Deutscher Nachhaltigkeitstag
21. – 22. November 2019

100 Antworten.

Nachhaltigkeit ist endlich oben auf der Agenda. Nicht nur, weil die Herausforderungen wachsen – vor allem beim Klimaschutz. Sondern auch, weil die Jugend Druck macht und immer mehr Akteur/innen mitnimmt. Fakten werden zu kraftvollen Forderungen. Politik, Wirtschaft, Kommunen und Forschung müssen antworten und handeln. Schnell, groß, mutig. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis und der Kongress müssen Antworten liefern – fokussiert und qualifiziert. Aus erster Hand von denen, die wissen, erklären und entscheiden. Wir prämieren die Besten und fragen 100 Referent/innen, wie Transformation gelingen kann und welche Lösungen sie anbieten: Internationale

Expert/innen, Köpfe großer und kleiner Unternehmen, Spitzenpolitiker/innen und Vertreter/innen der Zivilgesellschaft. Sie alle beschreiben konkrete Beiträge zum Wandel. Der DNT 2019 am 21. und 22. November im MARITIM Hotel Düsseldorf stellt 100 Antworten u.a. zu Klimaschutz, Digitalisierung, neuen Geschäftsmodellen, Biodiversität, urbaner Mobilität, Verpackungslösungen und globalen Kooperationen zur Diskussion. Am 21.11.2019 wird nachmittags im Kongress der Sonderpreis Digitalisierung, am Abend des 22.11.2019 werden in festlichem Rahmen der 12. Deutsche Nachhaltigkeitspreis und der 5. Next Economy Award verliehen.

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THEMEN­ÜBERSICHT #DNP12

09:00 Uhr

Eröffnungsplenum

Zehn Milliarden Menschen bevölkern den Planeten – auch bei knapper werdenden Ressourcen hat jeder von ihnen die gleiche Chance auf ein würdevolles Leben … Diese faszinierende Zivilisationsvision ist keine Tagträumerei, sondern längst in greifbarer Nähe. Sie ist technisch, ökonomisch und gesellschaftlich erreichbar. Was es dafür allerdings braucht, sind fundamentale Veränderungsprozesse, eine kulturelle Revolution oder auch – die Große Transformation. Dieser Kompasswechsel erfordert Wissen, Fähigkeiten, Haltung, vor allem aber das Zusammenspiel verschiedener Akteur/innen in geteilter Verantwortung, die Überwindung starrer Rollenbilder und Mut zur Kreativität. In welchen Arenen vollzieht sich die Große Transformation und welche Eigenschaften braucht es, um diesen tiefgreifenden Wandel voranzutreiben?

Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie

Motorenmanipulationen haben Volkswagen in eine tiefe Vertrauenskrise gestürzt. Der größte Automobilhersteller der Welt sagt, er habe verstanden, und antwortet mit einer milliardenschweren Dekarbonisierungsstrategie. Wie nachhaltig ist der Paradigmenwechsel zur E-Mobilität? Kann ein E-Change ohne echten Werte- und Kultur-Change im Konzern gelingen? Wie geht Volkswagen mit Rohstofflieferanten aus Afrika um? Wie will VW auch mit E-Fahrzeugen Branchenprimus bleiben?

Ralf Pfitzner, Leiter Konzern Nachhaltigkeit bei der Volkswagen AG

Nach UN-Schätzungen werden 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Der zunehmende Urbanisierungsdruck führt zu steigender Luftverschmutzung, mehr Lärmbelastung, unzureichenden öffentlichen Verkehrssystemen und verstopften Straßen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung suchte 2019 neue und unkonventionelle Ansätze, die die urbane Mobilität von Menschen und Gütern befördern und gleichzeitig Wechselwirkungen auf die Lebensqualität, Sicherheit und Umwelt berücksichtigen. Aus einem anspruchsvollen Wettbewerb gingen drei Finalisten mit konkreten Ideen für eine nachhaltige, inklusive und ganzheitliche Verkehrswende hervor.

Die Nomininierten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung

Fleisch- und Flugverzicht sind das Gespräch der Stunde. Doch der mit Abstand größte CO2-Hebel liegt liegt im Immobiliensektor. Energetisch effizientes Bauen ist also angesagt. Die Standardfragen der Bauherr/innen, „Was bringt das?“ und „Wie finanziere ich das“, bedeuten in der Regel zwei getrennte Beratungsgespräche. Die Landesbank Baden-Württemberg macht aus zweien eins – und verknüpft Klimaschutz und Baufinanzierung zum „Stuttgarter Klimakredit“. Wie funktioniert die Antwort des Finanzsektors auf die Herausforderungen der Dekarbonisierung genau? Und was hat sie bisher gebracht?

Thomas Rosenfeld, Vorstand der Baden-Württembergischen Bank

Plastikmüll in den Weltmeeren, Gesund­heits­gefahren durch Weich­macher und Fragen von Energie- und Ressourcen­effizienz berühren alle wichtigen Zukunftsthemen. Politik, Handel und Verbraucher sind sich einig, dass der weltweite Plastikmüll reduziert werden muss. Gesucht: Konzepte, die Verpackungen wirklich vermeiden, reduzieren oder optimieren (und nicht nur so wirken), im Massenmarkt bezahlbar bleiben und den Verbraucher­bedürfnissen nach Hygiene, Information und Bequemlichkeit entsprechen. Aber welche Lösungen sind die vielversprechendsten? Der Chef des Grünen Punktes mit einer Einschätzung.

Michael Wiener, Geschäftsführender Gesellschafter und Chief Executive Officer der DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG

Weg von der Plastikverpackung! Für Hersteller von Tiefkühlprodukten scheinbar eine unlösbare Aufgabe. Frosta, zweifacher Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, zeigt wie es gehen kann. In einer Weltpremiere präsentiert Frosta auf dem DNT eine neue, klimafreundliche Tiefkühl-Verpackung.

Hinnerk Ehlers, Vorstand Marketing, Vertrieb und Personal der Frosta AG
Torsten Matthias, Marketingdirektor der Frosta AG

Nach dem verheerenden Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza gegründet, um für bessere Bedingungen innerhalb der Lieferkette zu sorgen: Das Bündnis für nachhaltige Textilien. Die Multi-Akteurs-Partnerschaft kümmert sich um Branchen-Herausforderungen, die einzelne Akteure allein nur schwer meistern können. Dabei setzt es auf das Prinzip der unternehmerischen Sorgfaltspflichten. Was hat sich seitdem verändert? Wie beanwortet das Bündnis Fragen nach fairer Entlohnung und besserem Umweltschutz?

Frank Zach, Referatsleiter Internationale Gewerkschaftspolitik Osteuropa (außer EU) & Asien-Pazifik des Deutschen Gewerkschaftsbundes und Mitglied im Steuerungskreis des Textilbündnisses

Moderation: Dr. Norbert Taubken, Geschäftsleitung von Scholz & Friends Reputation

Das „Project Drawdown“ der amerikanischen Umweltaktivistin und Bestsellerautorin Dr. Katharine Wilkinson identifizierte die hundert effektivsten, bereits existierenden Methoden, um den Klimawandel nicht nur zu verlangsamen oder zu stoppen, sondern sogar umzukehren. Entgegen aller Erwartungen landete das Empowerment von Frauen im Spitzenfeld: Geschlechtergerechtigkeit kann den Klimawandel stoppen! Auf den ersten Blick eine steile These, auf den zweiten leuchtet sie auf bemerkenswerte Weise ein: Frauen sind nicht nur stärker von Klimakatastrophen betroffen als Männer. Ihr mangelhafter Zugang zu Bildung, Ressourcen und Rechten steigert den weltweiten CO2- Ausstoß. Wie ist das möglich? Welche Wirkungszusammenhänge hat das „Project Drawdown“ ermittelt? Wie kann Geschlechtergerechtigkeit für besseren Klimaschutz sorgen?

Dr. Katharine Wilkinson, Co-Autorin von „Drawdown – The most comprensive plan ever proposed to stop global warming“

11:30 Uhr

Pause

11:45 Uhr

Parallele Dialogforen

in Zusammenarbeit mit der Stiftung Umwelt und Entwicklung (SUE)

Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel, Rekordhitzesommer: Die Fakten des Klimawandels sind nicht mehr ignorierbar. Lösungsansätze sind längst da – sie wurden auf Herz und Nieren geprüft und funktionieren bestens. Nur werden sie nicht oder zu zögerlich umgesetzt. Woran scheitert es, wer bremst? Wie lassen sich Hürden beseitigen? Welche Lösungen greifen kurzfristig?

Prof. Dr. Maja Göpel, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen
Luisa Neubauer, Aktivistin für Fridays for Future
Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie
Dr. Katharine Wilkinson, Co-Autorin von „Drawdown – The most comprensive plan ever proposed to stop global warming“
Uwe Bergmann, Head of Sustainability Management der Henkel AG & Co. KGaA

Moderation: Fritz Lietsch, Journalist und Chefredakteur des Magazins forum Nachhaltig Wirtschaften

in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

In den Produktionsländern der Textilindustrie werden häufig Löhne gezahlt, die trotz Einhaltung gesetzlicher Mindestlöhne kaum zum Leben reichen. Wie können Marken- und Handelsunternehmen in Deutschland dazu beitragen, dass höhere und perspektivisch existenzsichernde Löhne gezahlt werden? In welchem Verhältnis stehen unternehmerische  Sorgfaltspflichten und gesetzliche Rahmenbedingungen? Was wurde bisher erreicht und wo gibt es noch Nachholbedarf?

Dr. Sabine Ferenschild, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Südwind e.V. und Mitglied im Steuerungskreis des Textilbündnisses
Fabian Kusch, Leiter Purchasing/Nachhaltigkeit/Quality Assurance Materials bei Bierbaum-Proenen
Ansgar Lohmann, Leiter Corporate Social Responsibility bei KiK
Frank Zach, Referatsleiter Internationale Gewerkschaftspolitik Osteuropa (außer EU) & Asien-Pazifik des Deutschen Gewerkschaftsbundes und Mitglied im Steuerungskreis des Textilbündnisses

Moderation: Dr. Norbert Taubken, Geschäftsleitung von Scholz & Friends Reputation 

in Zusammenarbeit mit der Duales System Holding GmbH

Kunststoffverpackungen türmen sich in deutschen Haushalten zu Müllbergen. Das öffentliche Bewusstsein ist geschärft und der Druck gegen die Plastikflut wächst, doch noch sind die Gesetze des Marktes stärker als kleinteilige Verbote. Alternative Verfahren und Materialien sind längst vorhanden. Trotzdem kommt immer noch kein funktionierender Kunststoff-Recylingmarkt in Gang. Warum sollen mehr Rezyklate in Verpackungen verarbeitet werden, solange neues Plastikgranulat deutlich billiger ist? Welche Antworten geben Politik, Hersteller und Handel? Wie kann ein gemeinsames Vorgehen gegen die Plastikflut umgesetzt werden?

u.a. mit

Dr. Christoph Epping, Unterabteilungsleiter Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft im Bundesminiserium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit
Jürgen Dornheim, Section Head Corporate Packaging R&D Innovation & Sustainability bei Procter & Gamble Germany
Michael Wiener, Geschäftsführender Gesellschafter und Chief Executive Officer der DSD – Duales System Holding 
Viola Wohlgemuth, Expertin für Chemie und Plastik bei Greenpeace

Moderation: Claudia Fasse, Geschäftsführerin bei Fasse + Bieger Strategische Kommunikation

in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V.

Angesichts drängender Herausforderungen muss die Transformation hin zu nachhaltigerem Leben und Wirtschaften schneller gelingen. Während die Nachhaltigkeitsdebatte an Schärfe gewinnt, stehen Unternehmen an vorderster Front. Man erkennt fast jedes Aktionsmuster von Starre bis Aktionismus, von Ignoranz bis zu substanziellem Veränderungswillen. Gründer/innen mit neuen Geschäftsmodellen können etwas ausrichten, mehr muss aber den arrivierten, großen und mit starken Hebeln ausgestatteten Unternehmen zugetraut werden. Wie wollen Organisationen wie der DIHK unterstützen?  

Janine Hansen, Projektleiterin Young Energy Europe beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag
Stefan Kohlwes, Projektleiter Chambers for Green Tech beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag
Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh Dienstleistungs GmbH

Moderation: Dr. Marc Evers, Leiter des Referats Mittelstand, Existenzgründung, Unternehmensnachfolge beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK)

Wir haben es in der Hand, unser Konsumverhalten macht den Unterschied. Jeder weiß es, die meisten wirken resistent, manche konsumieren gelegentlich bewusst und die wenigsten kaufen konsequent nachhaltig. „Den Konsumenten“ determinieren Bildung, Einkommen und Milieu in seinem Verhalten – die Entwicklung hin zum nachhaltigeren Konsum geht zu langsam. Wie verändern wir schneller Gewohnheiten, an denen wider besseres Wissen festgehalten wird? Welche Anreize müssen Hersteller und Handel setzen? Wo fehlen Angebote, die Nachfrage schüren könnten? Und welche Kommunikation kann nachhaltigen Konsum unterstützen?

u.a. mit

Raphael Fellmer, Aktivist, Gründer und Geschäftsführer der Sirplus GmbH

Moderation: Dr. Meike Gebhard, Geschäftsführerin der Utopia GmbH

14:00 Uhr

Parallele Dialogforen

Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis vergibt zusammen mit dem DIHK zum fünften Mal den Next Economy Award, die Auszeichnung für Startups, die auf Nachhaltigkeit und die Green Economy setzen. Aus 140 Bewerbungen wurden in einem mehrstufigen Prozess neun Nominierte ermittelt. Sie treten unmittelbar nach dem Juryvotum in einem „Elevator-Pitch“ im Kongressplenum auf und stellen ihr Geschäftsmodell innerhalb von 60 Sekunden vor. Die Stimmen des Publikums werden dem Juryvotum hinzugezählt und bestimmen somit die drei Sieger mit. Sie werden am Abend bekannt gegeben und erhalten ihre Auszeichnungen.

Moderation: Tina Teucher, Speakerin, Moderatorin, Autorin und Beraterin für nachhaltiges Wirtschaften

in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) 

Die aktuellen gesetzlichen Anforderungen im Gebäudebereich reichen nicht aus, damit der Sektor einen hinreichend großen Beitrag zu den Klimaschutzzielen leisten kann. Dabei gibt es zahlreiche Beispiele, die deutlich machen, was heute schon geht: Gebäude, die mehr sind als „nahezu klimaneutral bis 2050“ und eine aktive Rolle beim Erreichen der Paris-Ziele einnehmen. Was sind die wichtigsten Stellschrauben auf dem Weg hin zu klimapositiven Gebäuden – im Neubau und im Bestand? Was muss politisch, gesellschaftlich und in der Planungs- und Baupraxis passieren, damit wir endlich vorwärts kommen?

Johannes Kreißig, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
Günter Manhardt, Schulleiter des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf

Moderation: Fritz Lietsch, Journalist und Chefredakteur des Magazins forum Nachhaltig Wirtschaften

15:15 Uhr

Pause

15:30 Uhr

Abschlussplenum

Paula Caballero. Sie gilt als Erfinderin der Sustainable Development Goals (SDGs). Gegen erhebliche Widerstände initiierte sie 2012 ein Format, das es in der Geschichte der Vereinten Nationen noch nie gab: Mit den 17 Nachhaltigkeitszielen einigt sich die Weltgemeinschaft erstmals auf für alle Länder geltende, klare Ziele zur Nachhaltigkeit, auf prüfbare Indikatoren und neue politische Instrumente. Die SDGs werden die internationale Zusammenarbeit in zentralen Politikbereichen über Jahrzehnte prägen. Was konnten sie bereits bewirken? Und wie weit sind wir noch entfernt von der Vision einer generationengerechten Weltordnung?

Paula Caballero, Geschäftsführerin für die Bereiche Klima und Wasser bei Rare und Leiterin der Abteilung für Wirtschaft, Soziales und Umwelt im Kolumbianischen Außenministerium a.D. 

Der Bausektor transfomiert sich – und die Zeit drängt. Weltweit ist die Branche für ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dabei sind klimapositive Gebäude längst keine Zukunftsmusik mehr – sie sind gelebte Realität und übernehmen eine aktive Rolle beim Erreichen der Klimaschutzziele. Woran scheitern flächendeckende Maßnahmen in der Bundesrepublik? Und welcher gesetzlichen Rahmenbedingungen bedarf ein echter Paradigmenwechsel?

Dr. Christine Lemaitre, Vorständin der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Der dänische Architekt Bjarke Ingels gehört derzeit zu den weltweit gefragtesten Planern. Er zeigt der Welt, wie saubere Technologie nahezu grenzenlose Möglichkeiten bietet und beweist, dass soziale Verantwortung und architektonische Verspieltheit sich nicht gegenseitig ausschließen. Dafür erhielt er jüngst den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. An Ingels´ Werk wird sein großes Interesse an der vollständigen Einbeziehung der Gesellschaft und der Auseinandersetzung mit den Herausforderungen unserer Zeit deutlich: Seine Gebäude sind nicht nur architektonisch spektakulär und schaffen neue Möglichkeiten für Interaktion, sondern setzen auch neue Maßstäbe in puncto Nachhaltigkeit.

Bjarke Ingels, Architekt und Gründer der Bjarke Ingels Group (BIG)

2019 – ein ereignisreiches Jahr in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik: Der alarmierende UN-Bericht zum Artensterben, Verpackungsdiskussion, aber vor allem Protest für wirkungsvolleren Klimaschutz, Klimakabinett, Klimapaket. Die Reaktionen auf die Weichenstellungen der Bundesregierung gehen weit auseinander - von zufriedenem Schulterklopfen bis zu harter Kritik. Wie hat 2019 die Umweltpolitik verändert? Welches sind die klimapolitischen Eckpfeiler, die das 2 Grad-Ziel realistischer machen sollen? Wie lassen sich die tatkräftigen Kooperationen auf allen Ebenen schmieden, auf die ankommen wird? 

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

17:00 Uhr

Ende

Stand: 19.10.2019, Änderungen vorbehalten.

Dies sind u.a. die Referent/­innen und Moderator/­innen des
Deutschen Nachhaltigkeits­tages 2019

Grösste Plattform der Nachhaltigkeit.

Der Deutsche Nachhaltigkeitstag ist der führende nationale Kongress rund um Nachhaltigkeit. Er richtet sich an CEOs und Nachhaltigkeitsexperten aus Unternehmen und Verwaltung sowie an Experten aus Politik, Forschung, Medien und Gesellschaft. Mit jährlich rund 2.000 Gästen ist die zweitägige Veranstaltung die meistbesuchte Kommunikationsplattform zu den drängenden Nachhaltigkeitsfragen unserer Zeit.

Heute vernetzen, morgen gestalten.

Immer mehr junge Menschen wünschen sich einen Job mit Sinn. Der Fair Future Day 2019 vernetzt sie mit Deutschlands führenden Nachhaltigkeitsakteur/innen und gibt Antworten auf die Fragen von morgen. Die Teilnehmenden erhalten freien Eintritt zum zweitägigen Kongress im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages.

Führende Köpfe der Nachhaltigkeit.

Hunderte renommierte Fachleute gestalten seit 2008 das Programm des Deutschen Nachhaltigkeitstages.

Gut zu wissen

Neuigkeiten und Informatives rund um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Jetzt anmelden für den 12. Deutschen Nachhaltigkeitstag

Der Deutsche Nachhaltigkeitstag ist der meistbesuchte nationale Kongress zur Nachhaltigkeit. Er richtet sich an CEOs und Nachhaltigkeitsexperten aus Unternehmen und Kommunen, an VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien. 

Stararchitekt Bjarke Ingels erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Der dänische Architekt und Designer Bjarke Ingels bekommt den diesjährigen Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises als weltweit führender Visionär nachhaltiger Baukunst. Der Preis wird am 22. November 2019 in Düsseldorf verliehen.

Green Event

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist ein Green Event: hinsichtlich Umweltschutz, Energie- und Ressourceneffizienz, sinnvoller Logistik und sozialer Standards. So richtet er Kongress und Preisverleihung klimaneutral aus und unterstützt zusätzlich soziale Projekte.

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