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„Mehr Menschen sollen ihr eigener Chef oder ihre eigene Chefin werden.“

Der Next Economy Award prämiert Startups, die auf Nachhaltigkeit und die Green Economy setzen. Wir sprachen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier über Chancen für „grüne Gründer“, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten.

Ihr Ziel ist es, Deutschland als Land der Gründer international noch attraktiver und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Was tun Sie dafür?

Die Soziale Marktwirtschaft lebt von Gründerinnen und Gründern, die dazu beitragen, dass die wirtschaftliche Entwicklung vorangeht und Deutschland seinen Spitzenplatz in der Welt behält. Gemeinsam mit der Wirtschaft will ich in einer Gründungsoffensive das Gründungsklima verbessern. Schwerpunkte sind Finanzierung, Entlastung, Unternehmensnachfolge sowie Gründungen durch Frauen und Migranten. Ziel ist es, dass mehr Menschen ihr eigener Chef oder ihre eigene Chefin werden. Für junge Unternehmen, insbesondere für Startups, die schnell internationale Märkte erschließen wollen, zählt dabei ein gutes Finanzierungsumfeld zu den entscheidenden Faktoren. Und es gibt schon jetzt sehr erfolgreiche und innovative Startups. Die Bewerber um den „Next Economy Award“ zeigen, wie vielfältig und kreativ Gründerinnen und Gründer sind. Ich möchte aber auch das Image des Unternehmers stärken. Wer heute ein Unternehmen gründet oder führt und dabei Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft und Steuern zahlt, ist eine der wichtigsten Stützen unserer Gesellschaft und macht sich verdient um unser Gemeinwohl. Und ich glaube, dass gerade Startups, die sich innovativ für Nachhaltigkeit einsetzen, ausgezeichnete Botschafter in dieser Sache sind.

Fast ein Fünftel aller Gründungen in Deutschland fallen in den Bereich der Green Economy. „Umwelt“ und „Geld verdienen“ – welchen Rat geben Sie Gründern, um diese beiden Begriffe in Balance zu bringen?

In den meisten Fällen wird man diese Begriffe gar nicht erst in Balance bringen müssen, da heißt es viel mehr: „Geld verdienen durch Umwelt-Innovationen“; Umweltschutz und Wohlstand sind keine Gegensätze, sondern müssen zusammen gedacht werden. Ob Umwelt- oder Klimaschutz, Ressourceneffizienz oder Kreislaufwirtschaft – Innovationen werden dringend gebraucht. Hier gibt es viele Chancen für Gründerinnen und Gründer, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu leisten. Die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die wir für das BMWi mit einer eigenen Nachhaltigkeitsstrategie konkretisiert haben, lassen sich nur mit Innovationen erreichen.

Welchen Beitrag können Startups zur Transformation in Richtung der nächsten, der nachhaltigen Art des Wirtschaftens leisten?

Startups sind per se zukunftsgewandt und Motor des strukturellen Wandels: Sie gehen neue Wege, entwickeln und vermarkten Innovationen und sind so für ein dynamisches und nachhaltiges Wirtschaftswachstum unentbehrlich. Nachhaltigkeit umfasst nicht nur ökologische und gesellschaftliche, sondern auch ökonomische Ziele. Der „Next Economy Award“ beweist dabei: Es gibt viele erfolgreiche Startups, die es schaffen, ökologische und soziale Ziele mit unternehmerischen Konzepten umzusetzen. Wir möchten sie dabei unterstützen, wo es nur geht.
 

Über den Next Economy Award:
2019 vergibt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung und dem DIHK zum fünften Mal den Next Economy Award. Der NEA ist die nationale Spitzenauszeichnung für Startups, die auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit setzen. Hier geht es zur Bewerbung.

 

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