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Die Finalisten des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“

Deutschlands wichtigster Architekturpreis für nachhaltige Gebäude wird in diesem Jahr an ein Projekt gehen, das den Nutzer in den Mittelpunkt stellt. Nominiert für den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ sind das Verwaltungsgebäude 50Hertz Netzquartier sowie die Wohnungsbauprojekte Bremer Punkt und wagnisART.

„Der Mensch als Gebäudenutzer sollte stets im Fokus der Planung von Gebäuden stehen. Nur leider ist das in der Praxis viel zu oft nicht der Fall“, sagt Martin Haas, DGNB Vizepräsident und Vorsitzender der Jury. „Die drei Finalisten für den diesjährigen Preis zeigen auf vorbildliche Weise, wie dies gelingen kann – für unterschiedliche Bauaufgaben, mit individuellen Ansätzen, die zum Nachahmen anregen.“

Dem Verwaltungsgebäude „50Hertz Netzquartier“ in Berlin gelingt es, die anspruchsvollen Herausforderungen des nachhaltigen Bauens mit einer architektonischen und städtebaulichen Identität zu verbinden. Neben dem hervorragenden Nachhaltigkeitskonzept überzeugt das Gebäude durch Innovation und gestalterische Qualität. Bei der Innenarchitektur wurde ein partizipativer Ansatz verfolgt, sodass verschiedene Arbeitswelten mit unterschiedlichen Funktionen und Qualitäten für die Mitarbeiter entstanden. 

Das serielle Pilotprojekt „Bremer Punkt“ stellt eine intelligente Lösung für bezahlbaren Wohnraum sowie gesellschaftlich wie stadträumlich gelungene Strategien für die urbane Quartiersentwicklung dar. Durch die flexible Grundrissgestaltung können in einem Gebäudekomplex vier bis elf Wohnungen in zahlreichen Varianten miteinander kombiniert werden. Mit den individuellen Wohnungsgemengen sowie der Möglichkeit gemeinschaftlicher Wohnprojekte entsteht für die Nutzer so eine neue Form des Zusammenlebens. Das genossenschaftliche Wohnbauprojekt „wagnisART“ in München gilt in vieler Hinsicht als vorbildhaft in Deutschland. Durch die intensive Einbindung der zukünftigen Bewohner in den Planungsprozess mittels Workshops, Zieldefinition und entscheidungsfördernder Maßnahmen entsteht eine bemerkenswerte, die Gemeinschaft fördernde Architektur. Die Themen des Dreisäulenmodells der nachhaltigen Bauweise sind in vielen Bereichen des 138 Wohnungen umfassenden Areals sehr gut integriert.

Hier geht es zu den Finalisten.

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