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Die Kraft der großen Namen.

Ehrenpreisträger Nicolas Cage / Foto: Ralf Rühmeier

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet – neben Unternehmen, Städten und Forschungseinrichtungen – Jahr für Jahr auch Persönlichkeiten aus, die Verantwortung übernehmen und sich für die Idee einer nachhaltigen Entwicklung einsetzen.

Preisträger sind prominente Politiker, Unternehmer oder Künstler, die sich für ökologische und soziale Belange stark machen, die Position beziehen und in ihren Feldern für positive Veränderungen kämpfen. Sei es im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit oder durch ehrenamtliches Engagement.

Diese Preisträger sind unverzichtbar, denn sie haben eine besondere Rolle. Sie setzen ihre Popularität, ihren guten Namen und ihre Strahlkraft ein, um die Idee der Nachhaltigkeit populär zu machen. Sie füllen sie ganz persönlich mit Inhalten, die zuweilen leichter nachzuvollziehen sind als technische Innovationen oder wissenschaftliche Errungenschaften. Prominente dienen als Vorbilder – und erreichen Menschen, die sich nicht täglich mit Nachhaltigkeitsthemen befassen. Und sie ziehen den Lichtkegel der Medien auf den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, der auch die anderen Preisträger aus Unternehmen, Kommunen und Forschung erreicht.

Hinter jedem Preisträger steht eine Geschichte, die das Bild von Nachhaltigkeit in der Öffentlichkeit bereichert. Im Premierenjahr 2008 wurde SKH der Prinz von Wales für sein jahrzehntelanges Engagement als Wegbereiter für Umwelt- und Naturschutz, biologische Vielfalt und nachhaltige Entwicklung geehrt. Prof. Klaus Töpfer ist eine der prägenden Persönlichkeiten der Nachhaltigkeit. Alt-Bundespräsident Horst Köhler macht sich unermüdlich für eine menschliche Globalisierung mit verlässlichen Regeln stark. Dr. Gro Harlem Brundtland entwickelte als Vorsitzende der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen („Brundtland-Kommission“) das politische Konzept für nachhaltige Entwicklung.

Dem ungewöhnlichen Einsatz der mexikanischen Außenministerin Patricia Espinosa ist es zu verdanken, dass die UN-Klimakonferenz 2010 in Cancún vor dem Scheitern bewahrt wurde. UNHCR-Chef António Guterres, der künftige UN-Generalsekretär, nahm den Preis 2015 entgegen. Dr. Wolfgang Schäuble erhielt den Preis als einer der wichtigsten Architekten der Deutschen Einheit und Integrationspolitiker. Lord Norman Foster baute das erste „Green Building“ der Welt und plant Masdar City, die „nachhaltigste Stadt der Welt“ in Abu Dhabi. Ban Ki-moon und Antonio Guterres setzten Nachhaltigkeit ganz oben auf die Agenda der Vereinten Nationen. José Carreras’ Engagement gilt an Leukämie erkrankten Menschen. Musiker wie Sir Cliff Richard, Peter Maffay, Anastacia, Dionne Warwick, Nelly Furtado und die Fantastischen Vier gründeten eigene Stiftungen oder geben Zeit und Kraft für die gute Sache. Jamie Oliver machte Kochen cool – und fand einen einzigartigen Weg, Bekanntheit und mediale Möglichkeiten für soziale Initiativen und den Kampf gegen ungesunde Ernährung einzusetzen.

Sie alle kamen nach Düsseldorf und teilten mit dem Publikum ihre Ideen, die Freude über die Würdigung und ihre persönliche Strahlkraft. Und die kann das Thema gut gebrauchen.

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