13. Deutscher Nachhaltigkeitstag.

Neustart Nachhaltigkeit

Wie lässt sich die Krise für echte Transformation zu mehr Nachhaltigkeit nutzen? Wie wird aus Neustart ökologischer und sozialer Umbau? Welche Aufgaben kommen auf Wirtschaft, Politik, Kommunen, Forschung und Medien zu?

Die Krise als Chance zum
ökologischen und sozialen Umbau.

Deutschlands größtes Netzwerk der Nachhaltigkeit diskutiert am 3. und 4. Dezember in Düsseldorf.

Das Corona-Virus und die harten Maßnahmen zu seiner Eindämmung werden 2020 prägen, dürfen aber die Herausforderungen von Erderwärmung, Artensterben und sozialer Spaltung nicht verdrängen. Im Gegenteil, Corona bietet auch Chancen: Unmittelbare Erfahrungen zur Bewältigung von Bedrohungen, wie sie bei ungehindert fortschreitendem Klimawandel eintreten. Mehr Bewusstsein für die Verletzlichkeit unserer Systeme. Wichtige Erkenntnisse zu Resilienz, Anpassung und Verzicht. Neue Ideen für einen anderen Wirtschafts- und Lebensstil.

Der DNP wird als Deutschlands größtes Multistakeholder-Netzwerk zur Nachhaltigkeit weiter Plattform für die besten Konzepte und wirkungsvollsten Maßnahmen sein, die Krisen verhindern, bewältigen und unsere gemeinsame Zukunft sichern. Im Zentrum des Deutschen Nachhaltigkeitstages 2020 steht die Frage, wie die aktuellen Verwerfungen genutzt werden können, um Transformation in allen Wirtschaftsbereichen zu beschleunigen und die Krise zu einem Hebel für den ökologischen Übergang zu machen.

Verantwortliche Produktion.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie werden im Dezember gültige Vorgaben umfassend eingehalten und darüber hinaus alle nötigen Vorkehrungen getroffen. Die Organisatoren bereiten sich darauf vor, in allen relevanten Bereichen flexibel zu reagieren. Planung und Flexibilität betreffen u.a. auch Anforderungen zu Distanz zwischen Personen, auf die durch berührungslosen Check-in, Spreizung der Sitzordnung und Erweiterung der Räume reagiert werden kann. Ggf. müssen Personenzahlen reduziert, Programmelemente per Live-Schaltung eingebunden werden, ggf. müssen neue Zuschnitte der Formate bis hin zu umfassenden virtuellen Alternativen entwickelt werden.

Das war 2019.

2000 Teilnehmer/innen kamen nach Düsseldorf. Internationale Expert/innen, CEOs großer und kleiner Unternehmen, Spitzenpolitiker/innen und Vertreter/innen der Zivilgesellschaft. Sie alle beschrieben konkrete Beiträge zum Wandel und gaben Antworten u.a. zu Klimaschutz, Digitalisierung, neuen Geschäftsmodellen, Biodiversität, urbaner Mobilität, Verpackungslösungen und globalen Kooperationen. Außerdem fand zum zweiten Mal der Fair Future Day statt.

Fokus Klimawandel.

Der DNT fokussiert Jahr für Jahr den aktuellen Stand der Klimaforschung und Szenarien gegen den fortschreitenden Wandel mit den versiertesten Köpfen. Auf der DNT-Bühne u..a. Prof. Joachim Schellnhuber, Sir Bob Watson, Katherine Wilkinson, Prof. Mojib Latif, Prof. Johan Rockström und Prof. Otmar Edenhofer.

Sustainable Set.

Das Setdesign setzt auf Projektion, ressourcensparende Technik und wiederverwendbare Elemente wie die seit vielen Jahren genutzten Informationsstelen aus recycelten PET-Flaschen. Drucksachen werden weitgehend durch Web und App ersetzt.

Portrait von Bundespraesident und Schirmherr Frank-Walter Steinmeier 2017.

Schirmherrschaft.

Erster Schirmherr war 2008 der damals amtierende Bundespräsident Prof. Horst Köhler. Anschließend übernahm Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mehrere Jahre die Schirmherrschaft. Patron des zehnjährigen Jubiläums war 2017 Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier.

Aus erster Hand.

Referent/innen und Moderator/innen des DNT bringen Experten-Knowhow aus allen Feldern der Nachhaltigkeit.

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