Dr. Ursula
von der Leyen

EU-Kommissionspräsidentin

Prof. Hans Joachim Schellnhuber

Direktor Emeritus des Potsdam-Instituts
für Klimafolgenforschung (PIK)

Forest Whitaker

Schauspieler, Regisseur und Friedensaktivist

Prof. Antje Boetius

Meeresbiologin und Direktorin des
Alfred-Wegener-Instituts

Prof. Harald Welzer

Soziologe, Sozialpsychologe und Publizist

Silvie Kreibiehl

Vorstandsvorsitzende bei Germanwatch
und Klimafinanzierungsexpertin

Emilia Fester

Mitglied des Deutschen Bundestages

Christian Schneider

Geschäftsführer bei UNICEF Deutschland

Prof. Lamia
Messari-Becker

Bauingenieurin und Professorin für
Gebäudetechnologie und Bauphysik
an der Universität Siegen

Peter Turkson

Kurienkardinal

Prof. Christoph
M. Schmidt

Präsident des RWI – Leibniz-Institut
für Wirtschaftsforschung

Die Highlights des zweiten Kongresstages.

Im Rahmen des zweiten Kongresstages am 3. Dezember wurde der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in den Kategorien Architektur, Städte und Gemeinden sowie der Next Economy Award (NEA) verliehen. Zu den Highlights zählten die Auftritte des Kurienkardinals Peter Turkson als Nachhaltigkeitsbeauftragter der katholischen Kirche sowie Dr. Ursula von der Leyens zum Europäischen Grünen Deal im Plenum.

Das war der erste Kongresstag des 14. DNT.

Neben zahlreichen interessanten Dialogforen und Talk Runden zu Themen wie Nachhaltigkeit in Lieferketten oder der Gastronomie hat außerdem der Transformathon des DNP Premiere gefeiert. Die Finalisten haben live vor der Jury gepitcht, als Gewinner ist GeoGo von der Bühne gegangen. Auch dabei war Klimaexperte Prof. Hans Joachim Schellnhuber, der im Plenum das Projekt „Bauhaus der Erde“ vorstellte.

14. Deutscher Nachhaltigkeitstag:
WELT. KLIMA. WANDEL.

Im MARITIM Hotel Düsseldorf trafen sich am 2. und 3.12. die Gestalter:innen der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Transformation. Der DNT zeigt mit den besten Köpfen und Konzepten, wie Veränderung schneller gelingen kann.

Krisen sind Chancen für echte Transformation. Der Klimawandel schreitet fort; das Glasgow-Dokument bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Corona-Pandemie ist nicht überwunden. Es herrscht Zeitdruck. Veränderung wird auch schmerzen. Eine neue Bundesregierung tritt an, um den politischen Rahmen für Lösungen zu schaffen. Der Wandel funktioniert aber nur, wenn ihn Wirtschaft, Kommunen, Forschung und jede/r einzelne von uns gestalten.

Worauf wird es dabei ankommen? Was muss die neue Bundesregierung am dringendsten angehen? Wie lassen sich die Resultate von Glasgow schnell(er) mit Leben füllen? Wie lässt sich Klimapolitik sozial gerecht gestalten? Wie kann eine ganze Gesellschaft überzeugt und in den Wandel mitgenommen werden? Wie schaffen wir es, dass der europäische „Green Deal“ gelingen?

Konkreter: Wie kommen wir in eine echte Kreislaufwirtschaft? Was muss sich im Bausektor ändern? Wie beugen wir Schäden des Extremwetters vor? Wie kann nachhaltiges Design mehr Menschen in die Lage versetzen, eigene Beiträge zu leisten? Welchen Beitrag muss die Finanzwirtschaft leisten?

Live und virtuell diskutierten am 2. und 3. Dezember 2021 in Düsseldorf Top-Referent/innen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft mit den Teilnehmenden. Vor Ort teilnehmen konnten Geimpfte/Genesene mit digitalem Nachweis und zusätzlichem, vor Ort durchgeführtem Schnelltest. 

Kongressprogramm.

Programm zum Download (Änderungen vorbehalten)

09:00 Uhr

Eröffnungsplenum

Nachhaltigkeit ist weder Selbstzweck noch Marketing-Gag. Das verstehen all diejenigen, die sich tagtäglich für eine nachhaltige Transformation einsetzen. Nur reicht das? Sicher nicht. Zumindest, wenn wir das Transformationsziel ernsthaft verfolgen. Der Impuls beleuchtet, worauf es ankommt, wenn man die Komfortzone des Nachhaltigkeitsbubbles verlassen will, um wirklich mehr zu bewegen.

Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V.

Studien belegen: Der Klimawandel erhöht Wahrscheinlichkeit und Intensität von Extremwetter. Auch in Deutschland müssen wir mit mehr Hitzetagen, Dürreperioden, Starkniederschlägen und Überschwemmungen rechnen. Gerade dieses Jahr hat gezeigt: Neben Klimaschutz brauchen wir Resilienzstrategien. Kommunen müssen besser aufgestellt sein. Der DNP Forschung suchte 2021 Projekte, die Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel in Städten und Regionen präsentieren und damit den Herausforderungen des Klimawandels durch vorsorgendes Handeln begegnen. Aus einem anspruchsvollen Wettbewerb gingen drei Finalisten mit konkreten Ideen für klimaresiliente Städte hervor.

Prof. Dr. Hartmut Fünfgeld, Professur für Geographie des Globalen Wandels an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, nominiert für “LoKlim”
Prof. Dr. Stephan Pauleit, Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung Technische Universität München, nominiert mit “Grüne Stadt der Zukunft”
Prof. Dr. Heidi Sinning, Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation (ISP) an der FH Erfurt, nominiert für “HeatResilientCity”  

400.000 neue Wohnungen will die neue Bundesregierung pro Jahr entstehen lassen. Allerdings hat uns die Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz auf dramatische Weise gezeigt, dass im Städtebau Veränderung notwendig ist. Wie muss gebaut werden, um Infrastrukturen sicherer zu machen? Welche Anpassungsmaßnahmen fordert der Klimawandel auch in Deutschland? Wie kann die Baubranche im besten Fall sogar zum Klimaschutz beitragen?

Prof. Dr. Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen und Expertin für Stadtentwicklung

Herausragenden Wissenschaftler:innen verdanken wir das Wissen um bedrohliche Klimaveränderungen. Sie warnten vor Jahrzehnten – zu einem Zeitpunkt, in dem ein Gegensteuern einfacher gewesen wäre. In dieser Zeit ist die Bedeutung der Wissenschaft gewachsen, dennoch liegt die Umsetzung von Maßnahmen weit hinter den Forderungen der Forscher:innen zurück. Wie beurteilt eine der führenden deutschen Wissenschaftlerinnen die Ergebnisse von Glasgow? Was rät sie, um die Transformation schneller zu machen?

Prof. Dr. Antje Boetius, Professorin der Universität Bremen, Leiterin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven

In Zusammenarbeit mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Angesichts der epochalen Herausforderung der Klimakrise beschreiben der Rat für Nachhaltige Entwicklung und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in einem Positionspapier, wie die notwendige große Transformation unserer Wirtschafts- und Lebensweise auf dem Weg zur Klimaneutralität gelingen kann. Welches sind die Kernthesen des Papiers? Worauf wird es ankommen?

Prof. Dr. Antje Boetius, Professorin der Universität Bremen, Leiterin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven
Gunda Röstel, Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden
Dr. Werner Schnappauf, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Der ghanaische Kardinal Peter Turkson wird schon lange als „papabile“, als möglicher erster schwarzer Papst gehandelt: Papst Franziskus I vertraute ihm die Leitung des neuerrichteten Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen. Bei ihm laufen alle wichtigen Themen der Nachhaltigkeit zusammen: Gerechtigkeit und Frieden, Klimaschutz, Entwicklung, Migration und Flucht. Immer wieder tritt er mit Vorschlägen für globale Verantwortung und eine gerechtere Verteilung von Wohlstand an die Öffentlichkeit. Turkson hat maßgeblich an der Päpstlichen Enzyklika „Laudato si“ mitgewirkt. Mit Prof. Günther Bachmann spricht er über seine Arbeit als „Nachhaltigkeitsbeauftragter“ der katholischen Kirche.

Zwei führende Unternehmen der Konsumgüter- und der Handelsbranche auf dem Weg der Veränderung. Sie zeigen, wie mutig Transformation angegangen werden kann, wie wichtig dafür ein neues Verständnis von Zusammenarbeit ist und welche kreativen Kräfte dabei frei werden. Die Zutaten: nachwachsende Rohstoffe, regionale Lieferketten und der Wille, voran zu gehen. 

Thomas Kyriakis, Vorstandsvorsitzender PreZero
Astrid Teckentrup, Vorsitzende der Geschäftsführung Procter & Gamble DACH-Region

Eine Geldanlage bedeutet heute mehr als Rendite erzielen. Denn unser Geld hat Verantwortung – für eine gute Zukunft für uns alle. In Wertpapiere zu investieren macht dabei in vielfacher Weise Sinn. Der nachhaltige Umbau unserer Gesellschaft gelingt nämlich dann, wenn die Menschen auch in Zukunft ihren Wohlstand wahren und mehren können. Das geht nur mit wirtschaftlichem Fortschritt ganz dezentral vor Ort. Die deutschen Sparkassen und ihr Wertpapierhaus tragen „Nachhaltigkeit“ seit Gründung in ihrer DNA und vereinen dabei wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen. Welche Perspektiven öffnen sich für Anlegerinnen und Anleger? Welche Rolle spielen Banken bei der nachhaltigen Transformation von Unternehmen? Und was kann der neue DNP-Sonderpreis „Local Heroes“ beitragen?

Torsten Knapmeyer, Mitglied des Vorstandes der DekaBank Deutsche Girozentrale

 

11:00 Uhr

Pause

11:30 Uhr

Parallele Dialogforen

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) e.V.

Deutschlands Architekturpreis der Nachhaltigkeit dokumentiert die Transformation im Bausektor. Hier entscheidet sich der Wandel hin zu mehr Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und zukunftsweisender Städteplanung. Der DNP Architektur wird gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und mit Unterstützung durch Caparol, den Bund Deutscher Architekten, der Bundesarchitektenkammer und der Bundesstiftung Baukultur vergeben. Er prämiert Gebäude, die auf beispielhafte Weise Innovation, Nachhaltigkeit und gestalterische Qualität zusammenbringen. Die drei Finalisten stellen sich vor: das “Recyclinghaus”, die “Casa Rossa” und das Projekt „Einfach Bauen“. Wer wird der Sieger?

Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Prof. Amandus Samsøe Sattler, Präsident DGNB e.V.
Peter Maly, Bereichsvorstand REWE Group
Annette Fest, Architektin Stadtplanerin BDA, bodensteiner fest, nominiert für “Casa Rossa”
Dr. Ernst Böhm, Gesellschafter der B&O-Gruppe, nominiert für “Einfach Bauen”
Tilmann Jarmer, Projektleiter, Florian Nagler Architekten GmbH, nominiert für “Einfach Bauen”
Lorenz Hansen, Geschäftsführer der Gundlach Bau und Immobilien GmbH & Co. KG, nominiert füt das “Recyclinghaus”
Nils Nolting, Geschäftsführender Partner, Cityförster architecture + urbanism PartGmbB, nominiert füt das “Recyclinghaus”

Moderation: Felix Jansen, Abteilungsleiter PR, Kommunikation und Marketing DGNB

In Zusammenarbeit mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Der Weg zur Klimaneutralität wird erhebliche Investitionen und Kosten auslösen. Ein Weiter-so-wie-bisher kostet aber noch viel mehr. Um die notwendigen Investionsmittel zu mobilisieren und eine soziale Balance zu gewährleisten, kommt es darauf an, Marktmechanismen und Regulatorik gut zu kombinieren – national und global. Mit welchen marktlichen Instrumenten ist eine ökologisch und sozial gerechte Transformation herbeizuführen? Wie gelingt die Etablierung eines  wirksamen CO2-Preises, der hilft, das Klima zu schützen und Gesellschaft und Unternehmen nicht belastet? Ein gemeinsames Positionspapier des Rates für Nachhaltige Entwicklung und der Leopoldina gibt einige Antworten – und wirft auch Fragen auf.

Dr. Jan-Niclas Gesenhues, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
Gunda Röstel, Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden
Carolin Schenuit, Geschäftsführende Vorständin, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft
Prof. Christoph Schmidt, Mitglied der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, Präsident RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Moderation: Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft 

In Zusammenarbeit mit Procter & Gamble.

Industrie, Handel, Politik und Wissenschaft – alle wissen um die Anforderungen einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft. Und dennoch bremsen die Realitäten des Marktes und zum Teil unzureichende Regulatorik neue Ansätze eher, als dass sie Transformation fördern. Wie können Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette neue Ideen möglich machen? Was sind Voraussetzungen dieser Allianzen? Welchen transformatorischen Impact haben sie? Wo muss die Politik Weichen stellen?

Dietmar Böhm, Geschäftsführer, PreZero
Jürgen Dornheim, Director Corporate Packaging Innovation & Sustainability, Procter & Gamble
Rebecca Tauer, Senior Manager Sustainable Business & Markets beim WWF
Michael Thews, MdB, stellv. Vorsitzender im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und Obmann für die SPD-Bundestagsfraktion im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung (PBnE)

Moderation: Claudia Fasse, Journalistin und Kommunikationsberaterin

Radikale Lösungen, die das Klimaproblem und andere Herausforderungen an der Wurzel packen, scheinen unrealistisch. Der Kompromiss, das Demokratiemerkmal schlechthin, droht den Wandel zu verwässern und zu verlangsamen. Wo ist die Lösung? Der Markt hat als gestaltende, zukunftsorientierte Kraft versagt. Also doch mehr Regulatorik, mehr Staat? Norm versus Freiwilligkeit. Was ist das Gebot der Stunde? Welche Antworten haben Unternehmen, Beratungen und Regierung?

Uwe Bergmann, Director Sustainability Management bei Henkel  
Dr. Olivia Henke, Vorständin der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima
Florian Huber, Leiter Unternehmensentwicklung & Leiter EYCarbon bei EY-Parthenon Strategy
Dr. Marc-Oliver Pahl, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Moderation: Heike Leitschuh,Autorin, Moderatorin und Beraterin für Nachhaltige Entwicklung

In Zusammenarbeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global.

Die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist eine globale Aufgabe, bei der Kommunen weltweit eine zentrale Rolle zukommt. Doch wie können deutsche Kommunen und ihre Partnerkommunen aus dem Globalen Süden wirksam, umfassend und nachhaltig zur Transformation beitragen? Was macht kommunale Partnerschaftsarbeit erfolgreich? Die in den vergangenen Jahren mit dem Sonderpreis „Kommunale Partnerschaften“ ausgezeichneten Kommunen berichten von ihren Erfahrungen und geben Einblicke in die Praxis gelungener kommunaler Zusammenarbeit.

Jessica Baier, Abteilungsleiterin Themenpartnerschaften und internationaler Fachaustausch kommunal der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global
Bernhard Eck, Vorstandsvorsitzender, Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau A.ö.R.
Silke Goethe, Referentin Entwicklungszusammenarbeit, Senatskanzlei, Freie Hansestadt Bremen
Ana Paula Bonatelli, Umwelt- und Energieagentur Landkreis Karlsruhe
Manuel Weick, Umwelt- und Energieagentur Landkreis Karlsruhe

Moderation: Lena Lütjens-Schilling, Geschäftsführerin bei Nordlicht Management Consultants

12:30 Uhr

Pause

13:30 Uhr

Parallele Dialogforen

In Zusammenarbeit mit der Allianz Umweltstiftung.

Transformation entscheidet sich kommunal. Den Kommunen kommt eine immer wichtiger werdende Rolle auf dem Weg zu nachhaltigerem Leben und Wirtschaften zu. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis prämiert die Vorreiter unter ihnen: Städte, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten erfolgreich eine nachhaltige Stadtentwicklung betreiben. Was zeichnet die Besten aus? Welche Konzepte und Maßnahmen bewähren sich? Die Finalisten stellen sich vor – und erfahren hier, wer die Sieger sind.

Mit Vertreter:innen aus Ascha, Fuchstal, Markt Oberelsbach, Flecken Steyerberg, Geestland, Kirchheim unter Teck, Neukirchen-Vluyn, Bottrop, Göttingen und Stuttgart.und

Prof. Dr. Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen und Expertin für Stadtentwicklung
Peter Wilde, Projektmanager bei der Allianz Umweltstiftung
Dr. Kirsten Witte, Direktorin Programm LebensWerte Kommune bei der Bertelsmann Stiftung

Moderation: Heike Leitschuh, Autorin, Moderatorin und Beraterin für Nachhaltige Entwicklung

 

In Zusammenarbeit mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Von kleinen KMUs bis zu den großen AGs – sie alle überbieten sich neuerdings mit ihren Klimaschutzzielen. Und trotzdem ist auf dem Weg zur Erreichung der Pariser Klimaziele noch viel zu tun. Dabei rücken in Unternehmen auch die Aufsichtsräte in den Fokus der Klimadiskussion. Wie kann es gelingen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Aufsichtsräten institutionell und fachlich stärker zu verankern? Was bewirken Aufsichtsräte jetzt schon für den unternehmerischen Klimaschutz? Welchen Spielraum haben Aufsichtsräte?

Dr. Kajsa Borgnäs, Geschäftsführerin der Stiftung Arbeit und Umwelt – Stiftung der IGBCE
Dr. Werner Schnappauf, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung
Dr. Johannes Teyssen, Aufsichtsratsmitglied bp p.l.c.
Katharina von Frankenberg, Beraterin Egon Zehnder International

Moderation: Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft 

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima.

Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung und kann auch nur weltweit bekämpft werden. Es reicht nicht aus, das Klima allein in Deutschland zu schützen. Jeder und jede Einzelne kann noch mehr tun: Der Schlüssel sind Kompensationsprojekte im globalen Süden, die die Umwelt entlasten und den Menschen vor Ort neue Perspektiven geben. Eine win/win-Situation, die Entwicklung zur Nachhaltigkeit auch auf der Südhalbkugel fördert. Wie können private Akteure so ihren Beitrag leisten? Welche Möglichkeiten haben Kommunen? Und wie kann gute Klimakommunikation zur Bewältigung der Krise beitragen?

Peter Brendecke, Leiter Umwelt + Arbeitssicherheit der Grohe AG
Paul Chiplen, Director of Sales & Marketing bei co2balance
Dr. Michael Rauterkus, Beigeordneter für Wirtschaft, Digitalisierung, Personal und Organisation der Landehauptstadt Düsseldorf
Peter Renner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima
Jens Schröder, Chefredakteur GEO Gruppe und P.M. Gruppe bei Gruner + Jahr

Moderation: Andrea Thilo, Moderatorin und Journalistin

Bei der Klima-Konferenz in Glasgow legte die globale Finanzindustrie so viel Geld auf den Tisch wie nie zuvor. Neue Nachhaltigkeitsstandards werden entwickelt. Die Entwicklungsländer legen den Schwerpunkt auf die Anpassung an die veränderten Ökosysteme. Die Kompensation von Emissionen wird wichtiger. Was heißt das für Deutschland? Kommt die globale Finanzoffensive an? Wie sieht die Zukunft von Klima-Kompensation und Innovation aus? Wir diskutieren mit Experten aus allen betroffenen Bereichen.

Gabriela Baum-D'Ambra, Executive Director bei EY-Parthenon Strategy
Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank
Silvie Kreibiehl, Vorstandsvorsitzende bei Germanwatch und Klimafinanzierungsexpertin
Thorsten Pinkepank, Director Sustainability Relations bei BASF
Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds

Moderation: Prof. Dr. Günther Bachmann, Vorstand Stiftungsverein Deutscher Nachhaltigkeitspreis 

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

Bis 2030 den Hunger beenden und Ernährungssicherheit bieten – das wollen die UN mit dem nachhaltigen Entwicklungsziel (SDG) 2. Gleichzeitig sehen sie die Weltgemeinschaft an einem “kritischen Wendepunkt” auf dem Weg zur Erfüllung dieses Ziels. Also die Landwirtschaft auf noch mehr Effizienz trimmen? Dabei ist dieser Sektor bereits einer der großen globalen CO2-Emittenten. Wie also ist eine globalisierte Agrarindustrie mit den nationalen und internationalen Nachhaltigkeitszielen vereinbar? Welche Rolle spielt die Politik, welche der Handel? Und wo werden bereits gute Lösungskonzepte verwirklicht? 

Dr. Tanja Busse, Journalistin
Dr. Alexander Follmann, geschäftsführender Vorstand des Ernährungsrates für Köln und Umgebung e.V. und Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut der Universität zu Köln     
Thomas Gutberlet, Geschäftsführer tegut... gute Lebensmittel GmbH & Co. KG

Moderation: Manfred Belle, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordhrein-Westfalen sowie stellvertretender Geschäftsführer des Eine Welt Netz NRW

14:30 Uhr

Pause

15:00 Uhr

Plenum

Corona, Kriege, Klimakrise: Wie gestalten wir angesichts dieser Herausforderungen eine nachhaltige Gesellschaft, die Kinder schützt und fördert? Und welche Lösungsansätze gibt es für Unternehmen und Politik? Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF ist weltweit in über 190 Ländern im Einsatz und hilft, dass Kinder gut versorgt werden, zur Schule gehen können und vor Gewalt geschützt sind. Auch in Deutschland ist UNICEF aktiv, um Kinderrechte bekanntzumachen und zu ihrer Durchsetzung beizutragen – mit politischer Arbeit, programmatischen Initiativen sowie vielen Partnern und ehrenamtlich Engagierten.

Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland

In Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung.

Wie stellen sich die Menschen einen nachhaltigen Wohnort vor? Welche Wünsche an die Stadt der Zukunft haben sie? Und wie viel davon ist bei ihnen bereits realisiert worden? Die Bertelsmann Stiftung stellt die Ergebnisse ihrer diesjährigen repräsentativen Bürgerbefragung vor und diskutiert mit Experten, welche Schlüsse für künftige Stadtplanungen gezogen werden können.

Thorsten Krüger, Bürgermeister der Stadt Geestland, Nachhaltigkeitsbotschafter des DStGB
Prof. Dr. Carsten Kühl, Wiss. Direktor und Geschäftsführer, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Dr. Kirsten Witte, Direktorin Programm LebensWerte Kommune, Bertelsmann Stiftung

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Zum siebten Mal vergibt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis den Next Economy Award – den Preis für grüne Gründerinnen und Gründer. Der NEA zeichnet Startups aus, die auf Nachhaltigkeit und die Green Economy setzen. Durch einen Live-Pitch vor der Jury und ein Online-Voting wurden die vielversprechendsten Geschäftsmodelle ermittelt. Wen haben die Experten und das Publikum aus 160 Bewerbern zu den Siegern des NEA 2022 gewählt? Und wie wird sich der NEA im nächsten Jahr weiterentwickeln?

Mit Vertreter:innen von einsmehr gGmbH, Enpal GmbH, hello simple GbR, INERATEC GmbH, PipePredict GmbH, The Generation Forest eG, TrostHelden GmbH, Wasser 3.0 gGmbH und Zasso GmbH

Dr. Achim Dercks, stellv. Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e.V. (DIHK)
Stefan Haver, Head of Sustainability der Evonik Industries AG
Thomas Sauer, Geschäftsführer von ebm-papst neo

Der diesjährige Ehrenpreisträger Forest Whitaker ist Schauspieler, Regisseur und Produzent – am besten bekannt und oscarprämiert für seine Rolle als Idi Amin in „König von Schottland“. Von Beginn seiner Karriere an setzt sich Forest Whitaker in weitem Umfang für soziale Belange ein. Seit 2014 ist er UNESCO-Sonderbotschafter für Frieden und Versöhnung. 2012 gründet er die Whitaker Peace & Development Initiative (WPDI), ein globales soziales Netzwerk zur Friedensförderung mit Zentren im Südsudan, Südafrika, Uganda, den Vereinigten Staaten und Mexiko. Die Stiftung unterstützt insbesondere die Bildung von jungen Menschen in von Konflikten und bewaffneter Gewalt betroffenen Regionen der Welt zu Führungskräften, Mediatoren und Friedensstiftern. Forest Whitaker spricht im Kongress über seine Arbeit.

Forest Whitaker, Schauspieler, Regisseur, Produzent und Gründer der WPDI

Saal Düsseldorf, EG

Mit dem europäischen Green Deal will die EU den Übergang zu einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft schaffen, die bis 2050 keine Netto-Treibhausgase mehr ausstößt, ihr Wachstum von der Ressourcennutzung abkoppelt und weder Mensch noch Region im Stich lässt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erläutert den Stand der Umsetzung, zieht eine Bilanz der Klimakonferenz von Glasgow und formuliert ihre Erwartungen an die neue deutsche Bundesregierung. 

Dr. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission

17:00 Uhr

Ende Kongressprogramm

Lead Partner der Transformationsfelder.

2021 standen die Transformationsfelder Klima, Ressourcen, Biodiversität, Gesellschaft und die Lieferkette im Fokus der Wettbewerbe und des Deutschen Nachhaltigkeitstages.

Sustainable Set.

Das Setdesign setzt auf Projektion, ressourcensparende Technik und wiederverwendbare Elemente wie die seit vielen Jahren genutzten Informationsstelen aus recycelten PET-Flaschen. Drucksachen werden weitgehend durch Web und App ersetzt.

Portrait von Bundespraesident und Schirmherr Frank-Walter Steinmeier 2017.

Schirmherrschaft.

Erster Schirmherr war 2008 der damals amtierende Bundespräsident Prof. Horst Köhler. Anschließend übernahm Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mehrere Jahre die Schirmherrschaft. Patron des zehnjährigen Jubiläums war 2017 Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier.

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