Kongressprogramm

11. Deutscher Nachhaltigkeitstag
6. und 7. Dezember 2018

Der Deutsche Nachhaltigkeitstag hat sich seit 2008 zum führenden nationalen Kongress zur Nachhaltigkeit entwickelt. Aus der Idee, die Strategien und Lösungsansätze der Besten im Wettbewerb um den DNP für Fachwelt und Medien verfügbar zu machen, wurde die größte jährliche Kommunikations-plattform deutscher Nachhaltigkeitsexperten. Der Deutsche Nachhaltigkeitstag gibt den Teilnehmern die Chance, an den Erfahrungen der Vorreiter teilzuhaben, vorbildliche Entwicklungen in der deutschen und internationalen Nachhaltigkeitslandschaft zu verfolgen und selbst Teil der Debatte zur Transformation zu nachhaltigerem Leben und Wirtschaften zu werden. 2018 kamen etwa 2.000 Teilnehmer und 130 Medienvertreter.

Der 11. Deutsche Nachhaltigkeitstag im MARITIM Hotel Düsseldorf richtete sich an CEOs und Nachhaltigkeitsexperten aus Unternehmen, an Verantwortliche aus Städten und Gemeinden sowie an Gäste aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung und Medien. Das zweitägige Programm fokussierte 2018 u.a. die Themenschwerpunkte Klimawandel, Transformation, Digitalisierung, Gemeinwohl, Next Economy und Biodiversität.

 

Kongressprogramm 2018 als PDF zum Download

09:00 Uhr

ERÖFFNUNGSPLENUM

Saal Düsseldorf

Gemeinsam mit Partnern hat die Bertelsmann Stiftung ein SDG-Portal für Kommunen entwickelt, in dem sich frei zugänglich jeder Nutzer die verfügbaren SDG-Daten seiner Stadt im Zeitvergleich und im Vergleich mit einer weiteren Kommune anzeigen lassen kann. Am Deutschen Nachhaltigkeitstag wird das Portal erstmals vorgestellt und live geschaltet. Welchen Nutzen hat das Portal, welche Vorteile bringt es für die Anwender?

Dr. Sabine Drees, Referentin beim Deutschen Städtetag
Dr. Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung
Simone Pflaum, Leiterin Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg

Saal Düsseldorf

Parallel zum 11. Deutschen Nachhaltigkeitstag findet die 24. UN-Klimakonferenz in Katowice/Polen statt. Nachdem das Paris-Protokoll 2015 mit dem Zwei-Grad-Ziel als großer Erfolg für den Klimaschutz begrüßt wurde, soll nun vereinbart werden, wie es sich praktisch umsetzen lässt. Im Zentrum: einheitliche Regeln, wie die einzelnen Länder ihren CO2-Ausstoß messen und angeben, ohne dabei schummeln zu können. Doch statt den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, werden immer mehr davon in die Erdatmosphäre geblasen. Deutschland gehört zu den größten Emittenten. Experten warnen, dass Entscheidungsoptionen auslaufen. Welches sind die Prognosen für die COP 24 in Polen? Welche neuen Erkenntnisse und technische Möglichkeiten zum Kampf gegen die Erderwärmung gibt es? Wie können wir das Klimasystem stabilisieren? Und welche Kraft haben lokale Maßnahmen im globalen Zusammenhang? Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gilt als das weltweit führende interdisziplinäre Institut zur Erforschung der Klimafolgen und Nachhaltigkeit.

Prof. Dr. Johan Rockström, designierter Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Saal Düsseldorf

Die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen sind die Essenz der Agenda 2030. Sie geben Organisationen, Unternehmen und der Politik globale Orientierung für eine nachhaltige Entwicklung. Vorhandene nationale Strategien müssen immer wieder auf den Prüfstand gestellt, fortentwickelt und angepasst werden. Wo steht das nachhaltige Deutschland? Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit in der Politik der Bundesregierung? Welcher Strategie folgt sie?

Dr. Stefan Bauernfeind, Leiter des Referats für nachhaltige Entwicklung im Bundeskanzleramt
Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Saal Düsseldorf

Der Güterverkehrssektor verursacht rund ein Zehntel aller Treibhausgasemissionen in Deutschland – und der Transportbedarf steigt weiter. Um CO₂-Emissionen zu reduzieren, muss das logistische Wachstum nachhaltig erfolgen. Dem klimafreundlichen Verkehrsträger Schiene kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu. Welches Potenzial liegt in und auf der Schiene? Was macht die Schiene zur leistungsfähigen, grünen Alternative in Europa und wie können diese Transportlösungen aussehen?

Sebastian Schilling, Senior Vice President Sales Development and Marketing bei der DB Cargo AG

Saal Düsseldorf

Banken sind mit wenigen Ausnahmen keine Vorreiter der Nachhaltigkeit. Doch Krisen, Marktdruck, regulatorischer Druck und Kundennachfrage verändern auch ihre Branche. Welches sind die Anforderungen an das Finanzsystem im Allgemeinen und an eine Bank im Besonderen, wenn es darum geht, sich unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zukunftsfest aufzustellen? Welches sind die wirklichen Stellschrauben jenseits eines kleinen „grünen“ Portfolios? Inwiefern kann und muss eine auf Nachhaltigkeit orientierte Bank Kunden aus der Wirtschaft unterstützen, ihrerseits Transformationsprozesse umzusetzen?

Thomas Rosenfeld, Mitglied des Vorstands der Baden-Württembergischen Bank (Landesbank Baden-Württemberg)

Saal Düsseldorf

Drei Jahre nach dem Paris-Abkommen steht auch der Bau- und Immobiliensektor in Deutschland beim Thema Klimaschutz bei weitem noch nicht dort, wo er sein sollte. Woran liegt das und was muss sich ändern, damit wir endlich ins Handeln kommen? Welche Rolle spielen die politischen Rahmenbedingungen? Und was muss sich bei den Architekten und Bauherren ändern?

Martin Haas, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.
Prof. Alexander Rudolphi, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V.

Saal Düsseldorf

Christian Felber polarisiert. Der Prophet der Gemeinwohl-Ökonomie bietet eine verlockende Alternative zur kapitalistischen Marktwirtschaft: Felber hat eine Reformbewegung ins Leben gerufen, die das Wohlergehen des Menschen in den Mittelpunkt ökonomischen Handelns rückt. Als Grundlage dienen Werte wie Ehrlichkeit, Kooperation, Solidarität, Wertschätzung und Vertrauen. Unternehmen sollen einander in Zukunft unterstützen, statt zu konkurrieren. Ziel jedes ökonomischen Handelns soll nicht mehr Gewinnmaximierung, sondern Steigerung des Allgemeinwohls sein. Ist Felber Visionär oder Traumtänzer? Wie will er Konzerne dazu bringen, ihre wirtschaftliche Ausrichtung komplett auf den Kopf zu stellen? Wie misst dieser Ansatz Erfolg? Wären wirklich „erhebliche Einschränkungen der wirtschaftlichen Freiheit des einzelnen bis hin zu Enteignungen“ – wie Kritiker sagen – das Resultat?

Christian Felber, Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie und Autor

11:00 Uhr

PAUSE

11:30 Uhr

PARALLELE DIALOGFOREN

Saal Dubai

in Zusammenarbeit mit Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Geld und Märkte sollen den Menschen dienen und nicht umgekehrt; es geht nicht mehr um Wirtschaftswachstum, sondern um die stetige Erhöhung des Gemeinwohls. Diese Vision des österreichischen Philologen Christian Felber findet in ernst zu nehmendem Umfang Anhänger. Rund 400 Unternehmen und Gemeinden wirtschaften oder bilanzieren aktuell nach den Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie. Was zieht ein Unternehmen wie die Sparda-Bank an? Nach seinem Vortrag im Plenum stellt sich Felber der Kritik von Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Centre for Sustainability Management, Leuphana Universtität Lüneburg und den Nachfragen der Kongressteilnehmer. Christine Miedl macht den Realitäts-Check und spricht über ihre Erfahrungen mit der Gemeinwohl-Bilanz.

Christian Felber, Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie, Autor und Tanzperformer
Christine Miedl, Direktorin Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeitsmanagement der Sparda-Bank
Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Leiter des Centre for Sustainability Management an der Leuphana Universtität

Moderation: Manfred Belle, Fachpromotor für Sustainable Development Goals beim Eine Welt Netz NRW e. V.

Saal Peking C

in Zusammenarbeit mit Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, DGNB

Nach wie vor ist Nachhaltigkeit in der Baubranche trotz ihrer enormen Bedeutung für Ressourcenschutz und Energieeffizienz nicht Mainstream. Noch immer verhindern Kostendiktat und Beharrungskräfte eine breite Transformation. Dabei ist Deutschland führend in Kreativkraft, Ingenieurskunst, Materialforschung – die Sieger und Nominierten des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“ zeigen, was geht. Wirklich „smart“ ist ein Gebäude nicht schon, wenn es die Digitalisierung nutzt, sondern Ökonomie, Umweltbewußtsein, Orientierung auf den Menschen und zukunftsweisendes Design in Balance bringt. Wo stehen wir, was verhindert und was fördert nachhaltigeres Bauen? In welchen Spannungsfeldern bewegen sich die Architekten?

Martin Haas, Architekt und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)
Frank Hohn, Vice President, Head of Public Affairs bei der OSRAM Licht AG
Dr. Sven Lundie, Abteilungsleiter für Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagement bei der Deutschen Fertighaus Holding 
Christoph Richter, Partner RICHTER MUSIKOWSKI GmbH
Annette Romahn, Architektin bei Winking · Froh Architekten

Moderation: Fritz Lietsch, Journalist und Chefredakteur des Magazins forum Nachhaltig Wirtschaften

Saal Mauritius

Deutschland verfehlt seine Klimaziele krachend. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber auch die Möglichkeiten, CO2-Emissionen auf breiter Front zu vermindern. Die Wirtschaft bewegt sich nicht schnell genug. Den Energieerzeugern, aber auch Schlüsselbranchen wie der Transport-, Chemie- und Konsumgüterindustrie kommt eine besondere Verantwortung zu. Welches können ihre Beiträge sein? Wie kann Deutschland seine Vorreiterrolle bei Klimaschutz und Energieeffizienz zurückgewinnen? Woran scheitern ambitioniertere Ziele, woran die Verbesserung energieeffizienter Produktionsverfahren und unternehmensinterner Prozesse – und wie können Hürden überwunden werden?

u. a. mit

Prof. Dr. Thomas Müller-Kirschbaum, Leiter der globalen Forschung und Entwicklung im Unternehmensbereich Laundry & Home Care bei der Henkel AG & Co. KGaA
Ralf Pfitzner, Leiter Konzern Nachhaltigkeit bei der Volkswagen AG
Prof. Dr. Johan Rockström, designierter Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Sebastian Schilling, Senior Vice President Sales Development and Marketing bei der DB Cargo AG
Dr. Jens Wichtermann, Direktor Unternehmenskommunikation, Nachhaltigkeit & Politik bei der Vaillant Group

Moderation: Dr. Maja Göpel, Generalsekretärin im Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

Saal Teneriffa A + B

in Zusammenarbeit mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

„Gut, aber nicht ehrgeizig genug!“, so ließe sich die Rückmeldung der internationalen Expertengruppe im aktuellen Peer Review zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zusammen fassen. Laut Bericht ist noch viel zu tun, um einen erfolgreichen deutschen Weg hin zu Nachhaltigkeit zu gestalten. Denn bislang, so die Expertengruppe, hat eine Transformation von Konsumverhalten und Produktion zu begrenzt stattgefunden. Welche Veränderungen sind aus Sicht der Peers notwendig, um die für 2030 gesetzten Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie zu erfüllen? Welche Empfehlungen werden gegeben? Wo ist Deutschland auf einem guten Weg, wo braucht es Verbesserungen und wie setzt die Bundesregierung das um?

u. a. mit

Dr. Stefan Bauernfeind, Leiter des Referats für nachhaltige Entwicklung im Bundeskanzleramt
Dr. Johannes Dimroth, Abteilungsleiter Politische Information im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Dr. Meike Gebhard, Geschäftsführerin der Utopia GmbH
Jan-Gustav Strandenaes, Mitglied der Expertengruppe des Peer Reviews zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik

Moderation: Susanne Bergius, Journalistin und Moderatorin für nachhaltiges Wirtschaften und Investieren

Saal Düsseldorf

in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global 

Kommunen stehen heute weltweit vor immer größeren Herausforderungen. In den Städten und Gemeinden werden die Auswirkungen der globalen ökonomischen, ökologischen und sozialen Veränderungen immer stärker wahrgenommen. Umso wichtiger ist es gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, die für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft  in den Kommunen erforderlich sind. 
In diesem Jahr zeichnet der DNP in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit sowie der Servicestelle Kommunen in der einen Welt von Engagement Global erstmalig erfolgreiche Partnerschaften zwischen  Städten/Gemeinden/Landkreisen aus Deutschland mit ihren Partnern aus dem globalen Süden aus. Was macht eine Partnerschaft gut, erfolgreich, wirksam? Wie ist ein wirklich partnerschaftlicher Austausch auf „Augenhöhe“ realisierbar? Welche unterschiedlichen Modelle führen zum Ziel? Was kann von der kommunalen Partnerschaft der Nominierten des Wettbewerbs gelernt werden?

Katrin Anders, Projektmanagerin bei der Stadt Wernigerode
Frank Börner, Bürgermeister der Stadt Gudensberg
Sofia Thives-Kurenbach, Referentin für Internationale Beziehungen bei der Stadt Solingen
Sven Trautmann, Referent für Internationale Zusammenarbeit bei der Stadt Leipzig

Moderation: Jessica Baier, Abteilungsleiterin Themenpartnerschaften und Agenda 2030 kommunal, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagment Global

12:45 Uhr

PAUSE

14:00 Uhr

PARALLELE DIALOGFOREN

Saal Teneriffa A + B

Alle Bestandteile unseres Ökosystems sind voneinander abhängig; wird einer verändert oder fehlt, verändert sich das ganze System und beeinträchtigt die in ihm lebenden Arten. Eingriffe durch die konventionelle Landwirtschaft, Klimawandel und Überfischung wirken sich dramatischer aus, als bisher angenommen. 40 % der einheimischen Tierarten gelten als bedroht oder selten; über 70% der Lebensräume sind als gefährdet eingestuft. Das Bienensterben wird in Deutschland zu einem massiven Problem; Monokulturen bedrohen ihre vielfältigen Lebensräume. Die Landwirtschaft ist damit einer der wesentlichen Austragungsorte für den Erhalt der Biodiversität in Deutschland. Wo liegen die Kernprobleme? Welche konkreten Ansätze versprechen Chancen? Wie lassen sich die relevanten Stakeholder einbinden und zusammenführen?

Dr. Katja Arzt, Leiterin Unternehmenskooperationen bei Europarc Deutschland
Sibylle Duncker, Projektleiterin F.R.A.N.Z. bei der Umweltstiftung Michael Otto
Jürg Knoll, Geschäftsführer der followfood GmbH
Dr. Melanie von Orlow, Vorstand NABU Landesverband Berlin
Dr. Martin Sorg, Vorstandsmitglied des Entomologischen Vereins Krefeld
Dr. Horst-Henning Steinmann, Agrarwissenschaftler am Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung der Georg-August-Universität Göttingen

Moderation: Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung

Saal Düsseldorf

Globale Partnerschaften tragen zur Transformation der Welt im Sinne der Agenda 2030 bei. Dabei sind Unternehmen entscheidende Motoren für die Umsetzung der 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Ab 2018 zeichnet der DNP erfolgreiche Partnerschaften zwischen deutschen Unternehmen und Partnerunternehmen im globalen Süden aus, die gemeinsam herausragendes Engagement für
die Erreichung der der SDGs zeigen. Mit dem Initiativprogramm Agenda 2030 unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Partnerländer bei
der Umsteuerung hin zu nachhaltiger Entwicklung – dabei spielen Multi-Akteurs-Ansätze und die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft eine zentrale Rolle. Welche guten Modelle gibt es? Wie
kann Zusammenarbeit auf „Augenhöhe“ in solchen Kooperationen überhaupt gelingen? Für welche Branchen kommen Entwicklungskooperationen besonders in Frage? Wie fördert das BMZ Initiativen
in Partnerländern? Was kann von den Top3 des Wettbewerbs gelernt werden?

Catherine Adelmann, Founder und CEO Fosera Solarsystems 
Dr. Ingolf Dietrich, Beauftragter für nachhaltige Entwicklung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Dr. John Fay, Managing Director VITALITE Zambia Ltd.
Dr. Samson Machuka, Director Monitoring and Evaluation at the National Treasury and Ministry of Planning, Kenia 
Cielo Morales, Director Department for Projects at the Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC), Chile

Moderation: Dr. Imme Scholz, stv. Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik und Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Das Dialogforum findet in englischer Sprache statt.

Saal Peking C

in Zusammenarbeit mit der Landesbank Baden-Württemberg

Nachhaltigkeit ist im Finanzsektor angekommen. Und wie! Schließlich muss sich die Branche selbst zügig transformieren und gleichzeitig ihre Kunden dabei unterstützen, ihrerseits den Wandel zur Nachhaltigkeit zu gestalten. Dabei fehlt es der Bankenbranche noch an einem einheitlichen Verständnis, wie die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes und die Überlebensfähigkeit des internationalen Wirtschaftssystems gesichert werden müssen. Klar ist: Finanzierungen können auf Dauer nicht losgelöst von gesellschaftlichem Wohlergehen erfolgen. Doch wie soll das funktionieren? Woran erkennt der Kunde eine Bank, die Nachhaltigkeit verstanden hat, und was kann er von ihr erwarten? Dreht sich dabei alles um die Finanzierung von Veränderungsprozessen und nachhaltigere Anlagen? Was kann eine Bank bei der Transformation leisten und was nicht?

Thomas Rosenfeld, Vorstand der Baden-Württembergische Bank
Michael Schneider, Co-CEO und Co-Founder Econnext
Yvonne Zwick, Stellvertrende Generalsekretärin des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Moderation: Susanne Bergius, Journalistin und Moderatorin für nachhaltiges Wirtschaften und Investieren

Saal Dubai

Plastikmüll im Meer ist ein ökologisches und gesundheitliches Desaster. Kleinste Teilchen gelangen auch in die menschliche Nahrungskette, die Folgen sind schwer absehbar. In Deutschland machen Verpackungen und Bau allein mehr als die Hälfte des Kunststoffverbrauchs aus. Freiwilliges Vermeiden scheint keine Option, die Wirtschaft hält sich mit alternativen Verpackungen, langlebigeren Produkten und Mehrwegsystemen zurück. Die Politik reagiert: Die EU-Kommission legt eine Plastikstrategie vor, das EU-Parlament stimmt dem Kreislaufwirtschaftspaket zu und ab 2019 greift das neue Verpackungsgesetz. Sind wir auf einem guten Weg oder fehlen noch Bausteine für eine echte Kreislaufwirtschaft?

Marcella Hansch, Gründerin und CEO des Pacific Garbage Screening e. V.
Roberto Marinucci, Vice President of Baby Care Wipes and Sustainability and Member of the Fater Executive Committee at Procter & Gamble
Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen
Helmut Schmitz, Leiter Kommunikation / Public Affairs bei der DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG

Moderation: Heike Leitschuh, Autorin und Moderatorin und Beraterin für nachhaltiges Wirtschaften

Saal Mauritius

Aufgeklärte Konsumenten wissen eigentlich, wie sie sich angesichts des spürbaren Klimawandels, sozialer Diskrepanzen und verschwenderischem Ressourceneinsatz generationengerecht verhalten müssten. Müssten – denn die wissende Masse verharrt meist in gewohnten Mustern. Daran ändern auch aufrüttelnde, täglich auf uns einströmende Informationen aus den Medien wenig. Muss die Katastrophendosis weiter erhöht werden oder das individuelle Leid erst eintreten, bevor der Mensch sein Verhalten ändert? Oder kann eine andere Form der Kommunikation, z. B. seitens der Wissenschaft, der Medien oder nachhaltig agierender Unternehmen bereits ein verändertes Konsumentenverhalten bewirken?

Werner Drechsler, Geschäftsführer der Druckstudio GmbH
Dr. Meike Gebhard, Geschäftsführerin der Utopia GmbH 
Dr. Eckart von Hirschhausen, Mediziner, Moderator, Künstler und Schriftsteller
Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw, Professorin für Journalistik und Kommunikationswissenschaft, insb. digitalisierte Kommunikation und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg

Moderation: Fritz Lietsch, Journalist und Chefredakteur des Magazins forum Nachhaltig Wirtschaften

15:15 Uhr

PAUSE

15:30 Uhr

PLENUM

Saal Düsseldorf

Frank Thelen gründet und leitet seit 1994 technologie- und design-getriebene Unternehmen. Als Gründer und CEO von Freigeist Capital konzentriert er sich auf Frühphasen-Investitionen wie Lilium Aviation, Wunderlist, myTaxi, KaufDA und Ankerkraut, deren Produkte über 200 Millionen Kunden in mehr als 60 Ländern erreichen. Seit 2014 ist Frank Thelen „Löwe“ in der VOX-Erfolgsreihe „Die Höhle der Löwen“; seine Autobiografie „Startup-DNA“ liegt an der Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit, wenn er Startups auswählt? Wie schätzt Thelen „grüne Gründer“ ein? Wo erwartet er technologische Durchbrüche für mehr Nachhaltigkeit?

Frank Thelen, Gründer und CEO von Freigeist Capital, Technologie-Investor, TV-Persönlichkeit und Autor

Saal Düsseldorf

Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis vergibt zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Rat für Nachhaltige Entwickung und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag zum vierten Mal den Next Economy Award, die Auszeichnung für Startups, die auf Nachhaltigkeit und die Green Economy setzen. Aus 170 Bewerbungen wurden in einem mehrstufigen Prozess neun Nominierte ermittelt. Sie treten unmittelbar nach dem Juryvotum in einem „Elevator-Pitch“ im Kongressplenum auf und stellen ihr Geschäftsmodell innerhalb von 60 Sekunden vor. Die Stimmen des Publikums werden dem Juryvotum hinzugezählt und bestimmen somit die drei Sieger mit. Diese werden am Abend bekannt gegeben und erhalten ihre Auszeichnungen.

Michael Wiener, Geschäftsführender Gesellschafter und Chief Executive Officer der DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG
Jochen Berner, Head of Responsible Business & Sustainability bei der OSRAM Licht AG

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.

Saal Düsseldorf

Der „Marshallplan mit Afrika“ ist eine zentrale Initiative der deutschen Entwicklungspolitik und ein Herzensprojekt von Bundesminister Dr. Gerd Müller. Im Zentrum stehen gleichberechtigte Partnerschaften von Unternehmen in Deutschland und Afrika, die Innovationskraft der Wirtschaft mit Ressourcen, Wissen und Erfahrungen der Entwicklungspolitik verbinden. Aber auch über Afrika hinaus und im kommunalen Sektor sind Kooperationen für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) immer wichtiger werdende Instrumente einer gelingenden Entwicklungspolitik. Ab 2018 prämiert der DNP zusammen mit dem BMZ Unternehmen und Kommunen, die sich erfolgreich für die Umsetzung der Agenda 2030 engagieren. Ist der „Marshallplan“ ein Erfolgmodell? Was konnte erreicht werden, wo besteht noch Handlungsbedarf? Wie können deutsche Unternehmen und Kommunen profitieren, und ihrerseits etwas für die Agenda 2030 tun? 

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

17:00 Uhr

ENDE KONGRESSPROGRAMM

Gut zu wissen

Neuigkeiten und Informatives rund um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Der 4. Next Economy Award

Gesucht wurden Startups und junge Organisationen, die mit innovativen Geschäftsmodellen für soziale und ökologische Verbesserungen sorgen und damit die „nächste“, die nach-
haltigere Wirtschaft mitgestalten wollen.

100 Referentinnen und Referenten bei Kongress und Preisverleihung

Renommierte Experten der Nachhaltigkeit aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Medien bezogen Position in Keynotes, Themenforen und Talkrunden.

Deutschlands grünste Gala

Zur Preisverleihung kamen 1.200 Gäste aus Unternehmen, Kommunen, Spitzenpolitik, Forschung und Zivilgesellschaft. Das Event wurde nachhaltig produziert bis in die kleinsten Facetten.

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