Jurybegründung

UPM Biochemicals GmbH.

Die UPM Biochemicals GmbH als Konzerntochter des weltweit führenden Bioökonomieunternehmens UPM baut derzeit in Leuna, Sachsen-Anhalt, eine neue Produktionsanlage zur Herstellung nachhaltiger, holzbasierter Chemikalien als technisch gleichwertige Alternative zu herkömmlichen Produkten auf fossiler Basis.

In der neuartigen Bio-Raffinerie, die nach eigenen Angaben des Unternehmens weltweit einzigartig sein soll, sollen vor allem biobasiertes MEG (Monoethylenglykol) für die Kunststoff- und Textilherstellung sowie erneuerbare Funktionsfüllstoffe für Gummiprodukte hergestellt werden. Laut UPM wird durch die Verwendung von Durchforstungsholz aus nachhaltig bewirtschafteten, regionalen Wäldern sowie Sägewerksabfällen als Rohstoff für die Herstellung der Produkte eine Alternative für den bisher erforderlichen Einsatz von fossilen Rohstoffen geschaffen und die CO2-Bilanz der Produkte massiv reduziert.

Weiterhin plant UPM eine Raffinerie zur Erzeugung von Bio-Kraftstoff. 

Dass sich UPM Biochemicals auch hinsichtlich des Klimaschutzes ambitionierte Ziele gesteckt hat, ist hier nur konsequent. Bis 2040 will das Unternehmen im Rahmen der UPM-Konzernziele komplett CO2-neutral werden und hat hierfür realistische Maßnahmen und Zwischenziele aufgestellt. Über entsprechende Kommunikation in Fachkreisen und die Vorstellung seiner Bio-Raffinerien schärft UPM Biochemicals das Bewusstsein für Alternativen zu fossilen Rohstoffen.

Für den spannenden Ansatz mit großem Nachhaltigkeitspotential würdigt die Jury UPM Biochemicals mit einer Nominierung unter die Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen 2022.

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