Bewerbungen um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden können ab 2017 wieder eingereicht werden.

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Alles Wissenswerte auf einen Blick.

Wettbewerb: 25. April 2016 bis 17. Juni 2016 (Wettbewerbsphase I), 11. Juli 2016 bis 7. September 2016 (Wettbewerbsphase II)
Gesucht: Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden (klein, mittel, groß)
Wettbewerbsphase I: Online-basierter Fragebogen, im Bearbeitungsaufwand deutlich reduziert
Wettbewerbsphase II: Vertiefende Interviews mit Spitzenfeld der Städte und Gemeinden jeder Kategorie
Preisverleihung: 25. November 2016
Dotierung: jeweils mit € 35.000,- durch die Allianz Umweltstiftung
Teilnahmegebühr: keine

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Das Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis hilft bei Fragen jederzeit gerne weiter:

0211 – 5504 5510

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Die Fragen können innerhalb der gesamten Bewerbungszeit online beantwortet werden.

Häufige Fragen haben wir hier für Sie beantwortet.

ZUM FRAGEBOGEN DAS IST NEU KURZANLEITUNG FRAGEBOGEN

Der Wettbewerb.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden zeichnet Vorreiter der kommunalen Nachhaltigkeit aus. Prämiert werden Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in den wichtigen Themenfeldern der Verwaltung erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisiert haben. Bei der Vergabe werden auch finanzschwache Bewerber berücksichtigt, die trotz eingeschränkter Möglichkeiten nachhaltig agieren.

Seit dem ersten Wettbewerb 2012 wird die zugrunde liegende Methodik kontinuierlich weiterentwickelt, um Fortschritte im Feld der kommunalen Nachhaltigkeit, praktische Erfahrungen und Feedback der Teilnehmer zu berücksichtigen. Zum fünfjährigen Jubiläum in 2016 wurde der Fragebogen umfassend überarbeitet, um den Bearbeitungsaufwand deutlich zu reduzieren. Wesentliche methodische Neuerung ist die Einführung einer zweiten Wettbewerbsphase für das Spitzenfeld der Städte und Gemeinden in jeder Kategorie.

Die erste Phase des Wettbewerbs basiert auf einem Online-Fragebogen. Dieser ist in vier Bereiche gegliedert und erhebt anhand geschlossener und offener Fragen Herausforderungen, Strategien und konkrete Maßnahmen in den zentralen Themenfeldern kommunaler Nachhaltigkeit.

Die Assessmentteams des Deutschen Instituts für Urbanistik, des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und von ICLEI werten die Ergebnisse der bearbeiteten Fragebögen nach einem "sechs-Augen-Prinzip" aus. Ergebnis dieses Prozesses ist eine Shortlist aus den besten Kommunen jeder Kategorie (Finalisten). Anschließend erhalten alle Bewerber Anfang Juli ein Feedback, ob sie zur Teilnahme in der zweiten Wettbewerbsphase ausgewählt wurden. Das jeweilige Spitzenfeld in den drei Größenklassen wird dazu eingeladen, vor Ort die eigenen Nachhaltigkeitsleistungen ausführlicher vorzustellen.

In der zweiten Wettbewerbsphase werden die Assessmentpartner (Difu, Wuppertal Institut oder ICLEI) die Finalisten jeder Größenklasse nach Terminabstimmung für ein Interview (ca. 4 Stunden) vor Ort besuchen. Bezugnehmend auf die Angaben im Fragebogen werden die Nachhaltigkeitsleistungen der Kommunen näher beleuchtet und vertiefende oder klärende Rückfragen gestellt.

Die Assessmentpartner werten die Ergebnisse der Interviews aus und stellen alle Finalisten der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden vor. Die Jury – von Stiftungsverein und Kuratorium des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in jedem Jahr neu zusammengesetzt – entscheidet Ende September 2016 über die Nominierten und Gewinner.

Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2012

STADT FREIBURG

„Nachhaltige Stadtentwicklung funktioniert als Leitlinie für Politik und Bürgerschaft nur dann, wenn sie in ihren Zielen und konkreten Umsetzung für die Menschen verständlich und nachvollziehbar ist. Die Auszeichnung als Deutschlands erste nachhaltigste Großstadt 2012 hat uns angespornt, gemeinsam mit allen Akteuren vor Ort unsere Nachhaltigkeitsziele konsequent zu verfolgen und die Bürgerschaft zu eigenem Engagement zu motivieren: Nicht mit theoretischen Programmen, sondern mit handfesten Beispielen aus dem Alltag.

Gleichzeitig ist der Deutsche Nachhaltigkeitspreis eine Anerkennung für das jahrelange Engagement von Politik, Gesellschaft und Verwaltung und wird als Anstoß verstanden, noch intensiver eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik strategisch zu verankern. Die Verknüpfung einer Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung als ein Instrument strategischer Nachhaltigkeitssteuerung zu etablieren, ist dafür ein konkretes und bisher bundesweit einmaliges Beispiel.“

(Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon)

 

Deutschlands nachhaltigste Stadt mittlerer Größe 2012

STADT NEUMARKT IN DER OBERPFALZ

„Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2012 war für uns eine großartige Bestätigung für einen zehnjährigen Nachhaltigkeitsprozess in unserer Stadt, der mit einem Stadtratsbeschluss 2002 begonnen wurde und aus dem mittlerweile viele greifbare Ergebnisse hervor gegangen sind.

Hier ist insbesondere das Bürgerhaus als Kristallisationspunkt für bürgerschaftliches Engagement und das neu eingerichtete Amt für Nachhaltigkeitsförderung als Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung zu nennen. Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern können dadurch praktische Antworten auf drängende Zukunftsfragen wie z.B. den Demographischen Wandel, der Integrationsthematik und der Klimaproblematik gegeben werden. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis hat uns motiviert, diesen eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen.”

(Oberbürgermeister Thomas Thumann)

Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2013

STADT AUGSBURG

„Für Augsburg hat der Deutsche Nachhaltigkeitspreis eine gute Möglichkeit geboten, unsere langjährigen und vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten deutschlandweit gebündelt vorzustellen und als Nachhaltigkeitsstadt wahrgenommen zu werden.

Mit der Auszeichnung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ist eine große Wertschätzung verbunden. Denn es ist kein Preis, den eine Stadt mal eben so bekommt. Seine Stärke liegt in der Breite der berücksichtigten Aktivitäten und in der Qualität des Auswahlprozesses durch eine Jury, der wichtige Nachhaltigkeitsinstitutionen wie Wuppertal Institut, Rat für Nachhaltig Entwicklung, Difu und ICLEI angehören.

Neben der Anerkennung von außen hat die Auszeichnung auch innerhalb unserer eigenen Stadt viel bewirkt, indem sie alle Akteure – ob in der Zivilgesellschaft oder in der Wirtschaft, im Stadtrat oder in der Verwaltung – persönlich in ihrem Engagement bestärkt.

Insgesamt unterstützt und stärkt der Preis den gesamten Nachhaltigkeitsprozess: So sind zum Beispiel unsere „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ als Grundlage des Stadtentwicklungskonzepts, das derzeit entwickelt wird, noch breiter aufgestellt.

Vor allem ist die Langzeitwirkung der Auszeichnung nicht zu unterschätzen. Denn die Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ist für Augsburg kein Grund, zufrieden zu sein, sondern Ansporn und Verpflichtung!“

(Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl)


Deutschlands nachhaltigste Stadt mittlerer Größe 2013

STADT PIRMASENS

„Es ist eine große Auszeichnung, dass es Pirmasens im Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nach 2012 zum zweiten Mal unter die ersten Drei geschafft hat. Dass wir 2013 sogar den ersten Platz erreichen konnten, macht mich sehr stolz.

In Pirmasens ist man es gewohnt, mit Wandel kreativ umzugehen. Grundlage unseres Handelns bildet unsere Strategie, die Herausforderungen aus Strukturwandel, demografischer Entwicklung und Ökologie mit abgestimmten Projekten in vielen Politikbereichen der Stadt engagiert anzunehmen und daraus Chancen für unsere Stadt zu entwickeln. Dass wir damit richtig liegen, beweist die Auszeichnung als ‚Deutschlands nachhaltigste Stadt mittlerer Größe 2013‘.

Eine Teilnahme am Deutschen Nachhaltigkeitspreis lohnt sich, weil ein unabhängiger Blick der Fachjury auf die strategischen Ziele einer Kommune ein großer Motivationsschub für alle Beteiligte ist, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.”

(Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis)

Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2014

STADT DORTMUND

„Wir wurden aufgrund unserer integrierten politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten als ‚Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2014′ ausgezeichnet. Da der Deutsche Nachhaltigkeitspreis als inoffizielle Meisterschaft der Kommunen für das Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft gilt, sind wir auf diesen Preis besonders stolz!

Die Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises bedeutet für uns ganz klar einen Imagegewinn. Das, was wir hier tun, erzielt bundesweite Wahrnehmung und Beachtung. Das zeigt sich unter anderem darin, dass die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) den nächsten bundesweiten Netzwerk 21-Kongress im Oktober 2016 in Dortmund durchführt oder die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) Dortmund im MiGlobe-Netzwerk haben möchte. Allein diese Beteiligungen sind Ansporn, uns auch weiterhin mit dem Thema ‚Nachhaltigkeit’ zu befassen. Wir bleiben dran und hoffen, dass sich viele weitere Kommunen anschließen!“

(Oberbürgermeister Ullrich Sierau)

Deutschlands nachhaltigste Stadt mittlerer Größe 2014

STADT LUDWIGSBURG

„Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine Auszeichnung und Wertschätzung für die herausragende Arbeit und das zahlreiche, hingebungsvolle Engagement aller Beteiligten aus Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung. Er ist auch Anerkennung für den damit bewiesenen Mut, die Herausforderungen der nachhaltigen Stadtentwicklung anzunehmen und sie als Chance aktiv zu gestalten.

Die Stadt Ludwigsburg ist sich ihrer globalen Verantwortung bewusst und hat sich deshalb entschieden, das Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro in die bestehende Klimapartnerschaft mit der Stadt Kongoussi im Norden von Burkina Faso zu investieren, um dort für die Menschen in der Sahelzone eine bessere Wasserversorgung zu erreichen.

Die Auszeichnung ist gleichzeitig Ansporn und Auftrag für uns, den bisherigen Weg weiter engagiert zu verfolgen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis liefert wertvolle Impulse und die notwendige Motivation für die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit um die nachhaltige integrierte Stadtentwicklung. Dabei ist er auch ein wertvoller Türöffner bei Förderprojekten und beflügelt den Erfahrungsaustausch mit nationalen wie internationalen Partnern.“

(Oberbürgermeister Werner Spec)


Deutschlands nachhaltigste Gemeinde 2014

GEMEINDE FURTH

„Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis macht aufmerksam. Nachbargemeinden fragen nach und das Thema Nachhaltigkeit kann besprochen werden.

Für uns  ist der Preis ein Multiplikationsinstrument. Besonders in den Bereichen Energie und Umwelt haben wir ein scharfes kommunales Profil und können mit Verweis auf den Preis nicht nur weitere Türen öffnen. Auch der eine oder andere Förderbonus findet aufgrund der Auszeichnung leichter seinen Weg zu uns. Besuchsgruppen aus der ganzen Welt und Anfragen für Fachvorträge beweisen die Außenwirkung der Auszeichnung.“

(Erster Bürgermeister Andreas Horsche)

Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2015

STADT KARLSRUHE

„Die Auszeichnung zu ‚Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2015′ ist für Karlsruhe ein großartiger Erfolg und würdigt unsere Anstrengungen um eine soziale, ökologische und wirtschaftlich verantwortliche Entwicklung auf Grundlage des ‚Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Karlsruhe 2020′. Damit wird insbesondere das vielfältige Engagement aller Beteiligten ausgezeichnet – sei es für den Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltige Mobilität oder die Förderung der sozialen Teilhabe. In Kommunen können Menschen ihre Umwelt am direktesten beeinflussen und gestalten. Der Preis trägt dazu bei, nachhaltige Entwicklung als Leitfaden der Stadtpolitik weiter auszubauen und ihr neuen Schwung zu verleihen. Es ist mir deshalb ein besonderes Anliegen, andere Kommunen zu ermutigen, ebenfalls das Thema ‚Nachhaltige Stadtpolitik’ aufzugreifen und sich am nächsten Wettbewerb zu beteiligen.”

(Umweltbürgermeister Klaus Stapf)

Deutschlands nachhaltigste Stadt mittlerer Größe 2015

STADT KEMPTEN

„Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2015 ist für die Stadt Kempten einerseits eine Auszeichnung für das bisher Erreichte. Andererseits ist er eine Verpflichtung, in den Anstrengungen für eine nachhaltige Zukunftsplanung nicht nachzulassen.

An erster Stelle steht dabei das Wohl der Bürgerinnen und Bürger. Das Ziel ist es, dass die Menschen sagen: ‚Kempten ist meine Stadt, hier lebe ich gerne.’ Um ihnen zu zeigen, dass die politischen Entscheidungsträger den gleichen Wunsch haben, hat sich der Stadtrat langfristige politische Leitlinien gegeben – die Strategischen Ziele 2030. Mit ihnen sollen die Voraussetzungen für eine weiterhin positive Entwicklung der Stadt geschaffen werden. Sie wurden einstimmig verabschiedet und lauten: Wirtschaftsstandort stärken, Stärkung der Finanzkraft, Zusammenleben aktiv gestalten, Kultur und Tourismus fördern sowie Klima, Umwelt, Mobilität – nachhaltig planen und handeln.

Auf diese Weise sollen nicht nur vorhandene Stärken weiter ausgebaut werden. Es gilt, mit Blick auf kommende Generationen in allen Bereichen vorausschauend zu planen und zu handeln.”

(Oberbürgermeister Thomas Kiechle)


Deutschlands nachhaltigste Gemeinde 2015

NORDSEEINSEL JUIST

„Der Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises hat unser Ansehen extrem gestärkt. Selbstbewusst stellen wir Juist als Deutschlands nachhaltigste Kleinstadt/Kommune vor. Von allen Seiten erhalten wir viel Lob für unsere Aktivitäten und immer mehr Unterstützung. Dies gilt insbesondere für kommunalinterne Politik, aber auch für die landes- und bundesweite Politik. Im Bereich des nachhaltigen Tourismus hat uns der Gewinn einen gewaltigen Sprung nach vorn beschert. In der Zwischenzeit werden wir von vielen Institutionen aufgefordert an Projektausschreibungen teilzunehmen. Konkret können wir die Projekte ‚Juistus Klimaretter’ und ‚plastikfreies Juist’ stärker vorantreiben. Ich selbst habe nochmals einen großen Motivationsschub erhalten.“

(Bürgermeister Dieter Patron)


Bewerber um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden füllen einen benutzerfreundlich gestalteten, elektronischen Fragebogen aus. Hier spielen sowohl die individuellen Nachhaltigkeitsherausforderungen, denen sich eine Stadt oder Gemeinde zu stellen hat, als auch die Strategien und konkreten Nachhaltigkeitsmaßnahmen in verschiedenen Themenfeldern der nachhaltigen Stadtentwicklung eine Rolle.

Die Assessmentteams des Deutschen Instituts für Urbanistik, des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und von ICLEI werten die Ergebnisse der bearbeiteten Fragebögen nach einem "sechs-Augen-Prinzip" aus. Ergebnis dieses Prozesses ist eine Shortlist aus den besten Kommunen jeder Kategorie (Finalisten). Anschließend erhalten alle Bewerber Anfang Juli ein Feedback, ob sie zur Teilnahme in der zweiten Wettbewerbsphase ausgewählt wurden. Das jeweilige Spitzenfeld in den drei Größenklassen wird dazu eingeladen, vor Ort die eigenen Nachhaltigkeitsleistungen ausführlicher vorzustellen.

In der Jurysitzung wählt die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, die Sieger und Finalisten aus. In den Tagen nach der Jurysitzung werden alle Teilnehmer darüber informiert, ob sie nominiert wurden oder nicht.

Die Bekanntgabe und Auszeichnung der Sieger erfolgte im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages. Die abendliche Veranstaltung richtete sich an (Ober-)Bürgermeister und Nachhaltigkeitsexperten aus Kommunen sowie an Gäste aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien.

Der Preis ist mit über € 100.000,- dotiert.

Die erfolgreichste Groß-, Mittel- und Kleinstadt bzw. Gemeinde erhält von der Allianz Umweltstiftung jeweils € 35.000,- für nachhaltige Projekte. Die Summe wird zweckgebunden für ein konkretes, neu konzipiertes Nachhaltigkeitsprojekt in der entsprechenden Stadt oder Gemeinde bzw. als Kapital des Preisträgers im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln für ein solches Nachhaltigkeitsprojekt zur Verfügung gestellt. Die Auszahlung erfolgt nach Abstimmung der Projektdetails unmittelbar durch die Allianz Umweltstiftung.

Die gemeinnützige Allianz Umweltstiftung – im Jahr 1990 von der Allianz AG (heute SE) mit einem Stiftungskapital von 100 Millionen DM gegründet – fördert vor allem Projekte, die nicht nur Natur und
Umwelt im Blick haben, sondern die Menschen und ihre Bedürfnisse einbeziehen und auf eine nachhaltige Verbesserung der Umwelt abzielen. Die von der Stiftung geförderten Projekte sollen Umweltaspekte mit sozialen, kulturellen und bildungsbezogenen Anliegen verknüpfen.

www.umweltstiftung.allianz.de

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Fordern Sie hier Ihren Zugangscode zum geschützten Bereich des Wettbewerbs an und werfen Sie einen Blick in den Fragebogen. Der Fragebogen kann innerhalb der gesamten Bewerbungszeit online bearbeitet werden. Erst wenn Sie den Fragebogen einreichen, nehmen Sie verbindlich am Wettbewerb teil.

Häufige Fragen haben wir hier für Sie beantwortet.

ZUM FRAGEBOGEN

Die Jury entscheidet.

Die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wählt Ende September 2016 die Sieger und Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden aus. Dieses Gremium – jährlich berufen durch das Kuratorium der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis – repräsentiert die relevanten Stakeholdergruppen und bringt Erfahrungen und Perspektiven aus Kommunen, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik in den Entscheidungsprozess ein.

Prof. Dr. Günther Bachmann

Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wird alle drei Jahre von der Bundeskanzlerin berufen, aktuell im Juni 2016. Er berichtet an das Bundeskanzleramt. Die Aufgaben des fünfzehnköpfigen Gremiums sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und die Benennung von konkreten Handlungsfeldern sowie die Durchführung eigener Projekte. Der Rat ist in seiner Agenda unabhängig. Er soll Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen machen.

Prof. Dr. Günther Bachmann leitet die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Nach seinem Studium der Landschaftsplanung war er von 1983 bis 2001 im Umweltbundesamt tätig, zuletzt in der Verantwortung zum Bundes-Bodenschutzgesetz. Innerhalb dieser Zeit war er mehrmals zu Studien- und Beratungszwecken im Ausland. Er ist Herausgeber von Loseblattwerken sowie Verfasser von Kommentaren zum Bodenschutzgesetz. Seit der Einrichtung des Nachhaltigkeitsrates 2001 ist er für diesen tätig. 2014 wurde Prof. Dr. Bachmann von der Stiftung Universität Lüneburg zum Honorarprofessor bestellt. Als Generalsekretär des Nachhaltigkeitsrates koordiniert er dessen politische und organisatorische Arbeit und treibt mit Impulsen und Initiativen das Nachhaltigkeitsdenken in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft voran. Er ist Vorsitzender der beiden Jurys des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen und für Städte. Als Redner und in zahlreichen Aufsätzen nimmt er zu aktuellen Fragen der Nachhaltigkeitspolitik und des Umweltschutzes Stellung. Er ist in wissenschaftlichen Beiräten, Stiftungskuratorien sowie in europäischen und internationalen Netzwerken tätig.

Dr. Kurt Gribl

Oberbürgermeister der Stadt Augsburg / Stellvertreter der Präsidentin des Deutschen Städtetags

Dr. Kurt Gribl (Jahrgang 1964) absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg bevor er 1991 zum Doktor der Rechte promovierte. Nach seiner Referendarausbildung nahm er eine Stelle in der Rechtsanwaltskanzler Meidert und Kollegen auf. Tätigkeitsschwerpunkte waren u.a. Verwaltungsrecht, Privates Bau- und Architektenrecht, Erschließungsrecht. In 2005 erhielt er die Zulassung zum Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, zugleich wurde er in den zuständigen Fachausschuss bei der Rechtsanwaltskammer München berufen. Seit 2008 ist Dr. Kurt Gribl Oberbürgermeister der Stadt Augsburg. Er ist Erster Stellvertretender Vorsitzender des Bayrischen Städtetags sowie Mitglied des Präsidiums und Hauptausschusses des Deutschen Städtetages. Seit dem 11. Juni 2015 ist er ferner Stellvertreter der Präsidentin des Deutschen Städtetags.

Martin Haas

Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. und Inhaber des haas cook zemmrich STUDIO 2050

Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium war der Diplom Ingenieur Martin Haas von 1995 bis 2012 als Mitarbeiter und Partner bei Behnisch Architekten tätig, wo er unter anderem die Verantwortung für die Nord/LB in Hannover, die Unilever Zentrale und den Marco Polo Tower in Hamburg sowie für das Ozeaneum in Stralsund trug. Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt Haas auf die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Architektur. Im April 2012 gründete er zusammen mit David Cook und Stephan Zemmrich nach 6 Jahren der Partnerschaft sein eigenes Büro „haas cook zemmrich STUDIO2050″ mit Projekten im In- und Ausland. Darüber hinaus ist Haas sowohl Mitinitiator und Vizepräsident der DGNB als auch wissenschaftlicher Beirat der Bauhaus SOLAR Weimar. Außerdem hat er seit 2008 eine Gastprofessur an der University of Pennsylvania in Philadelphia USA sowie an der Universita di Sassari in Italien inne.


Dr. Ulrich Hatzfeld

Leiter der Unterabteilung Grundsatzangelegenheiten, planungsrelevante Rechtsetzung im BMUB

Dr. Ulrich Hatzfeld ist Leiter der Unterabteilung Grundsatzangelegenheiten, planungsrelevante Rechtsetzung im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Das BMUB verantwortet neben der Umwelt- und Naturschutzpolitik die Stadtentwicklungs-, Bau- und Wohnungspolitik der Bundesregierung. Im Mittelpunkt stehen dabei Förderprogramme etwa zur Stadtentwicklung und zum Wohnen, gesetzliche Steuerungsinstrumente und die stadt- und baubezogene Forschung.

Dr. Ulrich Hatzfeld war rund 20 Jahre selbständiger Stadtplaner, bevor er ins nordrhein-westfälische Ministerium für Stadtentwicklung wechselte und dort unter anderem für die Bereiche Städtebauförderung, Planungsrecht, Baukultur und Forschung zuständig war.

Prof. Dr. Thomas Hirth

Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Prof. Dr. Thomas Hirth war seit 1992 in verschiedenen Funktionen bei der Fraunhofer-Gesellschaft tätig, zuletzt als Leiter des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart. Von 2012 bis 2015 war Hirth Sprecher des Verbunds Life Sciences und Mitglied des Präsidiums der Fraunhofer-Gesellschaft. Von 2008 bis 2015 hatte er zudem eine Professur an der Universität Stuttgart und die Leitung des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP der Universität Stuttgart inne. Von 2012 bis 2015 war Hirth Prodekan der Fakultät 4 Energie-, Verfahrens- und Biotechnik der Universität Stuttgart. Am 1. Januar 2016 trat er sein Amt als Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT an.

Bärbel Höhn

Mitglied des Bundestags/
Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Bärbel Höhn ist Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in der 18. Wahlperiode. Zwischen 2006 und 2013 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende und als solche zuständig für die Bereiche Umwelt, Energie, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Tierschutz, Bauen und Verkehr. Von 1995 bis 2000 war sie Ministerin für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft und 2000 bis 2005 Ministerin für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in NRW. Seit Oktober 2005 ist Bärbel Höhn Mitglied des Deutschen Bundestages. Die Diplom-Mathematikerin Bärbel Höhn begann ihre Karriere von 1985 bis 1989 als Mitglied im Rat der Stadt Oberhausen, zog 1990 in den nordrhein-westfälischen Landtag ein. In dieser Zeit bekleidete sie bis 1995 das Amt der Fraktionssprecherin der Grünen im Landtag.


Martin zur Nedden

Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Urbanistik

Martin zur Nedden (Jahrgang 1952) war vom Jahr 2006 bis zum Jahr 2013 Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig. Nach seinem Studium der Raumplanung an der TU Wien und dem Städtebaureferendariat nahm er Tätigkeiten als Planer in Kommunen unterschiedlicher Größenordnung in Westdeutschland (u. a. Unna, Bochum) wahr. Ab dem 01.11.2013 übernahm zur Nedden die Leitung des Deutschen Instituts für Urbanistik. Er war u.a. langjähriger Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses des Deutschen Städtetages. Martin zur Nedden ist Präsident der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), Mitglied der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V. SRL und a.o. Mitglied des Bund Deutscher Architekten (BDA).

Roland Schäfer

Bürgermeister der Stadt Bergkamen und Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

Roland Schäfer (Jahrgang 1949) studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld. Nach seinem Zusatzstudium der Verwaltungswissenschaften im Jahr 1976 folgte in den Jahren 1977 bis 1983 eine Tätigkeit am Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Bielefeld. Von 1983 bis 1988 arbeitete Schäfer in verschiedenen Dezernaten im Regierungspräsidium Arnsberg. 1984 bis 1985 folgte eine Abordnung zur Kreisverwaltung Soest. In den Jahren 1988 bis 1989 war Roland Schäfer in der Kommunalabteilung des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen tätig. Im Anschluss folgte bis zum Jahr 1998 seine Amtszeit als Stadtdirektor der Stadt Bergkamen. 1998 wurde Roland Schäfer vom Rat zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Bergkamen gewählt. Seit dem Jahr 1999 ist er direkt gewählter hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Bergkamen. Roland Schäfer ist seit dem 1. Juli 2015 Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), zuvor war er 1. Vizepräsident. Zudem ist er 1. Vizepräsident des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB NRW).

Ulrike Schell

Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW

Ulrike Schell hat an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn
Ernährungswissenschaften studiert. Seit Anfang der 80er Jahre ist sie bei der Verbraucherzentrale NRW mit verschiedenen Schwerpunkten in den Themenfeldern Umwelt & Klimaschutz sowie Ernährung & Lebensmittel tätig. Ulrike Schell ist Mitglied der Geschäftsleitung bei der Verbraucherzentrale NRW und leitet den Bereich Ernährung und Umwelt. Hier sind ihre Themenschwerpunkte u.a. Nachhaltige Entwicklung, SDGs und Nachhaltiger Konsum, Ressourcenschutz und Klimaschutz – global und lokal. Ulrike Schell setzt sich für mehr Wertschätzung für Lebensmittel und Konsumprodukte ein. Sie vertritt die Verbraucherzentrale NRW in fachlichen Gremien auf Landes- und Bundesebene. U.a. ist sie Mitglied des geschäftsführenden Vorstands von KlimaDiskurs.NRW. Privat ist sie im Vorstand des Öko-Institut e.V.


Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Präsident des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Jahrgang 1966) studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln und an der HEC School of Management, Paris. Nach seinem Studium war er im Bereich Strategische Umweltberatung/ Organisationsberatung bei Roland Berger & Partner in Düsseldorf tätig. 1995 promovierte er an der Universität St. Gallen. An die Promotion schloss sich 1998 eine Habilitation an. Es folgte eine Professur an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg im Bereich Produktionswirtschaft und Umwelt sowie eine Stellung als Dekan im Fachbereich Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Von 2004 bis 2008 war Prof. Schneidewind Präsident der Universität Oldenburg. Seit März 2010 hat er eine Professur für „Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit“ an der Bergischen Universität Wuppertal inne und ist Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie GmbH.

Dr. Lutz Spandau

Vorstand der Allianz Umweltstiftung

Dr. Lutz Spandau (Jahrgang 1957) studierte Landschaftsarchitektur und Ökologie an der TU München-Weihenstephan. Als akademischer Rat am Lehrstuhl für Landschaftsökologie der TU München arbeitete er mit Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Haber in vielen nationalen und internationalen Projekten zur Ökosystemforschung. Für seine wissenschaftliche Tätigkeit wurde er mit dem Thurn und Taxis Forschungspreis ausgezeichnet. Im Jahr 2013 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Seit 1991 ist Dr. Spandau Vorstand der mit 50 Mio. Euro Grundstockvermögen ausgestatteten Allianz Umweltstiftung. Er ist für die Konzeption und Struktur der Stiftung und der Förderprojekte verantwortlich. Er wurde u. a. 2004 mit der Bayerischen Umweltmedaille ausgezeichnet. Dr. Spandau ist u. a. Mitglied des Naturschutzbeirats beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Audi Stiftung für Umwelt GmbH sowie Mitglied im Naturschutzbeirat des Landes Berlin.

Wolfgang Teubner

Geschäftsführer des ICLEI Europasekretariats in Freiburg

Wolfgang Teubner studierte politische Wissenschaften und englische Literatur. Nach Arbeiten u. a. für das Institut für Kommunalpolitik in Freiburg und einer Zusatzqualifikation als Berater für den europäischen Binnenmarkt trat er 1992 eine Stelle bei ICLEI – Local Governments for Sustainability an. Teubner verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der interkommunalen Zusammenarbeit in verschiedenen Themenfeldern rund um nachhaltige Stadtentwicklung, inklusive Umweltmanagement, Lokale Agenda 21 und Klimaschutz. Bis heute war er an mehr als 100 europäischen und internationalen Projekten oft in leitender Funktion beteiligt. Von 1994 bis 1997 koordinierte er ICLEIs europäische Kampagne „Städte für den Klimaschutz“ und bis 1999 das europäische „Lokale Agenda 21 Trainingsprogramm“. Ab 1994 war er in die Entwicklung der Kampagne nachhaltiger Städte und Gemeinden in Europa involviert und an den Entwürfen der „Aalborg Charta“ und der „Aalborg Commitments“ beteiligt. 1996 und 1997 war er Jurymitglied des „European Sustainable City Award“. Seit 2010 ist Wolfgang Teubner Geschäftsführer des ICLEI Europasekretariats, dessen Leitung er schon seit 2002 als Prokurist und Exekutivdirektor übernommen hatte.


Dr. Kirsten Witte

Leiterin des Programms LebensWerte Kommune bei der Bertelsmann Stiftung

Dr. Kirsten Witte wurde 1966 in Soest geboren. Nach ihrem VWL Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bis 1994 an der Universität Münster. Im gleichen Jahr promovierte sie zum Thema „Ordnungspolitische Perspektiven der Europäischen Union“. Von 1994 bis 2001 war Dr. Kirsten Witte in verschiedenen Funktionen bei der Stadt Münster tätig. Für die Bertelsmann Stiftung arbeitet sie seit 2001 und seit 2005 leitet sie hier das Programm LebensWerte Kommune.


Nutzen Sie den Wettbewerb!

Schon die Wettbewerbsteilnahme kann wertvolle Erkenntnisse bringen. Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfreie Kongresskarten. Die nominierten Kommunen sind Ehrengäste der Preisverleihung und können Erfolge breit nach innen und außen kommunizieren. Die Sieger erhalten ein Preisgeld von € 35.000,- und die „Preiskugel“.

Unabhängig von der Siegchance führt bereits die Teilnahme am Wettbewerb zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitsleistungen. Die Beantwortung der Fragen sowie die tiefergehende Erläuterung im Rahmen der Interviews des Spitzenfeldes kann wertvolle Erkenntnisse bringen; die detaillierte Beschäftigung mit Nachhaltigkeitsleistungen schärft den Blick für Erfolge und Potenziale.

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Nominierung und Preis belohnen, motivieren und inspirieren die Akteure in der Verwaltung und die Bürger der Kommune. Für die Maßnahmen verwaltungsinterner und lokaler Kommunikation werden allen Nominierten (Preisträgern und „Top 3“) Siegel zur Verfügung gestellt, mit denen sie ihren Wettbewerbserfolg kommunizieren können. Sie werden intensiv in die Berichterstattung der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und ihrer Kooperations- und Medienpartner einbezogen.

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Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfreie Kongresskarten im Wert von je € 650,-. Alle nominierten Kommunen bekommen Ehrenkarten für Kongress und Preisverleihung im Wert von je € 1.150,-.

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Die Sieger erhalten die Preiskugel aus Aluminium, eine Handarbeit aus einem kleinen sauerländischen Unternehmen der Aluminiumverarbeitung. Sie symbolisiert das Logo des Deutschen Nachhaltigkeitspreises und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Die beiden anderen Nominierten in jeder Größenklasse („Top 3“) erhalten eine Plexiglasurkunde.

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Die erfolgreichste Groß-, Mittel- und Kleinstadt bzw. Gemeinde wird von der Allianz Umweltstiftung mit jeweils € 35.000,- für nachhaltige Projekte gefördert.

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Diese Projekte wurden erfolgreich realisiert.

Die drei Sieger des Jahres 2012 haben das Preisgeld der Allianz Umweltstiftung bereits eingesetzt:
In Freiburg floss die Summe von € 35.000,- in das Projekt "Schulverwaldung", bei dem Schulklassen im Freiburger Schulwald arbeiten und lernen - und so intensiv Natur erleben. Das Förderprogramm "Nachhaltigkeit neu lernen" profitierte in Neumarkt i.d.Opf. von dem Preisgeld. In Wunsiedel wird das Preisgeld für die Praxisklasse der Jean-Paul-Mittelschule verwendet, in der Schüler mit erhöhtem Förderbedarf einen theoriereduzierten, praxisnahen Unterricht erhalten.

Prof. Dr. Günther Bachmann

Der Wettbewerb wird dichter und die Teilnahme ambitionierter. Das gilt für die Unternehmen, aber auch unter den Kommunen regt der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zu mehr Aufmerksamkeit und gegenseitigem Lernen an.
Als Belohnung winkt eine glanzvolle Preisverleihung. Beides gehört zusammen in einer Kultur der Zukunftskompetenz.

Prof. Dr. Günther Bachmann Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Die nachhaltigsten Städte und Gemeinden 2015.

Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in den wichtigen Themenfeldern der Verwaltung erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisiert haben, wurden mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2015 ausgezeichnet.

ZU DEN PREISTRÄGERN

Deutschlands führender Kongress für nachhaltige Entwicklung.

Am 25. November 2016 treffen sich Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum intensiven Dialog über Wirtschaftsthemen und die relevanten Nachhaltigkeitsfragen aus Kommunen und Forschung. Der Kongress vernetzt Profis und bietet die Chance, vorbildliche Entwicklungen in der deutschen Nachhaltigkeitslandschaft zu verfolgen.

ÜBER DEN KONGRESS

Unabhängig, neutral und transparent.

Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. richtet den Wettbewerb, den Kongress und die Preisverleihung als unabhängiges Multistakeholder-Projekt aus, das frei ist von Partikularinteressen aus Politik, Wirtschaft oder Zivilgesellschaft. Diese Unabhängigkeit wird auch durch die Finanzierungsstruktur gewährleistet.

ÜBER PARTNER UND FÖRDERER