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Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Eschweiler

Am Montag, den 29. Oktober 2018 wurde der Deutsche Nachhaltigkeitspreis im Rathaus der Stadt Eschweiler vergeben. Ein Novum, denn in diesem Jahr finden die Preisverleihungen direkt vor Ort in den Siegerstädten statt.

„Eine nachhaltige Stadtentwicklung ist geprägt vom Engagement vieler Akteure. Mit dem neuen Format möchten wir alle Beteiligten und Interessierten unmittelbar am Erfolg teilhaben lassen“, sagt Initiator Stefan Schulze-Hausmann.

Die Stadt Eschweiler hat wirtschaftlichen Wohlstand, soziale Sicherheit und die Stabilisierung der Ökosysteme als Eckpfeiler ihrer Nachhaltigkeitsstrategie definiert. Für die Stadt, die sich den Herausforderungen des Strukturwandels aus Sicht der Jury besonders erfolgreich stellt, besteht ein weiteres Ziel in der Übernahme globaler Verantwortung. Die Städtepartnerschaft mit Alta Floresta in Brasilien ist nur ein Beispiel für das starke Engagement in diesem Bereich. Die multikulturelle Stadt legt größten Wert auf die Wahrung des sozialen Friedens, beispielsweise durch die Schaffung von Arbeitsplätzen für alle Qualifizierungsstufen und bezahlbaren Wohnraum. Trotz angespannter Haushaltslage investiert Eschweiler fortlaufend in Bildungseinrichtungen und ermöglicht z.B. eine Kinderbetreuung zu Randzeiten, um Eltern im Schichtdienst zu entlasten.

Für Bürgermeister Rudi Bertram ist die Auszeichnung eine „Bestätigung für die viele Arbeit, die in Eschweiler bereits geleistet wurde“. Aber ausruhen möchte man sich auf diesen Erfolg keineswegs. Bertram hat große Pläne und möchte mit dem 30.000 Euro Preisgeld der Allianz Umweltstiftung eine gemeinnützige Bürgerstiftung für Nachhaltigkeit gründen. Eine Idee, die auch beim Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Dr. Lutz Spandau, gut ankam: Spontan sagte er weitere 5.000 Euro zu, um das Projekt zur nachhaltigen Stadtentwicklung zu verwirklichen.

Besondere Gäste kamen an diesem Abend aus der Ostukraine. Oleksandr Brykalov, Bürgermeister der Stadt Myrnohrad, und Andrii Silych, Bürgermeister der Stadt Vuhledar, haben in ihrer Heimat ähnliche Probleme wie Eschweiler. Neben dem Strukturwandel ist es für die ukrainischen Städte eine große Herausforderung, mit einer Migrationswelle fertig zu werden. Die Delegation nahm sich ein gutes Beispiel vor Ort in Eschweiler und strebte für die Zukunft an, auch einmal einen „eigenen Preis für Nachhaltigkeit zu gewinnen“.

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