Next Economy Award Preiskugel

Startup-Wettbewerb des DNP

Next Economy Award.

Der NEA ist die nationale Spitzenauszeichnung für Gründer/innen, die den Wandel zur „nächsten“, nachhaltigeren Wirtschaft mitgestalten. Bewerben können sich in den letzten fünf Jahren gegründete Unternehmen und Organisationen, die mit innovativen Geschäftsmodellen die soziale und ökologische Transformation vorantreiben.

gemeinnützige CLIMB GmbH

Die gemeinnützige CLIMB GmbH veranstaltet Lernferien für Grundschulkinder aus einkommensschwachen Familien und für junge Erwachsene.

Kinder starten mit sehr ungleichen Chancen ins Leben, weil auf ihrem Bildungs- und Lebensweg oft nicht das eigene Potential, sondern der lokale, familiäre oder finanzielle Hintergrund entscheidend ist. Derzeit sind allein 2,6 Mio. Kinder in Deutschland armutsgefährdet. Eine immer komplexer werdende Welt führt bei jungen Erwachsenen zudem im Hinblick auf die Berufswahl oftmals zu Orientierungslosigkeit und Verunsicherung.

Hier setzt climb an: Das Sozialunternehmen will mit Lernferien den Blick von Kindern und jungen Erwachsenen auf die eigenen Stärken lenken und bei ihnen Lust aufs Lernen wecken. Damit soll ein Fundament für langfristige Bildungserfolge geschaffen werden. Denn je höher der Bildungsgrad, desto größer sind meist Einkommen und finanzielle Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen und demokratischen Leben und desto niedriger ist die Anfälligkeit für Extremismus und Populismus. In Gesellschaften mit hohem Bildungsniveau steigen Wirtschaftsleistung und Innovationskraft. Während der Ferien lernen bei climb zwei Wochen lang 45 Kinder von und mit neun jungen Erwachsenen mit Hilfe eines etablierten Konzepts und standardisierten Abläufen. Lernzeiten in Mathe und Deutsch, Projekte z.B. aus den Bereichen Forschen, Kunst oder Sport sowie Ausflüge sollen den Kindern Zukunftskompetenzen vermitteln.

Junge Erwachsene übernehmen Verantwortung und können sich als Führungskräfte ausprobieren. Kinder und Erwachsene trainieren so Teamfähigkeit, Rücksicht, Durchhalte- und Planungsvermögen. Finanziert werden die Ferien durch Kooperationen mit Kommunen, Schulen, Wohlfahrtsorganisationen und Fundraising. Kinder und Erwachsene lernen von und miteinander, das Programm ist für beide maßgeschneidert. Zudem ist der pädagogische Ansatz präventiv und stärkenorientiert, statt sich – wie andere Förderprogramme häufig – auf die Beseitigung von Defiziten zu konzentrieren.

climb-Lernferien werden seit 2012 in Hamburg und nun auch in Dortmund und Mainz angeboten. 1.430 Kinder und 280 junge Erwachsene haben bisher teilgenommen. Bis 2021 will climb in acht Städten Lernferien anbieten. Durch die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Büro wird die Qualität in den einzelnen Städten sichergestellt. Sie sind nach einer Erschließungs- und Ausbauphase autonom und tragen sich selbst. Die Wirkung wird intern durch Teilnehmer und Klassenleitungen evaluiert und ist extern durch ein unabhängiges Institut evaluiert worden. Laut climb beobachten Klassenleitungen bei 1/3 der Kinder einen deutlichen Kompetenzzuwachs. 75% der Erwachsenen berichten, dass sie z.T. anders handeln als vor der Teilnahme.

climb will „einen Beitrag zu einer Gesellschaft leisten, die Herausforderungen anpackt, Menschen Türen öffnet und ihnen den Mut gibt, hindurchzugehen“.

Die Methodikteams des Next Economy Awards würdigen das Konzept mit einer Nominierung in der Kategorie „People“.

 

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