Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. fördert eine zukunftsfähige Entwicklung durch die jährliche Auszeichnung von Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit.

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Stiftung

Träger der Auszeichnung ist der Stiftungsverein Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. Stiftungszweck ist nach Art. 2.1 der Satzung die Förderung nachhaltiger Entwicklung durch die jährliche Vergabe des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Aufgabe der Stiftung ist es insbesondere, die Realisierung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises an höchsten professionellen Standards und transparenter Governance auszurichten, um die Reputation der Auszeichnung zu erhalten und weiter auszubauen.

Zum Organigramm
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Vorstand

Der Vorstand des Stiftungsvereins verantwortet die Ziele und die Weiterentwicklung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, die Akquisition der Partner, die Bestellung des Kuratoriums sowie alle inhaltlichen, methodischen und organisatorischen Maßnahmen. Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern:

Stefan Schulze-Hausmann

Wissenschaftsjournalist und Rechtsanwalt

Stefan Schulze-Hausmann (Jahrgang 1960) kam schon kurz nach dem Jurastudium und einigen Auslandsaufenthalten zum ZDF und moderiert dort seit 1989 verschiedene Formate. U.a. gab er neun Jahre der Technologiesendung „HITEC” und 17 Jahre dem Mobilitätsmagazin „Tipps und Trends mobil” auf 3sat ein Gesicht. Seit 1999 präsentiert Schulze-Hausmann das tägliche 3sat-Zukunftsmagazin „nano”. Stefan Schulze-Hausmann ist außerdem Geschäftsführer der Coment GmbH, einer Kommunikationsagentur mit Büros in Düsseldorf und Berlin, die seit 1990 Veranstaltungen in der Schnittmenge zwischen Unternehmen, Verbänden, Politik und Medien produziert und redaktionell betreut. Zu den Projekten gehören neben Corporate Events die öffentlichen Veranstaltungen des Bundesrates (seit 2006) und der Deutsche Umweltpreis (Moderation 2000 bis 2009). 2008 führte er zahlreiche Partner zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis zusammen. 2009 rief er die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. ins Leben, deren Vorstandsvorsitzender er ist. Er verantwortet insbesondere die Kooperation mit institutionellen Partnern sowie Konzeption und Produktion des Symposiums und der Preisverleihung.

www.ssh.de

Dr. Florian Wecker

Geschäftsführer von MARKETING CONSULT dr.wecker

Dr. Florian Wecker (Jahrgang 1970) studierte von 1992 bis 1998 Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Regensburg und Düsseldorf. Ab 1999 war er Mitarbeiter der BMW AG in der Abteilung Marken- und Konzernstrategie. Parallel promovierte er bis 2003 am Lehrstuhl für Marketing der Universität Siegen. Von 2004 an war er Mitarbeiter der Markenstrategie bei der Audi AG in Ingolstadt. Seit 2006 arbeitet Florian Wecker als selbstständiger Unternehmensberater im Bereich Marketing mit dem Schwerpunkt strategische Markenführung.
In der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. verantwortet er den Bereich Finanzen, die Akquisition und Betreuung der Partner sowie die Kooperationen zum Markenassessment des Preises.

Dr. Otto Schulz

Partner bei A.T. Kearney und Leiter des Bereichs Sustainability

Dr. Otto Schulz besitzt mehr als 13 Jahre Beratungserfahrung als Managementberater. Die Schwerpunkte seiner Erfahrung liegen in den Bereichen Strategieentwicklung, Supply Chain Management und Wachstum. Er unterstützt internationale Klienten bei ihrer Strategienentwicklung und bei der Erarbeitung und Umsetzung von operativen Verbesserungen – im Sinne von ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten. Dabei ist er in Europa, Amerika und Asien tätig. Als Vorstand der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. verantwortet er den Assessmentbereich.



Kuratorium

Das Kuratorium leistet inhaltliche Fachberatung, supervisiert Methodik und Prozesse und bestellt die Jury. Es besteht derzeit aus fünf Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.

Dr. Georg Schütte

Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung

Georg Schütte (Jahrgang 1962) studierte Journalistik an der Universität Dortmund sowie „Television and Radio” an der City University of New York. Für seine Promotion forschte er bis 1994 im DFG-Sonderforschungsbereich „Bildschirmmedien” der Universität Siegen. Von 1995 bis 1998 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen und nahm Lehraufträge an verschiedenen Universitäten wahr. Zwischen 1998 und 2001 leitete er die Grundsatzabteilung der Alexander von Humboldt-Stiftung. Anschließend arbeitete er bis 2003 als geschäftsführender Direktor der Fulbright-Kommission. Vor seiner Berufung zum Staatssekretär ins BMBF im Jahr 2009 war er seit 2004 Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn. Georg Schütte ist Mitglied des Aufsichtsrates des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Kuratoriums der Bibliotheka Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom, des International Board of Trustees des Institute for Advanced Study der Technischen Universität München und des Beirats des Fulbright Alumni e.V.

Dr. Volker Hauff

Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung a.D.

Volker Hauff (Jahrgang 1940) studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1968 erfolgte seine Promotion. Bis 1970 war er beim Dokumentations- und Ausbildungszentrum für Theorie und Methode der Regionalforschung e.V. tätig. Von 1971 bis 1972 arbeitete er als Angestellter bei der Firma IBM in Stuttgart. Volker Hauff war von 1978 bis 1980 Bundesminister für Forschung und Technologie und von 1980 bis 1982 Bundesminister für Verkehr unter Bundeskanzler Helmut Schmidt. Von 1989 bis 1991 regierte Volker Hauff als Oberbürgermeister von Frankfurt am Main. Von 1995 bis 2001 war er als Generalbevollmächtigter und als Vorstandsmitglied für die KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG tätig. Von 2001 bis 2002 war Volker Hauff Vorstand für den Bereich Infrastruktur & Öffentlicher Sektor der KPMG Consulting GmbH (heute BearingPoint GmbH), von 2002-2004 Senior Vice President bei BearingPoint und bis 2008 Mitglied im Aufsichtsrat. Von September 2001 bis Juni 2010 war Volker Hauff Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.

Bärbel Dieckmann

Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe e.V.

Bärbel Dieckmann (Jahrgang 1949) studierte Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität Bonn. Von 1974 bis 1995 lehrte sie an einer Gesamtschule und zwei Gymnasien, zuletzt als Studiendirektorin. Von 1994 bis 2009 war sie Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn. Bärbel Dieckmann ist Mitglied der SPD und war bis 2009 im Präsidium der Partei. Seit 2009 ist sie Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Entwicklung und Frieden. Inhaltliche Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit sind Jugend-, Familien- und Bildungspolitik sowie immer stärker Umwelt- und Entwicklungspolitik. International war Bärbel Dieckmann als Exekutivpräsidentin des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE), zwischen 1999 und 2003 und zwischen 2007 und 2009 auch als Präsidentin der Deutschen Sektion des RGRE (von 2003-2007 Erste Vizepräsidentin) aktiv. Von 2005 bis 2009 war sie außerdem Vorsitzende des Weltbürgermeisterrates zum Klimawandel. Seit 2008 hat sie das Ehrenamt der Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe inne.


Sylvia Schenk

Sportbeauftragte Transparency International Deutschland e.V.

Sylvia Schenk (Jahrgang 1952) war neben dem Studium der Rechtswissenschaften in den 1970er Jahren als Leichtathletin international aktiv. 1972 nahm sie an den Olympischen Spielen in München teil. 1979 bis 1989 war sie als Arbeitsrichterin tätig. Sylvia Schenk ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und war von 1989 bis 2001 hauptamtliche Stadträtin in Frankfurt am Main mit den Ressorts Recht, Sport, Frauen und Wohnen. 2004 erhielt sie ihre Zulassung als Rechtsanwältin. Seit über 30 Jahren hat sie sich ehrenamtlich im Sport engagiert und war unter anderem von 2001 bis 2004 Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer e.V. Im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Kanzlei Schmalz Rechtsanwälte ist Sylvia Schenk spezialisiert auf die Beratung im Sportrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht und im Bereich Compliance. Daneben ist sie als Richterin am Deutschen Sportschiedsgericht und am Court of Arbitration for Sport in Lausanne sowie als Vorstandsmitglied der Deutschen Olympischen Akademie aktiv. Von 2007 bis 2010 war sie Vorsitzende des Vorstandes von Transparency International Deutschland e.V.


Spenden

Seit 2008 hat die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis € 304.167,46 für Nachhaltigkeitsprojekte gespendet.

Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. unterstützt so unmittelbar in- und ausländische Organisationen und Projekte, die den Gedanken nachhaltiger Entwicklung (vor allem in den Feldern karitativer Arbeit und des Kinderschutzes) vorantreiben.

U.a. hat die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2015 Partner und Nominierte dazu eingeladen, gemeinsam eine konkrete humanitäre Initiative zu unterstützen. Der Erlös von rund € 100.000 kam so der "World Childhood Foundation" zugute, die 1999 von I. M. Königin Silvia von Schweden ins Leben gerufen wurde und die 2015 den Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises erhielt. Weitere Spenden gingen an die "SING Foundation" von Annie Lennox, Yusuf Islam's Initiative "Small Kindness", die von Nelly Furtado unterstützte WE Charity (früher "Save the Children"), UNICEF und "Deutschland hilft".

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