Jurybegründung

Veganz Group AG.

Das 2011 gegründete Unternehmen Veganz stellt höchst erfolgreich vegane Lebensmittel her und fördert damit den Trend zu einer umweltschonenderen Ernährung.

Das rasch erweiterte Sortiment umfasst derzeit etwa 120 rein pflanzliche Produkte. Diese sollen laut der Kernbotschaft der Marke jedoch nicht in unmittelbarer Konkurrenz zum Fleischkonsum stehen. Vielmehr sollen sie als normale eigenständige Lebensmittel wahrgenommen werden, die einfach ohne tierische Zutaten auskommen und deshalb nicht nur fürs Klima, sondern auch für die Konsument:innen selbst gut sind. Die Produkte sind in rund 18.000 Märkten in 28 Ländern gelistet und erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. 

Bemerkenswert ist die Entwicklung eines eigenen Scores für Lebensmittel, der in Kooperation mit dem Schweizer Institut „Eaternity“ und „Codecheck“ erfolgte. Seit 2019 verrät eine simple 3-Sterne-Logik auf der Verpackung transparent und auf 

einen Blick den Impact der Produkte auf Wasserverbrauch, Klima, Tierwohl und Regenwald. Sowohl auf der Veganz Webseite als auch auf der Homepage von Eaternity wird der Score ausführlich und transparent erklärt.

Kompostierbare oder auf Papier basierende Verpackungen unterstreicht den nachhaltigen Anspruch der Marke, die mit dem Slogan „Iss mal was fürs Klima“ das Narrativ originell auf den Punkt bringt. 

Veganz hat in kurzer Zeit viel erreicht und ist infolge der hohen Marktdurchdringung längst zum starken Enabler für die Veränderung des Konsument:innenverhaltens geworden. Für den Beitrag zu einer bewussteren und nachhaltigeren Ernährung würdigte die Jury Veganz der Wahl unter die Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen 2022.

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