Profol GmbH

Profol GmbH

Umweltschutz und die Bewahrung der Natur haben für die Profol GmbH seit jeher eine hohe Priorität. Gegründet wurde das Unternehmen vor 40 Jahren mit dem Ziel, dem damals von PVC-Folien dominierten Büroartikel-Markt mit Cast Polypropylen (CPP) eine ökologischere Alternative zu bieten. Mit der 100 Prozent recycelbaren Folie für Standbodenbeutel (CPPouch) hat Profol 2018 den Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit gewonnen.

Profol hat mit CPPeel eine Folie für Deckel – beispielsweise für Joghurtbecher – entwickelt, welche aus Polypropylen (PP) bestehen. Die Deckel weisen in Summe deutliche Umweltvorteile gegenüber den üblichen Aluminiumdeckeln auf. So benötigt die Herstellung eines PP-Deckels laut Herstellerangaben nur rund ein Zehntel der Energie im Vergleich zum herkömmlichen Aluminiumdeckel. Für die Herstellung von Aluminium wird Bauxit benötigt, dessen Abbau vielfältige negative Auswirkungen auf die Umwelt hat.

Unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten steht selbstverständlich die Vermeidung von Verpackungen und Verpackungsmaterialien aller Art an oberster Stelle. Wenn eine Verpackung jedoch erforderlich ist, sollte die Verpackungslösung insgesamt einen möglichst geringen negativen Einfluss auf die Umwelt aufweisen. Wichtige Kriterien sind hierbei der Energie-, Rohstoff- und Wasserbedarf, die Recyclingfähigkeit der Verpackung sowie der Schutz des verpackten Produktes.

Joghurtbecher mit den PP-Deckeln können vollständig aus einem Material hergestellt werden - ein großer Vorteil gegenüber Bechern, die auf den ersten Blick eventuell umweltfreundlich aussehen, es aber nicht sind. Becher aus Kunststoff, mit Pappummantelung und Alu-Deckel oder Aluminium-Papier-Verbunddeckel sind keine umweltfreundliche Lösung.
Durch den Einsatz des PP-Deckels von Profol wird die Recyclingfähigkeit des Joghurtbechers erhöht, denn Becher und Deckel müssen vor dem Entsorgen nicht getrennt werden, wodurch die Recyclingquote steigt. Anders verhält es sich bei Bechern mit Aludeckel: Wird der Deckel nicht vollständig vom Becher entfernt, landen Becher und Deckel in der Müllsortieranalage meist gemeinsam in der Aluminiumfraktion. Der Kunststoff ist damit für das Recycling verloren.

Die Becher mit PP-Deckel haben nicht nur die genannten direkten, sondern auch mittelbare Umweltvorteile: Die „Durchstoßfestigkeit“ ist wesentlich höher als bei Alu-Deckeln. Das heißt, es werden weniger Deckel beschädigt, wodurch Lebensmittelverluste reduziert werden. Insbesondere bei Milchprodukten ist dies von ökologischem Vorteil.

Die Jury würdigt diesen Deckel der Profol GmbH daher mit einer Nominierung unter die Top 3 des Sonderpreises Verpackung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Zum Download der Jurybegründung

Gut zu wissen

Neuigkeiten und Informatives rund um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Deutschlands nachhaltigste Kommunen

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden zeichnet Kommunen aus, die eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und bereits erfolgreich Projekte realisiert haben, wie Maßnahmen zu Klimaschutz, Energieeffizienz oder Bildungsprojekte. 

Deutschlands nachhaltigste Unternehmen

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen würdigte Vorreiter, die neue Wege gehen: mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen, hohen ökologischen Standards in der Produktion oder einer besonderen sozialen Verantwortung in ihrer Wertschöpfungskette.

Deutschlands nachhaltigste Forschungsprojekte

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auslobt, würdigt herausragende nachhaltigkeitsbezogene Forschungsleistungen. Wissenschaftler/innen aller Disziplinen konnten sich um den Preis bewerben.

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