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Ørsted: Erneuerbare Energien im Einklang mit biologischer Vielfalt.

Die weltweite Biodiversität ist in der Krise. Die Artenvielfalt war nie so bedroht wie heute und das Aussterben schreitet schneller voran als jemals zuvor. Im Kampf gegen den Klimawandel und mit Fokus auf die Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen gerät diese Situation oftmals in den Hintergrund. Dabei hängen Klima- und Artenschutz eng miteinander zusammen.

Wir müssen dieser Krise mit einer ähnlichen Dringlichkeit begegnen, wie wir es mit dem Klimawandel tun. Der Umfang und die Geschwindigkeit der Neuinstallationen von On- und Offshore-Infrastrukturen, die zur Erreichung der globalen Klimaziele erforderlich sind, sind beispiellos. Die deutsche Bundesregierung hat erst im Juli deutlich höhere und schnellere Ausbauziele festgesetzt. Umso wichtiger ist es, dass dabei darauf geachtet wird, dies naturverträglich zu tun. Das ist auch unsere Verantwortung.

Wir wollen dabei einen Schritt weiter gehen und Biodiversität nicht nur schützen, sondern auch schaffen. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, dass alle neuen Projekte für erneuerbare Energien, die wir ab 2030 (spätestens) in Auftrag geben, einen positiven Nettoeffekt auf die biologische Vielfalt haben sollen. Es ist dringend notwendig, die Auswirkungen unserer Industrie auf die biologische Vielfalt zu verstehen und zu bekämpfen. Auf der Grundlage unseres Erfahrungsschatzes als Weltmarktführer im Bereich der Offshore-Windenergie arbeiten wir daran, die Auswirkungen auf die biologische Vielfalt in der dynamischen Meeresumwelt sinnvoll zu messen. Zusammen mit unseren Partner:innen entwickeln wir bereits jetzt Konzepte der Renaturierung. Klar ist: Die Rolle des Ozeans als wichtiger globaler Klimaregulator spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Wir haben noch nicht alle Antworten gefunden, aber wir sind in der Branche führend, was unsere Ambitionen angeht. Und wir wollen viele weitere Lösungen und Maßnahmen finden, die die Ergebnisse liefern, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erreicht werden müssen. Auch deshalb blicken wir gespannt auf den Transformathon und die neuen Ideen, die dort sicherlich erarbeitet werden.

 

Madeline Hodge

Leiterin des Biodiversitätsprogramms bei Ørsted

Foto: Ørsted