Kongressprogramm

11. Deutscher Nachhaltigkeitstag
6. und 7. Dezember 2018

Der Deutsche Nachhaltigkeitstag hat sich seit 2008 zum führenden nationalen Kongress zur Nachhaltigkeit entwickelt. Aus der Idee, die Strategien und Lösungsansätze der Besten im Wettbewerb um den DNP für Fachwelt und Medien verfügbar zu machen, wurde die größte jährliche Kommunikationsplattform deutscher Nachhaltigkeitsexperten. Der Deutsche Nachhaltigkeitstag gibt den Teilnehmern die Chance, an den Erfahrungen der Vorreiter teilzuhaben, vorbildliche Entwicklungen in der deutschen und internationalen Nachhaltigkeitslandschaft zu verfolgen und selbst Teil der Debatte zur Transformation zu nachhaltigerem Leben und Wirtschaften zu werden. 2017 kamen etwa 2.000 Teilnehmer und 130 Medienvertreter.

Der 11. Deutsche Nachhaltigkeitstag im MARITIM Hotel Düsseldorf richtet sich an CEOs und Nachhaltigkeitsexperten aus Unternehmen, an Verantwortliche aus Städten und Gemeinden sowie an Gäste aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien. Das zweitägige Programm fokussiert 2018 u.a. die Themenschwerpunkte Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Agenda 2030/SDGs und Nationale Nachhaltigkeitsstrategie, Mobilität der Zukunft und Sustainablity in Finance.

 

Kongressprogramm als PDF zum Download

10:00 Uhr

ERÖFFNUNGSPLENUM

Düsseldorf ist die Stadt des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, seit elf Jahren wird der DNP hier erdacht, durchgeführt und vergeben. In dieser Zeit hat sich auch die Landeshauptstadt mit großen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt. Vor allem in Themen wie nachhaltiger Digitalisierung und Gründerförderung will sie Vorreiter sein. Was sind die Erfolge, wo liegen nach wie vor Herausforderungen? Welche Vision leitet die nachhaltige Entwicklung der Landeshauptstadt?

Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

Junge Menschen wollen zunehmend Jobs mit Sinn. Inzwischen haben die meisten deutschen Hochschulen nachhaltigkeitsbezogene Studiengänge in ihren Lehrplänen etabliert. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis verfügt über ein einzigartiges, über Jahre gewachsenes Netzwerk, das ein übergeordnetes Ziel verbindet: die Zukunft auf der Erde generationengerecht, fair und friedvoll zu gestalten. Der Fair Future Day nutzt die Anwesenheit der unterschiedlichen Akteure als Plattform für die nachhaltigkeitsorientierten Fachkräfte von morgen. Sie können etablierte Unternehmen und Gleichgesinnte kennenlernen, Einblicke in unterschiedliche Jobprofile gewinnen, sich vernetzen und inspirieren lassen.

Die Eine Welt beginnt vor Ort – und nur durch das entwicklungspolitische Engagement von Kommunen und Zivilgesellschaft. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) unterstützt diese Akteure inhaltlich, organisatorisch und finanziell. Wie können Kommunen noch effizienter die Ziele des Fairen Handels fördern und selbst partizipieren? Wie lassen sich Partnerschaften mit Kommunen im Globalen Süden knüpfen, wie gelingt der Austausch von Know-how? Was können deutsche Kommunen aus internationalen Modellprojekten zum Umgang mit Flucht und Migration lernen?

u.a. mit
Dr. Stefan Wilhelmy, Bereichsleiter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Dr. Doris Witteler-Stiepelmann, Referatsleiterin kommunale Zusammenarbeit im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (angefragt)
 

RENN ist ein Projekt des Rates für Nachhaltige Entwicklung. RENN vernetzt Akteure aus allen gesellschaftlichen Bereichen, damit die Agenda 2030 in unseren Regionen gelebte Praxis wird. Die Themen sind so vielfältig wie die Akteure selbst. Viele gute Ideen sind entstanden, die im Kleinen wie im Großen wirken. Wie lassen sich diese Ideen verbreiten, wie ihre Umsetzung beschleunigen? Wie kann eine effektive Vernetzung der Akteure gelingen und wer kann von RENN profitieren?

Unternehmen und Kommunen stehen gleichermaßen vor erheblichen Herausforderungen, wenn sie in Richtung Nachhaltigkeit umsteuern wollen. Die Zeit kleiner Schritte ist vorbei, nur eine tiefgreifende Transformation verspricht die notwendige Veränderung, um die Erde für nachfolgende Generationen zu bewahren. Wie können Unternehmen und Kommunen diesen Wandel aktiv gestalten, statt gestaltet zu werden? Warum spielt ein „Cultural Change“ dabei eine zentrale Rolle? Welche Werte und Ziele müssen gestärkt, welche über Bord geworfen werden? Und: Was können sie von jemandem lernen, der den Change persönlich nimmt und sein Leben radikal umstellt?

Frantz Beznik, R&D Director, Global Head of Sustainable Innovation at Procter & Gamble
Dr. Dirk Gratzel, geschäftsführender Gesellschafter der PRECIRE Technologies GmbH, Autor und Coach
Antje Meyer, Vorständin der sustainable natives eG

11:30 Uhr

PAUSE

12:00 Uhr

PARALLELE DIALOGFOREN & WORKSHOP

in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global

Immer mehr Kommunen tragen zur Verwirklichung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen bei. Dabei werden die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) immer mehr handlungsleitend für kommunalpolitische Entscheidungen. Voraussetzung hierfür ist die Verankerung der SDGs in den Verwaltungsalltag und ein Bewusstsein, dass nachhaltige Entwicklung nicht etwas „on top“ ist. Wie kann die lokale Perspektive auf das Thema noch gestärkt werden? Wie kann die strategische Verankerung der SDGs gelingen? Welche Strukturen braucht die Kommune, um den Ansprüchen der SDGs gerecht zu werden? Welche konkreten Erfahrungen und Beipiele gibt es schon?

Annette Turmann, Projektleiterin Global Nachhaltige Kommune bei der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Ariane Bischoff, Leiterin Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung bei der Stadt Solingen
Caroline Kern, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Dr. Marc-Oliver Pahl, Referatsleiter Nachhaltige Entwicklung im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Rudi Bertram, Bürgermeister der Stadt Eschweiler (angefragt)

Moderation: Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer des Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V.

Dieses Dialogforum wird in englische Sprache übersetzt.

in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag

Fast ein Viertel aller Gründer in Deutschland wollen mit ihren Produkten und Dienstleistungen zu einer Umwelt- und Klimaschonenden Wirtschaft beitragen. Immer mehr Startups setzen auf Nachhaltigkeit und die Green Economy. Der innovative Kern ihrer Geschäftsmodelle ist oft digital. Welche Impulse für nachhaltigkeitsorientierte Gründungen gibt die Digitalisierung? Und umgekehrt: Können „grüne Gründer“ die Transformation zur nachhaltigeren Wirtschaft mit digitalen Konzepten stärken und beschleunigen? Was können etablierte Unternehmen von ihnen lernen?

u.a. mit

Dr. Wolfgang Gründinger, Buchautor und Referent für Digitale Transformation beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Uwe Kerkmann, Leiter Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf

Moderation: Dr. Marc Evers, Leiter des Referats Mittelstand, Existenzgründung, Unternehmensnachfolge beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK)

in Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG

Wie wenig andere Branchen steht die Chemieindustrie vor disruptiven Veränderungen, auch getrieben von den Herausforderungen der Nachhaltigkeit. Sie rüstet sich – und überwindet dabei in mehrfacher Weise Grenzen: Neue Kooperationsmodelle versprechen mehr Wettbewerbsfähigkeit – und mehr Nachhaltigkeit. Verschiedenste Akteure schließen sich zusammen: Konzerne mit Startups, Lieferanten mit Lieferanten und selbst harte Wettbewerber untereinander. Was bringen solche neuen Allianzen für die Akteure? Was geht und was nicht?

Stefan Haver, Head of Corporate Responsibility bei der Evonik Industries AG
Sonja Jost, Geschäftsführerin der DexLeChem GmbH, Siegerin NEA 2015
Dr. Otto Schulz, Partner und Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit bei A.T. Kearney
Apu Gosalia, Vice President Sustainability (CSO) bei der Fuchs Petrolub SE

Moderation: Dr. Beate Kummer, geschäftsführende Gesellschafterin bei der Kummer:Umweltkommunikation GmbH

in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Sinn sollen sie stiften, eine faire Zukunft ermöglichen und die aktuellen Trends nutzen: nachhaltige Jobs im digitalen Zeitalter. Studierende, Auszubildende und Berufseinsteiger denken über digitale Lösungen für die sozialen und ökologischen Herausforderungen nach. Welche Kompetenzen und welches Wissen müssen Bewerber um die entscheidenden Jobs auf dem „grünen Jobmarkt“ wirklich mitbringen? Wie kann die „next generation“ die disruptive Kraft der Digitalisierung für die Transformation zur Nachhaltigkeit in Unternehmen jeder Größe – vor allem im hierzulande so wichtigen Mittelstand – einsetzen? Welche Programme und Organisationen unterstützen sie?

u.a. mit

Dr. Thomas Pyhel, stellv. Leiter der Abteilung Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
Anouk-Letizia Firle, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Umweltkommunikation bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
Uwe Bergmann, Director Sustainability Management bei der Henkel AG & Co. KGaA
Marcus Noack, Gründer und Geschäftsführer bei JOBVERDE

Moderation: Janine Steeger, Journalistin und Moderatorin

Drei Workshops in Zusammenarbeit mit der Nordlicht Management Consultants GmbH (12.00 Uhr / 14.30 Uhr / 16.30 Uhr)

Wie gehen Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung zusammen? Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzungsansprüche an den städtischen Raum konkurrieren - mehr denn müssen Bürger, Unternehmen und Politik sich auf einen verantwortlichen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen verständigen. Wie können solche Abstimmungs- und Partizipationsprozesse laufen? Drei interaktive Workshops sollen Antworten finden: Die Teilnehmenden entwickeln ein Format, wie die nachhaltige Stadt in kreativen Prozessen von und mit allen Akteuren gestaltet werden kann. Die drei Workshop bestehen aus sog. Design-Thinking-Sprints, die aufeinander aufbauen. So entsteht am Ende des Tages ein Format, das im besten Fall von den Teilnehmenden tatsächlich genutzt werden kann, um mit lokalen Akteuren in den Dialog zu treten und die Zukunft nachhaltig zu gestalten.

Susanne Bruch, Beraterin bei der Nordlicht Management Consultants GmbH
Lara Seidel, Beraterin bei der Nordlicht Management Consultants GmbH

Maximal 25 Teilnehmende je Workshop.

13:15 Uhr

PAUSE

14:30 Uhr

PARALLELE DIALOGFOREN

in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung

Nachhaltigkeit beginnt in den Kommunen, sie sind die Basis der Anpassung und Umsetzung der SDGs. Es machte jedoch nur begrenzt Sinn, wenn jede Kommune dies für sich alleine tun würde. Eine Arbeitsgruppe der Bertelsmann Stiftung, der drei kommunalen Spitzenverbände, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, des Deutschen Instituts für Urbanistik sowie der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global hat deshalb einen für alle Kommunen anwendbaren Indikatorenkatalog entwickelt. Wo liegen die Handlungsschwerpunkte? Welche Umsetzungserfahrungen konnten gesammelt werden? Wo sind die Potenziale für eine Weiterentwicklung?

Dr. Busso Grabow, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Urbanistik
Dr. Stefan Wilhelmy, Bereichsleiter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (angefragt)
Simone Pflaum, Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement bei der Stadt Freiburg

Moderation: Oliver Haubner, Senior Project Manager des Programms LebensWerte Kommune bei der Bertelsmann Stiftung

Dieses Dialogforum wird in englische Sprache übersetzt.

in Zusammenarbeit mit der Metro AG

Goldgräberstimmung in der Gastronomieszene: Viele der neuen Ideen stehen im Zeichen der Nachhaltigkeit. Sie überzeugen und binden Konsumenten dauerhaft, während viele andere Trends sich als Modeerscheinung entpuppen. Welche grünen Trends sehen die Macher, worauf setzen heute ökologisch und sozial orientierte Gründer im Food- und Gastro-Sektor? Was könnten Erfolgsmodelle der nahen Zukunft sein? Was bedeuten sie für Händler wie die METRO, wie verändern sie Wertschöpfungsketten? Womit müssen etablierte Gastronomien rechnen?

Moderation: Fritz Lietsch, Journalist und Chefredakteur des Magazins forum Nachhaltig Wirtschaften

Gründerinnen gehen ihren eigenen Weg. Ein im Frühjahr veröffentlichter „Female Founders Monitor“ zeigt, dass sich der Anteil der Frauen in Startups kontinuierlich erhöht – ihr Anteil liegt heute bei 14,6 % und sie sind in einem Drittel der Startups als (Mit-)Gründerinnen vertreten. Sie gründen häufig allein, kommen ohne große externe Kapitalaufnahmen aus und wollen mit ihren Startups vor allem eins: schnell profitabel und unabhängig sein. Wie ergreifen Frauen (anders als Männer) die Chancen, die sich aus dem digitalen Wandel und gesellschaftlichen Veränderungen, wie zum Beispiel der Sharing Economy, ergeben? Was zeichnet „Female Founders“ aus? An was orientieren sie sich? Und ab welchem Punkt sind Genderdiskussionen bei Startups obsolet?

Jette Joop, Designerin und Geschäftsführerin der JETTE GmbH
Sara Nuru, Model, Moderatorin und Gründerin von nuruCoffee
Louisa Dellert, Influencerin und Autorin
Denis Bartelt, Gründer der Crowdfuning Plattform Startnext

Moderation: Janine Steeger, Journalistin und Moderatorin

Entwicklungsland Deutschland. Die digitale Infrastruktur hinkt hinterher. Verbindungsgeschwindigkeiten sind im internationalen Vergleich Mittelmaß, viele smarte Anwendungen dadurch nicht möglich. Auch hier müssen die Kommunen liefern: Netzausbau, eGovernment, digitale Services. Mangelt es auf der Suche nach zukunftsgewandten, bezahlbaren, sicheren Lösungen an Know-how, am Willen oder nur am Geld? Was muss zur Behebung des Innovationsstaus getan werden? Wie werden „Smart Cities“ auch gleichzeitig „Green Cities“? Wie können Städte und ihre Verwaltungen Schritt halten und sich auf künftige Anforderungen einstellen?

u.a. mit
Peter Adelskamp, Chief Digital Officer der Landeshauptstadt Düsseldorf

Drei Workshops in Zusammenarbeit mit der Nordlicht Management Consultants GmbH (12.00 Uhr / 14.30 Uhr / 16.30 Uhr)

Wie gehen Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung zusammen? Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzungsansprüche an den städtischen Raum konkurrieren - mehr denn müssen Bürger, Unternehmen und Politik sich auf einen verantwortlichen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen verständigen. Wie können solche Abstimmungs- und Partizipationsprozesse laufen? Drei interaktive Workshops sollen Antworten finden: Die Teilnehmenden entwickeln ein Format, wie die nachhaltige Stadt in kreativen Prozessen von und mit allen Akteuren gestaltet werden kann. Die drei Workshop bestehen aus sog. Design-Thinking-Sprints, die aufeinander aufbauen. So entsteht am Ende des Tages ein Format, das im besten Fall von den Teilnehmenden tatsächlich genutzt werden kann, um mit lokalen Akteuren in den Dialog zu treten und die Zukunft nachhaltig zu gestalten.

Susanne Bruch, Beraterin bei der Nordlicht Management Consultants GmbH
Lara Seidel, Beraterin bei der Nordlicht Management Consultants GmbH

Maximal 25 Teilnehmende je Workshop.

15:45 Uhr

PAUSE

16:30 Uhr

PLENUM & WORKSHOP

Die Digitalisierung krempelt die Arbeitswelt um, auch die private Lebenswelt. Doch wird das zum Wohle des Menschen und zum Schutz des Planeten sein? Die zwei großen weltweiten Trends müssen zusammen gedacht werden: Das Ende des analogen Zeitalters und der Einstieg in die sozial-ökologische Transformation. Digitalisierung spielt der Nachhaltigkeit zunächst nicht zu, sondern entfaltet sich neutral oder steht sogar entgegen. Doch wie kann unsere Gesellschaft die disruptive Kraft der Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 einsetzen? Wie schaffen wir es, digitale Lösungen für soziale und ökologische Herausforderungen zu skalieren? Wie kann in Europa ein Markt für digitale Nachhaltigkeitsinnovationen etabliert werden? Welche Weichenstellungen auf dem Weg in die digitale Gesellschaft sind notwendig? Wie müssen Politik, Wirtschaft und Kommunen zusammenarbeiten?

Moderation: Dr. Wolfgang Gründinger, Buchautor und Referent Digitale Transformation beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)

Drei Workshops in Zusammenarbeit mit der Nordlicht Management Consultants GmbH (12.00 Uhr / 14.30 Uhr / 16.30 Uhr)

Wie gehen Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung zusammen? Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzungsansprüche an den städtischen Raum konkurrieren - mehr denn müssen Bürger, Unternehmen und Politik sich auf einen verantwortlichen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen verständigen. Wie können solche Abstimmungs- und Partizipationsprozesse laufen? Drei interaktive Workshops sollen Antworten finden: Die Teilnehmenden entwickeln ein Format, wie die nachhaltige Stadt in kreativen Prozessen von und mit allen Akteuren gestaltet werden kann. Die drei Workshop bestehen aus sog. Design-Thinking-Sprints, die aufeinander aufbauen. So entsteht am Ende des Tages ein Format, das im besten Fall von den Teilnehmenden tatsächlich genutzt werden kann, um mit lokalen Akteuren in den Dialog zu treten und die Zukunft nachhaltig zu gestalten.

Susanne Bruch, Beraterin bei der Nordlicht Management Consultants GmbH
Lara Seidel, Beraterin bei der Nordlicht Management Consultants GmbH

Maximal 25 Teilnehmende je Workshop.

18:00 Uhr

ENDE KONGRESSPROGRAMM

18:00 Uhr

NETWORKING NIGHT

19:00 Uhr

PLENUM

in Zusammenarbeit mit der Evonik Industries AG

Wissenschaft trifft Wortkunst: Vier Startups stellen sich und ihre Projekte „slammend“ dem Publikum vor. Poetisch, kreativ und augenzwinkernd fasst Dominique Macri die Kurzauftritte zusammen. Danach wortreiches Networking.

Ziv Gottesfeld, Co-Founder and Chief Executive Officer of HPNow ApS
Dr. Dana Kralisch, Technische Leitung bei der JeNaCell GmbH
Dr.-Ing.Caspar Paetz, Technischer Leiter der Hydrogenious Technologies GmbH
Dr. Frank Siebke, Chief Financial Officer (CFO) der NexWafe GmbH

Poetic Recordings:Dominique Macri, Schauspielerin und Lyrikerin

Moderation: Dr. Ralph Marquardt, Senior Vice President & General Manager, Strategy & New Growth Business bei der Evonik Resource Efficiency GmbH

21:30 Uhr

ENDE NETWORKING NIGHT

21:30 Uhr

AFTERPARTY – NEA CLUB (Selbstzahler)

Gut zu wissen

Neuigkeiten und Informatives rund um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Der 4. Next Economy Award

Gesucht werden Startups und junge Organisationen, die mit innovativen Geschäftsmodellen für soziale und ökologische Verbesserungen sorgen und damit die „nächste“, die nach-
haltigere Wirtschaft mitgestalten wollen.

Schirmherr des 11. DNP

Der diesjährige Schirmherr des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ist Christian Wulff. Der Bundespräsident a.D. ist eine der herausragenden Persönlichkeiten, die in jedem Jahr die Schirmherrschaft des DNP übernehmen.

Deutschlands grünste Gala

Zur Preisverleihung kommen 1.200 Gäste aus Unternehmen, Kommunen, Spitzenpolitik, Forschung und Zivilgesellschaft. Das Event wird nachhaltig produziert bis in die kleinsten Facetten.

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