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Deutscher Nachhaltigkeitspreis verleiht Auszeichnung für Digitalisierung

Einen Tag vor der Preisverleihung des 12. Deutschen Nachhaltigkeitspreises erhielten heute Akteure aus Wirtschaft, Kommunen und Forschung den Sonderpreis Digitalisierung. Die Stadtwerke Trier, die Leipziger Verkehrsbetriebe, die Stadt Waiblingen, der BUGA Holzpavillon aus Heilbronn und das Düsseldorfer Startup Retraced wurden für ihre digitalen Lösungen für mehr Nachhaltigkeit gewürdigt. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis und der Deutschen Telekom AG vergeben.

„Die zwei Megatrends Nachhaltigkeit und Digitalisierung müssen noch besser zusammen gedacht werden“, sagt Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. „Wir zeigen Beispiele, wie das gelingen kann und die Chancen der Digitalisierung für eine sozial gerechte Zukunft und eine intakte Umwelt eingesetzt werden.“ Stefan Schulze-Hausmann moderierte die Preisverleihung und diskutierte mit Expertinnen und Experten u. a. wie die disruptive Kraft der Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 2030 eingesetzt und für globale Herausforderungen skaliert werden kann.

Preisträger nutzen das Potenzial der Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit

Die Stadtwerke Trier setzen die Digitalisierung ein, um eine nachhaltige Energiezukunft aufzubauen. Mittels „WLAN-Access-Points“ an Straßenlampen und in ÖPNV-Bussen erzeugen sie u. a. ein geschlossenes Innenstadtnetz, das von rund 6.000 Menschen täglich genutzt wird und den Energiebedarf im Vergleich zum Mobilfunk senkt. Die digitale Vernetzungsplattform „Leipzig mobil 2.0“ der Leipziger Verkehrsbetriebe verfolgt das Ziel, die verschiedenen Verkehrsmittel der Stadt sinnvoll miteinander zu kombinieren. Egal ob Fahrrad, Taxi oder ÖPNV – alle Leistungen und Services ebenso wie die Abrechnung erfolgen über die gleiche App. Das baden-württembergische Waiblingen nutzt digitale Lösungen, um Prozesse nachhaltiger zu gestalten: digitale Lösungen wie Live-Chats, die Onlineplattform „Service-BW“, auf der Verwaltungsdienstleistungen online durchgeführt werden, oder elektronische Akten stehen ganz im Zeichen der Ressourceneinsparung.

Der BUGA Holz Pavillon in Heilbronn ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie digitale Technologien die Planung komplexer Fertigungsprozesse und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsqualität eines Projekts verbessern können: Entwurf, Statik und Fertigung des innovativen Baus wurden in einem vollständig digitalen Co-Design-Prozess parallel entwickelt. Das Düsseldorfer Startup Retraced sammelt mittels Blockchain-Technologie Daten in der Wertschöpfungskette von Modeunternehmen. Kunden können so zurückverfolgen, inwieweit ihr Konsumverhalten die Umwelt und das Leben der Menschen hinter dem Produkt beeinflusst.

Hochkarätige Fachjury entscheidet über die Sieger

Die Assessmentpartner der jeweiligen Wettbewerbe werteten die Einreichungen aus und bestimmten das Spitzenfeld. Über die Finalisten und die Sieger entschieden die Jurys des Deutschen Nachhaltigkeitspreises unter Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung. Die Preise in den Kategorien Unternehmen, Forschung, Architektur, Kommunen und Startups wurden von Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility/Human Resources der Deutschen Telekom AG; Tilman Santarius, Professor für Sozial-Ökologische Transformation und Nachhaltige Digitalisierung an der TU Berlin; Amandus Samsøe Sattler, geschäftsführender Gesellschafter Allmann Sattler Wappner Architekten und Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Evonik Industries AG, verliehen.

Die Sieger des Sonderpreises Digitalisierung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2020:

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