für diesen tätig. 2014 wurde Prof. Dr. Bachmann von der Stiftung Universität Lüneburg zum Honorarprofessor bestellt. Als Generalsekretär des Nachhaltigkeitsrates koordiniert er dessen politische und organisatorische Arbeit und treibt mit Impulsen und Initiativen das Nachhaltigkeitsdenken in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft voran. Er ist Vorsitzender der beiden Jurys des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen und für Städte. Als Redner und in zahlreichen Aufsätzen nimmt er zu aktuellen Fragen der Nachhaltigkeitspolitik und des Umweltschutzes Stellung. Er ist in wissenschaftlichen Beiräten, Stiftungskuratorien sowie in europäischen und internationalen Netzwerken tätig.

Dr. Daniela Büchel

Mitglied der Geschäftsleitung REWE für die Bereiche Personal und Nachhaltigkeit

Dr. Daniela Büchel ist Mitglied der Geschäftsleitung REWE für die Bereiche Personal und Nachhaltigkeit und verantwortet zudem den Bereich Corporate Responsibility der REWE Group. Zuvor hatte sie in mehreren Funktionen unter anderem die Leitung der Bereiche Konzernmarketing und Public Affairs der REWE Group inne. In der Kölner Zentrale ist Frau Dr. Büchel seit 2003 tätig. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim startete Frau Dr. Büchel als Projektmanagerin am Institut für Handelsforschung, Köln. Dort führte sie eine Vielzahl an Beratungsprojekten mit verschiedenen Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung durch. Parallel promovierte sie an der Universität zu Köln.

Dr. Achim Dercks

Stv. Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) e.V.

Der DIHK e.V. vertritt als Dachorganisation von 79 deutschen Industrie- und Handelskammern die Interessen der deutschen Wirtschaft gegenüber den Entscheidern der Bundespolitik und den europäischen Institutionen.

Dr. Achim Dercks (Jahrgang 1967) studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln und in Paris. Nach seiner Promotion im Jahr 1996 an der Universität Köln war er zunächst als Leiter des Referats Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung sowie anschließend als Leiter des Büros für Präsidialangelegenheiten, Arbeitsmarkt und Gesellschaftspolitik des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V. tätig. Seit 2004 ist er stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK e.V.

Dr. Dercks ist Mitglied des CSR-Forums der Deutschen Bundesregierung sowie des ZDF-Fernsehrats. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer der DIHK Service GmbH und stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender des Senior-Experten-Services (SES).


Prof. Dr. Maximilian Gege

Vorsitzender des B.A.U.M. e.V.

B.A.U.M. e.V. ist heute mit rund 500 Unternehmen verschiedener Größen und Branchen der größte Unternehmenszusammenschluss dieser Art in Europa. Der Verband wurde 1991 in „Anerkennung der hervorragenden praktischen Leistungen zum Schutz zur Verbesserung der Umwelt” mit der Aufnahme in die Global 500 Roll of Honour der Vereinten Nationen ausgezeichnet.

Prof. Dr. Maximilian Gege (Jahrgang 1944) arbeitete von 1968 bis 1989 als Prüfungsleiter bei Triumph-International in München sowie als Leiter Unternehmensplanung/Controlling und Direktor für Unternehmensplanung und Umwelt bei der Firma E. Winter & Sohn in Hamburg. Er ist Gründungsmitglied des B.A.U.M. e.V., ab 1984 war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied; seit 2005 ist er Vorsitzender. Er bekleidet zahlreiche Funktionen in Aufsichtsräten, Jurys und Beiräten, hat unterschiedliche Ehrenämter inne und ist Gründer der Stiftung – Chancen für Kinder. Prof. Gege erhielt rund 15 nationale und internationale Auszeichnungen und Ehrungen für sein umfassendes Engagement. Seit 2001 ist er Honorarprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg.

Dr. Peter Jahns

Geschäftsleiter Effizienz-Agentur NRW

Seit 1999 ist Dr.-Ing. Peter Jahns (geb. 1961) Leiter der Effizienz-Agentur NRW (EFA).

Sie wurde 1998 auf Initiative des Umweltministeriums NRW in Form einer Public-Private-Partnership gegründet. Unter dem Motto „Ressourcen schonen. Wirtschaft stärken“ informiert und unterstützt die EFA mit Sitz in Duisburg und acht Regionalbüros in ganz NRW als neutrales Kompetenzzentrum zum Thema Ressourceneffizienz Unternehmen in NRW bei der Entwicklung und Umsetzung umweltschonenderer und auch kosten­günstigerer Produktionsprozesse und Produkte.

Dr. Peter Jahns ist u.a. Gründungsmitglied des Netzwerks „Ressourceneffizienz“ des Bundesumweltministeriums, Jurymitglied des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und als Sachverständiger Mitglied in der Enquete-Kommission Handwerk & Mittelstand 4.0 im Landtag Nordrhein-Westfalen sowie Mitglied im Mittelstandsbeirat der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, des internationalen Factor10-Clubs und des CleanerProduction-Panels der UN-Industrial Development Organisation (UNIDO) sowie im VDI-Beirat Energie und Umwelt (Vereinigung Deutscher Ingenieure).

Dr. Peter Jahns studierte Maschinenbau an der Universität Duisburg-Essen. Nach seiner Diplomarbeit bei der Bayer AG wurde er 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergbauforschung GmbH, Essen (heute DMT-Deutsche Montantechnologie GmbH) und promovierte 1991 an der Uni Duisburg-Essen. 1990 begann er im Bereich Altlasten­sanierung der RUT-Ruhrkohle Umwelttechnik GmbH in Bottrop als Leiter Anlagentechnik, wurde darüber hinaus 1996 Prokurist im BRZ Herne-Bodenreinigungszentrum GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der RUT und der Hochtief Umwelt GmbH. 1999 wechselte er in die EFA.

Prof. Dr. Christa Liedtke

Leiterin der Forschungsgruppe „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren“ am Wuppertal Institut

Die 1991 unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker gegründete Forschungseinrichtung befasst sich inter- und transdisziplinär mit Fragestellungen einer zukunftsfähigen Entwicklung. Die Forschung richtet sich auf die Gestaltung von Übergängen zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Prof. Dr. Christa Liedtke studierte Biologie und ev. Theologie in Essen und Bonn. Nach Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Arbeitsgruppenleiterin am Lehrstuhl Cytologie der Universität Bonn begann sie 1993 am Wuppertal Institut zu forschen. Seit 2003 leitet Prof. Liedtke die Forschungsgruppe „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren”, die industriegesellschaftliche Stoffumsätze in Wertschöpfungsketten und ihre Wechselwirkungen mit Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft analysiert. Sie entwickelt Strategien, Konzepte und Instrumente, um Innovationen und Veränderungsprozesse in Richtung ressourceneffizienterer und nachhaltigerer Wertschöpfungsketten anzustoßen. Dies erfolgt in Kooperation und Interaktion mit den Akteuren selbst – Unternehmen, Haushalte, Wissenschaft und Politik. An dem im Frühjahr 2011 von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Zukunftsdialog war Prof. Christa Liedtke als Expertin im Bereich Nachhaltiges Wirtschaften beteiligt. Seit August 2012 ist sie Gastprofessorin an der Folkwang Universität der Künste im Bereich Industrial Design – Nachhaltigkeit im Design. Seit 2013 ist sie Vorsitzende der Ressourcenkommission am Umweltbundesamt. Außerdem ist sie in diesem Jahr Vorsitzende der Jury zur Auswahl der Orte des Fortschritts NRW.


Prof. Alexander Rudolphi

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB e.V.

Prof. Alexander Rudolphi absolvierte sein Studium des Bau- und Verkehrsingenieurwesens an der TH Darmstadt und an der TU Berlin. Von 1981 bis 1985 arbeitete er in einem von ihm co-gegründeten Ingenieurbüro in Berlin mit den Schwerpunkten Bestandssanierung, Statik und ökologische Bautechnik. Sein Engagement für Holzbau begann 1984 als Sachverständiger für Holz- und Bautenschutz. Von 1995 bis 1999 war er Lehrbeauftragter für Holzbaustatik an der Fachhochschule Eberswalde. Im Bereich des ökologischen sowie des nachhaltigen Bauens war Prof. Rudolphi von 1986 bis 1994 als Referatsleiter für Sanierungstechnik und ökologisches Bauen am Zentrum für Bau- und Erhaltungstechnik Berlin e.V. ZEBET des Senats Berlin aktiv. Im Jahre 1994 mitbegründete er die Gesellschaft für ökologische Bautechnik Berlin mbh GfÖB, für die er bis 2010 als Geschäftsführer verantwortlich war. Von 2004 bis 2006 wirkte er an der Entwicklung und Einführung des Zertifizierungssystems „Umweltpreis HafenCity Hamburg“ mit. Bis 2013 leitete er für zwei Jahre das Segment Nachhaltigkeit bei der Arcadis Deutschland GmbH und integrierte dort die GfÖB als eigenen Geschäftsbereich. Seit Oktober 2013 ist Prof. Alexander Rudolphi Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen –DGNB e.V. Zudem ist er Geschäftsführer des Beratungsbüros für Nachhaltiges Bauen und Bestandssanierung Rudolphi + Rudolphi GmbH sowie Professor für Nachhaltiges Bauen und Abfallwirtschaft an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Prof. Dr. Stefan Schaltegger

Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM) an der Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Jahrgang 1964) ist Wirtschaftswissenschaftler und hat seit 1999 die Professur für Nachhaltigkeitsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg inne. Vor zwölf Jahren hat er den weltweit ersten MBA zu Sustainability Management, mit heute über rund 500 Alumni und Studierenden, eingeführt. Von 2006 bis 2010 war er Vizepräsident für Forschungskultur und Projektforschung der Leuphana Universität Lüneburg und mit dem Aufbau der Fakultät Nachhaltigkeit befasst. Stefan Schaltegger ist Ko-Leiter des Sustainability Leadership Forums, hat über 400 Veröffentlichungen zu Nachhaltigkeitsmanagement und wurde mit Wissenschaftspreisen von der International Federation of Accountants (IFAC) und dem B.A.U.M. Umweltpreis der Kategorie Wissenschaft ausgezeichnet.

Antje Schneeweiß

Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene

Antje Schneeweiß arbeitet seit 1991 zum Thema nachhaltige Geldanlagen, hielt zahlreiche Vorträge zu diesem Thema und publizierte unter anderem das „Kursbuch Ethische Geldanlagen“ beim Fischer Taschenbuchverlag. Seit 1996 ist sie bei SÜDWIND – Institut für Ökonomie und Ökumene für diesen Bereich verantwortlich. Ihre Themenschwerpunkte sind „Nachhaltige Geldanlagen und Entwicklung“ und „Wirkung nachhaltiger Investitionen“. Sie ist u.a. Mitglied des Anlageausschusses GLS-Bank.


Olaf Tschimpke

Präsident des NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

Die Ursprünge des NABU liegen im 1899 gegründeten „Bund für Vogelschutz”. 1990 fand der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR gegründeten Landesverbänden zum NABU statt. Heute sind rund 590.000 mehrheitlich ehrenamtlich tätige NABU-Mitglieder und -Förderer in rund 2.000 lokalen Kreisverbänden und Gruppen in ganz Deutschland organisiert.

Olaf Tschimpke (Jahrgang 1955) war vor seiner Wahl zum Präsidenten 2003 bereits insgesamt 18 Jahre in verschiedenen Positionen für den NABU aktiv. Sein Studium absolvierte der Diplom-Geograph in Gießen. Von 1995 bis 2001 war er nebenberuflich als Lehrbeauftragter tätig. Tschimpke ist u.a. Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Naturschutzgeschichte, Mitglied im Kuratorium der Michael-Otto-Stiftung sowie im Aufsichtsrat des Wuppertal Institutes und im ZDF-Fernsehrat. Seit Februar 2012 ist Tschimpke zudem stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung.


Die Zuschauer wählen den Sieger.

Nachdem eine Expertenjury die drei Finalisten ausgewählt hat, werden sie voraussichtlich im November in der 3sat-Wissenschaftssendung „nano“ vorgestellt. In kurzen Filmen lernen die Zuschauer die Akteure und ihre Projekte in der Sendung und über die Website www.nano.de kennen – und können für ihren Favoriten abstimmen.

Das Forscherteam mit den meisten Stimmen aus dem Public Voting bei „nano“ wird am 25. November 2016 im Rahmen der festlichen Preisverleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung ausgezeichnet.

wettbewerb_nano_kasten2_315x140px

Nutzen Sie den Wettbewerb!

Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfreie Kongresskarten. Die nominierten Forscher(-teams) werden in die Kommunikationsarbeit des Deutschen Nachhaltigkeitspreises eingebunden und können den Erfolg auch ihrerseits nach innen und außen kommunizieren. Sie stellen ihre Projekte beim Deutschen Nachhaltigkeitstag vor und sind Ehrengäste der Preisverleihung.

Nominierung und Preis belohnen, motivieren und inspirieren die Akteure. Für alle Maßnahmen der Kommunikation in Richtung Wirtschaft, Kommunen oder der Forschungs-Community werden den Nominierten und Preisträgern Siegel zur Verfügung gestellt, mit denen sie ihren Wettbewerbserfolg in der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen können. Sie werden intensiv in die Berichterstattung der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und ihrer Kooperations- und Medienpartner einbezogen. So werden z.B. alle drei Nominierten in Kooperation mit der Wissenschaftssendung „nano" (ZDF/3sat) filmisch im TV vorgestellt und im Rahmen des Online-Zuschauervotings präsentiert, über das der Sieger ermittelt wird.

kommunikation_ihr_nutzen_forschung_295x138px

Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfrei zwei Kongresskarten im Wert von je € 650,-. Alle nominierten Forscher(-teams) bekommen zwei Ehrenkarten für Kongress und Preisverleihung – im Wert von je € 1.150,-. Sie stellen ihre Projekte im Kongress in einer moderierten Plenumsrunde mit durch den DNP hergestellten kurzen Filmen zu ihrer Arbeit vor. Auch hier stehen mögliche Kontakte zu Unternehmern und Medienvertretern im Vordergrund.

deutscher_nachhaltigkeitstag_ihr_nutzen_295x138px

Die Sieger erhalten die „Preiskugel“ aus Aluminium, eine Handarbeit aus einem kleinen sauerländischen Unternehmen der Aluminiumverarbeitung. Sie symbolisiert das Logo des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, hat hohen Erkennungswert und eignet sich bestens zur Ausstellung in der Forschungseinrichtung. Die beiden anderen Nominierten („Top 3“) erhalten eine Plexiglasurkunde.

preis_ihr_nutzen_forschung_295x138px

Das sagen die Sieger.

„Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis hat uns geholfen, sechs Millionen Euro EU-Mittel für ein wichtiges Folgeprojekt einzuwerben. Dank der Gelder können wir unser Aquaponik-System nicht nur in Deutschland etablieren sondern auch nach Belgien, Spanien und China exportieren.
Zudem hat der Preis dem Projekt zum Durchbruch verholfen, da Investoren für die konkrete Umsetzung in die Praxis gefunden werden konnten.“

Prof. Dr. Werner Kloas
Abteilungsleiter “Ökophysiologie und Aquakultur”, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Zum Projekt

„Mit dem Preis wird man ernster genommen im öffentlichen Raum. Wir haben gezeigt, wie man Moore auch nass besonders effizient nutzt und dadurch Klima und Umwelt schützt, denn die Entwässerung der Moore ist für erhebliche CO2-Emissionen verantwortlich. Der Preis ist in der Wahrnehmung der Gesprächspartner der Beweis für die gesellschaftliche Relevanz des Projektes.“

Prof. Dr. Hans Joosten
Wissenschaftlicher Leiter, Institut für Botanik und Landschaftsökologie Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Zum Projekt

„Die Prämierung hat uns in mehrfacher Hinsicht Unterstützung gebracht. An den beteiligten Universitäten, der Hochschule und den Forschungseinrichtungen hat die Prämierung unser Ansehen nachhaltig gestärkt. Für die fördernden Intitutionen ist die Prämierung eine Bestätigung, dass sie ‚das richtige Projekt’ gefördert haben. Darüber hinaus hat die Prämierung eine Diskussion angeschoben, wie jetzt der Transfer in die Wirtschaft gefördert werden könnte.“

Prof. Dr. Hans-Jürgen Tantau
Projektkoordinator, Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus – ZINEG

Zum Projekt


„Der Preis ist Ansporn und Verpflichtung, das Projekt mit Nachdruck fortzusetzen und unsere Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung im Bauwesen zu intensivieren. Das Auftreten auf dem Kongress hat uns die Möglichkeit verschafft, unser Anliegen zu präsentieren und unser Projekt in einem dem Thema zugewandten interessierten Kreis darzustellen und den Blick darauf zu lenken, welche Bedeutung dem Bauwesen als einer der wichtigsten Branchen weltweit bei der Etablierung nachhaltiger Prozesse zukommt. Der Preis ist ein wichtiger Transmissionsriemen der Projektergebnisse in die gesellschaftliche Wirklichkeit und das gesellschaftliche Bewusstsein. Unsere Vertreter konnten wichtige Kontakte knüpfen und anregende Gespräche führen, die wir weiter vertiefen werden.“

Prof. Klaus Raps
stv. Vorstandsvorsitzender C³ – Carbon Concrete Composite e.V.

Zum Projekt


2012: Erste Verleihung des Forschungspreises „Nachhaltige Entwicklungen“.

Staatssekretär Dr. Georg Schütte übergab den neuen Wissenschaftspreis am 7.12.2012 im Rahmen der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Prof. Dr. Johanna Wanka

Wir müssen Wärme effizienter nutzen und erzeugen und damit einen substanziellen Beitrag zur Energiewende leisten. Rund die Hälfte der verbrauchten Energie in Deutschland wird für die Erzeugung von Wärme in privaten Haushalten sowie insbesondere in der Industrie verbraucht. Hier liegt ein großes Einsparpotenzial. Dafür brauchen wir starke Ideen unserer Forscherinnen und Forscher zur Wärmeversorgung der Zukunft.

Prof. Dr. Johanna Wanka Bundesministerin für Bildung und Forschung

Die Preisverleihung: Leidenschaft für eine große Idee.

Die Preisverleihung hat sich zu einem unverwechselbaren Veranstaltungsformat entwickelt. Sie setzt auf die richtige Balance aus Inhalt und Unterhaltung, um die Nachhaltigkeitsleistungen einem möglichst großen Publikum nahezubringen. Ehrengäste sind Persönlichkeiten aus verschiedenen Feldern, die als Multiplikatoren fungieren.

ZUR PREISVERLEIHUNG

Bisherige Preisträger des Forschungspreises.

Der Preis wurde 2012 vom BMBF initiiert, um nachhaltigkeitsbezogene Forschungsleistungen Deutschlands zu würdigen. 2015 ist das Konsortium Carbon Concrete Composite der TU Dresden für seinen neuartigen Verbundbeton mit dem diesjährigen Forschungspreis ausgezeichnet worden. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Georg Schütte, lobte die „ausgezeichnete Forschungsidee”.

ZU DEN PREISTRÄGERN

Deutschlands führender Kongress für nachhaltige Entwicklung.

Am 25. November 2016 treffen sich Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum intensiven Dialog über Wirtschaftsthemen und die relevanten Nachhaltigkeitsfragen aus Kommunen und Forschung. Der Kongress vernetzt Profis und bietet die Chance, vorbildliche Entwicklungen in der deutschen Nachhaltigkeitslandschaft zu verfolgen.

ÜBER DEN KONGRESS