Jurybegründung

SMA Solar Technology AG.

In Photovoltaikanlagen produzieren Solarmodule Gleichstrom, der vor der Einspeisung ins Netz oder der direkten Nutzung mittels Wechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt werden muss. SMA Solar Technology gehört zu den Marktführern für die Entwicklung solcher Wechselrichter. 

Neben Produktion, Vertrieb und Wartung der Anlagen bietet das Unternehmen mit ennexOS eine digitale Plattform zur Überwachung und Steuerung der Energieflüsse in Haushalten und Betrieben. Die Energiemanagement-Lösung macht Optimierungspotenziale sichtbar und ermöglicht die Vermarktung überschüssigen Solarstroms. Im Bereich der Elektromobilität hat SMA gemeinsam mit zwei Partnern ein Joint Venture gegründet und bietet unter der Marke „elexon“ schlüsselfertige Lösungen für die Planung, Installation und den Service von effizienten E-Fahrzeug-Ladeparks. 

Inzwischen finden sich in 190 Ländern Solar- und Batterie-Wechselrichter von SMA. Zusammen erbringen sie eine 

Gesamtleistung von über 100 GW und tragen auf diese Weise jährlich zur Vermeidung von rund 56 Mio. t CO2-Ausstoß bei. So nutzte zum Beispiel bereits 2012 der Inselstaat Tokelau die SMA-Technologie, um zum ersten Staat zu werden, der auf den Einsatz von Diesel-Generatoren verzichtet und sich ausschließlich mit Solarenergie versorgt. SMA hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2025 alle Produkte aus 90 % recyclingfähigen Bauteilen bestehen und die Quote von eingesetzten Sekundärrohstoffen um 25 % gesteigert wird.

SMA gehört mit seinen Solar- und Batterie-Wechselrichtern sowie ganzheitlichen Systemlösungen für Photovoltaik-Anlagen und Speichersysteme aller Leistungsklassen zu den Enablern der Energiewende. Die Jury würdigt das mit einer Wahl unter die Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen 2022.

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