
Die afb social & green IT adressiert zwei Herausforderungen der Transformation: den hohen Ressourcenverbrauch durch kurze IT-Nutzungszyklen und die geringe Teilhabe von Menschen mit Behinderung am ersten Arbeitsmarkt. Durch zertifizierte Datenlöschung und Wiederaufbereitung verlängert AfB die Nutzungsdauer gebrauchter IT- und Mobilgeräte und kann so Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen reduzieren. Das skalierbare Geschäftsmodell verbindet Kreislaufwirtschaft mit Inklusion.
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Caleo Color verbindet wohngesunde Lehmfarben und natürliche Lacke mit modernen Farbwelten und handwerklicher Anmischung in der Manufaktur. Die Produkte basieren auf natürlichen und mineralischen Rohstoffen und verzichten auf Mikroplastik, Lösemittel sowie zugesetzte VOCs. So entstehen Beschichtungslösungen, die natürliche Materialien aus der klassischen Öko-Nische in moderne und alltagstaugliche Wohnwelten übertragen.
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Der conluto Lehm-Flächenspachtel 2-in-1 ersetzt Gipsspachtel, Grundierung und Dispersionsfarbe durch eine farbige und kreislauffähige Lehmoberfläche. Dadurch können Materialeinsatz, Arbeitsschritte und Rückbauabfälle reduziert werden. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich die Gesamtkosten um bis zu 25,9 % senken; zugleich kann das Produkt zu einem angenehmen Raumklima beitragen. Die Innovation liegt in einem Innenausbau, der einfacher, wirtschaftlicher und zirkulär gestaltet werden kann.
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Mikroplastik in Industrie- und Abwässern ist eine Herausforderung für den Gewässerschutz. Der High-G-Separator von ECOFARIO entfernt nach Angaben des Unternehmens mehr als 90 % der Mikropartikel und des Mikroplastiks aus Wasserströmen – rein zentrifugal und ohne Filter, Membranen oder Chemikalien. In der Papierindustrie kann das Verfahren zusätzlich Fasern zurückgewinnen und den Frischwasserbedarf reduzieren. Das patentierte Verfahren ist skalierbar und kann sich je nach Einsatzbedingungen innerhalb von weniger als zwölf Monaten amortisieren.
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Klassische Recyclingverfahren für Batteriezellen arbeiten häufig mit chemischen oder thermischen Prozessen. Das Direktrecycling der BMW Group und Encory verfolgt einen mechanischen Ansatz: Die Materialien werden nicht zunächst vollständig in ihre Grundbestandteile zerlegt, sondern direkt für die erneute Batteriezellfertigung aufbereitet. Dadurch können Prozessschritte und Kosten reduziert sowie wertvolle Materialien im Kreislauf gehalten werden.
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FRAISA ReTool® begegnet der Ressourcenverschwendung in der Zerspanungsindustrie: Präzisionswerkzeuge aus wertvollem Hartmetall werden nach dem Verschleiß häufig entsorgt. ReTool® schließt diesen Kreislauf durch eine professionelle Aufbereitung, bei der die Leistungsfähigkeit eines Neuwerkzeugs garantiert wird. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich dadurch bis zu 70 % der Kosten einsparen, CO₂-Emissionen reduzieren und kritische Rohstoffe schonen.
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Das WICONA Sanierungsfenster basiert auf einem Flügelaustauschsystem aus End-of-Life-Aluminium im Sinne des Urban Mining. Der bestehende Rahmen bleibt erhalten, sodass die Sanierung im laufenden Betrieb schnell, sauber und wirtschaftlich durchgeführt werden kann. Dadurch können Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit verbessert sowie Ressourcen geschont werden. Das Aluminium des alten Fensterflügels wird im Hydro-eigenen Closed Loop recycelt; auch die weiteren Materialien werden entsprechenden Verwertungs- und Kreislaufströmen zugeführt.
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Das Flächenheizelement vereint Heizung, Kühlung, Dämmung und Akustik in einem Bauelement. Durch den Einsatz schnell nachwachsender Rohstoffe und wiederverwendbarer Komponenten können Ressourcen geschont und Materialkreisläufe unterstützt werden. Die multifunktionale Bauweise kann den Material- und Energieaufwand reduzieren und eignet sich für Neubau und Sanierung. Dabei stehen Langlebigkeit, Ressourceneffizienz und Kreislauffähigkeit im Mittelpunkt.
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KEIM Purkristalat ist ein rein mineralischer Silikat-Fassadenanstrich mit hoher Langlebigkeit. Referenzobjekte wie das Rathaus Schwyz zeigen, dass entsprechende Fassadenanstriche über sehr lange Zeiträume erhalten bleiben können. Gegenüber üblichen Sanierungszyklen von 12 bis 15 Jahren können dadurch Arbeitszeit, Rohstoffe, Wasser, Energie und Kosten eingespart werden. Die Verkieselung unterstützt zudem eine hohe Farbbrillanz. Das Produkt verfügt nach Angaben des Unternehmens über eine 20-jährige Farbtongarantie, ist Cradle to Cradle Certified®, titandioxidfrei und reparaturfähig.
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Pacture macht Schluss mit Stretchfolie auf Rollbehältern. Statt Einwegplastik sichern wiederverwendbare Schutzmäntel aus 100 Prozent recyceltem Polypropylen die Ware – schneller, günstiger und ohne Stretchfolienabfall. Der Praxistest mit über 12.000 Sets bei Dennree zeigt die Wirkung: rund 100 Tonnen weniger Stretchfolienabfall pro Jahr, halbierter Zeitaufwand bei der Ladungssicherung und Amortisation nach rund 90 Einsätzen. Eine Hülle hält dabei mehr als 300 Nutzungen.
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Das Materialkataster von Madaster macht verbaute Materialien transparent: Es dokumentiert, welche Materialien an welchem Ort sowie in welcher Menge und Qualität verbaut sind. Diese Informationen bilden die Grundlage für ein effizientes Stoffstrommanagement – vom Rückbau über die Wiederverwendung bis zum Recycling. Eigentümer können Entsorgungskosten reduzieren, während Hersteller Einblick in lokal verfügbare Materialquellen erhalten. Madaster verbindet Materialwissen mit digitalen Prozessen und schafft damit eine Grundlage für wirtschaftlich umsetzbares, skalierbares und messbares zirkuläres Bauen.
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Woge Dyed ist ein Akustikabsorber aus vier Komponenten: einem Myzelkomposit als akustisch wirksamem Kern, einem klebstofffreien modularen Holzbefestigungssystem für eine einfache Montage und Demontage, einer pflanzlichen Färbetechnologie anstelle petrochemischer Lackierungen sowie einem additivfreien Brandschutz. Alle Komponenten sind sortenrein trennbar. Dadurch entsteht ein kompostierbares und schadstoffarmes Produkt mit individualisierbarer, biophiler Ästhetik für Büros, Gastronomie, Hotellerie und Kulturräume.
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RECOU verarbeitet landwirtschaftliche Reststoffe zu leistungsfähigen Naturmaterialien und ersetzt damit fossile sowie ressourcenintensive Werkstoffe in Verpackungsanwendungen. Die patentierte Materialtechnologie erschließt neue Wertschöpfung aus vorhandenen Ressourcen, führt Getreidespelzen in neue Anwendungen über und ermöglicht kompostierbare Produkte für unterschiedliche Branchen. Damit leistet RECOU einen skalierbaren Beitrag zur industriellen Bioökonomie und zu einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft.
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Der LOOP Markt Haimhausen ist nach Angaben des Unternehmens der erste nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip entwickelte Supermarkt Europas. Das Gebäude lässt sich nahezu vollständig demontieren und umfasst rund 250 auf Materialgesundheit geprüfte Baustoffe. In den Außenanlagen entstehen Biotope, in denen sich nachweislich mehr Arten ansiedeln als zuvor am Standort vorgefunden wurden. Die verwendeten Materialien und die Bauweise werden in einem Circularity Passport transparent dokumentiert. Der Markt dient als Blaupause für zirkuläres Bauen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel mit seinen mehr als 36.000 Märkten.
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Renewaball entwickelt einen kreislauffähigen Tennis- und Padelball. Jährlich werden weltweit rund 600 Millionen Bälle entsorgt. Renewaball sammelt gebrauchte Bälle, trennt Filz und Gummi und verarbeitet den zurückgewonnenen Kautschuk zu neuen Hochleistungsbällen. Der verwendete Naturfilz besteht zu 100 % aus europäischer Schafwolle und kommt ohne Kunststofffasern aus. Nach Angaben des Unternehmens verursacht das System bis zu 49 % weniger CO₂-Emissionen und verbindet sportliche Leistungsfähigkeit mit einem geschlossenen Materialkreislauf.
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Das Techem Re-Use Center unterstützt die Wiederverwendung und Verwertung von Geräten aus dem Gebäudesektor. Altgeräte werden zurückgeführt, geprüft und abhängig von ihrem Zustand an Hersteller zurückgegeben, erneut eingesetzt oder dem Recycling zugeführt. Dadurch lassen sich Materialkreisläufe verlängern sowie der Bedarf an neuen Ressourcen und die damit verbundenen Emissionen reduzieren. Kennzeichnend ist die Verbindung von Rückführung, Qualitätsprüfung und Zusammenarbeit mit Lieferanten in standardisierten und skalierbaren Prozessen.
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ValueGrain macht den Brauerei-Nebenstrom Treber als skalierbare B2B-Ressource für die Lebensmittelproduktion nutzbar. Der dezentrale Ansatz mit eigener Anlagentechnologie ermöglicht regionale Wertschöpfung und unterstützt resiliente Rohstoffkreisläufe. Überall dort, wo ValueGrain als Zutat eingesetzt werden kann – unter anderem in Bäckerei- und Fleischereianwendungen –, wird die regionale Brauerei zum Rohstofflieferanten.
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