Jurybegründung

Conflictfood GmbH.

Fair Trade-Organisationen sind in Konfliktregionen wie Afghanistan, Myanmar und Palästina kaum oder nicht vertreten.

Conflictfood hat sich als Lebensmittelhändler auf hochwertige Produkte wie Tee, Safran und Kaffee spezialisiert, die aus diesen Konfliktregionen stammen. Das ermöglicht dort lebenden Familien, sich durch lokale „Trade-not-Aid“-Strukturen und Allianzen eine wirtschaftlich faire Basis aufzubauen. So entstehen nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch das Einkommen erhöht sich und Bildung wird gefördert. Ein hoch emotionales Narrativ, das Conflictfood über die eigene Kommunikationsarbeit an die Konsument:innen weitergibt und so Aufklärung betreibt. 

Hinzu kommt ein aktives Engagement in Branchenverbänden zur Förderung der Diskussion, das ebenfalls zur Schärfung des Bewusstseins beiträgt.

Zugleich wird die Bevölkerung in den Konfliktregionen motiviert, sich zu beteiligen.

Conflictfood hat das Potenzial, durch viele lokale, nationale und auch internationale Allianzen eine spürbare Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung in Konfliktregionen herbeizuführen und hierdurch auch aktiv die Friedensbildung vor Ort zu stärken. Da das Geschäftsmodell auf nachhaltigen Lieferketten basiert, verspricht es einen hohen Wirkbereich.

Für sein besonderes soziales Engagement in Konfliktregionen würdigt die Jury Conflictfood mit der Wahl unter die Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen 2022.   

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