Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Unternehmen

Bauindustrie

Welche Unternehmen und Einrichtungen bewältigen die spezifischen Herausforderungen dieser Branche am besten? Wer leistet wirkungsvolle Beiträge zum Wandel im eigenen Betrieb oder durch Produkte und Dienstleistungen? Wo werden die Chancen der Transformation besonders erfolgreich und beispielhaft genutzt?

Besser bauen.

Der DNP für Unternehmen, die erfolgreich Bauwende und Kreislaufwirtschaft verbinden.

Als Abnehmer von Baustoffen und Konstrukteure von Gebäuden, Straßen, Brücken und Tunneln sind Bauunternehmen die „Macher“ der Bauwende. Transformation berücksichtigt bereits in der Planung den späteren Ressourcenverbrauch in der Betriebsphase der Bauwerke, achtet auf die Auswahl nachhaltiger und recyclingfähiger Baustoffe und Materialien, geht über smarte, sichere und teils automatisierte Bauprozesse und endet bei der nachhaltigen Organisation der Baustelle selbst.

Verschwendung von Baumaterial wird vermieden, Staubentwicklung minimiert, Bauabfälle reduziert und eine sortenreine Demontage der einzelnen Bestandteile für das Recycling beim Rückbau mitgedacht. Klimapositive Bauprojekte in Herstellung und Betrieb und innovative Konzepte zur Klimaresilienz bieten enormes Potenzial. Kooperationen mit Hochschulen und Universitäten sind wichtige Bausteine, um die Transformation im Bausektor voranzubringen.

Die Zukunft des Bauens wird nach 100 Jahren geringer Änderungen digitaler, standardisierter, zirkulärer – und damit nachhaltiger. Ein Beispiel ist die Digitalisierung der Prozesse und Daten über Building Information Modeling (BIM). Transformatives Potenzial bieten auch die industrielle Vorfertigung im Hochbau inkl. der Nutzung zirkulärer, modularer Komponenten, die Arbeitsschritte von der Baustelle in die Fabrikhalle verlagern, sowie der 3D-Druck von Gebäuden. Prozesse werden vereinfacht und verkürzt.

Die Branche umfasst z.B. Hoch- und Tiefbau, den Bau von Fertighäusern, Fertigbauteilen, Straßen, Radwegen, Bahnstrecken, Brücken, Tunneln, Rohrleitungen, Brunnen, Kläranlagen, Kabelnetzleitungen sowie das allgemeine Baugewerbe, vorbereitende Baustellenarbeiten und sonstige unterstützende Bautätigkeiten. Den DNP für Unternehmen dieser Branche unterstützt neben den Assessmentpartnern PwC Deutschland und score4more auch das Magazin industrieBAU.

Alles Wissenswerte zum Wettbewerb hier auf einen Blick.

Der Sieger heißt Madaster.

Die Entscheidung über den Sieger ist gefallen: Die Fachjury hat das innovative Kataster für Materialien an die Spitze der nachhaltigen Vorreiter in dieser Branche gewählt.

Die Vorbilder des nachhaltigen Wandels in Deutschland: Die 140 Juror:innen des DNP für Unternehmen haben sich mit Expertise, Augenmaß und Mut für diejenigen Unternehmen entschieden, die aus ihrer Sicht in diesem Jahr die nachhaltige Transformation in ihren Branchen anführen. Ihre Entscheidungen spiegeln erkennbar Breite und Tiefe der Transformation: Mit sehr unterschiedlichen Herausforderungen, Unternehmensgrößen und Kontexten.

Die Madaster Germany GmbH hat sich – wie die anderen Sieger des Wettbewerbs – im Finale durchgesetzt, weil das Unternehmen besonders wirksame, beispielhafte Beiträge zur Transformation geleistet, damit Vorbildcharakter erworben und richtige Signale in seine Branche und darüber hinaus gesendet hat. Mit auch nur einem Kandidaten in einem Interessenkonflikt stehende Juror:innen waren in der Entscheidungsrunde gesperrt.

Die Branchenvorreiter auf einen Blick.

Unter den Nominierten und Finalisten des Jahres 2023 finden sich innovative KMUs, transformative Herausforderer und Konzerne im Umbruch.

Die Karte zeigt alle Vorreiter der Transformation in dieser Branche – und bei entsprechender Auswahl auch die Nominierten in anderen Branchen oder ganzen Sektoren.

Sie alle zusammen bilden noch nicht das vollständige Bild, sind aber sicher die größte Gruppe, die bisher in einem Wettbewerb zur nachhaltigen Transformation zusammengestellt wurde.

Diese Fachjury entscheidet.

Die Branchenjury trifft anhand der Unternehmensprofile, Scorings und persönlicher Erfahrungen die Entscheidungen über Branchenvorreiter. Die Juroren sind unabhängig, keinerlei Partikularinteressen verpflichtet und wirken nach klaren Compliance-Regeln mit.

Silke Küstner

Projektmanagerin Circular Economy WWF

Dr. Christine Wilcken

Dezernatsleiterin Deutscher Städtetag

Kira Cieslewicz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin CSM der Leuphana Universität Lüneburg

Anne-Caroline Erbstößer

Referentin für Nachhaltigkeit Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

Dr. Klaus Stallbaum

Journalist, Mitarchitekt des Nachhaltigkeitpreises der europäischen Werbeartikel-Wirtschaft, der "PSI Sustainability Awards"

Reiner Nagel

Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur

Recherchepartner score4more.

Recherchepartner des DNP für Unternehmen ist das Berliner Startup score4more. Es hat sich auf das Erstellen differenzierter Nachhaltigkeitsprofile von Unternehmen und deren Bewertung spezialisiert, nachdem die Gründer den DNP zuvor über zehn Jahre begleitet und maßgeblich zur methodischen Fortentwicklung des Unternehmenswettbewerbes beigetragen haben. score4more stellt ab 2023 die digitale Architektur für die Recherche über alle Sektoren und Branchen und die daraus hervorgehenden Unternehmensprofile zur Verfügung.

Unternehmen jeder Größe, ob berichtspflichtig oder nicht, können kostenfrei ihre Profile erstellen und so die Plattform zur Bewerbung um den DNP nutzen. score4more hat auch den branchenspezifischen Scoring-Ansatz entwickelt, der Vergleich- und Bewertbarkeit der Unternehmen ermöglicht. Der DNP nutzt die technologische Plattform von score4more, um im Wettbewerb Tausende von Unternehmen, Maßnahmen und Kennzahlenwerte abzubilden, auszuwerten und über transparente Juryprozesse die Vorreiter der Nachhaltigkeit in Deutschland zu ermitteln.

Zur Website von score4more
Transparenzhinweis