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Aus Plastikabfall Werte schaffen – und dabei die Kreislauf­wirtschaft vorantreiben.

Plastikabfall in der Umwelt stellt die Welt vor eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Wir alle – Hersteller, Handel, Verbraucher, Recyclingunternehmen und Politik – müssen dazu beitragen, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Um konkrete Fortschritte zu erreichen, sind Innovation, Kreativität und Kooperation gefragt.

Neben der Entwicklung von nachhaltigen Verpackungslösungen engagiert sich Henkel daher in zahlreichen branchenübergreifenden Initiativen und Partnerschaften – unter anderem mit dem Sozialunternehmen Plastic Bank. Das gemeinsame Ziel der seit 2017 bestehenden Zusammenarbeit: Plastik in den Ozeanen zu vermeiden und gleichzeitig Chancen für Menschen in Armut zu schaffen.

Recyceltes Plastik mit sozialer Komponente

Die Idee: Die lokale Bevölkerung in Entwicklungsländern ohne effiziente Abfall- und Recyclinginfrastrukturen, zum Beispiel in Haiti, sammelt Plastikmüll und kann diesen in Plastic Bank-Sammelcentern gegen Geld, Sachspenden oder Sozialleistungen eintauschen. Aus Plastik wird so Wert geschaffen und es gelangt nicht in Gewässer oder Meere. Das gesammelte Plastik wird sortiert und kann anschließend als sogenanntes Social Plastic der Recycling-Wertschöpfungskette zugeführt werden. Damit hat die Partnerschaft sowohl eine ökogische als auch eine starke soziale Komponente. 

Zahlreiche Henkel-Verpackungen mit Social Plastic

Und wir schließen den Kreis: Seit 2018 setzt Henkel Social Plastic in Verpackungen für Kosmetikprodukte sowie Wasch- und Reinigungsmittel ein. Allein in diesem Jahr wollen wir insgesamt mehr als 600 Tonnen dieses recycelten Materials nutzen. Dabei erhöhen wir auch den Anteil in den Verpackungen: So bestehen seit September beispielsweise die Flaschenkörper der Naturkosmetik-Marke Nature Box im gesamten Basisportfolio zu 98 Prozent aus Social Plastic.

Und Henkel arbeitet mit Plastic Bank daran, die Verfügbarkeit und Verwendung von Social Plastic kontinuierlich und langfristig weiter zu steigern. Ende letzten Jahres haben wir die Partnerschaft um fünf weitere Jahre verlängert: Neben der Unterstützung laufender Projekte in Haiti, den Philippinen und Indonesien tragen wir maßgeblich zum Aufbau einer Infrastruktur von mehr als 400 Plastik-Sammelstellen in Ägypten bei. 

Das zeigt: Wenn wir Verantwortung übernehmen, auf starke Partnerschaften setzen, die gesamte Wertschöpfungskette im Blick haben und innovative Wege gehen – dann können wir die Kreislaufwirtschaft für Plastik vorantreiben. Gemeinsam erreichen wir mehr.

Das Interview ist in unserem Magazin #DNP13 erschienen. Die gesamte Ausgabe finden Sie hier

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