Better Lifestyle: Building on eco solutions

Gewinnerteam: SmartImpact

Wie können wir unsere Kund:innen dabei unterstützen, die ökologische Transformation mit einem Oikos-Haus auch nach Erwerb weiter zu leben?

Aufgabenstellung

Wir als Oikos Group möchten einen nachhaltigen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten. Daher möchten wir unsere Kund:innen auch nach der Hausübergabe weiter begleiten, sensibilisieren und motivieren, die Nutzung des Hauses über die gesamte Lebensdauer nachhaltig zu gestalten. Dazu brauchen wir passende Services, die unseren Kund:innen Mehrwerte und zeitgemäßes Know-How bieten.

Beschreibung

Die Oikos Gruppe produziert und vertreibt unter ihren 3 Marken (Bien-Zenker, Living Haus und Hanse Haus) Fertighäuser in Holztafelbauweise. Mit ca. 1.700 gelieferten Häusern im Jahr 2021 zählt die Oikos-Gruppe zu den größten Fertighausherstellern Deutschlands. 

Der ganzheitliche Blick auf Nachhaltigkeit im Sinne der drei Ausprägungen E-S-G (Environmental – Social – Governance) ist zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Unsere Häuser fertigen wir zum Großteil aus dem Werkstoff Holz, der aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen wird. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und ein natürlicher CO2-Speicher, was zu einer besseren CO2-Bilanz und geringerem Treibhausgaspotential bei der Herstellung der Oikos-Häuser gegenüber einem konventionell massiv gebauten Haus führt. Weiterhin sind wir mit unserer Bauweise in der Lage, besonders energieeffiziente Häuser zu bauen, die bereits heute zum Großteil mit Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Energiespeichern ausgestattet sind. Unsere Produktionsstandorte und Verwaltungsgebäude betreiben wir bereits seit 2018 mit 100% Öko-Strom.

Im Rahmen eines ESG-Strategieprojekts haben wir 2021 den Status Quo unserer Aktivitäten aufgenommen und analysiert und daraus Handlungsfelder mit klaren Zielen abgeleitet, z.B. eine Senkung unseres Scope 1 um weitere 15% pro geliefertem Haus bis 2025 vs. 2020.

Bei der Analyse des Carbon Footprints unserer Häuser haben wir die Herstellungs- und Nutzungsphase betrachtet. Durch die lange Lebensdauer unserer Häuser (man wählt in der Berechnung einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren, die reale Lebensdauer ist jedoch deutlich länger) entsteht der Großteil des Carbon Footprints eines Hauses in der Nutzungsphase – also nach Fertigstellung und Erwerb - durch Betrieb der Heizung und der Nutzung von elektrischem Strom. Der Anteil der Herstellungsphase, den wir beeinflussen und weiter optimieren können, ist demnach verhältnismäßig gering.

Daraus leitet sich unsere Challenge ab. Um den Carbon Footprint unserer Häuser und den Umgang mit weiteren Ressourcen während der Nutzung des Hauses (z.B. Wasser) zu verbessern, benötigen wir die Unterstützung unserer Kund:innen, die hinterher tatsächlich in den Häusern leben. Wenn wir es schaffen, durch die Sensibilisierung unserer Kund:innen ggf. mithilfe intelligenter Services, eine nachhaltige Nutzung des Hauses zu gestalten, können wir den Carbon Footprint unserer Häuser deutlich verringern. Damit wäre es uns möglich, einen Beitrag zur Senkung des Carbon Footprint des gesamten Gebäudesektors zu leisten.

Ein letzter Gedanke: Es liegt auf der Hand, welchen Einfluss unser „Zuhause“ von frühster Kindheit an auf unsere Entwicklung hat. Da wir bei Oikos täglich den Lebenstraum vom Eigenheim realisieren dürfen, hat unser Beitrag nach Übergabe des Hauses hoffentlich einen Einfluss auf den gesamten Lebensstil unserer Kund:innen und deren Familien.

Das ist der Ko-Host.

Oikos ist einer der führenden europäischen Anbieter von vorgefertigten, modularen Ein- und Zweifamilienhäusern. Oikos liefert unter den Marken Hanse Haus, Bien-Zenker und Living Haus direkt an private Endkunden und schafft zukunftsorientierte, nachhaltige Lebensräume. Das Unternehmen, das neben seinem Kernmarkt Deutschland auch in Österreich, der Schweiz und Großbritannien tätig ist, beschäftigt derzeit rund 1.300 Mitarbeiter:innen und erzielt über 500 Millionen Euro.