FairCup UG

FairCup UG

Als kleines Schulprojekt an einer Göttinger Schule gestartet, sieht das Unternehmen sein Leitbild in Sachen Nachhaltigkeit sehr stark mit den ursprünglichen Wünschen und Bedürfnissen der damaligen Schüler/innen verbunden. Ihre Maxime war es, stets die Ökologie mit all ihren Facetten an die erste Stelle des Handelns zu setzen und das beste Ergebnis für die Umwelt zu erzielen. Diesen Grundsatz nimmt sich das junge Unternehmen auch heute noch zu Herzen.

Mit dem FairCup erhalten Kund/innen einen Pfand-Mehrwegbecher anstelle eines Einwegbechers. Dieser wird in vier verschiedenen Größen und zwei Deckelvarianten angeboten und eignet sich für heiße und kalte Getränke sowie für Speisen wie z. B. Eis, Salate, Joghurt, Smoothies, Frischkäse, Müsli und Suppen. Diese Becher können nicht nur bei allen am System teilnehmenden Cafés, Imbissen, Tankstellen, Bäckereien etc. zurückgeben werden, sondern auch über freigeschaltete Flaschen-Rückgabeautomaten. Aktuell sind FairCup-Becher vorwiegend in Niedersachen und Schleswig

Holstein verfügbar, und stehen in Konkurrenz zu anderen Mehrwegbechersystemen. Doch die Rückgabemöglichkeit an gewohnten Pfandautomaten für Getränkeflaschen und die vielfältige Nutzung machen den FairCup zu einer innovativen nachhaltigen Alternative. Die FairCup-Becher werden aus Polypropylen in Deutschland hergestellt. Das Monomaterial, das keine Zusätze wie Weichmacher, BPA, Melamin oder Harze enthält, ist sehr gut zu recyceln.

Zusätzlich werden 10 Prozent Recyclingmaterial aus alten FairCup-Bechern eingesetzt.

Laut einer Studie des Umweltbundesamtes schneiden Mehrwegbecher bei entsprechend mehrfachem Gebrauch deutlich besser ab als Einwegbecher. Das gilt sowohl für die ökobilanzielle Bewertung als auch für die Abfallproduktion. Schon nach zehn Umläufen rechnet sich durchschnittlich der höhere Herstellungsaufwand für die Mehrwegbecher. FairCup achtet auf eine effiziente und umweltfreundliche Gestaltung der Reinigungs- und Transportprozesse. Die Becher werden in der Regel lokal bei den teilnehmenden Partnern gereinigt, wodurch Transporte der Becher vermieden werden. FairCup ist als einziger Anbieter mit dem Blauen Engel zertifiziert. In Deutschland werden jährlich ca. sechs Milliarden Einweg-Getränkebecher verbraucht. Zusammen mit Bechern für Speisen wie Eis, Smoothies, Salat, Müsli, Obst, Suppe etc. sind das ca. 63.000 Tonnen Abfall im Jahr. Die FairCup-Becher ermöglichen eine ressourcen- und energieschonende Alternative. Sie werden laut FairCup durchschnittlich 800 Mal eingesetzt, bevor sie recycelt werden.

Die Jury würdigt FairCup für das innovative Mehrwegsystem mit einer Nominierung unter die Top 3 des Sonderpreises Verpackung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Zum Download der Jurybegründung

Gut zu wissen

Neuigkeiten und Informatives rund um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Deutschlands nachhaltigste Kommunen

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden zeichnet Kommunen aus, die eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und bereits erfolgreich Projekte realisiert haben, wie Maßnahmen zu Klimaschutz, Energieeffizienz oder Bildungsprojekte. 

Deutschlands nachhaltigste Unternehmen

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen würdigte Vorreiter, die neue Wege gehen: mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen, hohen ökologischen Standards in der Produktion oder einer besonderen sozialen Verantwortung in ihrer Wertschöpfungskette.

Deutschlands nachhaltigste Forschungsprojekte

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auslobt, würdigt herausragende nachhaltigkeitsbezogene Forschungsleistungen. Wissenschaftler/innen aller Disziplinen konnten sich um den Preis bewerben.

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