Jurybegründung

REMEX GmbH.

Jährlich fallen in der Bauwirtschaft viele Millionen Tonnen mineralischer Abfälle an, deren Recycling dazu beiträgt, die Deponierung dieser wertvollen Ressourcen zu vermeiden und den Rohstoffabbau zu reduzieren. 

Als Spezialist für die Aufbereitung mineralischer Abfälle aus industrieller Produktion, dem Bausektor und thermischen Behandlungsanlagen macht REMEX große Teile mineralischer Abfallströme als Ersatzbaustoffe wieder nutzbar. Sie finden Verwendung im Erd- und Straßenbau genauso wie in der Beton- und Asphaltproduktion. So bleiben Mineralstoffe der Kreislaufwirtschaft erhalten. Das schont Rohstoffvorkommen und entlastet Klima und Umwelt. 

Die Aufbereitung von mineralischen Abfällen zu Ersatzbaustoffen durch REMEX führt zu einer jährlichen 

Reduktion des deutschen Deponiebedarfs um 10 % und einer Rohstoffeinsparung von mehr als 2,6 Mio. m³. Insgesamt werden in Deutschland durch Ersatzbaustoffe rund 17% des Gesteinskörnungsbedarfs der Bauwirtschaft gedeckt und die Deponien um 100 Mio. t entlastet – ein starkes Narrativ, mit dem das Unternehmen aktiv bei potenziellen Kund:innen, aber auch in der Politik viel Aufklärung zum Thema „Urban Mining“ betreibt und hierdurch aktiv einen Systemwandel in der Branche vorantreibt. 

Für diesen beispielhaften Ansatz für einen nachhaltigeren Umgang mit mineralischen Ressourcen würdigt die Jury REMEX mit der Wahl unter die Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen 2022.

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