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„Wir helfen erfolgsversprechenden Ansätzen auf die Sprünge.“

Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK e.V.

Der DIHK e.V. unterstützt den Next Economy Award – unseren Wettbewerb für Startups – von Beginn an. Wir haben im Interview mit dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Achim Dercks u. a. über den Wettbewerb und die Wirtschaft von morgen gesprochen. In wenigen Tagen startet der diesjährige Next Economy Award.

Ihre Organisation steht für Millionen gewerbliche Unternehmen aus Handel, Dienstleistung und Industrie. Wie unterstützen Sie die Wirtschaft von morgen, also Existenzgründungen und Startups?

Die Industrie- und Handelskammern stehen Gründerinnen und Gründern vor Ort mit einem vielseitigen Service zur Seite. Sie bieten Einstiegsgespräche, Beratungen, Seminare und Gründertage mit jährlich rund 200.000 persönlichen Kontakten. Dabei stehen den Gründern 79 IHKs mit 200 Geschäftsstellen offen – niemand hat es weit zu seiner IHK. Und über unser Netzwerk der Auslandshandelskammern (AHKs) können Startups auch Kontakte in internationale Märkte anbahnen. Die AHKs geben Antworten auf viele Fragen an 140 Standorten in 92 Ländern dieser Welt. Vom kleinen Kiosk bis zum innovativen Hightech-Startup – unser Netzwerk im In- und Ausland bietet Gründern passgenaue Unterstützung.

Der DIHK vertritt als große Wirtschaftsorganisation gegenüber der Politik auch die Interessen der Existenzgründer. Kommen Ihre Botschaften bei der Politik an?

Ankommen tun Sie auf jeden Fall – wir bringen uns in Berlin und Brüssel bei vielen Themen von der Bildungspolitik bis zur Energiepolitik intensiv ein. Die Umsetzung ist dann aber natürlich in der politischen Diskussion oftmals ein dickes Brett. Der Bundeswirtschaftsminister hat z. B. gerade mit einer neuen Mittelstandstrategie vorgelegt. Darin finden sich viele unserer Empfehlungen – sei es zum Bürokratieabbau, zur Unternehmensnachfolge oder für innovative Startups. Jüngst hat das Bundes-kabinett etwa bei der Umsatzsteuer beschlossen, Gründer um acht Voranmeldungen pro Jahr zu entlasten und diese statt monatlich nur noch vierteljährlich zu verlangen. Ein wichtiger Schritt, dem aber weitere Entlastungen folgen müssen, wie etwa Online-One-Stop-Shops zum Bürokratieabbau.

Der DIHK unterstützt den Next Economy Award von Anfang an. Welche Botschaft verknüpfen Sie damit?

Der Next Economy Award zeigt im nunmehr fünften Jahr, dass Innovationen von unten wachsen – oft aus den jungen Unternehmen, wo innovative und kreative Menschen zusammenarbeiten. Solche Initiativen entstehen quasi an der Graswurzel, nämlich im Markt. Es gibt tausende engagierte Menschen, deren kluge Ideen eine große Bühne verdienen. Für den DIHK ist es wichtig, solchen erfolgversprechenden Ansätzen auf die Sprünge zu helfen.

Wie lautet Ihr Fazit nach den ersten fünf Jahre Next Economy Award?

Mich faszinieren immer wieder der Pioniergeist, die Innovationskraft und die Vielfalt der Ideen. Schauen wir nur einmal auf das Tableau der Nominierten in 2019. Wir sehen Lösungen für Ressourceneffizienz in Entwicklungsländern, für die Messung der Klima-Auswirkungen des eigenen Unternehmens, für bessere Gesundheit in Regionen ohne Elektrizität, zur Therapiebegleitung für gelähmte Menschen, für sauberes Wasser. Die Debatte um Nachhaltigkeit wird derzeit engagiert und intensiv geführt. Und der Next Economy Award sendet viele hoffnungsvolle Signale.

Dieser Artikel erschien am 22. November 2019 im Magazin des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

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