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„Nachhaltiges Design hat einen umfassenden Gestaltungsauftrag.“

Als Geschäftsführerin der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW arbeitet Christiane Overkamp für den Gedanken der Einen Welt und die Umsetzung der Agenda 2030 der UN. Gemeinsam mit den anderen Juror/innen entscheidet sie über die Einreichungen beim DNP Design.

Im Interview erläutert sie, warum Nachhaltigkeit zum Leitprinzip von Design werden muss und warum sich die Teilnahme am Wettbewerb lohnt.

Es gibt bereits den ein oder anderen Designpreis. In diesem Jahr feiert der Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design Premiere. Was kann er – neben den vielen vorhandenen Designpreisen – bringen?

Nachhaltigkeit wird im Kontext von Design bisher eher als ein Nischenthema wahrgenommen und vorwiegend als ein spezieller Gestaltungsauftrag für bestimmte Zielgruppen bedient. Wenn die gesamtgesellschaftliche Transformation zur Nachhaltigkeit gelingen soll, ist es aber notwendig, dass Nachhaltigkeit zum Leitprinzip von Design wird. Dieser Preis soll dazu beitragen, dass das bewusst und bekannt wird.

Warum sollten sich Unternehmen, Designer/innen, Studierende beteiligen?

Die Beteiligung am Wettbewerb lohnt sich in mehrfacher Hinsicht: Der Preis für nachhaltiges Design macht ihren Einsatz für die Nachhaltigkeit für ein breites Publikum sichtbar. Nachhaltigkeit im umfassenden Sinne ist die zentrale Zukunftsaufgabe unserer Zeit. Wer dazu mit überzeugenden Lösungen beiträgt, gewinnt heutzutage nicht nur bei Kundinnen und Kunden Anerkennung und Prestige, er hat aber auch deutlich bessere Chancen bei Investoren und als Arbeitgeber. 

Was verstehen Sie unter nachhaltigem Design?

Nachhaltiges Design hat einen umfassenden Gestaltungsauftrag. Es setzt Bewusstsein nicht nur für die ökologische, sondern auch für die gesellschaftliche Verantwortung von Gestaltung voraus und erfordert das Bemühen, dieser Verantwortung in allen Schritten des Designprozesses gerecht zu werden. Dabei geht es nicht nur darum ästhetisch und praktisch überzeugende umweltfreundliche Produkte zu gestalten, sondern auch dazu beizutragen, dass nichts Überflüssiges erzeugt wird. Nachhaltiges Design hat auch die soziale Dimension und Zugänglichkeit von Produkten und Dienstleistungen für möglichst viele Menschen im Blick.

Das Umsteuern auf Nachhaltigkeit erfordert grundlegende Veränderungen in den Produktionsverfahren und in den Konsum- und Verhaltensmustern aller Bürgerinnen und Bürger. Die Gestaltung von Produkten, Dienstleistungen und Medien hat auf diese Faktoren großen Einfluss. Nur wenn auch beim Design Nachhaltigkeit ins Zentrum rückt, werden wir diese große Zukunftsaufgabe bewältigen

Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

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