Ehrenpreisträgerbegründung

Chris de Burgh

erhält den Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für sein soziales und karitatives Engagement.

Der irische Sänger und Komponist Chris de Burgh (*1948) ist mit weltweit 45 Millionen verkauften Alben und über 200 Gold- und Platinauszeichnungen einer der erfolgreichsten Entertainer unserer Zeit. Zu seinen bekanntesten Hits gehören u. a. "The Lady in Red“ (1986), "Don’t Pay the Ferryman“ (1982) und "High on Emotion“ (1984).

Mit seinen Liedern adressiert de Burgh häufig politische, historische und gesellschaftlich relevante Themen wie Frauen- und Menschenrechte, den Nordirlandkonflikt oder Inklusion. In "Keeper of the keys“ verarbeitet er beispielsweise die Geschichte der damals 15-jährigen Malala Yousafzai, die aufgrund ihres Einsatzes für die Bildung von Frauen in Pakistan in einem Attentat schwer verletzt wurde. 

Seit Jahrzehnten nutzt der Sänger seine Bekanntheit für wohltätige Zwecke. Gemeinsam mit internationalen Künstler:innen wie Bono, Madonna und Elton John, setzt de Burgh beispielsweise im Rahmen des globalen Benefizkonzerts „Live 8“ ein Zeichen gegen Armut.

Er unterstützt gemeinnützige Organisationen wie "The Prince's Trust“ zugunsten benachteiligter Jugendlicher oder die Arbeit des St. Ann's Hospiz in der Palliativpflege in Manchester. 

2020 beteiligt de Burgh sich an dem internationalen Spendensong "Time for Sympathy and Love", um auf die humanitäre Krise im griechischen Flüchtlingscamp Moria aufmerksam zu machen. Das Lied, initiiert von der Kölner Band „Höhner“, gilt als „Aufruf an die Menschlichkeit“ im Umgang mit Flüchtenden weltweit. Die Einnahmen der Gemeinschaftsproduktion werden gespendet, um Hygienestandards zu verbessern, dringend benötigte Nahrungsmittel zu verteilen oder Präventionsarbeit zu leisten. Im Juli 2021 reist der Sänger für das „Come-Together” Open Air nach Deutschland, das im kleinen Rahmen in einem Kölner Innenhof stattfindet. Die Charity-Veranstaltung dient dazu, Menschen mit Behinderung zu unterstützen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf dieses Thema zu lenken. Schließlich gehen die Einnahmen des Mini-Konzerts an den Verein Inclusives e.V., der sich diesen Themen widmet.

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