Die Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016 stehen fest.

Die Bewerbungsphase für den 10. Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen ist abgeschlossen – die Auswertungen laufen.

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Das sind die Nominierten für den 10. Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

Diese 33 Unternehmen haben sich mit herausragenden Leistungen im Wettbewerb unter allen Teilnehmern durchgesetzt und für eine Nominierung in den jeweiligen Kategorien qualifiziert. Derzeit liefern die Unternehmen detaillierte Zusatzinformationen für die Jurysitzung im September. Dabei sind sich alle bewusst: 100% Perfektion gibt es auf dem Weg zu nachhaltigerem Wirtschaften nicht, zuweilen stehen großen Hebeln im positiven Sinn auch Schwachpunkte gegenüber, manche Branchen oder Geschäftsmodelle einzelner Unternehmen weisen trotz herausragender Nachhaltigkeitsleistungen auch kritische Aspekte auf. Die Experten diskutieren alle relevanten Punkte und beziehen sie in ihre Abwägung ein. Auf Basis dieser Diskussion wählt die Jury die Top 3 aus und entscheidet über den Sieger.

Großunternehmen

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3M Deutschland GmbH

Das Multitechnologieunternehmen 3M Deutschland entwickelt Produktlösungen für fast alle Bereiche des täglichen Lebens und zählt zu den innovativsten Unternehmen weltweit. In der Nachhaltigkeitsstrategie von 3M ist das Ziel „Every Life Ambition“, das Leben jedes einzelnen zu verbessern, fest verankert. Schon 1975 formulierte der Konzern umweltpolitische Ziele im Programm 3P, das bis heute messbare Erfolge verzeichnet und die Einsparziele sukzessive weiter steckt. Das Ergebnis ist ein nachhaltiger Wissensschatz, den 3M nicht nur mit seinen Mitarbeitern, sondern zunehmend auch mit Kunden und Partnern in der ganzen Welt teilt.

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IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

Zwei Drittel der Deutschen besitzen mindestens ein Möbelstück des global operierenden Einrichtungskonzerns, der ausschließlich Eigenmarken vertreibt. Diesen großen Einfluss, die Verantwortung und Chance nutzt IKEA zur nachhaltigen Entwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette. Zum Beispiel ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Kriterium bei der Entwicklung neuer Produkte und der Wahl der Rohstoffe. Der Möbelhändler investiert in FSC-zertifizierte Forstwirtschaft und die Entwicklung kreislauffähiger Produkte und setzt sich ehrgeizige Ziele. Dadurch regt der Konzern zusätzlich immer mehr Menschen zum Umdenken an.

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ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG

Aldi SÜD ist mit seinem nachhaltigen Engagement Vorreiter unter den Lebensmittel-Discountern. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich das traditionsreiche Handelsunternehmen mit wegweisenden und vielfältigen Nachhaltigkeitsinitiativen ein breites Portfolio geschaffen. Beeindruckend sind vor allem die Einkaufsstrategien und das Engagement hinsichtlich konsequenter Transparenz. Gerade in Deutschland als vorbildlich gelten können die Fortschritte in Richtung Klimaneutralität. Mit seinen beständig günstigen Preisen zeigt Aldi SÜD so, dass Nachhaltigkeit für Kunden nicht teuer sein muss.

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TUI AG

Touristen sind mit TUI auf dem Land, zu Wasser und in der Luft unterwegs. Viele Ansatzpunkte für das Unternehmen, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Gezielt bewirbt der Touristikkonzern unter dem Motto „Better Holidays – Better World“ nachhaltige Reisen. Schon heute besitzt der Großteil der konzerneigenen Hotels Nachhaltigkeits-Zertifizierungen. TUI nutzt den großen Hebel, den signifikanten touristischen CO2-Fußabdruck durch umfassende Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu minimieren. Dabei liegt ein Hauptaugenmerk auf der Reduktion von Treibhausgasen. Schon jetzt besitzt TUI die emissionseffizienteste Airline-Flotte in ganz Europa und forscht nun gemeinsam mit Raumfahrtexperten im Pilotprojekt „ecoDemonstrator“ an einer nachhaltigen Revolution des Fliegens.

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Deutsche Telekom AG

Als führender Telekommunikationsanbieter in Europa stellt sich die Deutsche Telekom mit ihrer Mission „Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.“ den globalen Herausforderungen und gestaltet den Klimawandel und die Digitalisierung verantwortungsbewusst mit. Der Konzern bietet mit neuen, nachhaltigen Kommunikationstechnologien u.a. Lösungen für immer größere und energieintensive Netzinfrastrukturen und hat darin seinen Haupthebel in Sachen Nachhaltigkeit klar erkannt. Schon heute erwirtschaftet die Telekom einen wesentlichen Teil des Umsatzes durch Produkte und Dienste mit Nachhaltigkeitswirkung.

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Wilo SE

Gebäudetechnik, Wasserwirtschaft, Industrie – das sind die Kunden des Dortmunder Pumpenherstellers Wilo. Der Spezialist für Pumpensysteme entwickelt Lösungen, um die Energiewende in Deutschland voranzubringen und legt dabei den Fokus auf die ressourcenintensive Nutzungsphase. Schon 2001 hat das Unternehmen dafür die erste Hocheffizienzpumpe auf den Markt gebracht und damit weltweit Maßstäbe gesetzt. In diesem Jahr wurde die smarte Pumpe veröffentlicht. Die Produkte überzeugen auch nach der Nutzung mit nachhaltigen Eigenschaften. So können nahezu alle der für die Produktion einer Pumpe notwendigen Stoffe im eigens erbauten Recyclingcenter verwertet werden – dieses Verfahren ist derzeit einmalig.

Mittelgroße Unternehmen

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Alfred Ritter GmbH & Co. KG

Nachhaltiges Wirtschaften gehört für das Familienunternehmen, den Hersteller der Ritter Sport Tafelschokoladen, zum Selbstverständnis. Die Produktion findet ausschließlich mit natürlichen Rohstoffen nach wie vor in Deutschland statt, der Verkauf erstreckt sich mittlerweile auf über 100 Länder. Nicht nur hier setzt Alfred Ritter Standards. Seit 25 Jahren engagiert sich der Schokoladenhersteller für bessere Bedingungen beim Kakao-Anbau in Nicaragua und errichtet dort eine eigene Kakaoplantage, die Modellplantage für beispielhafte ökologische und soziale Standards bei größtmöglicher Wirtschaftlichkeit sein soll. Ein Projekt, das nicht nur für Ritter zukunftsweisend ist.

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fischerwerke GmbH & Co. KG

Die fischerwerke aus dem baden-württembergischen Waldachtal stellen Befestigungstechnik, Kfz-Interieur und Spielwaren her und haben das Thema Zukunftsfähigkeit als wichtige Komponente in ihrer Unternehmensstrategie verankert. Das Unternehmen handelt erfolgreich nach der Maxime, dass Ökonomie, Ökologie sowie soziale und gesellschaftliche Verantwortung stetig ausbalanciert werden müssen. Offene Türen helfen dabei: Ein internes Nachhaltigkeitsteam aus Vertretern verschiedener Fachbereiche hat Zugang zu allen relevanten Bereichen und sorgt damit für Qualität und Einbindung aller Mitarbeiter. Stetiges Optimieren der Prozesse hält die fischerwerke auf Kurs und ermöglicht langfristig eine beständige Weiterentwicklung.

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Nordzucker AG

Der Zuckerproduzent aus Braunschweig setzt in seiner Nachhaltigkeitsstrategie beim Rohstoff an, denn 95 Prozent gewinnt das Unternehmen aus Zuckerrüben. Nachhaltigkeitsstandards, die es in der Branche bislang nicht gibt, setzt Nordzucker selbst und sorgt für eine enge Zusammenarbeit mit allen Gliedern entlang der Wertschöpfungskette. Gemeinsam mit den Bauern entwickelt der Zuckerhersteller Best-Practice Beispiele, von denen alle 15.000 Bauern profitieren. So steigen die Erträge bei sinkendem Ressourceneinsatz. Energie sparen in der Produktion und eine konsequente Verwertung der Zucker sind weitere energieeffiziente Maßnahmen, mit denen das Unternehmen Zeichen setzt.

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DAW SE

Farben, Lacke, Wärmedämmung  – all das und mehr stellt die DAW aus dem hessischen Ober-Ramstadt her. Das wohl bekannteste Produkt ist Alpina-Weiß – Europas meistgekaufte Innenwandfarbe. Das Unternehmen reagiert mit Neuentwicklungen und einem breiten nachhaltigen Portfolio gezielt auf die sich wandelnden Ansprüche im Wohn- und Arbeitsumfeld und die Forderung der Kunden nach nachhaltigen Produkten. Das Nachhaltigkeitsmanagement beeindruckt durch klar messbare Erfolge. Hiermit hat es sich der Farbenhersteller zum Ziel gesetzt, die gesamtgesellschaftliche Entwicklung zur Bioökonomie wesentlich zu unterstützen.

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HEINZ-GLAS GmbH & Co. KGaA

Mit einer fast 400 Jahre alten Glasmacher-Familientradition gehört HEINZ-GLAS heute zu den führenden Herstellern von Glas-Flakons und Tiegeln für die Parfüm- und Kosmetikindustrie. Das Denken und Handeln in Generationen prägt die Haltung des Unternehmens und hat es zu einem Global Player gemacht, der global Verantwortung übernimmt, was sich auch in Unternehmensstrategie und -werten widerspiegelt. Die Energiewende in Deutschland ist für den Glashersteller gleichermaßen Chance wie Herausforderung. Einen Meilenstein stellt die Umstellung von Gas- auf Elektroschmelze dar. Dank weiterer Einsparmaßnahmen erzeugt der energieintensive Prozess der Glasschmelze heute keinerlei Emissionen.

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Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG

Gute und nachhaltige Impulse in die Baubranche sendet Rinn als Industriebtrieb für Beton- und Natursteinprodukte, denn hier wird innovativ auf Stein gebaut. In Zeiten von Ressourcenknappheit und steigendem Bedarf in der Baubranche hat das Familienunternehmen aus Mittelhessen mit dem ersten Recyclingbeton eine entscheidende Innovation auf den Markt gebracht. Mit klimaneutraler Produktion und weiteren Einsparungen hat das Unternehmen viele Maßnahmen umgesetzt, die wegweisend für die Branche sind. Als Branchenpionier wirkt Rinn mit der eigenen Zukunftsstrategie so positiv in Markt und Gesellschaft hinein.

Nominierte_Unternehmenspreis_Mittelgroße_Unternehmen_DNP_DFH

DFH Deutsche Fertighaus Holding AG

Mit einem guten Konzept für nachhaltigen Fertighausbau und -vertrieb überzeugt die DFH aus Simmern. Ihre Leuchtturmprojekte wie das Plusenergie-Wohnheim CUBITY zeigen eindrucksvoll, dass nachhaltiger Holzfertigbau zukunftsfähige Lösungen bieten kann. Auch in der Breite setzt das Unternehmen Standards und ermöglicht bezahlbares nachhaltiges Wohnen für die Masse. Baufamilien unterstützt der Fertighaushersteller mit technologischen Lösungen für selbst erzeugten Ökostrom. Auch ein DGNB-Zertifikat gibt es ohne Aufpreis. Die DGNB ist für die DFH Zertifikatgeber und auch Innovationspartner. Gemeinsam treiben sie die nachhaltige Revolution im Bausektor voran.

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Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG

Grüne Premium-Milch und Milchprodukte gibt es von der Molkerei Berchtesgadener Land. Die Genossenschaft mit insgesamt 1800 Mitgliedern, darunter auch 450 Bio-Bauern im Berchtesgadener Land, will der allgegenwärtigen Krise in der Landwirtschaft die Stirn bieten und die bäuerlichen Familienbetriebe erhalten. Dabei legt sie sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit in allen Bereichen, unterstützt die Milchbauern mit fairen Preisen und setzt sich für die bayerische Berg- und Alpenregion ein. Außerdem engagiert sich die Molkerei für das Tierwohl und den Erhalt der Biodiversität. Immer mit dem Ziel, Bewusstsein über die gesamte Wertschöpfungskette zu schaffen – vom Landwirt bis zum Verbraucher.

Nominierte_Unternehmenspreis_Mittelgroße_Unternehmen_DNP_Werner_Mertz

tana-Chemie GmbH / Werner & Mertz Professional

tana-Chemie ist in der B2B-Branche tätig und bietet ganzheitlich nachhaltige Reinigungsprodukte und Hygienelösungen für die professionelle Reinigung. Mit seinen Nachhaltigkeitsinitiativen, hohen Qualitätsstandards und nachhaltigen Innovationen revolutioniert das Unternehmen die professionelle Anwenderwelt. tana bietet kreislauffähige Reinigungslösungen, die unbedenklich für den Menschen sind und sorgt für echten Fortschritt wie phosphatfreie Rezepturen als Marktstandard oder Verpackungen zu 100% aus der Quelle Gelber Sack. Das geht nur, wenn Beschaffer mitziehen. Dafür wirbt das Unternehmen bei Entscheidern und erzielt nicht nur im öffentlichen Sektor deutliche Wachstumsraten.

KMU

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BeoPlast Besgen GmbH

Der Anbieter von Kunststoffbauteilen für die Industrie aus Langenfeld zählt zu den führenden Zulieferern der Automobilindustrie. Das Unternehmen will weg von erdölbasierten Rohstoffen und in der Branche Treiber für Nachhaltigkeit sein. Dafür entwickelt BeoPlast innovative Produkte und forscht mit Partnern aus der Wissenschaft an biobasierten Granulaten. Die Produktion ist seit Jahren klimaneutral. Mit seinem großen Engagement ist das Unternehmen Wegbereiter für eine plastikfreie Zukunft und ein Best-Practice Beispiel für einen nachhaltigen Industriebetrieb auf allen Ebenen.

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CRONIMET Envirotec GmbH

CRONIMET Envirotec liefert Metalle und Legierungen für die Metall verarbeitende Industrie. Ein Familienunternehmen, bei dem sich Tradition und Aufgeschlossenheit auf gewinnbringende Art verbinden. Diese Haltung ist ein guter Nährboden für nachhaltige Innovationen wie das Verfahren zur weltweit ersten nachhaltigen Aufbereitung von gefährlichen industriellen Abfallschlämmen. Stoffe, die sonst Umwelt und Mensch zur Last fallen, können so dem industriellen Kreislauf wieder zugeführt werden. Ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zur Zero-Waste Industrie und eine nachhaltige Lösung für die Ressourcenfrage in Metall- und Erdölindustrie.

Nominierte_Unternehmenspreis_KMU_DNP_Sympatex

Sympatex Technologies GmbH

Membranen und Laminate von Sympatex machen Funktionsbekleidung wind- und wetterfest. In einer Branche, die als wenig nachhaltig gilt, geht das mittelständische Unternehmen aus dem bayerischen Unterföhring mit guten Beispiel voran. Bei der Herstellung der Laminate und Membranen achtet Sympatex auf die ökologische Wirkung der Stoffe und forscht an Alternativen, z.B. „New Life“, eine Recyclingfaser, die aus PET-Flaschen gewonnen wird. Ziel ist es, in der Bekleidungsindustrie den Kreislauf zu schließen. Daran arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Kunden und Wissenschaft im „Sympathy Lab“.

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bremenports GmbH & Co. KG

bremenports leitet das maritime Logistikzentrum Bremen/Bremerhaven, eine bedeutende Logistik-Drehscheibe für die Industrie und eines der größten Auto-Terminals der Welt. Das langfristige Ziel der greenports-Nachhaltigkeitsstrategie ist die Förderung von Nachhaltigkeit im gesamten Hafengebiet. Dafür wirken alle Akteure zusammen. Das Hafenmanagement will nachhaltiges Handeln auch bei Reedern und Logistik verankern. Um ihnen ein gutes Beispiel zu sein, hat bremenports schon jetzt die eigene Öko-Bilanz auf Vordermann gebracht: 99% Ökostrom, kompensierter CO2-Verbrauch und aktives Engagement für Naturschutz.

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Mader GmbH & Co. KG

Mader bietet maßgeschneiderte und energieeffiziente Lösungen in der Drucklufttechnik. Seinen Kunden gibt das Unternehmen das Versprechen einer zukunftssicheren und nachhaltigen Druckluftversorgung. Gerade auf kleine und mittelständische Betriebe kommen mit Digitalisierung und Fachkräftemangel in den nächsten Jahren große Herausforderungen zu, die Mader aktiv angeht. Der Familienbetrieb arbeitet mit Hochdruck daran, die Druckluftkette zu digitalisieren und gibt Flüchtlingen im Familienbetrieb eine Chance. So sichert Mader Zukunft – in jeder Hinsicht.

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Too Good To Go

Das junge Unternehmen aus Düsseldorf geht getreu dem Motto „Teller statt Tonne“ aktiv gegen Lebensmittelverschwendung vor. Dafür hat das Start-Up eine eigene App entwickelt, die eine Plattform für Restaurants bietet, um überschüssiges Essen kurz vor Geschäftsschluss nicht wegwerfen zu müssen. Mittels App können sie dieses zu günstigen Preisen an Nutzer der Plattform abgeben. Die nachhaltigen Take-Away Boxen aus Zuckerrohr stellt „Too Good To Go“ zur Verfügung und bietet so einen Mehrwert für alle: Im Restaurant entsteht weniger Müll, der Nutzer erhält leckeres Essen für wenig Geld. Von dieser innovativen Idee profitieren Mensch und Umwelt.

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Brocker Möhren Gruppe

Der landwirtschaftliche Großbetrieb in Willich ist aus der Leidenschaft für Möhren gewachsen. Vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zur Logistik kommt alles aus einem Haus. Der Familienbetrieb zeigt, dass auch konventionelle Landwirtschaft nachhaltig sein kann. Zum Beispiel verwertet Brocker Möhren 100 Prozent des Ernteguts, gewinnt Energie aus organischen Reststoffen und hat eine Wiederaufbereitungsanlage für Prozesswasser installiert. Den eigenen Anspruch trägt das Unternehmen auch in den Markt. Viele gemeinsame Initiativen mit dem Handel helfen, Nachhaltigkeit im Massenmarkt zu verankern.

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Sodasan Wasch- und Reinigungsmittel GmbH

Der Pionier in der Branche steht für umweltschonendes Waschen, Spülen und Reinigen. Seit 35 Jahren stellt der Betrieb innovative und ökologische Wasch- und Reinigungsmittel her. Basis dafür sind eigene Rezepturen, die nach Möglichkeit pflanzliche Rohstoffe aus Bio-Anbau verwenden. Alle Produkte sind zertifiziert über Ecocert und/oder Ecogarantie. Umfassend nachhaltig sind nicht nur die Produkte, sondern auch das soziale Engagement: Sodasan arbeitet aktiv in sozialen und kulturellen Organisationen mit. Das Unternehmen schafft so auf allen Ebenen ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln.

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Triodos Bank N.V.

Als führende Nachhaltigkeitsbank zeigt Triodos, wie nachhaltiges Banking funktioniert. Schon zum Start 1980 war den Gründern klar, dass die Triodos Bank positiven Ideen Kredit geben will. Darum finanziert sie ausschließlich sinnvolle Projekte und Unternehmen und Institutionen, von denen Mensch und Gesellschaft profitieren – wie etwa Windenergie, nachhaltige Immobilienprojekte oder innovative Schul- und Pflegeheimkonzepte. Dabei ist größtmögliche Transparenz für die Kunden einer der wichtigsten Treiber. Die Direktbank bietet ihren Kunden dabei Leistungen wie alle herkömmlichen Banken, aber mit entscheidendem Mehrwert: Die Investitionen helfen, die Welt nachhaltiger zu gestalten.

Marken

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Andechser Molkerei Scheitz GmbH

„Natürliches natürlich belassen“. Diesen Leitsatz prägte der Gründer der Bio-Molkerei, Georg Scheitz, vor 30 Jahren, nach dem die Andechser Molkerei Scheitz noch heute geführt wird. Die ANDECHSER NATUR Bio-Produkte werden ausschließlich ohne künstliche Zusatzstoffe, ohne Aromen und ohne gentechnisch veränderte Substanzen hergestellt. Mit originellen Initiativen sorgt Andechser für Verbrauchervertrauen und Bewusstsein für nachhaltige Landwirtschaft. Kuh-Patenschaft und Kuh-Challenge geben Bio-Bauern und Tieren ein Gesicht und damit auch der Nachhaltigkeit. All das macht ANDECHSER NATUR zur absatzstärksten BIO-Herstellermarke.

Nominierte_Unternehmenspreis_Marken_DNP_Gerolsteiner

Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG

Mitten aus der Vulkaneifel sprudelt das Wasser von Gerolsteiner. Aus dieser Quelle speist sich auch die Naturverbundenheit der Marke, denn die Natur schützen heißt gleichzeitig, das Produkt zu schützen. So nimmt Gerolsteiner als Marktführer auch in puncto Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle ein und setzt neue Standards in der Branche. Die Marke ist auf vielen Kanälen aktiv, um das Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken. Sie zeigt dadurch mit Erfolg, dass Kommunikation nicht nur werblich sein muss. Nach Umfragen wird Gerolsteiner von Kunden unter Mitbewerbern als sympathischste und vertrauenswürdigste Marke wahrgenommen.

Nominierte_Unternehmenspreis_Marken_DNP_Werkhaus

WERKHAUS Design + Produktion GmbH

Unter Liebhabern sind die WERKHAUS Stecksysteme wegen des originellen Designs längst Kult. Das Familienunternehmen aus der Lüneburger Heide bietet innovative, zeitlose Holzmöbel, umweltfreundliche Produkte, die man leicht voneinander trennen und recyceln kann. Dahinter steht eine konsequent nachhaltige Ausrichtung vollständig „made in Germany“ von der Idee bis zum fertigen Produkt. Und das sozial verträglich, denn WERKHAUS integriert behinderte und ausländische Mitarbeiter. Die Identität der Marke ist durch und durch nachhaltig, was durch zahlreiche Auszeichnungen in dem Bereich bestätigt wird.

Nominierte_Unternehmenspreis_Marken_DNP_Demeter

Demeter e.V.

Der Demeter e.V. ist der älteste Biolandbau-Verband Deutschlands. Seit 1924 bewirtschaften die Mitglieder ihre Felder biodynamisch. Die lebendige Kreislaufwirtschaft gilt als die nachhaltigste Form der Landwirtschaft und so schafft das Markenlogo unmittelbar Verbrauchervertrauen. Nicht zuletzt, weil die Bio-Pioniere ihre Erfahrungen teilen. 50.000 Fans hat Demeter auf facebook, die dort mit der Gemeinschaft diskutieren können. Nicht nur digital, sondern auch in der Realität öffnen die Demeter-Höfe Besuchern gern die Tore und zeigen, wie nachhaltiges Leben und Wirtschaften funktioniert. Kein Wunder, dass Demeter eine der 50 beliebtesten Marken der Deutschen ist.

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GreenLine Hotels GmbH

GreenLine Hotels stehen für CO2-neutralen Urlaub, nachhaltiges Reisen ohne Komfortverzicht, Regionalität, Ressourcenschonung und soziale Verantwortung. Die GmbH ist ein nachhaltiger Hotelverbund, der seine Hoteliers bei Vertrieb und Marketing unterstützt. Alle Marketingmaßnahmen fußen auf Nachhaltigkeit, was der Hotelverbund nach außen und nach innen kommuniziert. GreenLine Hotels bindet seine Hoteliers in ein Nachhaltigkeitsnetzwerk mit Vertretern aus verschiedenen Branchen ein. Mit der greenSign-Zertifizierung schafft der Verbund beim Endkunden zusätzliches Vertrauen in die Marke.

Nominierte_Unternehmenspreis_Marken_DNP_Werner_Mertz

tana-Chemie GmbH / Werner & Mertz Professional

Mit der Marke green care PROFESSIONAL trägt das inhabergeführte Unternehmen Werner & Mertz Nachhaltigkeit in die Branche der professionellen Reinigungsmittel. Dahinter stehen kreislauffähige Rezepturen, Verpackungen und Produktionsbedingungen bei hoher Leistung und fairem Preis in Kombination mit einem überzeugenden Marketingkonzept. So hat das Unternehmen eine Leuchtturmmarke der ganzheitlichen Nachhaltigkeit geschaffen. Eine Marke und ein Logo, das Kunden mittlerweile nutzen, um die eigenen Nachhaltigkeitsleistungen damit zu bewerben und somit ihr Vertrauen signalisieren.

Nominierte_Unternehmenspreis_Marken_DNP_followfood

followfood GmbH

followfish bietet nachhaltige Fischprodukte, die sich vom Fang bis auf den Tisch zurückverfolgen lassen. Die Marke lädt die Verbraucher ein, ihre Produkte mittels Codes auf den Verpackungen zu tracken und die Herkunft jedes Fisches exakt nachzuvollziehen. So steht die braune Kartonverpackung beim Kunden für biologisch verträgliche Fang- und Herstellungsbedingungen. Die Offenheit darüber ist das, was Verbraucher an followfish schätzen und was die Marke im Kern ausmacht. Das schafft nicht nur Vertrauen, sondern sorgt mittlerweile dafür, dass die Marke bei vielen als glaubwürdiges Siegel wahrgenommen wird.

Nominierte_Unternehmenspreis_Marken_DNP_Märkisches_Landbrot

MÄRKISCHES LANDBROT GmbH

Die Berliner Bio-Bäckerei Märkisches Landbrot backt seit 1992 nach Demeter-Standard. Ein starker Partner, der für sich spricht und deren Werte das Unternehmen teilt. Dazu gehört auch, Nachhaltigkeit in der Öffentlichkeit ein Gesicht zu geben. Die Kunden können jeden Tag auf der Homepage nachverfolgen, von welchem Bauern aus der Region das Bio-Getreide stammt. Und es ist die Lust am Dialog, die die Bio-Bäckerei ausmacht. Dazu lädt sie Kunden, gesellschaftliche Stakeholder und auch die Mitbewerber immer wieder ein.

Sonderpreis „Ressourceneffizienz"

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Andechser Molkerei Scheitz GmbH

Leben und arbeiten mit der Natur – das ist das Motto der Andechser Molkerei. Nicht nur im Hundertwasser-Verwaltungsgebäude ist diese Philosophie baulich verwirklicht. Ressourcen-und Energieeffizienz sind in allen Bereichen des Unternehmens Thema, vom Einkauf bis zu den Verpackungen. An jeder noch so kleinen Stellschraube der Wertschöpfungskette dreht die Molkerei. Mitarbeiter und Lieferanten gestalten eine energieeffiziente Produktion, den Kunden wiederum helfen die Mehrweg-Gläser, ihren Verpackungsmüll zu reduzieren. Ein Denken in geschlossenen Kreisläufen und viele Maßnahmen, die Großes bewirken können.

Nominierte_Unternehmenspreis_Ressourceneffizienz_DNP_Ikea

IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

Mit „Circular IKEA“ will der Konzern eine Kreislaufwirtschaft etablieren und sein Ziel, so wenig Abfall wie möglich zu generieren, konsequent weiterverfolgen. Um das zu erreichen sollen mehr erneuerbare, wiederverwertbare und recycelte Materialien in der Ikea-Produktpalette zu finden sein. Dass das gelingen kann, zeigen mehrere Pilotprojekte in diesem Jahr: eine Vase aus wiedereingeschmolzenem Glas und eine Küchenfront aus recyceltem Holz und Folie. Ikea plant auch Angebote, die die Kunden aktiv in den Kreislauf einbinden. Sie sollen defekte Produkte zukünftig mit Hilfe von Ikea reparieren können und bei Bedarf nicht mehr kaufen, sondern im Rent- und Sharing Programm mieten und teilen.

Nominierte_Unternehmenspreis_Ressourceneffizienz_DNP_Der Grüne Punkt

DSD-Duales System Holding GmbH & Co. KG

Ökoeffizientes Verpackungsrecycling – dafür steht der Grüne Punkt mit dem dualen System der Mülltrennung. Seit 1990 kümmert sich das Unternehmen um die optimale Verwertung von Verpackungsabfällen. Ein weiteres drängendes Problem unserer Zeit ist aber die Frage nach künftigen Rohstoffpotenzialen. Auch daran arbeitet der Grüne Punkt und entwickelt sein Verfahren zur Gewinnung von Rezyklat weiter. Stetig sinkende Unterschiede zwischen neuem und recyceltem Kunststoff erschließen neue Anwendungsbereiche. So kann die Umstellung auf Kreislaufwirtschaft gelingen.

Nominierte_Unternehmenspreis_Ressourceneffizienz_DNP_Rinn Beton

Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG

Sand, Granit, Basalt, Zement, Wasser – die Herstellung von Betonstein ist ein ressourcenintensives Geschäft, in dem Rinn ein Verfahren entwickelt hat, hier nachhaltiger zu wirtschaften. Das Unternehmen setzt Verfahren zur Wiederaufbereitung von Bauschutt und Feinstaub ein, die dem frischen Zement beigemischt den Primärrohstoffbedarf reduzieren. Auch in der Produktion spart Rinn zum Beispiel Wasser ein und erwirtschaftet damit ein deutliches Plus für die Umwelt, das sich auch in den eigenen Bilanzen bemerkbar macht. Die Umstellung auf eine ressourceneffiziente Produktion ist für Rinn auch ein wirtschaftlicher Erfolg.

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HEINZ-GLAS GmbH & Co. KGaA

In der ressourcenintensiven Branche der Glasherstellung sind neue Verfahren unerlässlich, um für die Zukunft gerüstet zu ein. Als Vorreiter entwickelt HEINZ-GLAS eigene Verfahren, die als wegweisend gelten können. Schon vor vielen Jahren hat das Unternehmen von Gas- auf Elektro-Glasschmelze umgestellt und spart damit bis zu 66% CO2-Emissionen. Ressourceneffizienz ist das Leitprinzip. Für die Glasschmelze verwendet das Unternehmen die Eigenscherben und setzt Recyclingglas ein. Auch die Abwärme aus der Glasproduktion wird für die Beheizung von Tropenhaus und Firmengebäude eingesetzt.

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UPM GmbH

UPM ist der weltweit größte Verarbeiter von Altpapier für grafische Papiere. Jährlich mehrere Mio. Tonnen Papiere, die aus den deutschen Werken kommen, bestehen zur Hälfte aus Altpapier. Kontinuierlich forscht das Unternehmen nach neuen Lösungen für eine weitere Verwertung der Produktionsrückstände. Eine innovative Verwertungskette zeigt UPM am Beispiel von Asche. Können Holzfasern nicht mehr recycelt werden, dienen sie in den werkseigenen Kraftwerken als Energielieferant. Aus der Asche entwickelte das Unternehmen nun ein Produkt, das heute die Natronlauge bei der Altpapieraufbereitung ersetzt. Innovative und nachhaltige Ideen für eine nachhaltige Zukunft.

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Gesucht: Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet Unternehmen aus, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen besonders erfolgreich ökologischen und sozialen Herausforderungen begegnen und damit Nachhaltigkeit als wirtschaftliche Chance nutzen. Auch in diesem Jahr wird die Auszeichnung in drei Größenklassen vergeben; Sonderpreise prämieren die nachhaltigste Marke und besondere Orientierung auf Ressourceneffizienz.

Kleine und mittlere Unternehmen

Preis für Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und weniger als 50 Mio. €  Umsatz, die durch innovative Nachhaltigkeitsstrategien und darauf gründende Maßnahmen wichtige Impulse für die erfolgreiche Bewältigung der relevanten Nachhaltigkeitsherausforderungen setzen.

Mittelgroße Unternehmen

Preis für Unternehmen ab 500 bis max. 5.000 Mitarbeitern oder einem Umsatz  zwischen 50 und 500 Mio. €, die mit ihren durchgehend und breit verankerten Nachhaltigkeitsstrategien und darauf gründenden Maßnahmen besonders konsequent und erfolgreich Beiträge zu einer zukunftsfähigen Entwicklung leisten.

Große Unternehmen

Preis für Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und mehr als 500 Mio. €  Umsatz, die mit ihren Nachhaltigkeitsstrategien und darauf gründenden Maßnahmen erfolgreich den „großen Hebel“ für eine zukunftsfähige Entwicklung nutzen.

„Deutschlands nachhaltigste Marken“

Preis für Unternehmens- oder Produktmarken bzw. für nachhaltig und wirtschaftlich erfolgreich agierende Unternehmen, die in besonderer Weise Nachhaltigkeitsaspekte in der Markenführung berücksichtigen.

Ressourceneffizienz

Preis für Unternehmen, die in besonderer Weise Maßnahmen zur Ressourcenschonung, Rohstoff- und Energieeffizienz sowie innovative Recycling- und Kreislaufkonzepte etabliert haben.

Das ist der Wettbewerb.

Der Wettbewerb lief zwischen dem 13.2. und dem 28.4.2017. Die Nominierten werden unmittelbar in die Juryrunde eingeladen; die entsprechenden Unterlagen sind bis zum 14.7.2017 einzureichen.

Der Wettbewerb erhebt im ersten Schritt das Nachhaltigkeitsprofil anhand von Leitfragen. Er fokussiert die Herausforderungen, denen das Unternehmen sich stellt, die Strategien und Maßnahmen, mit denen die Herausforderungen angegangen werden, sowie die bereits erreichten Erfolge und die angestrebten Ziele.

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Die Teams der Methodikpartner werten die Fragebögen in einem mehrstufigen Prozess aus. In dieser Auswertung werden die Nominierten in jeder Kategorie ermittelt. Nur die Nominierten werden dazu eingeladen, eine Detaillierung ihrer Nachhaltigkeitsleistungen für die Juryunterlagen zu geben (Juryrunde), die den Juroren vorgestellt werden. Alle anderen Unternehmen erhalten die Nachricht, dass sie nicht im Finale stehen. Dieser Information fügten die Assessmentpartner eine Einordnung des Unternehmens im gesamten Teilnehmerfeld bei.

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Die Juryrunde gibt die Möglichkeit zur Detaillierung, Differenzierung und Konkretisierung der Antworten aus dem Wettbewerbsfragebogen. Das Unternehmen kann ausführlicher darstellen, mit welchen Strategien und Maßnahmen es Nachhaltigkeitsherausforderungen im Management und den einzelnen Bereichen der Wertschöpfung angeht.

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In der Jurysitzung am 11. September 2017 wählt die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, anhand der eingereichten Unterlagen die Top 3 aus und bestimmt die Sieger.

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Die Bekanntgabe und Auszeichnung der Sieger erfolgt im Rahmen des 10. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 8. Dezember 2017 im MARITIM Hotel Düsseldorf.
Kongress und Abendveranstaltung richteten sich an Vorstände, Geschäftsführer und Nachhaltigkeitsexperten aus der Wirtschaft, (Ober-)Bürgermeister und Verwaltungsvertreter sowie an Gäste aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien.

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Hier geht es zur Bewerbung.

Fordern Sie hier Ihren Zugangscode zum geschützten Bereich des Wettbewerbs an und werfen Sie einen Blick in den Fragebogen. Erst dann melden Sie sich verbindlich an.
Die Fragen können innerhalb der gesamten Bewerbungszeit online beantwortet werden.

Häufige Fragen haben wir hier für Sie beantwortet.

ZUM FRAGEBOGEN

Ein Sonderpreis für Ressourceneffizienz.

Die Förderung von nachhaltigen Maßnahmen und innovativen Lösungen, die die Rohstoff- und Energieproduktivität steigern sowie Material- und Produktlebenszyklen verlängern, haben für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis einen besonderen Stellenwert.

Der Sonderpreis „Ressourceneffizienz" – vergeben in Zusammenarbeit mit dem Institut Bauen und Umwelt e.V., der Unternehmensgruppe fischer und der Initiative Lebensraum Ziegel – würdigt vorbildliches Engagement in der Kreislaufwirtschaft, bei Recycling, Rohstoff- und Ressourcenmanagement. Er will Strategien und Lösungen herausstellen, die Modell- und Best-Practice-Charakter in einem entscheidenden Feld nachhaltiger Entwicklung haben.

 

Zum Sonderpreis
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So werden die Besten ermittelt.

Ein elektronischer Fragebogen erhebt die Nachhaltigkeitsexzellenz des Unternehmens mit Blick auf wirksame Beiträge zur Lösung ökologischer und sozialer Problemstellungen, den wirtschaftlichen Erfolg entsprechender Maßnahmen und Ziele für die Zukunft. Die Top-Managementberatung A.T. Kearney und das Wuppertal Institut verfolgen einen integrierten Bewertungsansatz über alle Nachhaltigkeitsdimensionen und Wertschöpfungsstufen.

Zur Auswertung der „nachhaltigsten Marken" wertete die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Nachhaltigkeitsaspekte in Markenführung und Markenwirkung anhand von Selbstauskünften aus. Unterstützt wurde diese Auswertung durch den Sustainability Image Score, welcher von facit research erhoben und ausgewertet wird.

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erforscht und entwickelt Leitbilder, Strategien und Instrumente für Übergänge zu einer nachhaltigen Entwicklung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Im Zentrum stehen Ressourcen-, Klima- und Energieherausforderungen in ihren Wechselwirkungen mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Analyse und Induzierung von Innovationen zur Entkopplung von Naturverbrauch und Wohlstandsentwicklung bilden einen Schwerpunkt seiner Forschung. Eine solche Transition-Forschung ist dabei vom Wesen her transdisziplinär: Ausgehend von konkreten gesellschaftlichen Veränderungsanforderungen integriert sie nicht nur das Wissen unterschiedlicher Disziplinen, sondern auch das Wissen der beteiligten Akteure. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in vier Forschungsgruppen: (1) Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen, (2) Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, (3) Stoffströme und Ressourcenmanagement sowie (4) Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren. Das Institut wurde 1991 unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker gegründet. Zum Team des Wuppertal Instituts gehören rund 220 Mitarbeiter(-inne)n; Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer ist Prof. Dr. Uwe Schneidewind.

Die A.T. Kearney GmbH trägt die Methodik zur Suche der „nachhaltigsten Unternehmen“ bei. A.T. Kearney verbindet als eines der weltweit größten Top-Management-Beratungsunternehmen strategische Weitsicht mit operativer Erfahrung. Entscheider in Großkonzernen ebenso wie in mittelständischen Unternehmen aller Wirtschaftszweige sowie im öffentlichen Sektor nutzen die internationalen Beraterteams, um gemeinsam ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern.

Prof. Dr. Carsten Baumgarth und sein Team von der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin sind Methodikpartner für die Suche nach den nachhaltigsten Marken. Die HWR Berlin ist mit über 10.000 Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften – mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Mit aktuell rund 160 aktiven Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten ist die HWR eine von Deutschlands führenden Hochschulen bezüglich der internationalen Ausrichtung von BWL-Bachelorstudiengängen und belegt Spitzenplätze im deutschlandweiten Ranking des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und nimmt auch im Masterbereich vordere Plätze ein. In einer Umfrage von DEUTSCHLAND TEST ist die Hochschule im Weiterbildungsbereich 2016 als „BESTE Business School“ bewertet worden. 2012 wurde an der HWR Berlin zur Bündelung der Nachhaltigkeitsaktivitäten das Institut für Nachhaltigkeit (INa) gegründet.


Seit 2011 ermittelt facit den „Sustainability Image Score“ (SIS) im Rahmen einer Studie. Diese zeigt, welchen Einfluss das nachhaltige Handeln von Unternehmen auf deren Image, die Kaufbereitschaft sowie die Kundenbindung hat. Die Ergebnisse ermöglichen es, präzise festzustellen, welches Nachhaltigkeitsimage einzelne Unternehmen oder ganze Branchen aus Sicht der Verbraucher haben und wie sich Nachhaltigkeit auf den Markenmehrwert auswirkt. Facit überprüft als Förderer des Deutschen Nachhaltigkeitspreises diejenigen Unternehmen, die aufgrund ihrer Bewerbungen in die engere Auswahl der Jury kommen, hinsichtlich ihres SIS im Rahmen von Neuerhebungen bei deren Kunden.

Das Ergebnis fließt als Bewertungskriterium bei der Ermittlung des Gewinners des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2017 mit ein. Die facit gruppe wurde 1986 gegründet und ist ein eigenständiges und unabhängiges Institut für strategische Marktforschung und Beratung. Neben der klassischen Markt- und Marketingforschung sowie der insightbasierten Konzeptentwicklung ist einer ihrer Beratungsschwerpunkte: „Nachhaltigkeit als Markenführungsinstrument“.


Die Jury entscheidet.

Die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wählt die Sieger und Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises aus. Dieses Gremium – jährlich berufen durch das Kuratorium der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis – bringt Perspektiven aus Wirtschaft, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik in den Entscheidungsprozess ein.

Prof. Dr. Günther Bachmann

Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wird alle drei Jahre von der Bundeskanzlerin berufen, aktuell im Juni 2016. Er berichtet an das Bundeskanzleramt. Die Aufgaben des fünfzehnköpfigen Gremiums sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und die Benennung von konkreten Handlungsfeldern sowie die Durchführung eigener Projekte. Der Rat ist in seiner Agenda unabhängig. Er soll Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen machen.

Prof. Dr. Günther Bachmann leitet die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Nach seinem Studium der Landschaftsplanung war er von 1983 bis 2001 im Umweltbundesamt tätig, zuletzt in der Verantwortung zum Bundes-Bodenschutzgesetz. Innerhalb dieser Zeit war er mehrmals zu Studien- und Beratungszwecken im Ausland. Er ist Herausgeber von Loseblattwerken sowie Verfasser von Kommentaren zum Bodenschutzgesetz. Seit der Einrichtung des Nachhaltigkeitsrates 2001 ist er für diesen tätig. 2014 wurde Prof. Dr. Bachmann von der Stiftung Universität Lüneburg zum Honorarprofessor bestellt. Als Generalsekretär des Nachhaltigkeitsrates koordiniert er dessen politische und organisatorische Arbeit und treibt mit Impulsen und Initiativen das Nachhaltigkeitsdenken in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft voran. Er ist Vorsitzender der beiden Jurys des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen und für Städte. Als Redner und in zahlreichen Aufsätzen nimmt er zu aktuellen Fragen der Nachhaltigkeitspolitik und des Umweltschutzes Stellung. Er ist in wissenschaftlichen Beiräten, Stiftungskuratorien sowie in europäischen und internationalen Netzwerken tätig.

Uwe Bergmann

Director Sustainability Management der Henkel AG & Co. KGaA

Uwe Bergmann leitet die Fachabteilung Sustainability Management bei Henkel und koordiniert unternehmensweit das Thema Nachhaltigkeit. Zu seinen Aufgaben gehört die Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und die Koordination des Sustainability Council des Unternehmens, die Umsetzung der Strategie gemeinsam mit den Unternehmensbereichen und Funktionen voranzutreiben und die Entwicklung von Steuerungs- und Kommunikationsinstrumenten. Nach einem Bachelor in Environmental Sciences an der University of East Anglia in Norwich und einem Master in Environmental Technology am Imperial College in London begann er seine berufliche Karriere 1998 am Institut für Ökologie und Unternehmensführung an der European Business School in Oestrich-Winkel. Seit 2000 ist er im Nachhaltigkeitsmanagement bei Henkel tätig.

Dr. Daniela Büchel

Bereichsvorstand Handel Deutschland – Ressort HR / Nachhaltigkeit
REWE GROUP

Dr. Daniela Büchel ist Bereichsvorstand HR und Nachhaltigkeit. Zuvor hatte sie in mehreren Stationen unter anderem die Leitung der Bereiche Konzernmarketing und Public Affairs der REWE Group inne. Bei der Kölner Zentrale ist Frau Dr. Büchel seit 2003 tätig.

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim startete Frau
Dr. Büchel als Projektmanagerin am Institut für Handelsforschung, Köln. Parallel promovierte sie an der Universität zu Köln.


Dr. Achim Dercks

Stv. Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) e.V.

Der DIHK e.V. vertritt als Dachorganisation von 79 deutschen Industrie- und Handelskammern die Interessen der deutschen Wirtschaft gegenüber den Entscheidern der Bundespolitik und den europäischen Institutionen.

Dr. Achim Dercks (Jahrgang 1967) studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln und in Paris. Nach seiner Promotion im Jahr 1996 an der Universität Köln war er zunächst als Leiter des Referats Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung sowie anschließend als Leiter des Büros für Präsidialangelegenheiten, Arbeitsmarkt und Gesellschaftspolitik des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V. tätig. Seit 2004 ist er stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK e.V.

Dr. Dercks ist Mitglied des CSR-Forums der Deutschen Bundesregierung sowie des ZDF-Fernsehrats. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer der DIHK Service GmbH und stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender des Senior-Experten-Services (SES).

Dr. Martin Eisenhut

Vorsitzender der Geschäftsführung A.T. Kearney GmbH

Martin Eisenhut ist Partner und Managing Director Central Europe bei A.T. Kearney. Mit über 20 Jahren Beratungserfahrung liegt sein Schwerpunkt auf strategischen und operativen Transformationsprozessen sowie der Restrukturierung. Er ist sowohl Experte im Maschinen- und Anlagenbau als auch der Zuliefererindustrie.

Bevor er 2016 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung Deutschland, Österreich und Schweiz ernannt wurde, war er globaler Leiter des Beratungsbereichs Industrial Goods & Services sowie EMEA Leader des Bereiches Luft-, Raumfahrt und Verteidigung.

Martin Eisenhut verantwortete als Top-Ansprechpartner in Industriefragen zahlreiche Projekte sowohl bei DAX-Unternehmen im Mittelstand als auch Non-Profit-Organisationen. So leitete er wichtige Restrukturierungsmaßnahmen für mehrere globale Automobilzulieferer und Projekte zur Performanceoptimierung von Unternehmen aus dem Bereich Luftfahrt in Europa.

Prof. Dr. Maximilian Gege

Vorsitzender des B.A.U.M. e.V.

B.A.U.M. e.V. ist heute mit rund 500 Unternehmen verschiedener Größen und Branchen der größte Unternehmenszusammenschluss dieser Art in Europa. Der Verband wurde 1991 in „Anerkennung der hervorragenden praktischen Leistungen zum Schutz zur Verbesserung der Umwelt” mit der Aufnahme in die Global 500 Roll of Honour der Vereinten Nationen ausgezeichnet.

Prof. Dr. Maximilian Gege (Jahrgang 1944) arbeitete von 1968 bis 1989 als Prüfungsleiter bei Triumph-International in München sowie als Leiter Unternehmensplanung/Controlling und Direktor für Unternehmensplanung und Umwelt bei der Firma E. Winter & Sohn in Hamburg. Er ist Gründungsmitglied des B.A.U.M. e.V., ab 1984 war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied; seit 2005 ist er Vorsitzender. Er bekleidet zahlreiche Funktionen in Aufsichtsräten, Jurys und Beiräten, hat unterschiedliche Ehrenämter inne und ist Gründer der Stiftung – Chancen für Kinder. Prof. Gege erhielt rund 15 nationale und internationale Auszeichnungen und Ehrungen für sein umfassendes Engagement. Seit 2001 ist er Honorarprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg.


Dr. Peter Jahns

Geschäftsleiter Effizienz-Agentur NRW

Seit 1999 ist Dr.-Ing. Peter Jahns (geb. 1961) Leiter der Effizienz-Agentur NRW (EFA).

Sie wurde 1998 auf Initiative des Umweltministeriums NRW in Form einer Public-Private-Partnership gegründet. Unter dem Motto „Ressourcen schonen. Wirtschaft stärken“ informiert und unterstützt die EFA mit Sitz in Duisburg und acht Regionalbüros in ganz NRW als neutrales Kompetenzzentrum zum Thema Ressourceneffizienz Unternehmen in NRW bei der Entwicklung und Umsetzung umweltschonenderer und auch kosten­günstigerer Produktionsprozesse und Produkte.

Dr. Peter Jahns ist u.a. Gründungsmitglied des Netzwerks „Ressourceneffizienz“ des Bundesumweltministeriums, Jurymitglied des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und als Sachverständiger Mitglied in der Enquete-Kommission Handwerk & Mittelstand 4.0 im Landtag Nordrhein-Westfalen sowie Mitglied im Mittelstandsbeirat der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, des internationalen Factor10-Clubs und des CleanerProduction-Panels der UN-Industrial Development Organisation (UNIDO) sowie im VDI-Beirat Energie und Umwelt (Vereinigung Deutscher Ingenieure).

Dr. Peter Jahns studierte Maschinenbau an der Universität Duisburg-Essen. Nach seiner Diplomarbeit bei der Bayer AG wurde er 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergbauforschung GmbH, Essen (heute DMT-Deutsche Montantechnologie GmbH) und promovierte 1991 an der Uni Duisburg-Essen. 1990 begann er im Bereich Altlasten­sanierung der RUT-Ruhrkohle Umwelttechnik GmbH in Bottrop als Leiter Anlagentechnik, wurde darüber hinaus 1996 Prokurist im BRZ Herne-Bodenreinigungszentrum GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der RUT und der Hochtief Umwelt GmbH. 1999 wechselte er in die EFA.

Prof. Dr. Christa Liedtke

Leiterin der Forschungsgruppe „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren“ am Wuppertal Institut

Prof. Dr. Christa Liedtke studierte Biologie und ev. Theologie in Essen und Bonn. Nach Stationen als Mitarbeiterin und Arbeitsgruppenleiterin am Lehrstuhl Cytologie der Universität Bonn begann sie 1993 am Wuppertal Institut zu forschen. Seit 2003 leitet sie die Forschungsgruppe „Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren”, die industrie-gesellschaftliche Stoffumsätze in Wertschöpfungsketten und ihre Wechselwirkungen mit Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft analysiert. Die Forschungsgruppe entwickelt Strategien, Konzepte und Instrumente, um Innovationen und Veränderungsprozesse in Richtung ressourceneffizienterer und nachhaltigerer Wertschöpfungsketten anzustoßen. Dies erfolgt in Kooperation und Interaktion mit den Akteuren selbst – Unternehmen, Haushalte, Wissenschaft und Politik. An dem im Frühjahr 2011 von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten Zukunftsdialog war Christa Liedtke als Expertin im Bereich Nachhaltiges Wirtschaften beteiligt. Außerdem war sie von 2011 bis 2013 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat Verbraucher- und Ernährungspolitik des BMELV. Von 8/2012 bis 03/2016 war sie Gastprofessorin und seit Mai 2016 ist sie Professorin an der Folkwang Universität der Künste im Bereich Industrial Design – Nachhaltigkeit im Design. Seit 2013 ist sie Vorsitzende der Ressourcenkommission am Umweltbundesamt. Außerdem war sie 2015 Vorsitzende der Jury zur Auswahl der Orte des Fortschritts NRW.

Frank Niehage

Vorsitzender des Vorstands FinTech Group AG

Frank Niehage verfügt über weitreichende Expertise in allen Bereichen des Privatkunden- sowie des Firmenkundengeschäfts im Finanzdienstleistungssektor. Bis August 2014 war er als Managing Director in der Investment Management Division bei Goldman Sachs in Frankfurt tätig. Davor war er als CEO maßgeblich am Aufbau des Deutschland-Geschäfts der Privatbank Sarasin beteiligt. Frühere Stationen Niehages in leitender Position waren national und international bei der Commerzbank, Credit Suisse und UBS sowie der internationalen Rechtsanwaltskanzlei Beiten Burkhardt. Zusätzlich zu seiner Zulassung als Rechtsanwalt in Deutschland erwarb Niehage einen Master of Laws des Law Centers der University of Houston mit Schwerpunkt in internationaler Ökonomie.


Prof. Alexander Rudolphi

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB e.V.

Prof. Alexander Rudolphi absolvierte sein Studium des Bau- und Verkehrsingenieurwesens an der TH Darmstadt und an der TU Berlin. Von 1981 bis 1985 arbeitete er in einem von ihm co-gegründeten Ingenieurbüro in Berlin mit den Schwerpunkten Bestandssanierung, Statik und ökologische Bautechnik. Sein Engagement für Holzbau begann 1984 als Sachverständiger für Holz- und Bautenschutz. Von 1995 bis 1999 war er Lehrbeauftragter für Holzbaustatik an der Fachhochschule Eberswalde. Im Bereich des ökologischen sowie des nachhaltigen Bauens war Prof. Rudolphi von 1986 bis 1994 als Referatsleiter für Sanierungstechnik und ökologisches Bauen am Zentrum für Bau- und Erhaltungstechnik Berlin e.V. ZEBET des Senats Berlin aktiv. Im Jahre 1994 mitbegründete er die Gesellschaft für ökologische Bautechnik Berlin mbh GfÖB, für die er bis 2010 als Geschäftsführer verantwortlich war. Von 2004 bis 2006 wirkte er an der Entwicklung und Einführung des Zertifizierungssystems „Umweltpreis HafenCity Hamburg“ mit. Bis 2013 leitete er für zwei Jahre das Segment Nachhaltigkeit bei der Arcadis Deutschland GmbH und integrierte dort die GfÖB als eigenen Geschäftsbereich. Seit Oktober 2013 ist Prof. Alexander Rudolphi Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen –DGNB e.V. Zudem ist er Geschäftsführer des Beratungsbüros für Nachhaltiges Bauen und Bestandssanierung Rudolphi + Rudolphi GmbH sowie Professor für Nachhaltiges Bauen und Abfallwirtschaft an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Prof. Dr. Stefan Schaltegger

Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM) an der Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Jahrgang 1964) ist Wirtschaftswissenschaftler und hat seit 1999 die Professur für Nachhaltigkeitsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg inne. Vor zwölf Jahren hat er den weltweit ersten MBA zu Sustainability Management, mit heute über rund 500 Alumni und Studierenden, eingeführt. Von 2006 bis 2010 war er Vizepräsident für Forschungskultur und Projektforschung der Leuphana Universität Lüneburg und mit dem Aufbau der Fakultät Nachhaltigkeit befasst. Stefan Schaltegger ist Ko-Leiter des Sustainability Leadership Forums, hat über 400 Veröffentlichungen zu Nachhaltigkeitsmanagement und wurde mit Wissenschaftspreisen von der International Federation of Accountants (IFAC) und dem B.A.U.M. Umweltpreis der Kategorie Wissenschaft ausgezeichnet.

Antje Schneeweiß

Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene

Antje Schneeweiß arbeitet seit 1991 zum Thema nachhaltige Geldanlagen, hielt zahlreiche Vorträge zu diesem Thema und publizierte unter anderem das „Kursbuch Ethische Geldanlagen“ beim Fischer Taschenbuchverlag. Seit 1996 ist sie bei SÜDWIND – Institut für Ökonomie und Ökumene für diesen Bereich verantwortlich. Ihre Themenschwerpunkte sind „Nachhaltige Geldanlagen und Entwicklung“ und „Wirkung nachhaltiger Investitionen“. Sie ist u.a. Mitglied des Anlageausschusses GLS-Bank.


Olaf Tschimpke

Präsident des NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

Die Ursprünge des NABU liegen im 1899 gegründeten „Bund für Vogelschutz”. 1990 fand der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR gegründeten Landesverbänden zum NABU statt. Heute sind rund 590.000 mehrheitlich ehrenamtlich tätige NABU-Mitglieder und -Förderer in rund 2.000 lokalen Kreisverbänden und Gruppen in ganz Deutschland organisiert.

Olaf Tschimpke (Jahrgang 1955) war vor seiner Wahl zum Präsidenten 2003 bereits insgesamt 18 Jahre in verschiedenen Positionen für den NABU aktiv. Sein Studium absolvierte der Diplom-Geograph in Gießen. Von 1995 bis 2001 war er nebenberuflich als Lehrbeauftragter tätig. Tschimpke ist u.a. Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Naturschutzgeschichte, Mitglied im Kuratorium der Michael-Otto-Stiftung sowie im Aufsichtsrat des Wuppertal Institutes und im ZDF-Fernsehrat. Seit Februar 2012 ist Tschimpke zudem stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung.


Blick hinter die Kulissen: Film zur Jurysitzung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2015.

Zum Juryfilm
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Nutzen Sie den Wettbewerb!

Schon die Wettbewerbsteilnahme und das Feedback können wertvolle Erkenntnisse bringen. Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfreie Kongresskarten; die Preisträger sind Ehrengäste der Preisverleihung. Die nominierten Unternehmen können Erfolge breit nach innen und außen kommunizieren. Dazu wird auf Wunsch das Siegel des Deutschen Nachhaltigkeitspreises zur Verfügung gestellt.

Unabhängig von der Siegchance führt bereits die Teilnahme am Unternehmenswettbewerb zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitsleistungen. Die Beantwortung der Fragen kann wertvolle Erkenntnisse bringen und die detaillierte Beschäftigung schärft den Blick für Erfolge und Potenziale.

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Allen Teilnehmern geht eine Einschätzung der Assessmentteams zu ihrer Bewerbung zu. Bewerber, die einer entsprechenden Verwendung ihrer Daten zustimmen, erhalten außerdem die Möglichkeit, an einem Webinar mit einem allgemeinen Feedback zum Wettbewerb und individuellen Fragen teilzunehmen, das besonders vorbildliche Maßnahmen der teilnehmenden Unternehmen in allen abgefragten Bereichen in anonymisierter Form zurückspielt.

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Nominierung und Preis belohnen, motivieren und inspirieren in erheblichem Maße im Sinne interner Kommunikation. Für die Außenkommunikation werden allen Nominierten auf Wunsch Siegel zur Verfügung gestellt, mit denen sie ihren Wettbewerbserfolg kommunizieren können. Sie werden intensiv in die Berichterstattung der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und ihrer Kooperations- und Medienpartner einbezogen und können ihr gutes Abschneiden in ihrer eigenen Öffentlichkeitsarbeit nutzen.

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Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfrei zwei Kongresskarten. Alle Preisträger bekommen zwei Ehrenkarten für Kongress und Preisverleihung.

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Die Sieger erhalten den Award. Die „Preiskugel“ aus Aluminium ist eine Handarbeit aus einem kleinen sauerländischen Unternehmen der Aluminiumverarbeitung. Sie symbolisiert das Logo des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, hat hohen Erkennungswert und eignet sich bestens zur Ausstellung am Firmensitz. Die anderen Preisträger in allen Kategorien („Top 3“) erhalten eine Plexiglasstatuette.

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TV-Spots

Der Erfolg von Deutschlands nachhaltigstem Kleinunternehmen 2014 W. Neudorff war sowohl im öffentlich-rechtlichen als auch im privaten Fernsehen zu sehen.

  • Web & Social Media
    Web & Social Media
  • Produktplatzierungen
    Produktplatzierungen
  • Anzeigenschaltung
    Anzeigenschaltung
  • Messestände
    Messestände
  • Außenwerbung
    Außenwerbung
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis bietet wegweisenden Ideen und beispielhaften Initiativen eine große Bühne und macht dadurch deutlich: Der Einsatz für Nachhaltigkeit macht sich bezahlt.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Schirmherrin des Deutschen Nachhaltigkeitstages 2009, 2011, 2015 und 2016

Die Stars des Abends sind die Akteure der Nachhaltigkeit.

Am 25. November 2016 findet die Preisverleihung im MARITIM Hotel Düsseldorf zum 9. Mal statt. Ausgezeichnet werden Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden, Deutschlands nachhaltigste Unternehmen, herausragende Forschungsleistungen und Deutschlands nachhaltigstes Gebäude.

PREISTRÄGER DER LETZTEN JAHRE

Ikonen des sozialen und ökologischen Engagements.

Ehrenpreise gehen an Persönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen und sich für die Idee einer nachhaltigen Entwicklung einsetzen. Preisträger sind prominente Politiker, Unternehmer oder Künstler, die sich für ökologische und soziale Belange stark machen, die Position beziehen und in ihren Feldern für positive Veränderungen kämpfen.

Zur den Ehrenpreisträgern

Deutschlands führender Kongress für nachhaltige Entwicklung.

Am 25. November 2016 trafen sich Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum intensiven Dialog über Wirtschaftsthemen und die relevanten Nachhaltigkeitsfragen aus Kommunen und Forschung. Der Kongress vernetzt Profis und bietet die Chance, vorbildliche Entwicklungen in der deutschen Nachhaltigkeitslandschaft zu verfolgen.

ÜBER DEN KONGRESS