Landeshauptstadt Stuttgart

Landeshauptstadt Stuttgart

Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart setzt sich nicht nur als Unterzeichnerin der Musterresolution Agenda-2030 für die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele auf kommunaler Ebene ein, sondern ist auch Pilotkommune bei der Erprobung der „SDG-Indikatoren“. Das unabhängige Bündnis „mEin Stuttgart – mEine Welt“ informiert Bürger/innen über die Agenda 2030 und regt zu deren Mitgestaltung an. Darüber hinaus ließ Stuttgart als erste deutsche Kommune vier ihrer städtischen Betriebe gemeinwohlökonomisch bilanzieren und fördert inzwischen auch privatwirtschaftliche Unternehmen bei der Erstellung einer Gemeinwohl-Kompakt-Bilanz.

Im Rahmen des Prozesses „Kinderfreundliches Stuttgart“ zur „Kinderfreundlichen Kommune“ werden zahlreiche Projekte u.a. in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Sicherheit verfolgt. So vernetzt z.B. das Programm „kitafit“ Familien, Kitas und Sportvereine miteinander, um das Bewegungsangebot für Drei- bis Sechsjährige zu verbessern. Maßnahmen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung wie die Projekte „LESS“ oder „Ich bin ein Klimaheld“ unterstützen Schulen beim verantwortungs-bewussten Umgang mit Ressourcen und bringen Schüler/innen spielerisch Themen wie Klimaschutz näher.

Ein besonderes Augenmerk der Stadt liegt auf der Integration von Geflüchteten: So investiert Stuttgart bspw. gezielt in Empowerment-Projekte von und für Geflüchtete, die sie dazu ermutigen sollen ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten aktiv in die Gestaltung des Zusammenlebens aller Bürger/innen einzubringen. Projekte für Senior/innen wie bspw. „TrotzAlter: unabhängig mittendrin“ beschäftigen sich u.a. mit sozialer Teilhabe und Suchtprävention.

Maßnahmen gegen Diskriminierung wie die Stuttgarter „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ oder „STOP“, die Stuttgarter Ordnungspartnerschaft gegen häusliche Gewalt, runden das soziale Profil der Stadt ab.

Auch im Bereich Klima- und Ressourcenschutz ist die Kommune engagiert: Stuttgart hat das ambitionierte Ziel bis 2050 klimaneutral zu werden. Maßnahmen wie die energetische Sanierung kommunaler Liegenschaften und der Bau des neuen Stadtquartiers „Neckarpark“, welches bspw. Abwasser als Hauptwärmequelle nutzen wird, sollen dazu beitragen. Seit vielen Jahren sind Gründächer bei kommunalen Neubauten Pflicht – darüber hinaus sollen im Neckarpark auch die Dächer privater Haushalte begrünt und mit Solaranlagen zur Stromerzeugung ausgerüstet werden. Highlight im Bereich Klimaschutz ist die Sanierung der Uhlandschule auf Plusenergieniveau, sodass diese nun mehr Energie produziert als sie verbraucht. Das bundesweit prämierte Stuttgarter „Bodenschutzkonzept“ (BOKS) dient Planern und politischen Entscheidungsträgern als Leitfaden für eine nachhaltige Bodennutzung und unterstützt den Arten- und Naturschutz in Stuttgart.

Stuttgart setzt sich strategisch für mehr Partizipation, soziales Empowerment sowie Klima- und Ressourcenschutz in einem globalpolitischen Rahmen ein. Die Jury würdigt das ambitionierte Nachhaltigkeitsengagement Stuttgarts mit einer Platzierung unter die Top 3 in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Großstädte 2020“.

 

Zum Download der Jurybegründung

Gut zu wissen

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Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen würdigte Vorreiter, die neue Wege gehen: mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen, hohen ökologischen Standards in der Produktion oder einer besonderen sozialen Verantwortung in ihrer Wertschöpfungskette.

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Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auslobt, würdigt herausragende nachhaltigkeitsbezogene Forschungsleistungen. Wissenschaftler/innen aller Disziplinen konnten sich um den Preis bewerben.

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