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Vorbilder der Transformation im Bausektor gesucht.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur hat begonnen: Zum achten Mal suchen in diesem Jahr die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. nach Gebäuden, die sich durch eine hohe gestalterische Qualität, innovative Lösungen und eine ganzheitliche Nachhaltigkeit auszeichnen. Die Bewerbung ist bis Anfang Juni möglich.

„Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur zeichnet sich seit vielen Jahren durch eine hohe Qualität der Einreichungen aus“, sagt DGNB Präsident Prof. Alexander Rudolphi. „Es gelingt uns immer wieder aufs Neue, eindrucksvolle architektonische Vorbilder zu finden, die zeigen, was heute schon möglich ist in Sachen Klima- und Ressourcenschutz. Dies ist ein wichtiges Signal an öffentliche und private Bauherren, an Investoren, die Politik sowie alle Architekten und Planer, die dem Thema Nachhaltigkeit nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit schenken.“

2019 gewann die von haascookzemmrich – STUDIO 2050 geplante Alnatura Arbeitswelt in Darmstadt mit ihrer prägnanten, einzigartigen Stampflehmfassade. „Unser letztjähriger Sieger zeigt, wie die deutsche Baubranche Maßstäbe nachhaltiger Architektur setzt“, sagt Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des DNP. „Der Bausektor leistet so entscheidende Beiträge zur Transformation zu nachhaltigem Leben und Wirtschaften. Wir suchen die besten Beispiele.“

So werden die besten Architekturprojekte ermittelt

Am Wettbewerb teilnehmen können Architekt/innen, Bauherr/innen und Nutzer/innen mit ihren Bestandgebäuden oder Neubauten, die bereits in Betrieb genommen wurden. Bewerbungen können bis zum 5. Juni 2020 über einen Online-Fragebogen eingereicht werden.

Im inhaltlichen Fokus der Bewerbung stehen vor allem die Gestaltungsqualität, die Innovationskraft sowie der nachhaltige Beitrag der Projekte. Die Nominierten und Gewinner werden in einem zweistufigen Bewertungsprozess ermittelt: Im ersten Schritt bestimmt die DGNB Jury, bestehend aus namhaften Architekten und anderen Vertretern der Baubranche, die nominierten Projekte. Die DNP Jurymitglieder aus Unternehmen, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik bestimmen in einer zweiten Runde die Finalisten und den Sieger.

Zur neu formierten DGNB Jury zählen unter dem Vorsitz von DGNB Präsidiumsmitglied Amandus Samsøe Sattler (Allmann Sattler Wappner Architekten) noch Stefan Behnisch (Behnisch Architekten), Martin Hoffmann (Arcadis Deutschland), Jasna Moritz (kadawittfeldarchitektur), Markus Müller (Architektenkammer Baden-Württemberg), Elke Reichel (Reichel Schlaier Architekten), Eike Roswag-Klinge (ZRS Architekten und Technische Universität Berlin), Matthias Rudolph (Transsolar und Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) sowie Till Schneider (schneider+schumacher).

Weitere Informationen auf der Wettbewerbsseite und www.dgnb.de.

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