News.

Aktuelles über den DNP.

News und Berichte

News vom

EY-Parthenon im Interview

Unser Partner EY-Parthenon ist eine der weltweit führenden Strategieberatungen mit mehr als 7.000 Professionals in 120 Ländern. EY-Parthenon bietet Unterstützung in den Bereichen Unternehmens- und Wachstumsstrategie, Restrukturierungs- und Turnaround-Strategie sowie Transaktionsstrategie und -Umsetzung. Bei der Unternehmensphilosophie und der Arbeit von EY-Parthenon spielt Nachhaltigkeit eine besondere Rolle.

Welche das ist, konnten wir in einem Interview von Stefan Schulze-Hausmann mit Florian Huber, Leiter Unternehmensentwicklung & Leiter EYCarbon und Gabriela Baum D’Ambra, Executive Director EY-Parthenon Strategy, erfahren.

Welche Bedeutung hat das Thema Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen?

Florian Huber:

„Für EY ist das Thema Nachhaltigkeit sehr eng mit unserem eigenen Purpose: „Building a better working world“ verknüpft. Deswegen waren und sind wir auch Vorreiter beim Thema Long Term Value und in der Value Balancing Alliance. Wir glauben fest daran, dass nur ein ausgewogenes Handeln, welches finanzielle, Kunden-, Mitarbeiter- und Gesellschafts-Interessen ausbalanciert, auch nachhaltige Werte schafft. Dabei profitieren wir von unserer Struktur als Partnerschaft, die keinen externen Shareholdern verpflichtet ist, sondern unternehmerisch entscheidet; immer mit dem Ziel langfristig erfolgreich zu sein. Insofern war es auch konsequent, dass wir bei unserem letzten Strategie-Update das klare Ziel formuliert haben, auch für unsere Kunden die profilierteste Beratung zum Thema Long Term Value zu werden; also mit Ihnen gemeinsam zu versuchen, diese Welt nachhaltiger und lebenswerter zu machen bzw. zu erhalten.“

Welche Ziele hat EY sich diesbezüglich gesteckt und wie setzen Sie diese um?

Florian Huber:

„Im Detail kann man das sehr gut in unserem „value-realized-2021 report“ nachlesen. Ich will aber gerne ein paar Highlights teilen. Im Bereich People haben wir dieses Jahr 160.000 Ausbildungszertifikate (Badges) ausgestellt, die unsere Kolleg:innen auch außerhalb von EY anerkannt als Expert:innen auszeichnen. Zudem haben wir mit 48% weiblichen Mitarbeitenden fast Gender Parität erreicht und wurden auch dieses Jahr wieder als eine der „Fortune Best Companies to work for“ ausgezeichnet. Über unser Ripples Programm haben wir 20 Millionen  Menschen weltweit geholfen, und es wurden über 800.000 Stunden in gesellschaftliche Arbeit investiert. Für unsere Kunden haben wir mehr als 1 Billion Finanzdaten digital analysiert und so zu mehr Effizienz, aber auch Transparenz und Wertschöpfung beigetragen. Zudem haben wir unsere Cyber-Security Center auf 63 ausgebaut, um einer der größten Wertgefahren entgegenzuwirken. Nicht zuletzt konnten wir so auch unsere finanziellen Ziele erreichen und die Mittel realisieren, die wir zum Aufbau weiterer Arbeitsplätze, aber auch für Investitionen in Technologie und Qualität der Zukunft nutzen werden.“

Was sind die dringendsten Fragen für Ihre Kunden und welche Lösungen bieten Sie dafür an?

Gabriela Baum D’Ambra:

„Die Fragen sind sehr vielfältig. Viele Unternehmen treten an uns mit Fragen zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung und zu weiteren regulatorischen Anforderungen (Lieferkettengesetz, EU Taxonomy, etc.) heran. Im Rahmen von Transaktionen werden sehr häufig ESG Due Diligences nachgefragt. Hierbei wollen unsere Kunden neben Risiko- und Compliance-Aspekten wissen, inwieweit sich mit neuen, nachhaltigen Geschäftsmodellen zusätzliche Werte generieren lassen. Eine Vielzahl von Unternehmen haben zudem erkannt, dass die Nachhaltigkeitsstrategie ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie ist, und dass hierdurch mittel- und langfristig Wert geschaffen wird. Natürlich bieten wir auch Lösungen für viele weitere Nachhaltigkeitsthemen an: Circular Economy Lösungen, alternative Energien, Nachhaltigkeits-Governance, um nur einige zu nennen.“

Warum engagieren Sie sich beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis?

Gabriela Baum D’Ambra:

„Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis hat das Thema Nachhaltigkeit frühzeitig in die öffentliche Wahrnehmung gebracht. Seitdem hat sich das Nachhaltigkeitsengagement der Unternehmen extrem gewandelt. Zu Beginn ging es häufig um einzelne Initiativen und Leuchtturmprojekte, dann rückte das Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmen selbst in den Fokus. Heute steht der Beitrag zu einem oder mehreren Transformationsfeldern, z.B. Klima oder Ressourceneffizienz, im Fokus. Es ist uns eine Freude, diese Entwicklung des Preises und der Unternehmen zu begleiten. Wir glauben zudem, dass unser Feedback an jedes einzelne teilnehmende Unternehmen auch für sich einen Beitrag zur größeren Nachhaltigkeit leisten kann.“

Frau Gabriela Baum D’Ambra und Herr Florian Huber nahmen an den Themenforen „Nachhaltig – staatlich – freiwillig? Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Transformationsdilemma“ und „Glasgow geflutet – Wohin geht Sustainable Finance“ beim 14. Deutschen Nachhaltigkeitstag teil und sorgten für einen interessanten Austausch.

Wir bedanken uns bei unserem Partner für das Interview und die Teilnahme am 14. Deutschen Nachhaltigkeitstag.

Um unsere Webseite für Sie fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.