Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen

FAQs

Allgemein

Der Preis will Unternehmen in nachhaltigem Handeln bestärken und helfen, die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in der öffentlichen Wahrnehmung besser zu verankern. Er will beweisen, dass verantwortliches Handeln nicht nur hilft, soziale und ökologische Probleme im globalen oder lokalen Maßstab zu lösen, sondern auch Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen kann.

Die Welt steht an einem Wendepunkt: Klimakrise, Ressourcenübernutzung, Artensterben und gesellschaftliche Spaltung sind dringlicher geworden. Es braucht größere und schnellere Schritte, bedeutendere und skalierende Beiträge in den wichtigen Feldern, kurzum: echte Transformation in Richtung Nachhaltigkeit.
Ab 2020 orientiert sich die Auszeichnung noch stärker an den Zielen der Agenda 2030 und damit an den wesentlichen Transformationsfeldern wie Klima, Biodiversität, Ressourcen, Fairness und Gesellschaft. Dabei ist die Dringlichkeit der Transformation in diesen Feldern und wirksame Beiträge dazu das führende Narrativ. In diesem Sinn will der Preis alle wichtigen Akteure zum Wandel motivieren, sie über Grenzen hinweg vernetzen und Partnerschaften anregen. Kreativen Ideen soll der DNP die Aufmerksamkeit verschaffen, Fortschritte dokumentieren und zeigen, wie Transformation schneller gelingen kann.

Träger des Preises ist die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. Unterstützt wird die Auszeichnung u.a. durch die Bundesregierung, den Rat für Nachhaltige Entwicklung, Wirtschaftsverbände, zivilgesellschaftliche Organisationen und Forschungseinrichtungen.

Unternehmen werden für ihre Transformationserfolge mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Bei der Auswahl der Preisträger werden die Größenkategorien berücksichtigt (große Unternehmen ab 5.000 Mitarbeitende und ab 500 Mio. € Umsatz; mittelgroße Unternehmen 500 bis 5.000 Mitarbeitende oder 50 bis 500 Mio. € Umsatz; kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unter 500 Mitarbeitende und unter 50 Mio. € Umsatz).

Die Finalisten erhalten je zwei kostenfreie Ehrenkarten für die Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises am 4. Dezember und den Kongress zum Deutschen Nachhaltigkeitstag am 3. und 4. Dezember 2020 im MARITIM Hotel Düsseldorf (Maritim-Platz 1, 40468 Düsseldorf). 

Die Sieger sind Bühnengäste der Verleihung, wo sie ihre Preiskugeln vor großem Publikum von prominenten Laudator/innen entgegennehmen. Die Finalisten erhalten eine Plexiglasstatuette.

Jede Teilnahme am Unternehmenswettbewerb führt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen Nachhaltigkeitsleistungen und dem eigenen Potenzial, Beiträge zur Transformation zu leisten. Allen Teilnehmenden geht Mitte Juni eine kurze schriftliche Einschätzung des Assessmentteams zu ihrer Bewerbung zu.  

Alle Teilnehmenden erhalten zwei kostenfreie Karten für Kongress des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. und 4. Dezember 2020 im MARITIM Hotel Düsseldorf (begrenztes Kartenkontingent). Bewerber, die einer entsprechenden Verwendung ihrer Daten zustimmen, erhalten außerdem die Möglichkeit, an einem Feedback-Webinar zum Wettbewerb und individuellen Fragen teilzunehmen, das besonders vorbildliche Maßnahmen der teilnehmenden Unternehmen in allen abgefragten Bereichen in anonymisierter Form zurückspielt.

Seit 2008 belohnen und motivieren Erfolge beim DNP die teilnehmenden Unternehmen. Nominierung, Finalteilnahme und Auszeichnung entfalten Kraft in die Unternehmen hinein; sie stärken die Nachhaltigkeitsverantwortlichen und ihre Teams. Die erfolgreichen Teilnehmenden profitieren von ihrem Erfolg aber auch nach außen. Alle Finalisten und Preisträger erhalten – neben zwei Karten jeweils für Kongress und Preisverleihung – Kommunikationsmittel zur Veröffentlichung ihres Erfolges. Sie werden intensiv in die Berichterstattung der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis und ihrer Kooperations- und Medienpartner einbezogen. Insbesondere über die Sieger wird üblicherweise breit in den Medien berichtet. Ein Ranking wird nicht veröffentlicht, nur die Nominierten und Preisträger werden bekannt gegeben.

Die Nominierten, Finalisten und Sieger können auf Wunsch das Siegel des Deutschen Nachhaltigkeitspreises erwerben. Mit dem Siegel können erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmende ihre Spitzenposition im Feld der Nachhaltigkeit dokumentieren – in Richtung Kund/innen, Lieferant/innen, Medien und Finanzwelt. Das Siegel des DNP ist eine renommierte externe Anerkennung, macht die Vorreiter/innen erkennbar und sichert einen Vorsprung im Markt.

Bewerbung

Die Teilnahme am Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erfolgt durch die Bearbeitung eines Online-Fragebogens oder mit Hilfe der Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).

Bewerber/innen um den DNP für Unternehmen durchlaufen einen zweiteiligen Prozess:

Der Wettbewerb (Stufe 1) findet zwischen dem 9. März und 30. April 2020 statt. Es folgt die Auswertung durch die Assessmentpartner; alle Wettbewerbsteilnehmenden erhalten anschließend Mitte Juni die Information, ob sie nominiert wurden sowie ein kurzes schriftliches Feedback zu ihrer Bewerbung.

Die Nominierten werden unmittelbar in die Juryrunde (Stufe 2) eingeladen. Die (ausführlicheren) Juryunterlagen sind vom 25. Juni bis zum 24. Juli 2020 zu bearbeiten. Darin können sie ihre Beiträge in den zwei weiteren, bereits im Wettbewerb genannten, Transformationsfeldern darstellen. Alle Nominierten werden der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises vorgestellt. Die Jury entscheidet über die Finalisten und Sieger in verschiedenen Größenklassen.

Über einen Online-Fragebogen wird ermittelt, in welchen Feldern Ihr Unternehmen den/die größten Hebel hat, um wichtige Beiträge zur Transformation zu leisten. Für das wichtigste dieser Felder beschreiben Sie die Lösungen, mit denen Sie ihr Wirkpotenzial nutzen, Ihre Ziele und das Narrativ, mit dem Sie ihre transformativen Beiträge kommunizieren. Anstelle des Fragebogens können Unternehmen auch die Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) als Bewerbung einreichen oder sie zusätzlich zur Bewerbung hochladen. Die DNK-Erklärung wird von unserem Auswertungsteam auf Beiträge zur Transformation analysiert.

Ausgezeichnet werden Akteure aus der Wirtschaft (vom Konzern bis zum KMU und Kleinstbetrieb), die mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, hohen ökologischen Standards in der Produktion oder besonderem sozialen Engagement in ihrer Wertschöpfungskette wirksame Beiträge zur Transformation leisten. Der DNP fokussiert die Felder, in denen besondere Anstrengungen, mehr Innovationen und schnell skalierende Lösungen am dringendsten benötigt werden, um das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zu erreichen. Die Transformationsfelder für alle Wettbewerbe leiten sich aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und aus der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ab:

Im Transformationsfeld Klima geht es bei Energie, Gebäuden, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft um eine schnelle Dekarbonisierung hin zur Klimaneutralität. Gefragt sind zukunftsweisende Innovationen sowie die mutigere Umsetzung bereits vorhandener wirtschaftlicher und skalierender Lösungen.

Im Feld der Ressourcen ist vor allem eine Transformation in ressourcenschonende Kreisläufe – biologisch und/oder technisch – gefragt. Sie ist eng verbunden mit dem Wechsel hin zu erneuerbaren Energien.

Im Mittelpunkt des Transformationsfelds Biodiversität steht die Regenerierung zerstörter Ökosysteme und Bewahrung der Artenvielfalt. Notwendig ist eine Trendumkehr hin zu nachhaltiger Bewirtschaftung von Ökosystemen in Symbiose mit der Natur.

Im Feld Fairness geht es um den fairen Umgang mit Menschen im Einflussbereich der Akteure. Ob bei Bürger/innen, Lieferanten, eigenen Mitarbeitenden, Kunde/innen oder Investor/innen: stets stellt sich die Frage nach "shared value" und fairer Behandlung sowie Interessenausgleich auf Augenhöhe.

In enger Verbindung steht das Transformationsfeld Gesellschaft. Es gilt, eine Spaltung in arm vs. reich, Stadt vs. Land, digital vs. analog, weltoffen vs. abgehängt, ansässig vs. zugewandert zu verhindern. Transformation zielt auf sozialen Zusammenhalt und eine positive gesellschaftliche Entwicklung ab.

Die „Wild Card“ steht für Transformation in einem anderen oder anders zugeschnittenen Feld. Digitalisierung ist das Wildcard-Feld des Unternehmenswettbewerbes für 2020. Das Feld Digitalisierung stellt kein Transformationsfeld im Sinne der anderen Felder dar. Es handelt sich eher um ein wichtiges Tool, das Transformation in den einzelnen Feldern ermöglichen kann.

Bei der Bewerbung entsteht eine Bearbeitungsgebühr. Die Teilnahme am Wettbewerb zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen bis zu einer Größe von 50 Mitarbeitern kostet € 250,- + MwSt. Die Gebühr für Unternehmen bis 300 Mitarbeiter beträgt € 550,- + MwSt., für größere Unternehmen € 950,- + MwSt.

Auch im Erfolgsfall entstehen den Teilnehmenden keine weiteren obligatorischen Kosten.

Die Gebühr wird nicht durch die Anforderung eines Zugangscodes fällig. Erst wenn Sie sich im durch den Zugangscode erreichbaren, geschützten Bereich nach Durchsicht der Bewerbungsunterlagen für eine Teilnahme entschieden, Ihre Rechnungsdaten angegeben und den Teilnahmebedingungen zugestimmt haben, sind Sie zum Wettbewerb angemeldet und die Teilnahmegebühr wird fällig.

Grundsätzlich sollten alle Fragen im Wettbewerb beantwortet werden. Wenn Ihr Unternehmen nominiert und zur Ausarbeitung der Juryrunde eingeladen wird, sollten auch hier grundsätzlich alle Fragen zu den zwei weiteren Transformationsfeldern beantwortet werden. Sollte Ihnen das in Einzelfällen nicht möglich bzw. sinnvoll erscheinen, erläutern Sie dies bitte kurz. Bitte beachten Sie die Pflichtfelder unter „Bewerbungsdaten“, ohne deren Bearbeitung der Fragebogen nicht abgesendet werden kann.

Um Chancen auf eine Auszeichnung zu haben, muss – neben Einreichung des ersten Fragebogens oder der DNK-Entsprechenserklärung – auch der Fragebogen der Juryrunde von den nominierten Unternehmen ausgefüllt werden.

Die Preisträger sind für die auf ihre Prämierung folgenden drei Jahre gesperrt und dürfen nicht teilnehmen. Die nicht prämierten Finalisten können auch im Folgejahr am Wettbewerb teilnehmen.

Bewerbungsprozess

Die Teilnahme am Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erfolgt durch die Bearbeitung eines Online-Fragebogens. Aus Datenschutzgründen ist dieser Bereich nur durch einen individuellen Code zugänglich. Durch die Anforderung des Codes wird noch keine Teilnahmegebühr fällig.

Erst wenn Sie sich im geschützten Bereich nach Durchsicht der Bewerbungsunterlagen für eine Teilnahme entschieden, Ihre Rechnungsdaten angegeben und den Teilnahmebedingungen zugestimmt haben, sind Sie offiziell zum Wettbewerb angemeldet. Dann wird die Teilnahmegebühr fällig.

Nach Ablauf der Bewerbungsphase (30. April 2020) werden alle Fragebögen durch die Methodikteams von EY-Parthenon und des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg unter Berücksichtigung von Größen- und Branchenunterschieden gesichtet und ausgewertet. In dieser Auswertung werden die Nominierten ermittelt. Die nominierten Unternehmen werden anschließend dazu eingeladen, anhand eines zweiten Fragebogens ihre Beiträge in zwei weiteren Transformationsfeldern, die bereits im Wettbewerb genannt wurden, darzustellen.

Über die Finalisten und Sieger entscheidet die Expertenjury anhand der eingereichten Unterlagen im Rahmen eines mehrstufigen Prozesses aus Vorauswahl, Einzelbetrachtung jedes Bewerbers, Gesamtwürdigung des Nominiertenplateaus und Abstimmung. Die Jurysitzung findet am 15. September 2020 in Düsseldorf statt.

Alle Unternehmen erhalten Mitte Juni die Information, ob sie nominiert wurden sowie ein Feedback, das die Chancen ihrer Einreichung mit Blick auf das restliche Bewerberfeld einordnet. Nur die Nominierten werden im zweiten Schritt in die Juryrunde eingeladen. Alle Nominierten werden der Jury vorgestellt.

In den Tagen nach der Jurysitzung (15. September 2020) werden alle nominierten Unternehmen darüber informiert, ob sie zu den Finalisten zählen. Die Bekanntgabe der Sieger erfolgt erst im Rahmen der Preisverleihung am 4. Dezember im MARITIM Hotel Düsseldorf.

Nein, nur die nominierten Unternehmen werden bekannt gegeben.

Der Kongress (Deutscher Nachhaltigkeitstag) findet am 3. und 4. Dezember 2020 im Düsseldorfer MARITIM Hotel statt (Maritim-Platz 1, 40468 Düsseldorf). Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird am Abend des 4. Dezember 2020 verliehen.

Registrierung/Login/Zugangscode

Überprüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner, eventuell ist die E-Mail dort gelandet. Falls dies nicht der Fall sein sollte, kontaktieren Sie bitte das Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis unter buero@nachhaltigkeitspreis.de oder 0211 / 5504 5510.

Bitte senden Sie eine E-Mail an das Büro Deutscher Nachhaltigkeitspreis unter buero@nachhaltigkeitspreis.de mit der Bitte um erneute Zusendung des Codes.

Nein, aus technischen Gründen ist es nicht möglich, den Zugangscode zu ändern.

Bewerbungsformular/Technische Fragen

Ja, die Teilnahme am Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis ist nur durch die Bearbeitung des Online-Fragebogens möglich. Die PDF-Datei des Fragenkatalogs dient ausschließlich zur Vorabinformation.

Ihr Zugangscode ist bis zum Ende der Bewerbungsphase aktiv. In dieser Zeit können Sie sich jederzeit ein- und ausloggen. Nach Klick auf „Versenden“ unter „Einreichen“ in der jeweiligen Bewerbungsstufe können Sie Ihre Angaben auch im Rahmen der laufenden Bewerbungsfrist nicht mehr verändern.

Ja, Sie können an den gekennzeichneten Stellen im Fragebogen der Juryrunde Dateien hochladen. Bitte beachten Sie hierbei den Hinweis zur Dateimenge. Sollten die hochgeladenen Informationen für verschiedene Stellen Ihrer Bewerbung relevant sein, bitten wir um einen kurzen Verweis im jeweiligen Textfeld. Darüber hinausgehende, externe Verweise und Weblinks auf weiterführende Dokumente, Internetseiten oder Seiten im Nachhaltigkeitsbericht, die im Upload bzw. im Fragebogen genannt werden, können von der Jury nicht berücksichtigt werden. Wir bitten darum, auf die postalische Zusendung ergänzender Materialien zu verzichten. Dem Fragebogen des Wettbewerbs können Dateien zur Nachhaltigkeitsstrategie ergänzend beigefügt werden.

Nein, nach dem Einreichen der Bewerbung ist eine weitere Bearbeitung des Fragebogens nicht mehr möglich.

Ja, über die Auswahl „Speichern" und "Drucken“ (oben rechts in der Navigation) gibt es die Möglichkeit, den gesamten Fragebogen zwischendurch oder vor der Absendung als PDF abzuspeichern oder zu drucken.

Datenschutz

Alle in dem Fragebogen gemachten Angaben werden vertraulich behandelt. Die Daten werden nur von einem kleinen Kreis von Beteiligten eingesehen, der unmittelbar mit der Erhebung und Auswertung der Daten sowie mit der Vorbereitung der Jurysitzungen betraut ist; hierbei handelt es sich um Mitarbeitende des Büros Deutscher Nachhaltigkeitspreis, von EY-Parthenon und des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg. Die Jurymitglieder werden ebenfalls zu Stillschweigen verpflichtet. Auswertungen, die veröffentlicht werden, erfolgen ausschließlich anonymisiert in Form statistischer Durchschnittswerte und/oder Trendkurven. Dennoch erfragen wir im weiteren Text des Fragebogens Ihre Zustimmung zu dieser Verwendung Ihrer Daten. Teilnehmende werden nur im Falle einer Auszeichnung veröffentlicht. Dies betrifft insbesondere die Nominierten und die Finalisten.

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