Transformation schneller umsetzen

Unternehmens­partnerschaften.

Der Textilsektor spiegelt die wichtigsten globalen Nachhaltigkeitsherausforderungen wider. Eine „Textilwende“ hin zu einer stärkeren Umsetzung der Agenda 2030 und zur Beachtung unternehmerischer Sorgfaltspflichten in den Wertschöpfungsketten kann einen elementaren Beitrag zum Erreichen der SDGs leisten.  

Das sind die Sieger und Finalisten 2021

Diese drei Sieger und Finalisten haben die Jury überzeugt und konnten sich unter allen Nominierten durchsetzen.

Brands Fashion mit Sags Apparels, Indien (Sieger)

Die Partnerschaft von Brands Fashion und Sags Apparels in Indien strebt einen ganzheitlichen Kreislaufgedanken an. Ziel der Kooperation ist eine langfristige Verbesserung sozialen und ökologischen Bedingungen beim Partner in Indien. Umweltschutz und eine ressourcenschonende Ausrichtung dienen dabei als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung vor Ort...

Deuter Sport GmbH mit Vina Duke Co. Ltd., Vietnam (Finalisten)

Entgegen dem Trend häufig den Lieferanten zu wechseln, um ökonomische Vorteile daraus zu ziehen, setzt Deuter Sport Sport seit über 25 Jahren auf die Partnerschaft mit Vina Duke in Vietnam. Mit dieser Art exklusiver Partnerschaft ist Deuter Sport Sport Vorreiter in der Outdoor Branche und dort kein zweites Mal zu finden. Alle Rucksäcke und Taschen weltweit werden in Vietnam produziert, ca. 3.5 Million im Jahr...

Kipepeo-Clothing mit Kiboko Leisure Wear, Kenia (Finalisten)

Die Produktidee von Kipepeo-Clothing entstand während eines Schulprojekts in Tansania und fand ihre gelungene Umsetzung in der Partnerschaft zwischen Kipepeo-Clothing und Kiboko Leisure Wear. Gemeinsam fertigen und vermarkten die beiden Unternehmen Erwachsenen-, Kinder- und Babykleidung, deren Motive im Naturkundeunterricht von Kindern in Ostafrika gezeichnet werden. ...

Unternehmen
für die Agenda 2030.

Gesucht: Beispiele für besonders erfolgreiche Kooperationen mit dem Globalen Süden.

Unternehmen aus der Textilbranche, die sich in Partnerschaften erfolgreich für die Umsetzung der Agenda 2030 engagieren und Verantwortung in ihren Lieferketten übernehmen, konnten sich um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Unternehmenspartnerschaften 2021 bewerben.

Zusammen mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) werden vorbildliche Partnerschaften zwischen in Deutschland und im Globalen Süden ansässigen Unternehmen aus der Textilbranche prämiert.

Gesucht

Partnerschaften zwischen in Deutschland und im Globalen Süden ansässigen Unternehmen der Textilbranche.

Wettbewerb

Einreichung eines Online-Fragebogens:
5.10. bis 30.10.2020

Gebühr

Für die Teilnahme am Wettbewerb wurde keine Gebühr erhoben.

Preisverleihung

Bundesminister Dr. Gerd Müller verkündet die Sieger am 4. Dezember 2020.

Die Schritte zum Preis.

Unternehmen in Deutschland und im Globalen Süden bewerben sich als Tandem.

Anhand eines Fragebogens konnten sich bis zum 30. Oktober 2020 in Deutschland ansässige Unternehmen der Textilbranche bewerben, die sich im Rahmen von aktuellen Partnerschaften mit Unternehmen im Globalen Süden für die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) einsetzen und die der Wahrnehmung ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflichten entlang ihrer globalen Lieferketten in besonders vorbildlicher, transparenter und unabhängig überprüfbarer Weise

nachkommen. Voraussetzung zur Teilnahme war, dass die Partnerschaft aktuell läuft oder nicht länger als 12 Monate  abgeschlossen ist. Die Bewerbungen wurden von Experten des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und der internationalen Unternehmensberatung Kearney ausgewertet. Die Jury entschiedt über die Sieger, die im Rahmen der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises am 4.12.2020 in Düsseldorf bekannt gegeben wurden.

Die Jury.

Eine unabhängige Jury entschiedt über die Finalisten und Sieger auf Basis der Juryunterlagen, persönlicher Expertise der Juror/innen sowie von Erkenntnissen der durch sie repräsentierten Stakeholdergruppen. Unter den Jurymitgliedern 2020 waren u.a.:

Prof. Dr. Günther Bachmann

Leiter der Jury, früherer Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung

Nanda Bergstein

Director Corporate Responsibility Tchibo GmbH

Dr. Ingolf Dietrich

Ministerialdirigent, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Beauftragter für nachhaltige Entwicklungsziele

Jürgen Herzing

Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg

Prof. Dr. Imme Scholz

Stellv. Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE)

Ulrich Walter

Geschäftsführer der AUWA Holding GmbH

Dr. Stefan Wilhelmy

Bereichsleiter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Engagement Global gGmbH

Vier gute Gründe mitzumachen.

Vorbildfunktion

Die Finalisten und Sieger fördern mit ihrem guten Beispiel die Entwicklungszusammen- arbeit zur Umsetzung der Agenda 2030.

Netzwerk

Die Sieger sind Bühnenakteure der Preisverleihung am 4. Dezember 2020.

Kommunikation

Die Finalisten und Sieger haben die Möglichkeit, das Siegel des DNP zu lizensieren, um ihren Erfolg zu kommunizieren. 

Preis

Die Sieger werden während einer festlichen Verleihung bekannt gegeben.

FAQs

Die häufigsten Fragen zum Wettbewerb.

Großer Auftritt für die Besten.

Die erfolgreichen Konzepte der Transformation verdienen gerade jetzt Aufmerksamkeit, den Finalisten gebührt Wertschätzung. Die Sieger erhalten ihre Auszeichnungen vor Gästen aus Unternehmen, Kommunen, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft. Es ist ihr Abend im Zeichen des Respekts für die unterschiedlichen Wege zum selben Ziel.

Alle bisherigen Preisträger.

Im dritten Jahr belohnt und motiviert der Erfolg beim DNP die teilnehmenden Unternehmen in Deutschland und im Globalen Süden. Nominierung, Finalteilnahme und Auszeichnung treiben die Unternehmen voran. Die erfolgreichen Teilnehmenden profitieren durch die Berichterstattung der Stiftung DNP und die Resonanz in den Medien.

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