Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Unternehmen

Baumärkte

Welche Unternehmen und Einrichtungen bewältigen die spezifischen Herausforderungen dieser Branche am besten? Wer leistet wirkungsvolle Beiträge zum Wandel im eigenen Betrieb oder durch Produkte und Dienstleistungen? Wo werden die Chancen der Transformation besonders erfolgreich und beispielhaft genutzt?

Respekt, wer’s grüner macht.

Der DNP für die Gestalter eines nachhaltigeren Angebots für den Bau- und Heimwerkerbedarf

Immer mehr Baumärkte verändern ihre Sortimente in Richtung Klimaschutz, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft. Und sie sprechen drüber. Hobbygärtner:innen, Heim- und Handwerker:innen erfahren so von immer mehr Möglichkeiten, sich bei ihren Projekten für nachhaltigere Produkte zu entscheiden.

Über einen großen Hebel verfügen die Baumärkte mit ihren Eigenmarken, wenn sie bei deren Einkauf auf Nachhaltigkeit achten. Sie können Lieferanten in die Pflicht nehmen, wenn es z.B. um Torffreiheit in Gartenerde, Einsatz von zertifiziertem Holz und Rezyklat statt neuem Kunststoff, wohngesunde Wandfarben oder Reparierbarkeit von Leuchtmitteln geht. Bilanzierung und Kennzeichnung der Klimaemissionen von Produkten identifizieren weitere Hebel. Optimierungspotenzial bieten der Einsatz von weniger und smarterer Verpackung, das Verlängern von Produktlebenszyklen und das Schließen von Stoffkreisläufen.

Holz, Kunststoff, Torf und Natursteine sind zentrale Handlungsfelder, um den DIY-Markt für die Transformation zu nutzen und verantwortungsbewusste/n Kund:innen zu unterstützen. Und die Trends zu selbst angebauten Lebensmitteln, selbst erzeugter Energie oder dem Mieten bzw. Teilen von Werkzeugen öffnet der Branche vielfältige Wirkungshebel für einen nachhaltigen Lebensstil bei den End-Kunden.

Die Branche beinhaltet z.B. den Einzelhandel mit Bau- und Heimwerkerbedarf, Anstrichfarben, Haushaltstextilien oder Fußbodenbelägen. Den DNP für Unternehmen dieser Branche unterstützt neben den Assessmentpartnern PwC Deutschland und score4more auch das Magazin der BaumarktManager.

Alles Wissenswerte zum Wettbewerb hier auf einen Blick.

Der Sieger heißt OBI.

Die Entscheidung über den Sieger ist gefallen: Die Fachjury hat die Baumarktkette mit Hauptsitz in Wermelskirchen an die Spitze der nachhaltigen Vorreiter in dieser Branche gewählt.

Die Vorbilder des nachhaltigen Wandels in Deutschland: Die 140 Juror:innen des DNP für Unternehmen haben sich mit Expertise, Augenmaß und Mut für diejenigen Unternehmen entschieden, die aus ihrer Sicht in diesem Jahr die nachhaltige Transformation in ihren Branchen anführen. Ihre Entscheidungen spiegeln erkennbar Breite und Tiefe der Transformation: Mit sehr unterschiedlichen Herausforderungen, Unternehmensgrößen und Kontexten.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG hat sich – wie die anderen Sieger des Wettbewerbs – im Finale durchgesetzt, weil das Unternehmen besonders wirksame, beispielhafte Beiträge zur Transformation geleistet, damit Vorbildcharakter erworben und richtige Signale in seine Branche und darüber hinaus gesendet hat. Mit auch nur einem Kandidaten in einem Interessenkonflikt stehende Juror:innen waren in der Entscheidungsrunde gesperrt.

Die Branchenvorreiter auf einen Blick.

Unter den Nominierten und Finalisten des Jahres 2023 finden sich innovative KMUs, transformative Herausforderer und Konzerne im Umbruch.

Die Karte zeigt alle Vorreiter der Transformation in dieser Branche – und bei entsprechender Auswahl auch die Nominierten in anderen Branchen oder ganzen Sektoren.

Sie alle zusammen bilden noch nicht das vollständige Bild, sind aber sicher die größte Gruppe, die bisher in einem Wettbewerb zur nachhaltigen Transformation zusammengestellt wurde.

Diese Fachjury entscheidet.

Die Branchenjury trifft anhand der Unternehmensprofile, Scorings und persönlicher Erfahrungen die Entscheidungen über Branchenvorreiter. Die Juroren sind unabhängig, keinerlei Partikularinteressen verpflichtet und wirken nach klaren Compliance-Regeln mit.

Dr. Christine Lemaitre

Geschäftsführender Vorstand Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.

Kira Cieslewicz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin CSM der Leuphana Universität Lüneburg

Hans Peters

Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Institut Bauen und Umwelt

Mechthild Naschke

Projektmanagerin World Future Council

Recherchepartner score4more.

Recherchepartner des DNP für Unternehmen ist das Berliner Startup score4more. Es hat sich auf das Erstellen differenzierter Nachhaltigkeitsprofile von Unternehmen und deren Bewertung spezialisiert, nachdem die Gründer den DNP zuvor über zehn Jahre begleitet und maßgeblich zur methodischen Fortentwicklung des Unternehmenswettbewerbes beigetragen haben. score4more stellt ab 2023 die digitale Architektur für die Recherche über alle Sektoren und Branchen und die daraus hervorgehenden Unternehmensprofile zur Verfügung.

Unternehmen jeder Größe, ob berichtspflichtig oder nicht, können kostenfrei ihre Profile erstellen und so die Plattform zur Bewerbung um den DNP nutzen. score4more hat auch den branchenspezifischen Scoring-Ansatz entwickelt, der Vergleich- und Bewertbarkeit der Unternehmen ermöglicht. Der DNP nutzt die technologische Plattform von score4more, um im Wettbewerb Tausende von Unternehmen, Maßnahmen und Kennzahlenwerte abzubilden, auszuwerten und über transparente Juryprozesse die Vorreiter der Nachhaltigkeit in Deutschland zu ermitteln.

Zur Website von score4more
Transparenzhinweis