Jurybegründung

Nero GmbH.

Grillkohle-Produzent Nero – auch bekannt durch das TV-Format „Höhle der Löwen“ – nutzt für seine Produkte ausschließlich Resthölzer aus regionaler ökologischer Forstwirtschaft in Deutschland und Frankreich. Dabei wird im Vergleich zu herkömmlicher Grillkohle ein besonders ressourcenschonendes Herstellungsverfahren angewendet, bei dem jährlich etwa 16.000 t Holz eingespart werden. Zugleich entsteht bei der Herstellung als Nebenprodukt Ökostrom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Das Unternehmen macht aktiv auf das Problem exotischer Hölzer in Holzkohle aufmerksam, die auf langen Transportwegen nach Europa gelangt sind, fördert die Wiederaufforstung des tropischen Regenwalds und leistet damit einen Beitrag zu mehr Biodiversität. Die Glaubwürdigkeit des nachhaltigen Ansatzes der Nero-Produkte wurde in Analysen von WWF und Ökotest bestätigt. 

Über eine intensive gemeinsame Kommunikationsarbeit mit Partnern wie Naturland und dem DFB wird eine hohe Reichweite erzielt. Nero verfolgt bei der Herstellung seiner Produkte einen ganzheitlich klimafreundlichen Prozess. D.h. über die gesamte Wertschöpfungskette wird möglichst emissionsarm gehandelt. Entstehende Emissionen werden durch Kompensation ausgeglichen.

Grillen erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Entsprechend groß ist die Menge des Materials, das jährlich verfeuert wird. Nero bietet mit seinen Produkten eine wesentlich nachhaltigere Alternative zu herkömmlicher Holzkohle und sensibilisiert durch intensive Kommunikation zugleich für die Nachteile konventioneller Grillkohle. Dafür würdigte die Jury Nero mit der Wahl unter die Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen 2022.

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