Die Bewerbungsphase für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 ist abgeschlossen – die Auswertungen laufen.

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Alles Wissenswerte auf einen Blick.

Wettbewerb: 1. März bis 29. April 2016
Jurypräsentation (nur Shortlist): 30. Mai bis 17. Juni 2016
Preisverleihung: 25.11.2016 in Düsseldorf
Gesucht: „Deutschlands nachhaltigste Unternehmen“ (KMU, mittelgroß, groß)
Sonderpreise: Nachhaltigste Marke und Ressourceneffizienz
Teilnahmegebühr: € 150,- bis € 750,- zzgl. MwSt. nach Unternehmensgröße

Das Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis hilft bei Fragen jederzeit gerne weiter:

0211 – 5504 5510

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FAQ

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Fordern Sie hier Ihren Zugangscode zum geschützten Bereich des Wettbewerbs an und werfen Sie einen Blick in den Fragebogen. Erst dann melden Sie sich verbindlich an.
Die Fragen können innerhalb der gesamten Bewerbungszeit online beantwortet werden.

Häufige Fragen haben wir hier für Sie beantwortet.

ZUM FRAGEBOGEN

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Gesucht: Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet Unternehmen aus, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen besonders erfolgreich ökologischen und sozialen Herausforderungen begegnen und damit Nachhaltigkeit als wirtschaftliche Chance nutzen. Auch 2016 wird die Auszeichnung in drei Größenklassen vergeben; Sonderpreise prämieren die nachhaltigste Marke und besondere Orientierung auf Ressourceneffizienz.

Kleine und mittlere Unternehmen

Preis für Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und weniger als 50 Mio. €  Umsatz, die durch innovative Nachhaltigkeitsstrategien und darauf gründende Maßnahmen wichtige Impulse für die erfolgreiche Bewältigung der relevanten Nachhaltigkeitsherausforderungen setzen.

Mittelgroße Unternehmen

Preis für Unternehmen ab 500 bis max. 5.000 Mitarbeitern oder einem Umsatz  zwischen 50 und 500 Mio. €, die mit ihren durchgehend und breit verankerten Nachhaltigkeitsstrategien und darauf gründenden Maßnahmen besonders konsequent und erfolgreich Beiträge zu einer zukunftsfähigen Entwicklung leisten.

Große Unternehmen

Preis für Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und mehr als 500 Mio. €  Umsatz, die mit ihren Nachhaltigkeitsstrategien und darauf gründenden Maßnahmen erfolgreich den „großen Hebel“ für eine zukunftsfähige Entwicklung nutzen.

„Deutschlands nachhaltigste Marken“

Preis für Unternehmens- oder Produktmarken bzw. für nachhaltig und wirtschaftlich erfolgreich agierende Unternehmen, die in besonderer Weise Nachhaltigkeitsaspekte in der Markenführung berücksichtigen.

Ressourceneffizienz

Preis für Unternehmen, die in besonderer Weise Maßnahmen zur Ressourcenschonung, Rohstoff- und Energieeffizienz sowie innovative Recycling- und Kreislaufkonzepte etabliert haben.

Das ist der Wettbewerb.

Der Wettbewerb lief zwischen dem 1.3. und dem 29.4.2016 (Fragebogen). Das Spitzenfeld wurde unmittelbar in die Jurypräsentation eingeladen; die entsprechenden Unterlagen waren bis zum 17.6.2016 einzureichen.

Der Wettbewerb erhob im ersten Schritt das Nachhaltigkeitsprofil anhand von Leitfragen. Er fokussierte die Herausforderungen, denen das Unternehmen sich stellt, die Strategien und Maßnahmen, mit denen die Herausforderungen angegangen werden, sowie die bereits erreichten Erfolge und die angestrebten Ziele.

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Die Teams der Methodikpartner werteten die Fragebögen in einem mehrstufigen Prozess aus. In dieser Auswertung wurde das Spitzenfeld in jeder Kategorie ermittelt und zu einer Shortlist zusammengestellt. Die Unternehmen dieser Shortlists wurden dazu eingeladen, eine Detaillierung ihrer Nachhaltigkeitsleistungen für die Juryunterlagen zu geben, die den Juroren vorgestellt werden. Alle anderen Unternehmen erhielten die Nachricht, dass sie nicht im Finale stehen. Dieser Information fügten die Assessmentpartner eine Einordnung des Unternehmens im gesamten Teilnehmerfeld bei.

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Die Jurypräsentation gab die Möglichkeit zur Detaillierung, Differenzierung und Konkretisierung der Antworten aus dem Wettbewerbsfragebogen. Das Unternehmen konnte ausführlicher darstellen, mit welchen Strategien und Maßnahmen es Nachhaltigkeitsherausforderungen im Management und den einzelnen Bereichen der Wertschöpfung angeht.

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In der Jurysitzung am 8. September 2016 wählt die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, anhand der eingereichten Unterlagen die Top 3 bzw. Top 5 der Finalisten aus und bestimmt die Sieger.

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Die Bekanntgabe und Auszeichnung der Sieger erfolgt im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 25. November 2016 im MARITIM Hotel Düsseldorf.
Kongress und Abendveranstaltung richten sich an Vorstände, Geschäftsführer und Nachhaltigkeitsexperten aus der Wirtschaft, (Ober-)Bürgermeister und Verwaltungsvertreter sowie an Gäste aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien.

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ZUM FRAGEBOGEN

Ein Sonderpreis für Ressourceneffizienz.

Die Förderung von nachhaltigen Maßnahmen und innovativen Lösungen, die die Rohstoff- und Energieproduktivität steigern sowie Material- und Produktlebenszyklen verlängern, haben für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis einen besonderen Stellenwert.

Der Sonderpreis „Ressourceneffizienz" – vergeben in Zusammenarbeit mit dem Institut Bauen und Umwelt e.V., der Unternehmensgruppe fischer und der Initiative Lebensraum Ziegel – würdigt vorbildliches Engagement in der Kreislaufwirtschaft, bei Recycling, Rohstoff- und Ressourcenmanagement. Er will Strategien und Lösungen herausstellen, die Modell- und Best-Practice-Charakter in einem entscheidenden Feld nachhaltiger Entwicklung haben.

 

Zum Sonderpreis
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So werden die Besten ermittelt.

Ein elektronischer Fragebogen erhebt die Nachhaltigkeitsexzellenz des Unternehmens mit Blick auf wirksame Beiträge zur Lösung ökologischer und sozialer Problemstellungen, den wirtschaftlichen Erfolg entsprechender Maßnahmen und Ziele für die Zukunft. Die Top-Managementberatung A.T. Kearney und das Wuppertal Institut verfolgen einen integrierten Bewertungsansatz über alle Nachhaltigkeitsdimensionen und Wertschöpfungsstufen.

Zur Auswertung der „nachhaltigsten Marken" wertete die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Nachhaltigkeitsaspekte in Markenführung und Markenwirkung anhand von Selbstauskünften aus. Unterstützt wurde diese Auswertung durch den Sustainability Image Score, welcher von facit research erhoben und ausgewertet wird.

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erforscht und entwickelt Leitbilder, Strategien und Instrumente für Übergänge zu einer nachhaltigen Entwicklung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Im Zentrum stehen Ressourcen-, Klima- und Energieherausforderungen in ihren Wechselwirkungen mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Analyse und Induzierung von Innovationen zur Entkopplung von Naturverbrauch und Wohlstandsentwicklung bilden einen Schwerpunkt seiner Forschung. Eine solche Transition-Forschung ist dabei vom Wesen her transdisziplinär: Ausgehend von konkreten gesellschaftlichen Veränderungsanforderungen integriert sie nicht nur das Wissen unterschiedlicher Disziplinen, sondern auch das Wissen der beteiligten Akteure. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in vier Forschungsgruppen: (1) Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen, (2) Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, (3) Stoffströme und Ressourcenmanagement sowie (4) Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren. Das Institut wurde 1991 unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker gegründet. Zum Team des Wuppertal Instituts gehören rund 220 Mitarbeiter(-inne)n; Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer ist Prof. Dr. Uwe Schneidewind.

Die A.T. Kearney GmbH trägt die Methodik zur Suche der „nachhaltigsten Unternehmen“ bei. A.T. Kearney verbindet als eines der weltweit größten Top-Management-Beratungsunternehmen strategische Weitsicht mit operativer Erfahrung. Entscheider in Großkonzernen ebenso wie in mittelständischen Unternehmen aller Wirtschaftszweige sowie im öffentlichen Sektor nutzen die internationalen Beraterteams, um gemeinsam ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern.

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ist Methodikpartner für die Suche nach den „nachhaltigsten Marken”. Sie ging am 1. April 2009 aus dem Zusammenschluss der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin und der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege (FHVR) Berlin hervor. Die HWR Berlin ist eine der größten Fachhochschulen in Berlin. Dafür engagieren sich rund 160 Professorinnen und Professoren und knapp 230 Mitarbeitende in Wissenschaft und Verwaltung sowie ca. 500 Lehrbeauftragte aus der Praxis.


Seit 2011 ermittelt facit den „Sustainability Image Score“ (SIS) im Rahmen einer Studie. Diese zeigt, welchen Einfluss das nachhaltige Handeln von Unternehmen auf deren Image, die Kaufbereitschaft sowie die Kundenbindung hat. Die Ergebnisse ermöglichen es, präzise festzustellen, welches Nachhaltigkeitsimage einzelne Unternehmen oder ganze Branchen aus Sicht der Verbraucher haben und wie sich Nachhaltigkeit auf den Markenmehrwert auswirkt. Facit überprüft als Förderer des Deutschen Nachhaltigkeitspreises diejenigen Unternehmen, die aufgrund ihrer Bewerbungen in die engere Auswahl der Jury kommen, hinsichtlich ihres SIS im Rahmen von Neuerhebungen bei deren Kunden.

Das Ergebnis fließt als Bewertungskriterium bei der Ermittlung des Gewinners des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016 mit ein. Die facit gruppe wurde 1986 gegründet und ist ein eigenständiges und unabhängiges Institut für strategische Marktforschung und Beratung. Neben der klassischen Markt- und Marketingforschung sowie der insightbasierten Konzeptentwicklung ist einer ihrer Beratungsschwerpunkte: „Nachhaltigkeit als Markenführungsinstrument“.


Die Jury entscheidet.

Die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wählt am 8. September 2016 die Sieger und Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises aus. Dieses Gremium – jährlich berufen durch das Kuratorium der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis – bringt Perspektiven aus Wirtschaft, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik in den Entscheidungsprozess ein.

Prof. Dr. Günther Bachmann

Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wird alle drei Jahre von der Bundeskanzlerin berufen, aktuell im Juni 2016. Er berichtet an das Bundeskanzleramt. Die Aufgaben des fünfzehnköpfigen Gremiums sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und die Benennung von konkreten Handlungsfeldern sowie die Durchführung eigener Projekte. Der Rat ist in seiner Agenda unabhängig. Er soll Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen machen.

Prof. Dr. Günther Bachmann leitet die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Nach seinem Studium der Landschaftsplanung war er von 1983 bis 2001 im Umweltbundesamt tätig, zuletzt in der Verantwortung zum Bundes-Bodenschutzgesetz. Innerhalb dieser Zeit war er mehrmals zu Studien- und Beratungszwecken im Ausland. Er ist Herausgeber von Loseblattwerken sowie Verfasser von Kommentaren zum Bodenschutzgesetz. Seit der Einrichtung des Nachhaltigkeitsrates 2001 ist er für diesen tätig. 2014 wurde Prof. Dr. Bachmann von der Stiftung Universität Lüneburg zum Honorarprofessor bestellt. Als Generalsekretär des Nachhaltigkeitsrates koordiniert er dessen politische und organisatorische Arbeit und treibt mit Impulsen und Initiativen das Nachhaltigkeitsdenken in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft voran. Er ist Vorsitzender der beiden Jurys des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen und für Städte. Als Redner und in zahlreichen Aufsätzen nimmt er zu aktuellen Fragen der Nachhaltigkeitspolitik und des Umweltschutzes Stellung. Er ist in wissenschaftlichen Beiräten, Stiftungskuratorien sowie in europäischen und internationalen Netzwerken tätig.

Dr. Daniela Büchel

Mitglied der Geschäftsleitung REWE für die Bereiche Personal und Nachhaltigkeit

Dr. Daniela Büchel ist Mitglied der Geschäftsleitung REWE für die Bereiche Personal und Nachhaltigkeit und verantwortet zudem den Bereich Corporate Responsibility der REWE Group. Zuvor hatte sie in mehreren Funktionen unter anderem die Leitung der Bereiche Konzernmarketing und Public Affairs der REWE Group inne. In der Kölner Zentrale ist Frau Dr. Büchel seit 2003 tätig. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim startete Frau Dr. Büchel als Projektmanagerin am Institut für Handelsforschung, Köln. Dort führte sie eine Vielzahl an Beratungsprojekten mit verschiedenen Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung durch. Parallel promovierte sie an der Universität zu Köln.

Dr. Achim Dercks

Stv. Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) e.V.

Der DIHK e.V. vertritt als Dachorganisation von 79 deutschen Industrie- und Handelskammern die Interessen der deutschen Wirtschaft gegenüber den Entscheidern der Bundespolitik und den europäischen Institutionen.

Dr. Achim Dercks (Jahrgang 1967) studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln und in Paris. Nach seiner Promotion im Jahr 1996 an der Universität Köln war er zunächst als Leiter des Referats Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung sowie anschließend als Leiter des Büros für Präsidialangelegenheiten, Arbeitsmarkt und Gesellschaftspolitik des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V. tätig. Seit 2004 ist er stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK e.V.

Dr. Dercks ist Mitglied des CSR-Forums der Deutschen Bundesregierung sowie des ZDF-Fernsehrats. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer der DIHK Service GmbH und stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender des Senior-Experten-Services (SES).


Prof. Dr. Maximilian Gege

Vorsitzender des B.A.U.M. e.V.

B.A.U.M. e.V. ist heute mit rund 500 Unternehmen verschiedener Größen und Branchen der größte Unternehmenszusammenschluss dieser Art in Europa. Der Verband wurde 1991 in „Anerkennung der hervorragenden praktischen Leistungen zum Schutz zur Verbesserung der Umwelt” mit der Aufnahme in die Global 500 Roll of Honour der Vereinten Nationen ausgezeichnet.

Prof. Dr. Maximilian Gege (Jahrgang 1944) arbeitete von 1968 bis 1989 als Prüfungsleiter bei Triumph-International in München sowie als Leiter Unternehmensplanung/Controlling und Direktor für Unternehmensplanung und Umwelt bei der Firma E. Winter & Sohn in Hamburg. Er ist Gründungsmitglied des B.A.U.M. e.V., ab 1984 war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied; seit 2005 ist er Vorsitzender. Er bekleidet zahlreiche Funktionen in Aufsichtsräten, Jurys und Beiräten, hat unterschiedliche Ehrenämter inne und ist Gründer der Stiftung – Chancen für Kinder. Prof. Gege erhielt rund 15 nationale und internationale Auszeichnungen und Ehrungen für sein umfassendes Engagement. Seit 2001 ist er Honorarprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg.

Dr. Peter Jahns

Geschäftsleiter Effizienz-Agentur NRW

Seit 1999 ist Dr.-Ing. Peter Jahns (geb. 1961) Leiter der Effizienz-Agentur NRW (EFA).

Sie wurde 1998 auf Initiative des Umweltministeriums NRW in Form einer Public-Private-Partnership gegründet. Unter dem Motto „Ressourcen schonen. Wirtschaft stärken“ informiert und unterstützt die EFA mit Sitz in Duisburg und acht Regionalbüros in ganz NRW als neutrales Kompetenzzentrum zum Thema Ressourceneffizienz Unternehmen in NRW bei der Entwicklung und Umsetzung umweltschonenderer und auch kosten­günstigerer Produktionsprozesse und Produkte.

Dr. Peter Jahns ist u.a. Gründungsmitglied des Netzwerks „Ressourceneffizienz“ des Bundesumweltministeriums, Jurymitglied des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und als Sachverständiger Mitglied in der Enquete-Kommission Handwerk & Mittelstand 4.0 im Landtag Nordrhein-Westfalen sowie Mitglied im Mittelstandsbeirat der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, des internationalen Factor10-Clubs und des CleanerProduction-Panels der UN-Industrial Development Organisation (UNIDO) sowie im VDI-Beirat Energie und Umwelt (Vereinigung Deutscher Ingenieure).

Dr. Peter Jahns studierte Maschinenbau an der Universität Duisburg-Essen. Nach seiner Diplomarbeit bei der Bayer AG wurde er 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergbauforschung GmbH, Essen (heute DMT-Deutsche Montantechnologie GmbH) und promovierte 1991 an der Uni Duisburg-Essen. 1990 begann er im Bereich Altlasten­sanierung der RUT-Ruhrkohle Umwelttechnik GmbH in Bottrop als Leiter Anlagentechnik, wurde darüber hinaus 1996 Prokurist im BRZ Herne-Bodenreinigungszentrum GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der RUT und der Hochtief Umwelt GmbH. 1999 wechselte er in die EFA.

Prof. Dr. Christa Liedtke

Leiterin der Forschungsgruppe „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren“ am Wuppertal Institut

Die 1991 unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker gegründete Forschungseinrichtung befasst sich inter- und transdisziplinär mit Fragestellungen einer zukunftsfähigen Entwicklung. Die Forschung richtet sich auf die Gestaltung von Übergängen zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Prof. Dr. Christa Liedtke studierte Biologie und ev. Theologie in Essen und Bonn. Nach Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Arbeitsgruppenleiterin am Lehrstuhl Cytologie der Universität Bonn begann sie 1993 am Wuppertal Institut zu forschen. Seit 2003 leitet Prof. Liedtke die Forschungsgruppe „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren”, die industriegesellschaftliche Stoffumsätze in Wertschöpfungsketten und ihre Wechselwirkungen mit Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft analysiert. Sie entwickelt Strategien, Konzepte und Instrumente, um Innovationen und Veränderungsprozesse in Richtung ressourceneffizienterer und nachhaltigerer Wertschöpfungsketten anzustoßen. Dies erfolgt in Kooperation und Interaktion mit den Akteuren selbst – Unternehmen, Haushalte, Wissenschaft und Politik. An dem im Frühjahr 2011 von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Zukunftsdialog war Prof. Christa Liedtke als Expertin im Bereich Nachhaltiges Wirtschaften beteiligt. Seit August 2012 ist sie Gastprofessorin an der Folkwang Universität der Künste im Bereich Industrial Design – Nachhaltigkeit im Design. Seit 2013 ist sie Vorsitzende der Ressourcenkommission am Umweltbundesamt. Außerdem ist sie in diesem Jahr Vorsitzende der Jury zur Auswahl der Orte des Fortschritts NRW.


Prof. Alexander Rudolphi

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB e.V.

Prof. Alexander Rudolphi absolvierte sein Studium des Bau- und Verkehrsingenieurwesens an der TH Darmstadt und an der TU Berlin. Von 1981 bis 1985 arbeitete er in einem von ihm co-gegründeten Ingenieurbüro in Berlin mit den Schwerpunkten Bestandssanierung, Statik und ökologische Bautechnik. Sein Engagement für Holzbau begann 1984 als Sachverständiger für Holz- und Bautenschutz. Von 1995 bis 1999 war er Lehrbeauftragter für Holzbaustatik an der Fachhochschule Eberswalde. Im Bereich des ökologischen sowie des nachhaltigen Bauens war Prof. Rudolphi von 1986 bis 1994 als Referatsleiter für Sanierungstechnik und ökologisches Bauen am Zentrum für Bau- und Erhaltungstechnik Berlin e.V. ZEBET des Senats Berlin aktiv. Im Jahre 1994 mitbegründete er die Gesellschaft für ökologische Bautechnik Berlin mbh GfÖB, für die er bis 2010 als Geschäftsführer verantwortlich war. Von 2004 bis 2006 wirkte er an der Entwicklung und Einführung des Zertifizierungssystems „Umweltpreis HafenCity Hamburg“ mit. Bis 2013 leitete er für zwei Jahre das Segment Nachhaltigkeit bei der Arcadis Deutschland GmbH und integrierte dort die GfÖB als eigenen Geschäftsbereich. Seit Oktober 2013 ist Prof. Alexander Rudolphi Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen –DGNB e.V. Zudem ist er Geschäftsführer des Beratungsbüros für Nachhaltiges Bauen und Bestandssanierung Rudolphi + Rudolphi GmbH sowie Professor für Nachhaltiges Bauen und Abfallwirtschaft an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Prof. Dr. Stefan Schaltegger

Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM) an der Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Jahrgang 1964) ist Wirtschaftswissenschaftler und hat seit 1999 die Professur für Nachhaltigkeitsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg inne. Vor zwölf Jahren hat er den weltweit ersten MBA zu Sustainability Management, mit heute über rund 500 Alumni und Studierenden, eingeführt. Von 2006 bis 2010 war er Vizepräsident für Forschungskultur und Projektforschung der Leuphana Universität Lüneburg und mit dem Aufbau der Fakultät Nachhaltigkeit befasst. Stefan Schaltegger ist Ko-Leiter des Sustainability Leadership Forums, hat über 400 Veröffentlichungen zu Nachhaltigkeitsmanagement und wurde mit Wissenschaftspreisen von der International Federation of Accountants (IFAC) und dem B.A.U.M. Umweltpreis der Kategorie Wissenschaft ausgezeichnet.

Antje Schneeweiß

Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene

Antje Schneeweiß arbeitet seit 1991 zum Thema nachhaltige Geldanlagen, hielt zahlreiche Vorträge zu diesem Thema und publizierte unter anderem das „Kursbuch Ethische Geldanlagen“ beim Fischer Taschenbuchverlag. Seit 1996 ist sie bei SÜDWIND – Institut für Ökonomie und Ökumene für diesen Bereich verantwortlich. Ihre Themenschwerpunkte sind „Nachhaltige Geldanlagen und Entwicklung“ und „Wirkung nachhaltiger Investitionen“. Sie ist u.a. Mitglied des Anlageausschusses GLS-Bank.


Olaf Tschimpke

Präsident des NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

Die Ursprünge des NABU liegen im 1899 gegründeten „Bund für Vogelschutz”. 1990 fand der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR gegründeten Landesverbänden zum NABU statt. Heute sind rund 590.000 mehrheitlich ehrenamtlich tätige NABU-Mitglieder und -Förderer in rund 2.000 lokalen Kreisverbänden und Gruppen in ganz Deutschland organisiert.

Olaf Tschimpke (Jahrgang 1955) war vor seiner Wahl zum Präsidenten 2003 bereits insgesamt 18 Jahre in verschiedenen Positionen für den NABU aktiv. Sein Studium absolvierte der Diplom-Geograph in Gießen. Von 1995 bis 2001 war er nebenberuflich als Lehrbeauftragter tätig. Tschimpke ist u.a. Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Naturschutzgeschichte, Mitglied im Kuratorium der Michael-Otto-Stiftung sowie im Aufsichtsrat des Wuppertal Institutes und im ZDF-Fernsehrat. Seit Februar 2012 ist Tschimpke zudem stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung.


Blick hinter die Kulissen: Film zur Jurysitzung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2015.

Zum Juryfilm
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Nutzen Sie den Wettbewerb!

Schon die Wettbewerbsteilnahme und das Feedback können wertvolle Erkenntnisse bringen. Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfreie Kongresskarten; die Nominierten sind Ehrengäste der Preisverleihung. Die nominierten Unternehmen können Erfolge breit nach innen und außen kommunizieren; Sieger erhalten die „Preiskugel“.

Unabhängig von der Siegchance führt bereits die Teilnahme am Unternehmenswettbewerb zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitsleistungen. Die Beantwortung der Fragen kann wertvolle Erkenntnisse bringen und die detaillierte Beschäftigung schärft den Blick für Erfolge und Potenziale.

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Allen Teilnehmern geht eine Einschätzung der Assessmentteams zu ihrer Bewerbung zu. Bewerber, die nicht zur Shortlist zählen und einer entsprechenden Verwendung ihrer Daten zustimmen, erhalten außerdem die Möglichkeit, an einem Webinar mit einem allgemeinen Feedback zum Wettbewerb und individuellen Fragen teilzunehmen, das besonders vorbildliche Maßnahmen der teilnehmenden Unternehmen in allen abgefragten Bereichen in anonymisierter Form zurückspielt.

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Nominierung und Preis belohnen, motivieren und inspirieren in erheblichem Maße im Sinne interner Kommunikation. Für die Außenkommunikation werden allen Nominierten (Preisträgern/Top 3 bzw. Top 5) Siegel zur Verfügung gestellt, mit denen sie ihren Wettbewerbserfolg kommunizieren können. Sie werden intensiv in die Berichterstattung der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und ihrer Kooperations- und Medienpartner einbezogen und können ihr gutes Abschneiden in ihrer eigenen Öffentlichkeitsarbeit nutzen.

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Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfrei zwei Kongresskarten im Wert von je € 650,-. Alle Nominierten bekommen zwei Ehrenkarten für Kongress und Preisverleihung im Wert von je € 1.150,-.

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Die Sieger erhalten den Award. Die „Preiskugel“ aus Aluminium ist eine Handarbeit aus einem kleinen sauerländischen Unternehmen der Aluminiumverarbeitung. Sie symbolisiert das Logo des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, hat hohen Erkennungswert und eignet sich bestens zur Ausstellung am Firmensitz. Die anderen Nominierten in allen Kategorien („Top 3“ bzw. „Top 5“) erhalten eine Plexiglasstatuette.

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TV-Spots

Der Erfolg von Deutschlands nachhaltigstem Kleinunternehmen 2014 W. Neudorff war sowohl im öffentlich-rechtlichen als auch im privaten Fernsehen zu sehen.

  • Web & Social Media
    Web & Social Media
  • Produktplatzierungen
    Produktplatzierungen
  • Anzeigenschaltung
    Anzeigenschaltung
  • Messestände
    Messestände
  • Außenwerbung
    Außenwerbung
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis bietet wegweisenden Ideen und beispielhaften Initiativen eine große Bühne und macht dadurch deutlich: Der Einsatz für Nachhaltigkeit macht sich bezahlt.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Schirmherrin des Deutschen Nachhaltigkeitstages 2009, 2011 und 2015

Die Stars des Abends sind die Akteure der Nachhaltigkeit.

Am 25. November 2016 findet die Preisverleihung im MARITIM Hotel Düsseldorf zum 9. Mal statt. Ausgezeichnet werden Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden, Deutschlands nachhaltigste Unternehmen, herausragende Forschungsleistungen und Deutschlands nachhaltigstes Gebäude.

PREISTRÄGER DER LETZTEN JAHRE

Ikonen des sozialen und ökologischen Engagements.

Ehrenpreise gehen an Persönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen und sich für die Idee einer nachhaltigen Entwicklung einsetzen. Preisträger sind prominente Politiker, Unternehmer oder Künstler, die sich für ökologische und soziale Belange stark machen, die Position beziehen und in ihren Feldern für positive Veränderungen kämpfen.

Zur den Ehrenpreisträgern

Deutschlands führender Kongress für nachhaltige Entwicklung.

Am 25. November 2016 treffen sich Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum intensiven Dialog über Wirtschaftsthemen und die relevanten Nachhaltigkeitsfragen aus Kommunen und Forschung. Der Kongress vernetzt Profis und bietet die Chance, vorbildliche Entwicklungen in der deutschen Nachhaltigkeitslandschaft zu verfolgen.

ÜBER DEN KONGRESS