Next Economy Award Preiskugel

Startup-Wettbewerb des DNP

Next Economy Award.

Der NEA ist die nationale Spitzenauszeichnung für Gründer/innen, die den Wandel zur „nächsten“, nachhaltigeren Wirtschaft mitgestalten. Bewerben können sich in den letzten fünf Jahren gegründete Unternehmen und Organisationen, die mit innovativen Geschäftsmodellen die soziale und ökologische Transformation vorantreiben.

Lumenaza GmbH

Lumenaza bietet eine Software-Plattform, auf der Produzenten und Abnehmer von regenerativ erzeugtem Strom zusammenfinden.

Unter Konsumenten steigt die Nachfrage nach regionalen Produkten immer weiter an. Im Vergleich zum z.B. Lebensmittelbereich haben Verbraucher und Erzeuger im Strommarkt bislang aber keine Möglichkeit, regional erzeugte Energie zu beziehen bzw. lokal zu verkaufen. Und das, obwohl der Markt der dezentralen Energieversorgung groß ist. Allein in Deutschland werden mittlerweile über 30% der Elektrizität aus mehr als 1,7 Millionen Anlagen erzeugt. Herkömmliche Software ist zu teuer und zu langsam, um Millionen von Produzenten und Verbrauchern miteinander zu vernetzen und neue Geschäftsmodelle zu realisieren.

Lumenaza verbindet deshalb beide auf einem digitalen Marktplatz, mit dessen Hilfe sich der Transfer von Elektrizität effizient und rechtssicher steuern lässt. Die Lösung wird als Software-as-a-Service (SaaS) angeboten und ist für die Nutzer gebührenpflichtig. Die Software enthält vielfältige Funktionen, die im Energiemarkt für den Handel mit Strom benötigt werden. Sie ist nach Angaben des Anbieters in der Lage, Produktionsanlagen anzubinden und zu steuern, Strom von großen und kleinen Erzeugungsanlagen mit wenig administrativem Aufwand zu handeln, an Endkunden direkt zu vermarkten, Bilanzkreise zu verwalten und Produktionsdaten in Echtzeit darzustellen. Als Besitzer einer Photovoltaik-, Biogas-, Windkraft- oder Wasserkraftanlage erhalten Stromerzeuger über die Plattform Einstieg in die Direktvermarktung ihres

überschüssigen Stroms und profitieren dabei von einem leicht höheren Vergütungssatz. Stadtwerke erhalten über die Software wiederum die Möglichkeit, dezentrale Anlagen in ihre Stromversorgung miteinzubeziehen, um eine regionale Stromversorgung aus weitgehend erneuerbaren Energien zu ermöglichen. Über die Plattform können z.B. Photo-voltaikanlagen und Speicher verknüpft und gesteuert und so regionale Gemeinschaften realisiert werden.

Derzeit gibt es in Europa nur wenige Anbieter, die den dezentralen Stromhandel als elektronische Plattform unterstützen sowie Produzenten und Verbraucher von dezentral erzeugtem Strom zusammenbringen. Lumenaza ist unter diesen Unternehmen nach eigenen Angaben das einzige, das mit einer modularen SaaS-Lösung eine schnelle Skalierung des Geschäftsmodells erlaubt. Das Unternehmen agiert derzeit stark wachsend in Deutschland und steht kurz vor der Internationalisierung seines Angebots. Als Kooperationspartner für den Marktausbau konnten u.a. drei der größten Versorger in Deutschland, der weltweit führende PV-Batterienhersteller für den Haushaltsbereich und mehrere regionale Versorgungsunternehmen gewonnen werden.

Lumenaza trägt zur Energiewende bei, indem das Unternehmen den Zugang zum Markt für erneuerbare Energien auch für kleinere Stromanbieter und Prosumenten erweitert und erleichtert. Dies steigert die Attraktivität der regenerativen Stromerzeugung und erhöht die Transparenz über das Angebot aus Kundensicht. Die Methodikteams des Next Economy Awards honorieren das mit einer Nominierung in der Kategorie „Digitality“.

 

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